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Wohlfahrtsverband begrüßt zugesagte neue Mittel

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Foto: Gerhard Bartz

STUTTGART (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg begrüßt die zugesagten neuen Mittel der Landesregierung zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes. Nach einem aktuellen Beschluss des Ministerrats erhalten die Krankenhäuser und Kommunen dieses Bundeslandes für die Leistungen für Menschen mit Behinderung mit weiteren 230 Millionen Euro kurzfristig finanzielle Unterstützung. Damit hilft das Land den Kommunen wirksam dabei, das Bundesteilhabegesetz (BTHG) vor Ort konsequent umzusetzen und sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderung die Unterstützung bekommen, die sie brauchen

Inklusive Hochschulen eröffnen Zugang zum Arbeitsmarkt

Hörsaal einer medizinischen Fakultät mit terrassenförmig angeordneten Sitzen für die Studenten und einem Tisch in der Mitte
Hörsaal in der Universität Upsala
Foto: Andreas64 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Berlin (kobinet) Die Vertragsstaaten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) stellen sicher, dass Menschen mit Behinderungen ohne Diskriminierung und gleichberechtigt mit anderen Zugang zu allgemeiner Hochschulbildung und schließlich zum allgemeinen Arbeitsmarkt haben. Wie Hochschulen, Rehabilitationsträger und Integrationsämter diesem Anspruch gerecht werden können, das soll im Zentrum einer interdisziplinären Fachtagung der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und der Universität Kassel stehen, welche am 11. September in Kassel stattfinden wird.

Hitzeschutz darf kein Luxus sein

Sonne mit vielen Strahlen
Sonne
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

BERLIN (kobinet) Anlässlich des diesjährigen Hitzeaktionstages warnt der Paritätische Gesamtverband eindringlich vor den Folgen extremer Hitze für besonders vulnerable Gruppen. Der Wohlfahrtsverband macht deutlich, dass die Klimakrise bestehende Ungleichheiten verschärft und besonders jene Menschen gefährdet sind, die ohnehin mit gesundheitlichen, sozialen oder finanziellen Belastungen leben.

Jahresbericht: Zahl der Ratsuchenden zu Diskriminierung steigt deutlich

Cover des Jahresbericht der Unabhängigen Beauftragten für Antidiskriminierung
Cover des Jahresbericht der Unabhängigen Beauftragten für Antidiskriminierung
Foto: ADS

Berlin (kobinet) Im Jahr 2024 haben 11.405 Anfragen das Beratungsteam der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erreicht. Das sind mehr als jemals zuvor in einem Jahr. 2019, dem Jahr vor der Coronapandemie, lag die Zahl der Ratsuchenden bei 4.247. 43 Prozent der Anfragen kamen im vergangenen Jahr zu rassistischer Diskriminierung. Seit 2019 hat sich die Zahl der Beratungsfälle hierzu mehr als verdreifacht. Der Anteil der Anfragen zu Benachteiligungen wegen einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit lag bei 27 Prozent. Anfragen zu Benachteiligungen wegen des Geschlechts betrugen 24 Prozent, wozu auch Anfragen wegen sexueller Belästigung zählen. Das sind die zentralen Ergebnisse aus dem Jahresbericht 2024, den die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung heute am 3. Juni 2025 vorgestellt hat.

Neuer Leitfaden für diskriminierungsfreie und anti-ableistische Darstellung in den Medien

Bild zum Leitfaden für anti-ableistische Darstellung und Repräsentation
Bild zum Leitfaden für anti-ableistische Darstellung und Repräsentation
Foto: BIZEPS/ChatGPT

Wien (kobinet) „Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf diskriminierungsfreie Darstellung in den Medien. Deshalb hat der Österreichische Behindertenrat einen Medienleitfaden entwickelt. Dieser trägt den Titel ‚Menschen mit Behinderungen in den Medien. Ein Leitfaden für anti-ableistische Darstellung und Repräsentation‘.“ Darauf hat Katharina Müllebner im österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS hingewiesen.

2025 steigen die Staatsleistungen an die Kirchen auf 657 Millionen Euro

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Foto: Gerhard Bartz

Berlin (kobinet) Jedes Jahr zahlen die Bundesländer erhebliche Summe an die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland. Diese staatlichen Zuwendungen (Staatsleistungen genannt) werden seit Jahrzehnten entrichtet und steigen kontinuierlich an. So stiegen die Staatsleistungen 2025 wieder um 6,2 Prozent und belaufen sich in diesem Jahr auf über 657 Millionen Euro. Die Humanistische Union (HU) veröffentlicht seit einiger Zeit die landesbezogenen und die Gesamtbeträge der jährlichen Staatsleistungen an die beiden Kirchen. Damit erinnert sie an den seit über 100 Jahren bestehenden Verfassungsauftrag, diese Zahlungen einzustellen. Die Veröffentlichung der jeweils aktuellen Zahlen soll als verlässliche Basis dienen für den von der Humanistischen Union geforderten politischen Prozess zur Ablösung.

Bundesweite Kampagne #LiebeTutDerSeeleGut

Regenbogenflaggen
Regenbogenflaggen
Foto: Sasel13 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Berlin (kobinet) Am 2. Juni 2025 wurde vor dem Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE) in Berlin feierlich die Regenbogenflagge gehisst – ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Teilhabe. Mit dieser Aktion startete der evangelische Bundesfachverband für Teilhabe (BeB) offiziell seine diesjährige Pride-Kampagne #LiebeTutDerSeeleGut. Die Diakonie Deutschland und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) unterstützen die Kampagne ausdrücklich und laden ihre Mitgliedseinrichtungen herzlich ein, sich aktiv zu beteiligen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Kampagne stehen queere Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankung, die besonders häufig von Mehrfachdiskriminierung betroffen sind. #LiebeTutDerSeeleGut macht auf ihre Lebensrealitäten aufmerksam, stärkt ihre Sichtbarkeit und wirbt für eine inklusive Kultur in der Eingliederungshilfe, Sozialpsychiatrie, Altenarbeit und Pflege, heißt es in einer Presseinformation des BeB.

Massive Verunsicherung in Sachen Eingliederungshilfe in Sachsen-Anhalt

Logo: mdr
mdr
Foto: mdr

Bernburg (kobinet) „In Sachsen-Anhalt sollen die Leistungen für Menschen mit Behinderung reformiert werden. Der bisher geltende Rahmenvertrag wurde vom Land gekündigt. Seit Monaten laufen die Verhandlungen für einen neuen Vertrag, Träger und Betroffene befürchten massive Kürzungen. Auch in den Wohneinrichtungen der Lebenshilfe in Bernburg schaut man mit Sorge auf die Entwicklungen.“ So heißt es in einem aktuellen Bericht des mdr.

Touchscreens dürfen nicht zur Barriere werden

Ein Touchscreen auf einem Smartphone,
Touchscreen eines Smartphone
Foto: stevepb In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

HAMBURG (kobinet) In Supermärkten, Bussen, Restaurants und Apotheken sind die sogenannten „Touchscreens“ nicht mehr wegzudenken. Vielen Menschen erleichtern sie die Bedienung von Geräten und somit auch den Alltag. Doch während sie für viele Menschen den Alltag erleichtern, stehen seheingeschränkte Menschen oft buchstäblich vor einer unsichtbaren Barriere. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) weist aus Anlass des Sehbehindertentags 2025 am 6. Juni auf die gravierenden Probleme hin, die durch nicht barrierefreie Berührbildschirme entstehen.

Nora Welsch tritt Amt als Landes-Behindertenbeauftragte in Baden-Württemberg an

Nora Welsch
Nora Welsch
Foto: LB Baden-Württemberg

Stuttgart (kobinet) Die neue Beauftragte der baden-württembergischen Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Nora Welsch, hat am heutigen Montag (2. Juni) ihr neues Amt angetreten. Vor wenigen Tagen hatte sie die Ernennungsurkunde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann erhalten. Zu ihrem neuen Amt sagt Nora Welsch: „Ich freue mich sehr darüber, Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg zu vertreten und mich dafür in den Dienst der Landesregierung zu stellen. Inklusion und Barrierefreiheit sind eine Frage der Menschenwürde. Eine gute Gesellschaft ist immer auch barrierefrei und inklusiv. Gesellschaftliche Rückschritte zulasten von behinderten Menschen in Baden-Württemberg sind keine Option. Im Gegenteil, ich werde mich mit vielen Partnern und Partnerinnen auf Landesebene dafür stark machen, dass sich die Lebensrealitäten von Menschen mit Behinderungen verbessern.“

Mehr Leistungsberechtigte und höhere Kosten bei der Eingliederungshilfe

Logo LVR Qualität für Menschen
Logo LVR Original 2000×808
Foto: LVR

Köln (kobinet) Knapp 473.000 erwachsene Menschen mit Behinderung erhalten bundesweit Unterstützung beim Wohnen und im Alltag, etwa 270.000 sind bundesweit in einer Werkstatt für behinderte Menschen beschäftigt. „Die Zahl der Menschen mit Behinderung, die Teilhabe-Unterstützung der Eingliederungshilfe benötigen, steigt weiterhin, bundesweit und im Rheinland“, erläuterte der Sozialdezernent des Landschaftsverband Rheinland (LVR) Dirk Rist, der gleichzeitig Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe (BAGüS) ist. Deutlich stärker als die Fallzahlen steigen dem Bericht zufolge jedoch die Kosten. Insgesamt gaben alle Träger – örtliche und überörtliche – bundesweit 2023 gut 26 Milliarden Euro für Leistungen zur Unterstützung für Menschen mit Behinderung aus. Dies sei eine Steigerung von mehr als 30 Prozent in nur fünf Jahren, so BAGüS-Vorsitzender Rist. In vielen Bundesländern würden diese Leistungen wie in Nordrhein-Westfalen aus kommunalen Mitteln finanziert. Rist appellierte daher an die neue Bundesregierung, eine Reform der Finanzierung der Eingliederungshilfe auf den Weg zu bringen und sich mit Bundesmitteln an dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe zu beteiligen.

Klage gegen Trump-Regierung – Gehörlosenverband fordert barrierefreie Pressebriefings

die Flagge der USA
Flagge USA PNG
Foto: Gemeinfrei

Washington, D.C. USA (kobinet) „Der US-Gehörlosenverband National Association of the Deaf (NAD) hat am 28. Mai 2025 eine Klage gegen das Weiße Haus eingereicht. Grund ist die Einstellung der Bereitstellung von American Sign Language (ASL)-Dolmetschern bei Pressekonferenzen seit Jänner 2025. Die NAD sieht darin eine Verletzung der Rechte gehörloser und schwerhöriger Menschen in den USA.“ Darauf hat der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS in einem Beitrag aufmerksam gemacht.

Inklusiver Spielplatz bei Mainz 05

Logo Aktion Mensch
Aktion Mensch Logo 283×133
Foto: Aktion Mensch

Mainz (kobinet) Die Aktion „Stück zum Glück“ hat ein weiteres Bauprojekt umgesetzt. Hinter der Initiative stehen die Partner Procter & Gamble, REWE und die Aktion Mensch. Gemeinsam setzen diese sich für mehr Inklusion ein und bauen seit 2018 deutschlandweit inklusive Spielplätze, auf denen Kinder mit und ohne Behinderung spielen können. Am 10. Juni 2025 eröffnen diese zusammen mit dem Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 einen inklusiven Spielplatz in direkter Nähe zum Mainzer Fußballstadion. Darauf hat die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter aufmerksam gemacht.

Vereinte Nationen rufen zum Tag der assistierenden Technologie auf

Zeichnung der Erdkugel im Ährenkranz und auf der Erdkugel  die Kontinente angedeutet
UN -Signet
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

BERLIN (kobinet) Das Büro der Vereinten Nationen für Projektdienste (UNOPS = United Nations Office for Project Services) ruft dazu auf, am 4. Juni dieses Jahres den World Day for Assistive Technology, den Welttag für assistierende Technologie, zu begehen. Das Büro lädt Nutzerinnen und Nutzer, die assistierende Technologie nutzen dazu ein, ein Foto oder ein kurzes Video mit anderen zu teilen, welche ebenfalls Produkte der assistierenden Technologie nutzen und so zu zeigen, wie assistierende Produkte ihnen helfen, das Leben in vollen Zügen zu genießen und das zu tun was ihnen gefällt.

Momentaufnahme 391

Mohdfeld im Sonnenuntergang
Mohnfeld
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Es hört doch jeder nur, was er versteht.

Bündnis kritisiert Gesetzgebungsverfahren zur PRIMUS-Schule als Farce

Bild von der Unterschriftenübergabe
Bild von der Unterschriftenübergabe
Foto: NRW-Bündnis eine Schule für alle

Düsseldorf (kobinet) Das 17. Schulrechtsänderungsgesetz der nordrhein-westfälischen Landesregierung, das Neugründungen für PRIMUS-Schulen nicht zulässt, wurde am 22. Mai 2025 in dritter Lesung vom Landtag beschlossen. Eine Woche nach dieser Entscheidung durften die Wissenschaftliche Begleitung zum PRIMUS-Schulversuch am 28. Mai erstmalig ihre Ergebnisse und Empfehlungen dem Ausschuss für Schule und Bildung des Landtags direkt vortragen. Das NRW-Bündnis „eine Schule für alle“ ist empört über das Gesetzgebungsverfahren. Die Wissenschaftler:innen seien aus dem Entscheidungsprozess herausgehalten und mit ihren Erkenntnissen und Empfehlungen missachtet worden, als hätte es keinen gesetzlichen Auftrag für den 2013 bzw. 2014 gestarteten Schulversuch gegeben und als wären die Ergebnisse bildungspolitisch irrelevant.

Land unterstützt Kommunen mit 380 Millionen Euro für Teilhabe und Krankenhäuser

Portraitfoto des Ministers Manne Lucha
Ministers Manne Lucha
Foto: Karin Volz

Stuttgart (kobinet) Der baden-württembergische Sozialminister Manne Lucha begrüßte den aktuellen Beschluss des Ministerrats zur kurzfristigen finanziellen Unterstützung der Krankenhäuser und der Kommunen für die Leistungen für die Menschen mit Behinderungen. „Wir lassen die Kommunen nicht im Regen stehen. Das Land übernimmt Verantwortung – gerade dort, wo es um vulnerable Menschen geht“, sagte Lucha am 30. Mai 2025 in Stuttgart. 230 Millionen Euro stelle das Land kurzfristig als erhöhten Abschlag zur Verfügung, um die Kommunen bei den steigenden Kosten durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) finanziell unter die Arme zu greifen. Damit werde sichergestellt, dass Menschen mit Behinderungen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen – schnell, verlässlich und wohnortnah.

Bundesländer in der Verantwortung: Es braucht Landes-Antidiskriminierungsgesetze

Broschüre zur Notwendigkeit von Landes-AGGs
Broschüre zur Notwendigkeit von Landes-AGGs
Foto: ADS

Berlin (kobinet) Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, haben auf Länderebene kaum Möglichkeiten, sich rechtlich gegen Diskriminierung zu wehren. Das gilt insbesondere in Bereichen, für die die Länder explizit zuständig sind – dazu zählen Schulen, Universitäten, Ämter oder die Polizei. Das ist das Ergebnis eines am 30. Mai 2025 veröffentlichten Kurzgutachtens der Antidiskriminierungsstelle des Bundes aus der Schriftenreihe „Standpunkte“. „Ob sexuelle Belästigungen, Antisemitismus oder rassistisches Mobbing: Diskriminierungen an Schulen, Hochschulen, Ämtern und Behörden sind ein großes Thema. Vor allem Eltern, Schüler*innen, Studierende und Lehrkräfte dürfen damit nicht alleine gelassen werden“, sagte die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman.

Bruno Janßen auf Platz 4 der Wahlliste der Grünen für den Stadtrat in Kleve

Bruno Janßen
Bruno Janßen
Foto: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Kleve

Kleve (kobinet) Bruno Janßen setzt sich in Kleve seit Jahren intensiv für Inklusion ein. Der Lehrer, der einen Rollstuhl nutzt, hat gute Chancen auch weiterhin im Klever Stadtrat die Stimme für Inklusion und die Teilhabe behinderter Menschen erheben zu können. „Auf Listenplatz vier geht der 63 Jahre alte Gymnasiallehrer Bruno Janßen ins Rennen. Er ist seit einem Verkehrsunfall im Alter von 17 Jahren querschnittsgelähmt und daher im Rollstuhl unterwegs. ‚Inklusion und Barrierefreiheit ist in allen Bereichen ein wichtiges Thema. Hier liegt in Kleve noch vieles im Argen. Speziell in der Förderung des barrierefreien Tourismus sehe ich noch ein großes Entwicklungspotenzial‘, sagt Janßen.“ So heißt es in einem Bericht der Rheinischen Post über die Aufstellungsversammlung für die Liste der Grünen für die Kommunalwahl am 14. September 2025 in Kleve.

Taub-blinde Frau wartet seit 8 Monaten auf Bescheid für Assistenzkräfte

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Symbol Paragraf
Foto: omp

Neuried (kobinet) Eine taub-blinde Frau hat ein Persönliches Budget beantragt und bis heute hat der Bezirk Unterfranken keinen Bescheid erlassen – Assistenzkräfte springen ab und die behinderte Frau muss sich privat verschulden. Die taub-blinde Frau warte nunmehr schon seit 8 Monaten auf den Bescheid für Assistenzkräfte. Darauf weist Dr. Klaus Weber in einem Bericht für die kobinet-nachrichten hin.

Tausende Amputationen in Gaza – Handicap International versorgt Verletzte

Blaue Hand, Finger bilden die Buchstaben HI, rechts daneben handicap international
Neues Logo von Handicap International
Foto: HI

München (kobinet) Seit Beginn der Eskalation im Oktober 2023 wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Gaza mehr als 123.000 Menschen verletzt, darunter über 4.000 Menschen, die Gliedmaßen verloren haben. An die 6.000 Prothesen werden benötigt, darunter viele für Kinder, so die WHO. Die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) erstellt provisorische Prothesen in einem Rehazentrum in Khan Younis und versorgt Schwerverletzte mit Physiotherapie und psychologischer Hilfe, wie es in einer Presseinformation der Organisation heißt.

Wenn politische Teilhabe an fehlender Unterstützung scheitert

Titelbild der tagesschau
Titelbild der tagesschau
Foto: ARD tagesschau

Mainz (kobinet) Die Behindertenbeauftragten der Länder und des Bundes haben am 23. Mai 2025 die Mainzer Erklärung verabschiedet. Dabei geht es vor allem um die Verbesserung der Partizipation behinderter Menschen in politischen Prozessen. Ein Bericht der tagesschau mit dem Titel „Warum Menschen mit Behinderungen sich so wenig politisch engagieren können“ macht deutlich, welche Probleme es in Sachen politischer Partizipation behinderter Menschen zum Teil gibt.

LWV Hessen beschäftigt mehr als 15 Prozent schwerbehinderte Menschen

Junger Mann einem Schreibtisch mit Kopfhörern vor einem Computer
Niklas Skotarek, einer von 247 schwerbehinderten Menschen, die beim LWV Hessen arbeiten.
Foto: Pamela De Filippo

KASSEL / WIESBADEN / DARMSTADT (kobinet) Beim Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen, der auch Regionalverwaltungen in Wiesbaden und Darmstadt hat, beträgt die Beschäftigungsquote von Menschen mit Schwerbehinderung 15,5 Prozent und spricht somit für sich: Statt der gesetzlich vorgeschriebenen 82 Pflichtarbeitsplätze beschäftigte der LWV im vergangenen Jahr 247 schwerbehinderte und diesen gleichgestellten behinderte Menschen. Das sind 165 Arbeitsplätze mehr als gesetzlich vorgeschrieben.

Kein Platz für Diskriminierung im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr

Annetraud Grote
Annetraud Grote
Foto: Staatskanzlei Niedersachsen

HANNOVER (kobinet) Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Annetraud Grote, und der Beirat für Menschen mit Behinderung der Hansestadt und dem Landkreis Lüneburg machen aufgrund der jüngst eskalierten Ereignisse am Lüneburger Bahnhof darauf aufmerksam, dass Diskriminierung oder Ableismus im Nah- und Fernverkehr keinen Platz haben. Ohne die Ereignisse im Detail zu beschreiben oder zu bewerten, kann es nach ihren Worten nicht angehen, dass eine rollstuhlnutzende Person wegen Überfüllung eines Regionalzuges nicht in das Abteil des Zuges, das originär für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer vorgesehen ist, einsteigen darf. Dies ist ein Beispiel für eine Diskriminierung einer Person mit Behinderung.

Informationen zur Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen in Leichter Sprache

Titelseite der Broschüre zur Kommunalwahl in NRW in Leichter Sprache
Titelseite der Broschüre zur Kommunalwahl in NRW in Leichter Sprache
Foto: Landeszentrale für politische Bildung NRW

Köln (kobinet) Am 14. September 2025 finden in Nordrhein-Westfalen Kommunalwahlen statt. Zu diesem Anlass hat die Landeszentrale für politische Bildung NRW die Broschüre „Wahlen schnell erklärt! Ihre Stimme zählt!“ herausgegeben. Sie informiert in Leichter Sprache über die Kommunalwahl. Von Fragen wie „Was heißt Kommunal-Wahl?“, „Wer sind der Bürgermeister und die Landrätin?“, „Wer darf wählen?“ bis hin zur Bedeutung von Wahlbenachrichtigungen, Briefwahlen oder Stimmauszählungen erklärt die Broschüre verständlich das Thema Wahlen. Menschen mit Lernschwierigkeiten erfahren, wie Wahlen funktionieren und welche Bedeutung Wahlen haben. Darauf hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) in seinem Newsletter hingewiesen.

Berliner Senat will Bürokratie bei sozialen Förderungen abbauen

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Foto: Gerhard Bartz

Berlin (kobinet) Der enorme bürokratische Aufwand bei der Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln wird gerade im sozialen Bereich häufig beklagt. Eine Initiative des Berliner Senats zum Abbau einiger bürokratischer Regelungen gibt Hoffnung. „Es kostet viel Zeit und Geld, deswegen soll es einfacher werden: Der Berliner Senat will das Verfahren reformieren, mit dem soziale Organisationen oder andere Einrichtungen Geld für Projekte bekommen. Am Mittwoch stellten mehrere Senatsmitglieder Änderungen der Regelungen vor. ‚Das hier ist keine Revolution, sondern es bedeutet einen Kulturwandel‘, sagte Finanzsenator Stefan Evers (CDU). So heißt es in einem Bericht des Tagesspiegel, der vor kurzem erschienen ist. Für die Bundespolitik und vor allem für den Partizipationsfonds beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales wären ähnliche Initiativen hilfreich, wie es vonseiten der LiGA Selbstvertretung heißt.

Policy Papier des Deutschen Juristinnenbundes zu reproduktiven Rechten im Kontext von Behinderung

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Foto: omp

Berlin (kobinet) „Alle Menschen haben reproduktive Rechte. Reproduktive Rechte sind aber zugleich in einen gesellschaftlichen Kontext eingebettet, der ihre effektive Wahrnehmung bedingt und sie insbesondere für Frauen mit Behinderung häufig versperrt. Das Ziel muss daher reproduktive Gerechtigkeit sein; das bedeutet hier die staatlich unterstützte Möglichkeit einer möglichst diskriminierungsfreien und autonomen Wahrnehmung reproduktiver Rechte. Vor diesem Hintergrund fordert der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) eine intersektionale Perspektive auf reproduktive Rechte im Kontext von Behinderung.“ So heißt es in einem Policy Papier, das der Deutsche Juristinnenbund vor kurzem veröffentlicht hat.

Aktionswoche Denk-mal an MS gestartet

DMSG-Hessen Aktion mit rotem Schal am Brunnen
DMSG-Hessen Aktion mit rotem Schal am Brunnen
Foto: DMSG

Frankfurt (kobinet) Zum 45. Jubiläum heißt es beim Landesverband Hessen der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG Hessen) „Denk-mal an MS“ Reloaded! Mit ihrer bereits im letzten Jahr durchgeführten Aktionswoche möchte der Landesverband rund um den Welt-MS-Tag am 30. Mai wieder hessenweit auf die Krankheit Multiple Sklerose aufmerksam machen und schmückt dafür 2025 wieder bekannte und geschätzte hessische Denkmäler mit orangenen Schals. Neu ist der besondere Fokus auf das Thema Mobilität als Schlüssel für aktive Teilhabe in der Gesellschaft. Aus „Denk-mal an MS“ wird so auch „Denk-mal an MobilSein“. In diesem Rahmen hat die DMSG Hessen ihre Mitglieder dazu aufgerufen, während der Aktionswoche und darüber hinaus eigene „Denk-mal an MS“-Touren zu unternehmen und wird die Routen samt Hinweisen zur Barrierefreiheit veröffentlichen. Der offizielle Auftakt von „Denk-mal an MS“ fand am 27. Mai in Frankfurt am Main statt und der erste orangene Schal liegt nun um den Gerechtigkeitsbrunnen vor dem Frankfurter Römer.

Diskriminierung wirksam bekämpfen

Logo zum Diskriminierungsschutz des NETZWERK ARTIKEL 3
Logo zum Diskriminierungsschutz des NETZWERK ARTIKEL 3
Foto: NW3, Michael Möller

STUTTGART (kobinet) Den heutigen Deutschen Diversity-Tag (DDT) nimmt der Paritätischer Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg zum Anlass, eine wirksamere Bekämpfung von Diskriminierungen zu fordern.  In Baden-Württemberg verzeichnet die Fach- und Beratungsstelle für das Jahr 2024 einen drastischen Anstieg rechter Gewalt. Rassismus bleibt dabei mit 59 Prozent das zentrale Tatmotiv. Anlässlich des heutigen Deutschen Diversity-Tags appelliert deshalb dieser Verband, die Zunahme rechter Gewalt ernst zu nehmen, offen damit umzugehen und wirksam zu bekämpfen. „Zum Schutz von Vielfalt und gegen Diskriminierung sei es höchste Zeit, das Gleichbehandlungsgesetz in Baden-Württemberg endlich einzuführen“, so der Verband.

Mehr Entlastung für pflegende Frauen gefordert

Eine jinge Frau kümmert sich um eine ältere Frau
Pflegen
Foto: Pixabay/Bucarama-TLM

HANNOVER (kobinet) Es sind vor allem Frauen, die sich um ihre pflegebedürftigen Angehörigen. Die Folge dessen sind eine hohe zeitliche Belastung, finanzielle Nachteile und vor allem auch gesundheitliche Probleme für diese Frauen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert deshalb anlässlich des morgigen „Internationalen Aktionstags für Frauengesundheit“ eine stärkere Entlastung und bessere Unterstützung der Betroffenen. Wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Wissenschaftlichen Instituts der AOK zeigt, investiert, wer sich um pflegebedürftige Angehörige kümmert, sehr viel Zeit. Im Jahr 2023 waren das nach dieser Untersuchung 49 Stunden in der Woche.

Corinna Rüffer weiterhin Berichterstatterin zur Behindertenpolitik der Grünen im Bundestag

Corrina Rüffer
Corrina Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Corinna Rüffer wird auch in der neuen Legislaturperiode die Funktion der Berichterstatterin zur Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen ausüben und daher eine zentrale Ansprechpartnerin für behindertenpolitische Themen sein. Die Grünen-Abgeordnete ist Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales und im Petitionsausschuss, so dass sie auch die Funktion als Sprecherin für Petitionen für die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen ausübt.

Mehr Taten zum Diversity-Tag gefordert

Portrait von Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „Am 27. Mai 2025 feiern wir den 13. Deutschen Diversity-Tag – ein Tag, der die Kraft der Vielfalt zeigt. Denn echte Vielfalt bringt uns weiter: Sie fördert Innovation, verbessert die Zusammenarbeit, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und macht Unternehmen zu attraktiven, zukunftsfähigen Arbeitgebern. Wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen, entstehen neue Ideen, kreative Lösungen und ein stärkeres Miteinander.“ Dies betonte die Präsidentin des Sozialverband VdK Verena Bentele, die mehr konkrete Taten in diesem Bereich fordert.

90 Jahre Alt-Rehse und Nürnberger Gesetze: Nazi-Medizin im Fokus

Flagge Bundesland  Mecklenburg-Vorpommern
Flagge Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
Foto: Gemeinfrei, public domain

Alt-Rehse (kobinet) Der Jahrestag der Gründung der Kaderschmiede „Führerschule der Deutschen Ärzteschaft“ in Alt Rehse war Anlass für eine zweitägige Tagung, zum Gedenken und für weitere Forschungsinitiativen. Darauf hat das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten von Mecklenburg-Vorpommern hingewiesen. Am 1. Juni 1935 wurde in Alt Rehse die „Führerschule der Deutschen Ärzteschaft“ gegründet. Im selben Jahr wurden außerdem die „Nürnberger Gesetze“ verabschiedet und damit die Grundlage für die groß angelegte Instrumentalisierung der Medizin für die Vernichtungsmaschine der Nazis, die Menschen in Rassen und in lebens- und unwertes Leben einteilte.

Helena Steinhaus erhält das Marburger Leuchtfeuer 2025

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Foto: Susanne Göbel

Marburg (kobinet) Mit dem „Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte“ würdigen die Universitätsstadt Marburg und die Humanistische Union (HU) das Eintreten von Helena Steinhaus für einen angstfreien Bezug von Sozialleistungen. Als Tochter einer alleinerziehenden Mutter hat die Geschäftsführerin des Vereins „Sanktionsfrei“ in ihrer Jugend zeitweise selbst staatliche Leistungen – „Hartz IV“ – bezogen. Unermüdlich weist sie auf die Folgen hin, die Sanktionen, die Stigmatsierung, sowie die finanzielle Not im Allgemeinen für die Betroffenen, ihre Angehörigen und ihr soziales Umfeld haben. Zudem unterstützt und berät der Verein „Sanktionsfrei“ Leistungsbeziehende juristisch und finanziell. Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und der Jury-Vorsitzende Egon Vaupel werden ihr das „Marburger Leuchtfeuer“ am Donnerstag, den 12. Juni, im Rahmen einer Feierstunde im Historischen Saal des Marburger Rathauses überreichen. Die Laudatio auf die Preisträgerin wird der Journalist und Aktivist Arne Semsrott halten. Semsrott ist Projektleiter von „Frag den Staat“ und Gründer der Initiative „Freiheitsfonds“.

Mainzer Erklärung für wirksame Partizipation behinderter Menschen

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Mainz (kobinet) Die Beauftragten für die Belange der Menschen mit Behinderungen der Länder und des Bundes haben sich bei ihrem 69. Treffen, das am 22. und 23. Mai 2025 in Mainz stattfand, vornehmlich mit dem Recht auf politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen befasst. Politische Partizipation ist Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben. Sie ist ein Menschenrecht und wird als solches durch die UN-Behindertenrechtskonvention (Artikel 29, Artikel 33 Absatz 3 und Artikel 4 Absatz 3 der UN-BRK) normiert. Allerdings mangelt es bisher an der umfassenden und wirksamen Umsetzung. So heißt es u.a. in der Mainzer Erklärung. Der vollständige Text wurde nun im Internet veröffentlicht.

VDAB fordert entschlossene Maßnahmen zur Sicherung von Pflegeeinrichtungen

Logo des VDAB
Logo des VDAB
Foto: VDAB

BERLIN (kobinet) Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) fordert von der Politik entschlossene Maßnahmen zur Sicherung von Pflegeeinrichtungen. Der Verband begrüßt ausdrücklich, dass die Gesundheitsministerin Nina Warken die strukturelle Finanzierung der Pflegeversicherung in den Blick nehmen will.

REHAB Karlsruhe schließt erfolgreich ab

Kleines Mädchen mit Rollstuhl - Bike
Ausstellungsschwerpunkt sind Hilfsmittel für Kinder und Jugendliche
Foto: Messe Karlsruhe / Behrendt und Rausch

KARLSRUHE (kobinet) Mit einer durchweg positiven Resonanz der Teilnehmenden sowie einem starken Zuwachs bei den Besuchenden von mehr als 25 Prozent schloss am Samstag die 23. Ausgabe der REHAB Karlsruhe erfolgreich ab. Vom 22. bis 24. Mai 2025 zeigten 400 Ausstellende aus 16 Ländern in der Messe Karlsruhe eindrucksvoll, wie die Teilhabe und Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen, aber auch der Arbeitsalltag von Fachkräften durch neue Technologien und innovative Angebote nachhaltig verbessert werden kann.

Tag der Leichten Sprache am 28. Mai – gemeinsam für mehr Sichtbarkeit

Schild: Halt! Bitte Leichte Sprache
Logo: Halt! bitte leichte Sprache
Foto: Mensch zuerst

Hamburg (kobinet) Sprache bestimmt unser Leben. Durch sie können wir Macht ausüben, ausgeschlossen werden oder mitgestalten. Das Ziel ist: Alle Menschen sollen sich gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen beteiligen können. Demokratie ist nicht nur für Menschen, die gut lesen können. Demokratie ist für alle Menschen. Dafür braucht es Leichte Sprache. Aber auch für die Teilhabe in Kultur, Arbeit, Freizeit und Schule. Am 28. Mai ist der Tag der Leichten Sprache, an dem auf die Notwendigkeit für Leichte Sprache hingewiesen wird. Darauf hat Anja Teufel aus Hamburg hingewiesen, die Schulungen, Übersetzungen und Projektbegleitungen zur Leichten Sprache anbietet und den kobinet-nachrichten folgende Infos geschickt hat:

Erweiterung der Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar

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LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

Kassel / Hadamar / Mammolshain (kobinet) Das Buch zum Forschungsprojekt über unethische Medikamentenversuche in der Landeskinderheilstätte Mammolshöhe ist jetzt in der Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar, einer Einrichtung des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen, erschienen. Der Forschungsbericht belegt, dass im Rahmen der von Professor Dr. Werner Catel durchgeführten Medikamentenversuche mindestens vier Kinder verstarben. Catel leitete die Heilstätte in Mammolshain im Taunus von 1947-1954. Die Publikation ordnet die damaligen Geschehnisse und insbesondere die Rolle Catels, eines Verantwortlichen der nationalsozialistischen „Kindereuthanasie“, in den größeren historischen Zusammenhang ein und benennt auch die Netzwerke, die Catel schützten. Darauf hat der Landeswohlfahrtsverband Hessen hingewiesen.

Warum es wichtig ist, sich mit Ableismus zu beschäftigen

Nico Wunderle
Nico Wunderle
Foto: privat

München (kobinet) Die Veranstaltung am 22. Mai 2025 in der Pfennigparade München war ein kraftvoller Beitrag zur Debatte über Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe. Unter dem Titel „Behinderung und Ableismus“ diskutierten Andrea Schöne (Journalistin und Autorin), Daniela Maier (Behindertenbeauftragte der Stadt München) und Oswald Utz (ihr Vorgänger und langjähriger Behindertenbeauftragter) über die Wirkmechanismen und Folgen von Ableismus – also der strukturellen Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen.