Berlin
In den Sommer-Ferien haben Eltern oft ein Problem.
Sie suchen Beschäftigungen für ihre Kinder.
Beschäftigungen bedeutet: Dinge zum Spielen und Lernen.
Die Ferien dauern 6 Wochen.
Das ist sehr lang.
Schwimmen ist bei dem Wetter schwer.
Nicht alle Familien haben Geld zum Verreisen.
Auch die Berliner Kinder haben jetzt Ferien.
Für sie gibt es eine spannende Schatz-Suche.
Es gibt einen wichtigen Entwurf für ein neues Gesetz.
Entwurf bedeutet: Ein Plan für ein neues Gesetz.
Das Gesetz heißt Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Das ist ein Gesetz für Menschen mit Behinderung.
Es macht sie gleich-berechtigt.
Vor 2 Wochen ist dieser Entwurf verschwunden.
Er ist irgendwo in Berlin verloren gegangen.
Der Entwurf war zwischen den Ministerien.
Ministerien bedeutet: Wichtige Ämter in Deutschland.
Dort arbeiten Menschen für die Regierung.
Der Entwurf sollte schon längst an die Verbände geschickt werden.
Verbände bedeutet: Gruppen von Menschen mit gleichen Zielen.
Sie helfen ihren Mitgliedern.
Die Verbände sollen ihre Meinung dazu sagen.
Das ist noch nicht passiert.
Deshalb ist der Entwurf wie ein verlorener Schatz.
Wer Langeweile hat und viel Zeit: Viel Glück bei der Schatz-Suche!
Die LIGA Selbst-Vertretung hat einen Tipp.
Das ist eine Gruppe von Menschen mit Behinderungen.
Sie sprechen für sich selbst.
Sie empfiehlt 2 Orte zum Suchen.
Man könnte beim Wirtschafts-Ministerium suchen.
Das Amt kümmert sich um Geld und Arbeit.
Das führt die CDU.
CDU ist eine Partei in Deutschland.
CDU heißt: Christlich Demokratische Union.
Oder beim Innen-Ministerium suchen.
Das Amt sorgt für Sicherheit in Deutschland.
Das führt die CSU.
CSU ist eine Partei aus Bayern.
CSU heißt: Christlich-Soziale Union.
Dort gibt es wohl große Ängste vor Barriere-Freiheit.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Es gibt keine Hindernisse.
Wer den Entwurf findet: Bitte schreibt das in die Leser-Brief-Rubrik.
Das ist ein Teil in einer Zeitung.
Dort stehen Briefe von Lesern.
Die Rubrik steht unter diesem Text.

Foto: Juliane Harms mit KI gestaltet
Berlin (kobinet) Während der Sommerferien suchen so manche Eltern mühsam nach Möglichkeiten, wie sie ihre Kinder in der sechswöchigen Ferienzeit beschäftigen können. Schwimmen ist bei dem Wetter schwierig, das Geld zum Verreisen hat auch nicht jede*r und schon gar nicht so lange. Für die Berliner Kinder und Jugendlichen, die mittlerweile auch in die Ferien gestartet sind, böte sich da eine spannende Schatzsuche an. Denn der Referentenentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes scheint vor gut zwei Wochen irgendwo in Berlin zwischen den Ministerien verloren gegangen zu sein. Anders kann man es sich kaum mehr erklären, warum dieser immer noch nicht zur Verbändeanhörung freigegeben wurde. Wem also langweilig ist und viel Zeit hat, viel Glück bei der Schatzsuche.
Eine Empfehlung, wo man suchen könnte, hat die LIGA Selbstvertretung. Man könnte mal beim CDU-geführten Wirtschaftsministerium oder beim CSU-geführten Innenministerium suchen. Dort scheint es größere Phobien gegen Barrierefreiheit zu geben. Wer fündig wird, darf dies gerne in die Leserbriefrubrik unter diesem Beitrag einstellen.

Foto: Juliane Harms mit KI gestaltet
Berlin (kobinet) Während der Sommerferien suchen so manche Eltern mühsam nach Möglichkeiten, wie sie ihre Kinder in der sechswöchigen Ferienzeit beschäftigen können. Schwimmen ist bei dem Wetter schwierig, das Geld zum Verreisen hat auch nicht jede*r und schon gar nicht so lange. Für die Berliner Kinder und Jugendlichen, die mittlerweile auch in die Ferien gestartet sind, böte sich da eine spannende Schatzsuche an. Denn der Referentenentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes scheint vor gut zwei Wochen irgendwo in Berlin zwischen den Ministerien verloren gegangen zu sein. Anders kann man es sich kaum mehr erklären, warum dieser immer noch nicht zur Verbändeanhörung freigegeben wurde. Wem also langweilig ist und viel Zeit hat, viel Glück bei der Schatzsuche.
Eine Empfehlung, wo man suchen könnte, hat die LIGA Selbstvertretung. Man könnte mal beim CDU-geführten Wirtschaftsministerium oder beim CSU-geführten Innenministerium suchen. Dort scheint es größere Phobien gegen Barrierefreiheit zu geben. Wer fündig wird, darf dies gerne in die Leserbriefrubrik unter diesem Beitrag einstellen.




