Nachrichten

Zwangsanordnung unzulässig

Symbol Paragraf
Bild: ht

Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland gibt aus seiner EUTB-Beratungspraxis interessante Informationen an Ratsuchende weiter. In diesen Beratungen haben kürzlich Menschen mit seelischen und / oder psychischen Behinderungen mitgeteilt, dass ihnen auferlegt wurde, eine Psychotherapie zu machen. Dies erfolgte zum Teil unter Androhung und Durchführung von Sanktionen von Seiten des Sozialamtes oder anderer Behörden. Die zwangsweise Anordnung einer Therapie ist aber bereits 2010 für rechtswidrig erklärt worden.

weiter zu Nachricht Zwangsanordnung unzulässig

Leyla Imret und der Geist von Ossietzky im Grips-Theater

Medaille im geöffneten roten Kästchen
Bild: Irina Tischer

Neben Ottmar Miles-Paul erhielt am 16. Dezember 2018 auch die kurdische Kommunalpolitikerin Leyla Imret aus Cizre/Türkei die Carl-von-Ossietzky-Medaille 2018 für ihre Zivilcourage und ihren Einsatz für die Verwirklichung der Menschenrechte. Die festliche Verleihung erfolgte im Grips-Theater.

weiter zu Nachricht Leyla Imret und der Geist von Ossietzky im Grips-Theater

Seelentröpfchen auf der roten Couch

Silvia Meck
Bild: Silvia Meck

Der Verein Mein Seelentröpfchen wurde 2015 in Kaiserslautern gegründet und bietet mittlerweile auch die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) in der Region an. Vor kurzem waren die Inklusionsbotschafterin Silvia Meck mit ihrem Kollegen Stefan Riedl von der EUTB auf der roten Couch. Die Sendung "Rote Couch" ist ein persönlicher Unternehmertalk der ganz besonderen Art, wie es in der Ankündigung heißt.

weiter zu Nachricht Seelentröpfchen auf der roten Couch

Fristverlängerung im Sinne der Betroffenen nutzen

Bild von Josef Ströbl
Bild: omp

Die Entscheidung der Arbeits- und Sozialministerkonferenz die Antragsfrist für die Stiftung Anerkennung und Hilfe um ein Jahr bis zum 31.12.2020 zu verlängern stößt bei der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und beim Inklusionsbotschafter Josef Ströbl auf Hoffnung, dass mehr Betroffene ihre Ansprüche anmelden können und dabei auch entsprechend unterstützt werden.

weiter zu Nachricht Fristverlängerung im Sinne der Betroffenen nutzen

Markus Igel bangt um Selbstbestimmung

Markus Igel
Bild: Markus Igel

Während sich die Vorweihnachtszeit mit all ihren verschiedenen Facetten vom Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt bis zu den zum Teil mitleidstriefenden Spendenaktionen langsam aber sicher über uns senkt, blickt Markus Igel aus Bad Kreuznach dem Jahresende mit großer Sorge entgegen. Ihm geht schlichtweg das Geld aus, um seinen AssistentInnen den verdienten Lohn auszahlen zu können, weil ihr der Kostenträger seit längerem hängen lässt. Nach dem Start einer Petition wurde nun auch eine Crowdfunding-Aktion für einen Solidaritätsfonds für Menschen, die in solche Situationen wie Markus Igel geraten und damit Gefahr laufen, in ein Heim zu müssen.

weiter zu Nachricht Markus Igel bangt um Selbstbestimmung

Ossietzky-Medaille für Ottmar Miles-Paul

Medaille im geöffneten roten Kästchen
Bild: Irina Tischer

Ottmar Miles-Pauls Engagement für Zivilcourage, Inklusion und Gleichstellung aller Menschen wurde heute mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille geehrt. Die Internationale Liga für Menschenrechte verlieh auf einer festlichen Veranstaltung in Berlin die an den Journalisten und Pazifisten erinnernde Medaille zugleich an die kurdische Kommunalpolitikerin Leyla Imrit. Mit der doppelten Auszeichnung, so Karl Finke, sei ein Signal "zur Stärkung und zum Ausbau sowie der Verwirklichung von Menschenrechten sowohl im Zusammenleben in Deutschland wie auch im Ausland" gesetzt. Finke hielt die Laudatio auf Miles-Paul. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin schickte ein Grußwort.

weiter zu Nachricht Ossietzky-Medaille für Ottmar Miles-Paul

Bayern setzt auf Sozialgenossenschaften

Flagge Bayern
Bild: Public Domain

Anlässlich des Tag der menschlichen Solidarität am 20. Dezember unterstreicht Bayerens Sozialministerin Kerstin Schreyer die Bedeutung von Sozialgenossenschaften „Sozialgenossenschaften leisten einen großartigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt“ hebt sie hervor und nennt die Sozialgenossenschaften eine „Zukunftsinitiative.

weiter zu Nachricht Bayern setzt auf Sozialgenossenschaften

Wegbegleiterin schrieb an Miles-Paul

Bei einer medienwirksamen Protestaktion am 28. Juni 2016
Bild: sch

Im Geist des Journalisten, Schriftstellers und Pazifisten Carl von Ossietzky wird morgen in Berlin ein Mann geehrt, der sich gegen Ausgrenzung und für die Rechte behinderter Menschen engagiert. Anlässlich der Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille durch die Internationale Liga für Menschenrechte an Ottmar Miles-Paul veröffentlicht kobinet einen offenen Brief der langjährigen Wegbegleiterin Dr. Sigrid Arnade an den Preisträger.

weiter zu Nachricht Wegbegleiterin schrieb an Miles-Paul

Barrierefreie Schulneubauten in Berlin gefordert

Arnd Hellinger
Bild: Privat

Bezugnehmend auf die kobinet-Nachricht vom 13.12.2018, wonach die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie beabsichtigt, bei künftigen Schulbauten aus wirtschaftlichen Gründen nur vereinzelt Aufzüge einzubauen, wandte sich Arnd Hellinger, einer der Sprecher der LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik DIE LINKE, am 13.12.2018 in einem Brief an die Berliner Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Christine Braunert-Rümenapf.
Zugleich reichte er eine Online-Petition beim Abgeordnetenhaus von Berlin ein.

weiter zu Nachricht Barrierefreie Schulneubauten in Berlin gefordert

Vom wachsenden Wohlstand abgehängt

Logo des VdK Nordrhein-Westfalen
Bild: VdK NRW

Der VdK Nordrhein-Westfalen fordert, Armut bekämpfen durch gute Arbeit, faire Löhne und ausreichende Rente zu bekämpfen. Das unterstreicht sein Vorsitzender anlässlich des veröffentlichte Armutsbericht 2018 des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Dieser bestätigt aus Sicht des Sozialverbands VdK NRW, dass sich die Ungleichheit in unserer Gesellschaft verfestigt hat.

weiter zu Nachricht Vom wachsenden Wohlstand abgehängt
zu weiteren Nachrichten >>

Kolumne

Wir müssen reden, Gretchen!

Roland Frickenhaus
Bild: Roland Frickenhaus

Bei dem händeringenden Suchen nach Fachkräften wird gern kommuniziert, dass die Qualität von Sozialen Dienstleistungen in einem direkten Zusammenhang zur Quantität steht: „Je mehr Fachkräfte, desto besser das Ergebnis“, so die Botschaft. Erfahrungen zeigen, dass diese Gleichung zu kurz greift. Wir müssen über Ethik, Moral und Glauben reden. Das ist so einfach wie unbequem.

weiter zu Nachricht Wir müssen reden, Gretchen!
Zu den weiteren Kolumnen >>

TV-Tipps

Aus den Programmen deutschsprachiger Fernsehsender werden hier TV-Tipps über Beiträge mit einem Bezug auf Behinderung, Behindertenpolitik und Leben im Alter angeboten.

zu den TV-Tipps >>