Nachrichten

Wer Inklusion will, sucht Wege

Logo: Deutsches Institut für Menschenrechte
Bild: DIMR

Anlässlich des 10. Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland erklärt der Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Valentin Aichele: „Zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention ist der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen in Deutschland immer noch nicht die Regel.

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Vielfalt auf dem Arbeitsmarkt?

UNO-Flagge mit Behindertenrechten
Bild: BIZEPS

Nach Ansicht des Internationalen Bundes (IB) muss es mehr Vielfalt bei den Angeboten zur Integration in den Arbeitsmarkt geben. Das betonte heute der freie Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in einer Presseinformation zu zehn Jahren Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland. Aktuell sind mehr als 300.000 Menschen mit Behinderung in einer Werkstatt beschäftigt. Der IB setzt sich dafür ein, dass diese Zahl sinkt und mehr Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt finden.

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Inklusion muss endlich im Gesundheitssystem ankommen

Screenshot der Internetseite der Lebenshilfe NRW
Bild: kobinet/ hs (25. März 2019)

Die gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Behinderung bedarf nach Einschätzung des Landesverbandes Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen erheblicher Verbesserungen. Dass die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern sich dem Thema nun angenommen haben ist lobenswert, jedoch lange überfällig, heißt es dazu in einer Presseinformation.

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Momentaufnahme 116

Grünes Feld, viele Bäume am Horizont und zwei Radfahrer
Bild: Irina Tischer

Auch wer um die ganze Welt reist, um das Schöne zu suchen, findet es nur, wenn er es in sich trägt. (Ralph Waldo Emerson)

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Inklusion ist Prozess der Weiterentwicklung

Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista)
Bild: blista

 Die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) ist ein bundesweites Kompetenzzentrum für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung. 1916 gegründet. Heutzutage beschäftigt sie rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als Einrichtung der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe führt sie einen Diskurs darüber, welche Werte und Orientierung ein inklusives Miteinander ausmachen, welche Wege wir verfolgen und welche Ziele wir bei der Umsetzung der UN-BRK definieren.

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20 Jahre kobinet-nachrichten

Grafik zeigt kobinet-Cartoon
Bild: von Phil Hubbe

Vor mittlerweile schon zwanzig Jahren haben die meisten der heute noch aktiven Macher*innen des Online-Nachrichtendienstes kobinet-nachrichten begonnen, Nachrichten zur Behindertenarbeit und -politik zu veröffentlichen. Gestern haben sie sich in Berlin zur Redaktionsbesprechung und Mitgliederversammlung des Vereins kobinet getroffen. 1999 haben Akteure verschiedener Online-Angebote zu Behindertenfragen, wie beispielsweise von Movado, dem CeBeeF Frankfurt, der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland und von BIZEPS mit der Herausgabe eines gemeinsamen Nachrichtendienstes begonnen.

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Erholung zwischen Prignitz, Uckermark und Lausitz

Deckblatt der Ausgabe 2019 der Broschüre Brandenburg für alle
Bild: TMB

Zum Beginn der Reisesaison 2019 veröffentlichen wir bei kobinet Hinweise zu Reisezielen, welche auch für Urlaubsreisen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet sind. Heute geht es dabei um Informationen zu Reisezielen in Brandenburg. Wasser, Wald und viel Ruhe sowie interessante historische Orte und lebendige Städte hat Brandenburg zu bieten. Wer Erholung mit Natur- und Kulturerlebnissen verbindet, ist hier genau richtig. Für erholungssuchende Urlauber, die von weiter her anreisen, ist zudem die Nähe zur Hauptstadt passend - Brandenburg und Berlin lassen sich gut verbinden. Für mobilitätseingeschränkte Reisende ist zudem sehr hilfreich, dass es zu Brandenburg umfangreiche Informationen zur Barrierefreiheit gibt.

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Aktion zur Assistenzgerechtigkeit

Bild von der Assistenz-Aktion in Borna am 22.3.19
Bild: Jens Merkel

Am 22. März fand in Borna die erste Aktion zum Thema #Assistenzgerechtigkeit im Landkreis Leipzig statt. Wie der Vorsitzende des Muldentaler Assistenzverein, Jens Merkel, mitteilte, waren es zwar nur wenige Teilnehmer*innen, aber mehrere Besucher des Infostandes informierten sich über das Thema Assistenz und seine Auswirkungen im Landkreis Leipzig. Hier wussten viele nicht, dass beispielsweise die Leistungen für Assistenz meistens einkommens- und vermögensabhängig sind.

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Kritik an Empfehlung zu Bluttests

Corinna Rüffer
Bild: MARCO PIECUCH

Die Beschlussempfehlung des Gemeinsame Bundesausschusses (G-BA) zur Kostenübernahme von genetischen Bluttests durch die Gesetzliche Krankenversicherung sorgt bei Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, für Kritik. Die gestern vom G-BA veröffentlichte Beschlussempfehlung sei ein weiterer Schritt, vorgeburtliche Bluttests auf Trisomien zur Kassenleistung zu machen. "Es ist sehr fragwürdig, dass der G-BA nicht die Orientierungsdebatte abgewartet hat, die dazu Anfang April im Bundestag stattfindet. Immerhin hatte der G-BA Vorsitzende Josef Hecken selbst eine solche ethisch-politische Debatte eingefordert."

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Inklusionsbotschafter*innen für mehr Tempo bei Inklusion

Bunte Gruppe
Bild: ISL

Anlässlich des 10jährigen Jubiläums zum Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland am 26. März 2009 fordern die derzeit 100 Inklusionsbotschafter*innen mehr Tempo bei der Verwirklichung der Inklusion und für die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. "Vieles geht in Deutschland in Sachen Inklusion viel zu langsam. Doch Inklusion geht uns alle an und wir alle können in den Bereichen, in denen wir aktiv sind, etwas ganz Konkretes tun, damit behinderte und nichtbehinderte Menschen gleichberechtigt leben können und von Anfang an willkommen sind“, erklärte Susanne Göbel, Koordinatorin des Modellprojektes "Inklusionsbotschafter*innen – Vernetzung von UnterstützerInnen auf dem Weg zur Inklusion".

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Kolumne

Inklusion - Koste es, was es wolle!

Roland Frickenhaus
Bild: Roland Frickenhaus

Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) feiert in Deutschland dieser Tage ihren zehnten Geburtstag. In diesem Zeitraum ist mehr als deutlich geworden, dass die Schaffung eines inklusiven Gemeinwesens eine Mammutaufgabe ist, die nicht aus der Portkasse zu finanzieren sein wird.

Eine "Inklusion nach Kassenlage" wird der Bedeutung und der Intention der Konvention nicht gerecht. Es nützt nichts: Wir müssen über Geld und Finanzierbarkeit reden. Auch und gerade zum zehnten Geburtstag.

Ein Option könnte sein, den in die Jahre gekommenen "Solidaritätszuschlag" durch einen "Inklusionszuschlag" zu ersetzen...

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TV-Tipps

Aus den Programmen deutschsprachiger Fernsehsender werden hier TV-Tipps über Beiträge mit einem Bezug auf Behinderung, Behindertenpolitik und Leben im Alter angeboten.

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Neu hinzugefügte Termine

Studieren mit (nicht-)sichtbarer Behinderung und/oder chronischer Erkrankung ICAL

Mittwoch, 10. April 2019 von 19:00 bis 21:30