Nachrichten

Beratung durch Selbstbetroffene

Logo: EUTB - ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Bild: BMAS

Für Menschen mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen gibt es ein flächendeckendes und kostenfreies Netz aus 60 Beratungsstellen. „Das Leben mit einer Behinderung stellt die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen im Alltag immer wieder vor Herausforderungen und wirft oftmals viele Fragen auf“, sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann. „Gute und einfühlende Beratung ist wichtig, damit die Betroffenen die ihnen zustehenden Leistungen erhalten, aber auch Hilfen im Umgang mit ihrer Lebenssituation und bei allen Fragen zur gesellschaftlichen Teilhabe bekommen.“

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Zeitreise durch Architektur und Baumkronen

Historisches Heizhaus und Museum in Beelitz-Heilstätten
Bild: H. Smikac

Zum Beginn der Reisesaison 2019 veröffentlichen wir bei kobinet Hinweise zu Reisezielen, welche auch für Urlaubsreisen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet sind. Heute geht es dabei um das südlich von Berlin gelegene Beelitz-Heilstätten.

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Interessanter Ansatz für freie Behindertenparkplätze

Symbol: Behindertenparkplatz
Bild: domain public

Dass Behindertenparkplätze auch von Fahrzeugführern mit ihren Autos belegt werden, die dazu eigentlich keine Berechtigung haben, das ist bekannterweise kein rein deutsches Problem. Das gibt es auch in anderen Ländern. bisher kann dem nur mit personalintensiven Kontrollen begegnet werden. Eine Gruppe von Initiatoren will dem rücksichtslosen Verstoß gegen geltendes Recht nun beginnend mit einer Überwachung von Behindertenparkplätzen in Tiefgaragen auch mit moderner Technik entgegenwirken. 

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Video-Clip erklärt Änderungen bei stationären Wohnleistungen

Symbol Paragraf
Bild: ht

Zum 1. Januar 2020 tritt eine weitere Änderung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in Kraft: Menschen mit Behinderung, die in stationären Wohneinrichtungen leben, erhalten künftig das Geld für ihren Lebensunterhalt, für Wohnen, Essen und Kleidung, vom Sozialamt des Ortes, aus dem sie kommen. Die fachliche Unterstützung finanzieren und bearbeiten weiterhin, wie bisher, die Landschaftsverbände. Der Fachbegriff dafür lautet: Trennung von Existenzsicherung und Fachleistung. Darauf und auf einen Video-Clip weist der Landschaftsverband Rheinland in seinem Newsletter hin.

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10 Jahre Aktionsbündnis Inklusion in Gütersloh

Zahl 10
Bild: ht

Sein 10jähriges Bestehen begeht das Aktionsbündnis Inklusion Gütersloh am 3. Mai mit einem Protestzug, der um 11.45 Uhr vor dem Rathaus in Gütersloh startet und mit einer Feier am Kolbeplatz von 12.30 bis 14.00 Uhr endet. Die Aktion steht unter dem Motto "Ich, Du, Wir" und findet im Rahmen des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt, wie der Mitinitiator und Inklusionsbotschafter Jürgen Linnemann mitteilte.

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Gehwege müssen sicherer Schutzraum sein

Symbol Ausrufezeichen
Bild: ht

Bei der gestern in Berlin in der Nähe des Bundesverkehrsministeriums durchgeführten Aktion gegen E-Roller auf Gehwegen betonte Ursula Engelen-Kefer, die Landesvorsitzende des Sozialverband Deutschland (SoVD) Berlin Brandenburg, dass Gehwege ein sicherer Schutzraum für alle Fußgänger sein müssen. "Dies gilt insbesondere auch für Menschen in höherem Lebensalter ohne und mit Behinderungen, aber auch genauso für Familien mit kleinen Kindern."

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Vielfältige Aufgaben bei der Mobotix AG mit Budget für Arbeit

Alexander Baab
Bild: Karsten Lutz

Alexander Baab ist einer von drei Budgetnehmern, die bei der Mobotix AG in Winnweiler­-Langmeil ihren Platz gefunden haben. Noch während seiner Berufsbildungszeit bei den Westpfalz­ Werkstätten Kaiserslautern-Siegelbach begann er dort seine Praktikumsphase. Nach Ende der Berufsbildungsmaßnahme wurde dort ein ausgelagerter Arbeitsplatz für ihn eingerichtet, da die Mobotix AG zu diesem Zeitpunkt noch keinen Arbeitsplatz im Rahmen des Budget für Arbeit für ihn einrichten konnte. Das änderte sich 2008 und Herr Baab erhielt zum 1. Mai 2008, als erster von drei Kandidaten, einen durch das Budget für Arbeit geförderten Arbeitsvertrag. Seitdem ist er nun dort angestellt. Karsten Lutz, der als Fachkraft für betriebliche Inklusion in den Westpfalz-Werkstätten Landstuhl tätig ist, führt mit Alexander Baab folgendes Interview.

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Entscheidung über EU-Sozialpolitik verschoben

Europaflagge
Bild: EU/Christian Lambiotte

Nach Informationen des europäischen Informationsportals EURACTIV wurde die Entscheidung über die EU-Richtlinie zur Koordinierung der Sozialpolitik wegen der tiefen Meinungsverschiedenheiten unter den Abgeordneten in der vergangenen Woche verschoben. Das hat jetzt dazu geführt, dass diese Entscheidung somit erst vom nächsten Europäischen Parlament nach den EU-Wahlen getroffen werden kann.

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Bedarfsermittlungsverfahren: Niedersachsen und Bremen kooperieren

Symbol Fragezeichen
Bild: ht

Menschen mit Behinderungen sollen ihre Ansprüche gegenüber dem Sozialstaat in Zukunft individueller formulieren und geltend machen können. Das Instrument für eine passgenaue Bedarfsermittlung wird Bremen vom Land Niedersachsen in einer modifizierten Form übernehmen. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben beide Länder vor kurzem geschlossen. Rechtliche Grundlage für das neue Bedarfsermittlungsinstrument ist das Bundesteilhabegesetz, das schrittweise bis zum Jahr 2023 in Kraft tritt.

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Abweichende Regelungen zum Budget für Arbeit

Logo Deutsche Vereinigung für Rehabilitation
Bild: DVfR

Angelice Falk gibt in einem Beitrag für das Diskussionsforum zum Rehabilitations- und Teilhaberecht auf der Plattform www.reha-recht.de einen Überblick über den Umsetzungsstand des Budgets für Arbeit (§ 61 SGB IX) in den einzelnen Bundesländern. Speziell wurde untersucht, inwieweit die einzelnen Länder bisher von der Möglichkeit in § 61 Abs. 2 S. 4 SGB IX Gebrauch machen, bei dem Lohnkostenzuschuss von dem Prozentsatz der Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 SGB IV durch Landesrecht nach oben abzuweichen.

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Kolumne

Die Zukunft in die eigenen Hände nehmen

Roland Frickenhaus
Bild: Roland Frickenhaus

Wer merkt, dass er fortwährend betrogen wird, der geht auf die Straße. Nachdem wir 2016 wegen des Bundesteilhabegesetzes das letzte Mal wahrnehmbar in Erscheinung traten, sind es aktuell die Kids, die auf sich aufmerksam machen. Ihnen geht das Rumgeeiere in Sachen Klima und Umweltschutz auf den Keks. Recht haben sie.

Auch wenn es unterschiedliche Anlässe sind, so ist es doch eine gemeinsame Erkenntnis: Es gibt Dinge, die einfach zu wichtig sind, sie denjenigen anzuvertrauen, die sich für vier Jahre als Problemlöser*in anbieten und, kaum (überhang-)mandatiert, loslegen, als seien wir ihr Personal.

 

 

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TV-Tipps

Aus den Programmen deutschsprachiger Fernsehsender werden hier TV-Tipps über Beiträge mit einem Bezug auf Behinderung, Behindertenpolitik und Leben im Alter angeboten.

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