Regensburg (kobinet)
Der Behinderten-Beauftragte von Bayern heißt Holger Kiesel.
Ein Behinderten-Beauftragter setzt sich für Menschen mit Behinderung ein.
Er sorgt dafür, dass diese Menschen ihre Rechte bekommen.
Holger Kiesel macht sich große Sorgen.
Kommunen sind Städte, Dörfer und Land-kreise.
Sie sind für viele Aufgaben vor Ort zuständig.
Auch die Behinderten-Beauftragten der Kommunen machen sich Sorgen.
Es gibt Vorschläge zum Geld-Sparen.
Die Vorschläge betreffen Menschen mit Behinderungen.
Die Vorschläge betreffen auch Kinder und Jugendliche.
Eingliederungs-Hilfe soll gekürzt werden.
Eingliederungs-Hilfe ist Unterstützung für Menschen mit Behinderung.
Sie hilft dabei, am alltäglichen Leben teil-zunehmen.
Diese Unterstützung soll weniger werden.
Kürzungen bedeuten: Es gibt weniger Geld oder weniger Hilfe als vorher.
Holger Kiesel sagt:
Menschen mit Behinderungen haben Angst.
Sie haben Angst, dass ihre Hilfe gestrichen wird.
Das darf nicht passieren.
Die Behinderten-Beauftragten sagen:
Sparen bei der Teil-habe löst keine Probleme.
Die Probleme verschwinden nicht einfach.
Teil-habe bedeutet: Menschen können am Leben mit-machen.
Sie gehören dazu und werden nicht ausgeschlossen.
Wer keine Unterstützung bekommt, braucht sie trotzdem.
Verantwortung übernehmen bedeutet: Man kümmert sich um wichtige Aufgaben.
Man lässt die Menschen nicht allein.
Bayern muss Verantwortung übernehmen.
Städte und Land-kreise müssen Verantwortung übernehmen.
Alle müssen gemeinsam gegen die Kürzungen sein.
Kürzungen dürfen kein Gesetz werden.
Der Land-tag ist das Landes-Parlament von Bayern.
Dort arbeiten Politiker aus Bayern.
Sie machen Gesetze für Bayern.
Statt-dessen braucht es mehr Investitionen.
Investitionen bedeuten: Man gibt jetzt Geld aus.
Damit wird das Leben in Zukunft besser.
Bayern muss mehr Geld für Hilfen ausgeben.
Es braucht mehr Barriere-Freiheit.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können überall hin-gehen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Es braucht mehr echte Teil-habe für alle Menschen.

Foto: Der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung
Regensburg (kobinet) Der Bayerische Behindertenbeauftragte und die kommunalen Behindertenbeauftragten in Bayern zeigen sich angesichts der bekannt gewordenen Kürzungsvorschläge in der Eingliederungs- sowie Kinder- und Jugendhilfe zutiefst besorgt. Die diskutierten Maßnahmen bedrohen aus ihrer Sicht die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und stellen einen Angriff auf den sozialen Frieden dar. Der Behindertenbeauftragte des Landes Bayern, Holger Kiesel, erklärte dazu: "Ich mache mir große Sorgen um die Zukunft. Als studierter Historiker fühle ich mich immer öfter auf sehr unangenehme Weise an dunkle Zeiten erinnert. Menschen mit Behinderung haben wieder Angst, dass man ihnen ihre Lebensgrundlage entzieht. Es geistern zahlreiche Kürzungsvorschläge herum, die einen massiven Angriff auf unseren Sozialstaat darstellen."
Und weiter erklärte Holger Kiesel: „Diese Kürzungsvorschläge finden sich teilweise schon in Gesetzesentwürfen wieder. Deshalb sage ich es noch einmal deutlich: an den Leistungen für Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche darf nicht gespart werden.“ Die Behindertenbeauftragten betonen, dass Einsparungen bei Teilhabeleistungen weder die bestehenden Probleme lösen noch langfristig Kosten senken werden. Unterstützungsbedarfe verschwinden nicht durch Streichlisten – sie verlagern sich nur. Sowohl der Freistaat Bayern als auch Bezirke, Städte, Landkreise und Gemeinden stehen in der Pflicht. Wer einen zukunftsfähigen Sozialstaat will, darf sich nicht an der Aushöhlung von Teilhaberechten beteiligen, sondern muss an Lösungen mitwirken, die Inklusion stärken und Bürokratie abbauen.
Die Behindertenbeauftragten appellieren an die Bayerische Staatsregierung sowie an die Bayerischen Bezirke, Städte und Landkreise, sich gegen Kürzungen bei Leistungen für Menschen mit Behinderungen sowie bei Kindern und Jugendlichen zu stellen. Die geplanten Einschnitte dürfen nicht zur Grundlage gesetzgeberischer Initiativen gemacht werden. Stattdessen braucht es endlich konsequente und massive Zukunftsinvestitionen in Barrierefreiheit, inklusive Strukturen und echte gesellschaftliche Teilhabe, heißt es in der Presseinformation der Beauftragten aus Bayern.

Foto: Der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung
Regensburg (kobinet) Der Bayerische Behindertenbeauftragte und die kommunalen Behindertenbeauftragten in Bayern zeigen sich angesichts der bekannt gewordenen Kürzungsvorschläge in der Eingliederungs- sowie Kinder- und Jugendhilfe zutiefst besorgt. Die diskutierten Maßnahmen bedrohen aus ihrer Sicht die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und stellen einen Angriff auf den sozialen Frieden dar. Der Behindertenbeauftragte des Landes Bayern, Holger Kiesel, erklärte dazu: "Ich mache mir große Sorgen um die Zukunft. Als studierter Historiker fühle ich mich immer öfter auf sehr unangenehme Weise an dunkle Zeiten erinnert. Menschen mit Behinderung haben wieder Angst, dass man ihnen ihre Lebensgrundlage entzieht. Es geistern zahlreiche Kürzungsvorschläge herum, die einen massiven Angriff auf unseren Sozialstaat darstellen."
Und weiter erklärte Holger Kiesel: „Diese Kürzungsvorschläge finden sich teilweise schon in Gesetzesentwürfen wieder. Deshalb sage ich es noch einmal deutlich: an den Leistungen für Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche darf nicht gespart werden.“ Die Behindertenbeauftragten betonen, dass Einsparungen bei Teilhabeleistungen weder die bestehenden Probleme lösen noch langfristig Kosten senken werden. Unterstützungsbedarfe verschwinden nicht durch Streichlisten – sie verlagern sich nur. Sowohl der Freistaat Bayern als auch Bezirke, Städte, Landkreise und Gemeinden stehen in der Pflicht. Wer einen zukunftsfähigen Sozialstaat will, darf sich nicht an der Aushöhlung von Teilhaberechten beteiligen, sondern muss an Lösungen mitwirken, die Inklusion stärken und Bürokratie abbauen.
Die Behindertenbeauftragten appellieren an die Bayerische Staatsregierung sowie an die Bayerischen Bezirke, Städte und Landkreise, sich gegen Kürzungen bei Leistungen für Menschen mit Behinderungen sowie bei Kindern und Jugendlichen zu stellen. Die geplanten Einschnitte dürfen nicht zur Grundlage gesetzgeberischer Initiativen gemacht werden. Stattdessen braucht es endlich konsequente und massive Zukunftsinvestitionen in Barrierefreiheit, inklusive Strukturen und echte gesellschaftliche Teilhabe, heißt es in der Presseinformation der Beauftragten aus Bayern.





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