Hamburg Leipzig (kobinet)
Das Buch heißt: Frech und Frei.
Udo Sierck hat das Buch geschrieben.
Das Deutsche Institut für barrierefreies Lesen hat das Buch aufgenommen.
Das Institut hat das Buch als Hör-Buch aufgenommen.
Ein Hör-Buch ist ein Buch zum Anhören.
Jemand liest den Text vor und nimmt ihn auf.
Du musst den Text nicht selbst lesen.
Das Buch steht auf der Hot-List.
Eine Hot-List ist eine besondere Liste.
Auf der Hot-List stehen ausgewählte Bücher.
Die Bücher auf der Hot-List sind besonders gut.
Auf der Hot-List stehen Bücher von unabhängigen Verlagen.
Ein Verlag druckt Bücher und verkauft sie.
Unabhängige Verlage gehören keiner großen Firma.
Die Bücher auf der Hot-List können das Buch des Jahres werden.
Das Buch gibt es bald auch in Einfacher Sprache.
Einfache Sprache bedeutet: Viele Menschen können den Text verstehen.
Einfache Sprache hat längere Sätze als Leichte Sprache.
Das Buch erzählt von Menschen mit Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwierig.
Zum Beispiel: Manche Menschen können nicht laufen.
Manche Menschen können nicht gut sehen.
Diese Menschen brauchen oft mehr Hilfe.
Sie haben für ihre Rechte gekämpft.
Das begann in den 1970er-Jahren.
Das Buch zeigt Fotos von Plakaten und Zeitungs-Artikeln.
Die Menschen haben gegen viele Dinge protestiert.
Sie haben gegen Gerichts-Urteile protestiert.
Ein Gerichts-Urteil ist eine Entscheidung von einem Gericht.
Das Gericht sagt: So muss es sein.
Manche Gerichts-Urteile waren nicht fair.
Menschen mit Behinderung durften früher nicht selbst entscheiden.
Zum Beispiel: Sie durften nicht selbst wählen, wo sie leben.
Die Menschen haben auch für Barriere-Freiheit gekämpft.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können mitmachen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Zum Beispiel: Menschen mit Behinderung können Bus und Bahn nutzen.
Das Buch erklärt auch das Wort Euthanasie.
Euthanasie bedeutet: Menschen werden getötet.
Andere Menschen dachten: Ihr Leben ist nicht wertvoll.
Das ist falsch.
Das passierte in der Nazi-Zeit von 1933 bis 1945.
Die Nazis haben damals sehr viele Menschen getötet.
Die Menschen haben gegen Euthanasie gekämpft.
Das Buch erzählt auch vom Grund-Gesetz.
Das Grund-Gesetz ist das wichtigste Gesetz in Deutschland.
Darin stehen Rechte für alle Menschen.
Heute stehen auch die Rechte von Menschen mit Behinderung darin.
Das war ein langer Kampf.
Das Buch warnt auch vor einer Gefahr.
Rechts-radikale Ideen werden wieder stärker.
Rechts-radikale Menschen wollen nicht, dass alle die gleichen Rechte haben.
Immer mehr Menschen denken so.
Das macht vielen Menschen Sorgen.
Das ist eine Gefahr für Menschen mit Behinderung.
Ihre Rechte sind in Gefahr.
Deshalb ist es wichtig, auf diese Gefahr hinzuweisen.

Foto: Verlag Assoziation A
Hamburg Leipzig (kobinet) Das Deutsche Institut für barrierefreies Lesen hat das Buch von Udo Sierck mit dem Titel "Frech und Frei" als Hörbuch übernommen. Zudem steht steht das Buch auf der hotlist für die Wahl zum Buch des Jahres aus deutschsprachigen unabhängigen Verlagen. Dies teilte Udo Sierck den kobinet-nachrichten mit. Zudem werde an einer Version des Buches in einfacher Sprache gearbeitet.
„Das mit Plakaten, Flugblättern und Zeitungsartikeln bebilderte Buch erzählt vom Widerstand einer sich entwickelnden Selbstbestimmt-Leben-Bewegung seit der Mitte der 1970erJahre. Es berichtet von der permanenten Auseinandersetzung mit gängigen Normen, Werten und Körperidealen, die noch oft die Prägungen der nationalsozialistischen Vergangenheit aufwiesen. Es erinnert an Demonstrationen gegen behindertenfeindliche Gerichtsurteile und an Bühnen- und Rathausbesetzungen. Es dokumentiert Proteste für die barrierefreie Nutzung von Bus und Bahn und zeichnet die Gegenwehr gegen neue ‚Euthanasie‘-Forderungen und die Selektion durch humangenetische Techniken nach. Es skizziert den steinigen Weg, bis die Behindertenrechte Eingang in das Grundgesetz fanden, und warnt vor einem drohenden Rollback durch das Erstarken rechtsradikaler Denkweisen“, heißt es in der Ankündigung des Hörbuchs auf der Internetseit von dzb lesen.

Foto: Verlag Assoziation A
Hamburg Leipzig (kobinet) Das Deutsche Institut für barrierefreies Lesen hat das Buch von Udo Sierck mit dem Titel "Frech und Frei" als Hörbuch übernommen. Zudem steht steht das Buch auf der hotlist für die Wahl zum Buch des Jahres aus deutschsprachigen unabhängigen Verlagen. Dies teilte Udo Sierck den kobinet-nachrichten mit. Zudem werde an einer Version des Buches in einfacher Sprache gearbeitet.
„Das mit Plakaten, Flugblättern und Zeitungsartikeln bebilderte Buch erzählt vom Widerstand einer sich entwickelnden Selbstbestimmt-Leben-Bewegung seit der Mitte der 1970erJahre. Es berichtet von der permanenten Auseinandersetzung mit gängigen Normen, Werten und Körperidealen, die noch oft die Prägungen der nationalsozialistischen Vergangenheit aufwiesen. Es erinnert an Demonstrationen gegen behindertenfeindliche Gerichtsurteile und an Bühnen- und Rathausbesetzungen. Es dokumentiert Proteste für die barrierefreie Nutzung von Bus und Bahn und zeichnet die Gegenwehr gegen neue ‚Euthanasie‘-Forderungen und die Selektion durch humangenetische Techniken nach. Es skizziert den steinigen Weg, bis die Behindertenrechte Eingang in das Grundgesetz fanden, und warnt vor einem drohenden Rollback durch das Erstarken rechtsradikaler Denkweisen“, heißt es in der Ankündigung des Hörbuchs auf der Internetseit von dzb lesen.





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