Berlin (kobinet)
Am 6. und 7. Juli 2026 fanden die Inklusions-Tage statt.
Die Inklusions-Tage waren in Berlin.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Ich habe an den Inklusions-Tagen teilgenommen.
Dieser Text ist mein Bericht.
Ich setze mich für die Rechte behinderter Frauen ein.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Ich setze mich auch für das Budget für Arbeit ein.
Budget für Arbeit ist Geld und Unterstützung vom Staat.
Damit können behinderte Menschen in einem normalen Betrieb arbeiten.
Das Budget für Arbeit ist eine Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen.
In der Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten Menschen mit Behinderung.
Dort bekommen sie Unterstützung bei der Arbeit.
Ich habe für die Inklusions-Tage Urlaub genommen.
Das war meine eigene Entscheidung.
Ich war in 2 Rollen dabei.
Ich war Vertreterin des Landes-Verbands Frauen mit Behinderung in Thüringen.
Ein Landes-Verband ist eine Gruppe von Menschen mit dem gleichen Ziel.
Sie setzen sich gemeinsam für etwas ein.
Dieser Landes-Verband heißt kurz: LaFit.
Ich war auch Mitwirkende im Projekt Budget-Kompetenz.
Mitwirkende sind Menschen, die bei etwas mitmachen.
Sie helfen, etwas zu gestalten oder umzusetzen.
Budget-Kompetenz bedeutet: Menschen lernen, ihr eigenes Budget zu verwalten.
Die kobinet-Nachrichten veröffentlichen diesen Bericht.
Ich habe das Projekt Budget-Kompetenz vorgestellt.
Ich habe es gemeinsam mit Wiebke Schaer vorgestellt.
Das war beim Programm-Punkt Inklusive Wege zur Ausbildung und Arbeit.
Ein Programm-Punkt ist ein einzelnes Thema bei einer Veranstaltung.
Es gibt oft mehrere Programm-Punkte nacheinander.
Die Inklusions-Tage begannen mit einem Schul-Chor.
Der Schul-Chor kam von der Regine-Hildebrandt-Gesamt-Schule Birkenwerder.
Eine Gesamt-Schule ist eine Schule für alle Kinder zusammen.
Dort lernen Kinder mit verschiedenen Fähigkeiten gemeinsam.
Es war ein inklusiver Chor.
Inklusiv bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Auch Menschen mit Behinderung machen mit.
Bundes-Ministerin Bärbel Bas schickte ein Gruß-Wort per Video.
Eine Bundes-Ministerin ist eine wichtige Frau in der Regierung.
Sie ist zuständig für ein bestimmtes Thema in ganz Deutschland.
Dann verliehen sie den Bundes-Teil-Habe-Preis.
Der Bundes-Teil-Habe-Preis ist eine Auszeichnung.
Menschen oder Gruppen bekommen ihn für besonderes Engagement für Inklusion.
Danach gab es ein Gruß-Wort vom Bundes-Ministerium für Wirtschaft und Energie.
Ein Bundes-Ministerium ist eine wichtige Behörde in Deutschland.
Eine Behörde ist eine Stelle, die Aufgaben für den Staat erledigt.
Auch Kerstin Griese war dabei.
Kerstin Griese ist Parlamentarische Staats-Sekretärin.
Eine Parlamentarische Staats-Sekretärin unterstützt eine Ministerin bei ihrer Arbeit.
Sie vertritt die Ministerin auch, wenn diese nicht da ist.
Kerstin Griese arbeitet im Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales.
Eine Podiums-Diskussion ist eine Gesprächs-Runde.
Mehrere Menschen reden vor vielen Zuhörern.
Die Zuhörer nennt man Publikum.
Fachleute oder Politiker sprechen dort über ein Thema.
Die Diskussion hieß: Inklusion trifft Politik.
Daran nahmen Mitglieder des Deutschen Bundes-Tages teil.
Diese Menschen nahmen teil:
- Heike Heubach
- Jasmina Hostert
- Wilfried Oellers
- Corinna Rüffer
- Janine Wissler
Die Diskussion war spannend.
Es gab viele verschiedene Sicht-Weisen.
Sicht-Weisen bedeutet: wie jemand etwas sieht und denkt.
Verschiedene Menschen denken oft verschieden.
Es ging um aktuelle Heraus-Forderungen der Inklusions-Politik.
Heraus-Forderungen sind schwierige Aufgaben.
Ich konnte mit Corinna Rüffer sprechen.
Ich konnte auch mit Heike Heubach sprechen.
Ich habe wichtige Punkte offen angesprochen.
Diese Gespräche waren mir sehr wichtig.
Politiker haben wenig Zeit.
Dass sie sich Zeit genommen haben, ist etwas Besonderes.
Ich habe diesen Austausch sehr geschätzt.
Austausch bedeutet: Menschen sprechen miteinander.
Sie teilen ihre Gedanken und Erfahrungen.
Solche Treffen machen Veranstaltungen wie die Inklusions-Tage besonders.
Am zweiten Tag gab es viele Themen-Räume.
Themen-Räume sind Bereiche für bestimmte Themen.
In jedem Raum geht es um ein anderes Thema.
Die Teilnehmenden konnten selbst wählen, wohin sie gehen.
Es ging um Inklusion, Ausbildung und Arbeit.
Eine Veranstaltung fand ich besonders gut.
Sie hieß: Bilanz und Ausblick – Ausbildung und Arbeit für junge Menschen mit Behinderungen.
Bilanz bedeutet: Man schaut, was gut war und was nicht gut war.
Ausblick bedeutet: Man schaut nach vorne in die Zukunft.
Man überlegt, was als nächstes passieren soll.
Jürgen Dusel hat auch mitdiskutiert.
Jürgen Dusel ist der Beauftragte der Bundes-Regierung für Menschen mit Behinderungen.
Beauftragter bedeutet: Er vertritt die Interessen einer Gruppe.
Er kümmert sich besonders um Menschen mit Behinderungen.
Sie besprachen, was schon erreicht wurde.
Sie besprachen auch, was noch schwierig ist.
Neben dem offiziellen Programm gab es viele persönliche Gespräche.
Ich konnte neue Kontakte knüpfen.
Ich konnte auch bestehende Kontakte vertiefen.
Ein Netz-Werk ist eine Gruppe von Menschen mit ähnlichen Zielen.
Man bleibt mit diesen Menschen in Verbindung und hilft sich gegenseitig.
Ich habe Menschen persönlich kennengelernt.
Vorher kannte ich diese Menschen nur aus sozialen Netz-Werken.
Auch Thüringen war gut vertreten.
Der Thüringer Landes-Beauftragte für Menschen mit Behinderungen war dabei.
Fazit bedeutet: Das ist das Ergebnis.
So lautet die wichtigste Aussage am Ende.
Mein Fazit ist sehr positiv.
Die Inklusions-Tage 2026 waren ein großer Gewinn für mich.
Ich habe viele neue Ideen mitgenommen.
Solche Veranstaltungen sind wichtig.
Politik, Selbst-Vertretung und Verbände treffen sich dort.
Selbst-Vertretung bedeutet: Menschen mit Behinderung sprechen selbst für sich.
Sie sagen, was sie brauchen und wollen.
Zusammen können sie Inklusion weiter voranbringen.
Ich war ehrenamtlich dabei.
Ehren-amtlich bedeutet: Man hilft anderen Menschen.
Man bekommt dafür kein Geld.
Ich habe dafür Urlaub genommen.
Inklusion ist mir ein persönliches Anliegen.

Foto: privat
Berlin (kobinet) Am 6. und 7. Juli 2026 fanden die Inklusionstage in Berlin statt. Für Nancy Frind, die sich u.a. für die Nutzung des Budget für Arbeit als Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen und die Rechte behinderter Frauen stark macht, waren es zwei bereichernde, inspirierende und impulsreiche Tage. Um an der Veranstaltung teilnehmen und ihrem ehrenamtlichen Engagement nachgehen zu können, hat sie bewusst Urlaub genommen. Vor Ort war ich gleich in mehreren Rollen vertreten: als Vertreterin des Landesverbandes Frauen mit Behinderung in Thüringen (LaFit) sowie als Mitwirkende im Projekt Budgetkompetenz, wie es im Rückblick auf die Inklusionstage von Nancy Frind heißt, den die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen.
Bericht von Nancy Frind
Im Programmpunkt „Inklusive Wege zur Ausbildung und Arbeit“ durfte ich gemeinsam mit Wiebke Schaer das Projekt Budgetkompetenz vorstellen. Darüber habe ich mich sehr gefreut und möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.
Die Inklusionstage wurden mit einem musikalischen Auftakt des inklusiven Schulchores der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule Birkenwerder eröffnet. Anschließend richtete Bundesministerin Bärbel Bas per Videobotschaft ein Grußwort an die Teilnehmenden. Ein weiterer Höhepunkt des ersten Tages war die Verleihung des Bundesteilhabepreises. Es folgte ein Grußwort aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mit dabei war auch Kerstin Griese, die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt für mich war die Podiumsdiskussion „Inklusion trifft Politik“ mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages. Daran nahmen Heike Heubach, Jasmina Hostert, Wilfried Oellers, Corinna Rüffer und Janine Wissler teil. Die Diskussion war spannend und bot unterschiedliche Perspektiven auf die aktuellen Herausforderungen der Inklusionspolitik.
Besonders gefreut hat mich, dass ich mit Corinna Rüffer über verschiedene Themen ins Gespräch kommen konnte. Ebenso hatte ich die Gelegenheit, mich mit Heike Heubach auszutauschen und einige Punkte, die mir persönlich wichtig sind, kritisch anzusprechen. Diesen offenen und wertschätzenden Dialog habe ich sehr geschätzt. Es ist keineswegs selbstverständlich, dass sich Politikerinnen und Politiker Zeit für persönliche Gespräche nehmen und sich auf einen ehrlichen Austausch einlassen. Genau solche Begegnungen machen Veranstaltungen wie die Inklusionstage aus.
Der zweite Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen des fachlichen Austauschs. In verschiedenen Themenräumen konnten sich die Teilnehmenden parallel mit unterschiedlichen Fragestellungen rund um Inklusion, Ausbildung und Arbeit beschäftigen. Besonders beeindruckt hat mich die Veranstaltung „Bilanz und Ausblick – Ausbildung und Arbeit für junge Menschen mit Behinderungen“. An der Diskussion beteiligte sich auch der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel. Gemeinsam mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Praxis wurde darüber gesprochen, welche Fortschritte bereits erreicht wurden und welche Herausforderungen weiterhin bestehen. Diesen Programmpunkt empfand ich als besonders informativ und nachdenklich.
Neben dem offiziellen Programm waren für mich vor allem die vielen persönlichen Begegnungen von großer Bedeutung. Ich konnte zahlreiche interessante Gespräche führen, bestehende Kontakte vertiefen und neue Netzwerke aufbauen. Besonders schön war es, Menschen endlich persönlich kennenzulernen, mit denen ich bislang nur über soziale Netzwerke in Kontakt stand. Auch Thüringen war bei den Inklusionstagen gut vertreten. Unter anderem nahm der Thüringer Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen an der Veranstaltung teil.
Mein Fazit fällt durchweg positiv aus: Die Inklusionstage 2026 waren für mich sowohl fachlich als auch persönlich ein großer Gewinn. Ich habe viele neue Impulse mitgenommen, mein Netzwerk erweitert und zahlreiche wertvolle Gespräche geführt. Solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig der Austausch zwischen Politik, Selbstvertretung, Verbänden und engagierten Menschen ist, um Inklusion gemeinsam weiter voranzubringen.
Ein persönlicher Aspekt ist mir dabei besonders wichtig: Meine Teilnahme erfolgte ausschließlich ehrenamtlich und in meiner Freizeit. Dafür habe ich bewusst Urlaub genommen, weil mir dieses Engagement und der Einsatz für mehr Inklusion am Herzen liegen.

Foto: privat
Berlin (kobinet) Am 6. und 7. Juli 2026 fanden die Inklusionstage in Berlin statt. Für Nancy Frind, die sich u.a. für die Nutzung des Budget für Arbeit als Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen und die Rechte behinderter Frauen stark macht, waren es zwei bereichernde, inspirierende und impulsreiche Tage. Um an der Veranstaltung teilnehmen und ihrem ehrenamtlichen Engagement nachgehen zu können, hat sie bewusst Urlaub genommen. Vor Ort war ich gleich in mehreren Rollen vertreten: als Vertreterin des Landesverbandes Frauen mit Behinderung in Thüringen (LaFit) sowie als Mitwirkende im Projekt Budgetkompetenz, wie es im Rückblick auf die Inklusionstage von Nancy Frind heißt, den die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen.
Bericht von Nancy Frind
Im Programmpunkt „Inklusive Wege zur Ausbildung und Arbeit“ durfte ich gemeinsam mit Wiebke Schaer das Projekt Budgetkompetenz vorstellen. Darüber habe ich mich sehr gefreut und möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.
Die Inklusionstage wurden mit einem musikalischen Auftakt des inklusiven Schulchores der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule Birkenwerder eröffnet. Anschließend richtete Bundesministerin Bärbel Bas per Videobotschaft ein Grußwort an die Teilnehmenden. Ein weiterer Höhepunkt des ersten Tages war die Verleihung des Bundesteilhabepreises. Es folgte ein Grußwort aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mit dabei war auch Kerstin Griese, die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt für mich war die Podiumsdiskussion „Inklusion trifft Politik“ mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages. Daran nahmen Heike Heubach, Jasmina Hostert, Wilfried Oellers, Corinna Rüffer und Janine Wissler teil. Die Diskussion war spannend und bot unterschiedliche Perspektiven auf die aktuellen Herausforderungen der Inklusionspolitik.
Besonders gefreut hat mich, dass ich mit Corinna Rüffer über verschiedene Themen ins Gespräch kommen konnte. Ebenso hatte ich die Gelegenheit, mich mit Heike Heubach auszutauschen und einige Punkte, die mir persönlich wichtig sind, kritisch anzusprechen. Diesen offenen und wertschätzenden Dialog habe ich sehr geschätzt. Es ist keineswegs selbstverständlich, dass sich Politikerinnen und Politiker Zeit für persönliche Gespräche nehmen und sich auf einen ehrlichen Austausch einlassen. Genau solche Begegnungen machen Veranstaltungen wie die Inklusionstage aus.
Der zweite Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen des fachlichen Austauschs. In verschiedenen Themenräumen konnten sich die Teilnehmenden parallel mit unterschiedlichen Fragestellungen rund um Inklusion, Ausbildung und Arbeit beschäftigen. Besonders beeindruckt hat mich die Veranstaltung „Bilanz und Ausblick – Ausbildung und Arbeit für junge Menschen mit Behinderungen“. An der Diskussion beteiligte sich auch der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel. Gemeinsam mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Praxis wurde darüber gesprochen, welche Fortschritte bereits erreicht wurden und welche Herausforderungen weiterhin bestehen. Diesen Programmpunkt empfand ich als besonders informativ und nachdenklich.
Neben dem offiziellen Programm waren für mich vor allem die vielen persönlichen Begegnungen von großer Bedeutung. Ich konnte zahlreiche interessante Gespräche führen, bestehende Kontakte vertiefen und neue Netzwerke aufbauen. Besonders schön war es, Menschen endlich persönlich kennenzulernen, mit denen ich bislang nur über soziale Netzwerke in Kontakt stand. Auch Thüringen war bei den Inklusionstagen gut vertreten. Unter anderem nahm der Thüringer Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen an der Veranstaltung teil.
Mein Fazit fällt durchweg positiv aus: Die Inklusionstage 2026 waren für mich sowohl fachlich als auch persönlich ein großer Gewinn. Ich habe viele neue Impulse mitgenommen, mein Netzwerk erweitert und zahlreiche wertvolle Gespräche geführt. Solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig der Austausch zwischen Politik, Selbstvertretung, Verbänden und engagierten Menschen ist, um Inklusion gemeinsam weiter voranzubringen.
Ein persönlicher Aspekt ist mir dabei besonders wichtig: Meine Teilnahme erfolgte ausschließlich ehrenamtlich und in meiner Freizeit. Dafür habe ich bewusst Urlaub genommen, weil mir dieses Engagement und der Einsatz für mehr Inklusion am Herzen liegen.





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