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Sensationelle Top-Nachricht: BILD-Zeitung und kobinet-Nachrichten einer Meinung!

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Staufen (kobinet) Die Redakteure Weis (für die kobinet-Nachrichten) und Kachelmann (für BILD) kommen zum selben Urteil: Ein „Scheißsommer“, so Meteorologe Kachelmann und „kriminelle Temperaturen“,(Willis Blick vom 1.Juli), bringen auf den Punkt, wofür einem im ersten Moment die Worte fehlen. Und lustig ist an dieser neuen BILD-kobinet-Einigkeit in puncto aktueller Klima-und Wetterkatastrophen-Diagnose gar nichts! Denn das Geschehen ist „tödlich“, für Menschen, Pflanzen, Tiere, sagt Kachelmann und auch darin muss ich meinem Redaktionskollegen bei der BILD-Zeitung leider zustimmen.

IGEL-Podcast: Die Kraft der Teilhabe steckt in deiner Hand

Cover des IGEL-Podcast zur Kraft in der Hand
Cover des IGEL-Podcast zur Kraft in der Hand
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Die Kraft der Teilhabe steckt in deiner Hand“, so lautet die aktuelle Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Dabei spricht der Macher des IGEL-Podcast Sascha Lang mit Konstanze Hager, Gründerin und Geschäftsführerin von Exxomove, einem Unternehmen, das intelligente Assistenzsysteme entwickelt, die den Alltag von Menschen mit neurologischen oder körperlichen Einschränkungen nachhaltig verbessern sollen.

Erste Folge des Inklusical Podcast veröffentlicht

Cover des Inklusical-Podcast
Cover des Inklusical-Podcast
Foto: Inklusical-Podcast

Berlin (kobinet) Pünktlich zum Disability Pride Month ist die erste Folge des neuen Musical-Podcasts Inklusical erschienen. Laura Mench und Melanie Eilert sprechen darin über Aspekte von Inklusion und Barrierefreiheit im Kontext von Musical- und Theateraufführungen. In der neu erschienenen ersten Folge dreht sich alles rund um das Thema Ticketkauf. Alle Folgen können auf Zencastr sowie auf Spotify und Apple Podcasts angehört werden, heißt es in einer Presseinformation zum neuen Podcast.

Dreistigkeit siegt oft, aber nicht immer: Ein Hoch auf Belgien

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Irina Tischer

Kassel (kobinet) Am 6. Dezember 2025 hatte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul angesichts der Buckelei von FIFA-Chef Gianni Infantino vor Donald Trump bei der Gruppenauslosung für die Fußballweltmeisterschaft der Männer mit der Verleihung des vor kurzem extra geschaffenen Friedenspreis des Fußball-Weltverbands FIFA an den US-Präsidenten verkündet: #NichtmeineWM. Auch wenn der ausgewiesene Fußball-Fan zwischenzeitlich etwas haderte, angesichts der zum Teil sehr spannenden WM-Spiele, seinen sicherlich nicht weltbewegenden, aber sich selbst verordneten, Nicht-Fußball-Schauen-Boykott aufrechtzuerhalten, sieht er sich nun gestärkt, diesen Boykott bis zum Ende durchzuziehen. Heute freut er sich aber erst einmal, dass die schamlose Dreistigkeit von Donald Trump und ähnlich gestrickter Menschen nicht immer zum Sieg führt. Der Rücknahme der Spielsperre für den US-amerikanischen Stürmer, die maßgeblich durch die Intervention von Donald Trump und das unsägliche Wirken des FIFA-Chefs Gianni Infantino bestimmt sein dürfte, setzte Belgien mit einem klaren 4:1 gegen die USA ein Ende. In seinem Kommentar freut sich Ottmar Miles-Paul, dass das von Donald Trump 2016 als schöne Stadt bezeichnete Belgien der von ihm unaufhörlich als größte und stärkste Winner-Nation gepriesenen USA das WM-Aus beschert hat.

Der Schriftsteller Henri Hirt macht sein Ding und ist damit erfolgreich

Henri Hirt mit Michelmütze
Henri Hirt mit Michelmütze
Foto: Henri Hirt

Walldorf (kobinet) Henri Hirt aus Walldorf konnte vor gut zwei Jahren seinen Traum verwirklichen und ein Buch mit dem Titel „Herz ist eine Sprache, die wir verstehen“ veröffentlichen. Vor kurzem hat er mit der Veröffentlichung seines zweiten Buchs mit dem Titel „Schreiben ist ein gutes Gefühl“ mit Gedichten, Gedanken und Geschichten nachgelegt. Wie es dazu kam und warum Henri Hirt wie Udo sein Ding macht, darum geht’s im Interview von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit dem Schriftsteller.

Mein geliebtes Amerika, worin es bestand und was sein Untergang bedeutet

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
„Geliebtes Amerika“ Folge 2 in kobinet Storytelling
Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Staufen (kobinet) Diese Folge (Folge 1 erschien am 26.06.2026) beginnt mit einem Rückblick auf das „making off“, das Werden jenes Amerikas, dem ich in meiner Kindheit (den 1950er und frühen 1960er Jahren) begegnete und das ich von da an lieben sollte. Nach einem historischen Datum oder Ereignis gefragt, das für so etwas wie die Geburtsstunde meines „geliebten Amerikas“ stehen könnte, wäre meine Antwort: Zum einen in gesellschaftlicher Hinsicht die Präsidentschaft von Franklin D. Roosevelt mit dem Wirtschafts- und Sozialprogramm des „New Deal“. Zum anderen politisch der Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg. Aus dieser Periode datieren die USA als jenes gesellschaftliche Fortschrittsmodell, das insbesondere für die junge Generation im Nachkriegsdeutschland eine außerordentliche Anziehungskraft besaß. Sie verkörperten das Land der „Freien und Gleichen“, in dem ein exemplarisch geführter Kampf für Bürgerrechte möglich war. Das wirtschaftliche Prosperität und Massenwohlstand bot. Dessen liberale Kultur und freiheitlicher Lebensstil die weltweit ausstrahlende Jugend- und Popkultur der 1960er. Und nicht zuletzt das Amerika eines Demokratieversprechens, das nicht von vornherein oder zur Gänze ideologieverdächtig erschien.

Neue Norm Podcast zu Werkstätten für behinderte Menschen

Logo: Die Neue Norm
Die Neue Norm
Foto: BR

München (kobinet) In der aktuellen Ausgabe Nummer 76 des Podcast Die Neue Norm geht es um das Thema Werkstätten für behinderte Menschen. In der Ankündigung des knapp einstündigen Podcasts heißt es u.a.: „In dieser Folge unseres Bayern 2 Podcasts sprechen Jonas Karpa, Karina Sturm und Raúl Krauthausen über Werkstätten für behinderte Menschen – und darüber, warum dieses System dringend grundlegend verändert werden muss. Zu Gast ist Wolfgang Raczkowsky, ein Kollege bei den Sozialheld*innen, der über 30 Jahre in einer Werkstatt gearbeitet hat und erzählt, wie er dorthin kam, welche Arbeit er dort gemacht hat, wie wenig Geld er verdiente und warum er während der Corona-Zeit schließlich kündigte.“

Wir müssen unsere Selbstbestimmung verteidigen

Porträt von Raul Krauthausen
Zeitzeuge Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) „‚Pooling‘ hört sich ja erst mal erfrischend an in diesen heißen Tagen. Pooling ist aber keine coole, neue Idee gegen die Folgen des Klimawandels. Es ist eine beschissene, neue Idee im Sinne des brutalen Spardiktats von Merz und Co. Konkret geht es um die Zwangsvergemeinschaftung von Assistenzleistungen, wie z. B. der Schul- oder Studienassistenz. Das Pooling kann etwa so aussehen, dass eine Schulbegleiterin nicht nur eins, sondern mehrere Kinder gleichzeitig betreuen soll. Die 1:1-Assistenz wird zur Ausnahme. Ob sie gewährt wird, entscheidet das Amt. ‚Das ist keine Reform – sondern die Rückabwicklung des Bundesteilhabegesetzes und Entmündigung per Gesetz‘, stellt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL) fest. Dem möchte ich noch entschieden hinzufügen: Wir müssen unsere Selbstbestimmung verteidigen – jetzt! Und ja, wir bleiben dran“, so bringt Raul Krauthausen die aktuelle Diskussion in Sachen Poolen von Assistenzleistungen im Zusammenhang mit den Vorschlägen aus dem Treffen des Bundeskanzlers mit den Ministerpräsident*innen vom 25. Juni 2026 in seinem neuesten Newsletter auf den Punkt.

Empörung über gefährliche Barrieren auf Gehwegen – Staat schließt Menschen mit Einschränkungen vom öffentlichen Leben aus

Ralf Rohmann hält empört mit beiden Händen seinen Kopf. Vor ihm liegt ein umgefallener Roller, auf dem ein Blindenstock liegt.
Ralf Rohmann hält empört mit beiden Händen seinen Kopf. Vor ihm liegt ein umgefallener Roller, auf dem ein Blindenstock liegt.
Foto: privat

Berlin (kobinet) Der blinde Inklusionsaktivist Ralf Rohmann aus Berlin ist empört über die gefährlichen Barrieren auf Gehwegen, wie beispielsweise herumstehende und herumliegende E-Roller. Im Interview mit Ottmar Miles-Paul von den kobinet-nachrichten schildert er die gegenwärtige Situation und macht u.a. seinem Ärger Luft, dass der Staat durch die Duldung dieser Barrieren Menschen mit visuellen, motorischen und anderen Einschränkungen vom öffentlichen Leben ausschließt.

IGEL Monatsrückblick: Alarmstufe Inklusion – Wer unsere Teilhabe gefährdet hinterlässt einen gesellschaftlichen Trümmerhaufen

Cover des IGEL-Monatsrückblick auf Juni 2026
Cover des IGEL-Monatsrückblick auf Juni 2026
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Alarmstufe Inklusion – Wer unsere Teilhabe gefährdet hinterlässt einen gesellschaftlichen Trümmerhaufen“, so hat Sascha Lang den Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Juni 2026 getitelt. Gemeinsam mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul blickt Sascha Lang in der neuesten Episode des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) auf einige Ereignisse und Themen, die die Behindertenpolitik im Juni 2026 bestimmt haben. Dabei geht es u.a. um die Anhörung zum Behindertengleichstellungsgesetz im Bundestag und die Proteste drum herum, die Eingliederungshilfe und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Interessant ist, dass dieses Mal die Künstliche Intelligenz die Fragen für das Interview erarbeitet hat.

25 Jahre SGB IX – Rückblick aus Frauensicht

Martina Puschke
Martina Puschke 2022
Foto: Weibernetz

Kassel (kobinet) Genau heute vor 25 Jahren, am 1. Juli 2001, trat das Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) in Kraft. Martina Puschke von der Politischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz erinnert sich an die Erstellung des Gesetzes damals. Und sie erinnert in ihrem Kommentar für die kobinet-nachrichten an den damaligen Gesetzgebungsprozess und dessen Bedeutung für heute.

Kriminelle Temperaturen: Summertime good bye for ever!

Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün.
in Schockstarre quasi
Foto: Hubertus Thomasius

Staufen (kobinet) Good bye „Summertime and the living is easy“. Vorbei ist es mit der sommerlichen Unbeschwertheit. Und nicht nur einen Sommer lang, sondern für alle Zeit! Für einen erdgeschichtlichen Äon, ein Erdzeitalter lang. Kein kosmisches Verhängnis und auch kein göttliches Strafgericht, nein, menschengemacht!

Behindertenfeindliche Sparpolitik der Bundesregierung empört zunehmend auch Menschen im Nichtbehinderten-Journalismus

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Staufen (kobinet) Um sich darüber zu empören und es politisch und moralisch vollkommen inakzeptabel zu finden, wie die derzeitige Regierungspolitik, die für Rüstung und Kriegstüchtigkeit an dreistelligen Milliardensummen locker macht …

Liebeserklärung an „mein Amerika“, das nach 250 Jahren untergeht

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
Erinnerunges eines erblindeten
Amerikaliebhabers in kobinet „Storytelling“
Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Staufen (kobinet) Den reichen Onkel in Amerika gab es in unserer Familie nicht. Bloß eine Taufpatin, die schon bald nach meiner Taufe frisch vermählt mit ihrem amerikanischen Mann, einem Angehörigen der Besatzungsstreitkräfte und mithin eine damals nicht gern gesehene und im Grunde missbilligte Verbindung, in „die Staaten“ übersiedelte. Sie war eine Cousine meines Vaters, hieß Ilse und zu Gesicht bekam ich von ihr nur, was meine Eltern mir an Geburtstagen oder zu Weihnachten in Geschenkpapier gewickelt mit den Worten „und das ist noch von Ilse“ aushändigte. Meine Schwester hat Ilse später einmal in den USA, ihrem Haus in Alaska besucht und mir ihre leibhafte Existenz bestätigt. – Dass sich mit diesen beiden kargen Daten (zwar kein reicher Onkel in Amerika, aber immerhin eine von dort gelegentlich Kinderspielzeug schickende Patentante) keineswegs meine nachgeburtlichen frühkindlichen Bezüge zu Amerika erschöpfen, damit beginnt meine nun folgende „Liebeserklärung an Amerika“ (die auf kobinet erstmals im Sommer vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2024 zu lesen war).

Zwischen Verwaltung, Dunkeltraining und Perspektivenwechsel: Praktikum an der Hochschule der Polizei

Seitentür eines Autos mit der Aufschrift Polizei
Polizei im Einsatz
Foto: TechLine In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Wittlich-Wengerohr (kobinet) „Zwischen Verwaltung, Dunkeltraining und Perspektivenwechsel: Mein Praktikum an der Hochschule der Polizei“, so hat der 17jährige, von Geburt an erblindete, Jeremy Retterbush seinen Bericht über ein zweiwöchiges Praktikum an der rehinland-pfälzischen Hochschule der Polizei getitelt. Im Folgenden veröffentlichen die kobinet-nachrichten seinen Bericht verbunden mit der Hoffnung, dass mehr behinderte Menschen solche Chancen bekommen, die Berufspraxis und -ausbildung in verschiedenen Bereichen kennenzulernen.

BGG mit Zündstoff: Protest und zuhören – Warum die Anhörung die Behindertenbewegung nicht beruhigt

Schild vom Protest zur BGG-Anhörung Teilhabe Jetzt
Schild vom Protest zur BGG-Anhörung Teilhabe Jetzt
Foto: laut-werden.de / Dennis Steinhilber / instagram.com/lautwerden

Bad Sebeberg / Kassel (kobinet) „IGEL Aktuell BGG mit Zündstoff: Protest und zuhören – Warum die Anhörung die Behindertenbewegung nicht beruhigt“, so lautet der Titel aktuellen Sonderausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), der am Tag nach der Anhörung des Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages erstellt und veröffentlicht wurde. Dabei geht es vor allem auch um die Protestaktionen, die vor und während der Anhörung vonseiten der Behindertenbewegung durchgeführt wurden.

Schämt Euch: Peinlich, peinlich – nur Platz für einen Rollstuhlnutzer bei Anhörung zum Behindertengleichstellungsgesetz

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „Schämt euch!“ Diese Rufe der gut 200 Demonstrant*innen begleiteten die Anhörung zum Behindertengleichstellungsgesetz am 22. Juni 2026 am Paul-Löbe-Haus in Berlin. Was für den amtierenden Vorsitzenden des Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages Bernd Rützel anscheinend einen guten Kompromiss darstellt, ist nach Ansicht der Betroffenen eine massive Diskriminierung und Peinlichkeit für den Deutschen Bundestag. Denn sie mussten die Anhörung, trotz vorheriger Anmeldung wie alle anderen Besucher*innen der öffentlichen Anhörung auch, per Videoübertragung im Foyer des Paul-Löbe-Haus verfolgen. Im Sitzungssaal war nämlich nur Platz für einen Rollstuhlnutzer. Nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul blamiert sich eben jeder so gut er kann, denn bei dieser Anhörung ging es vor allem um das Thema Barrierefreiheit, bei dem der Bundestag selbst, wohl noch so manchen Nachbesserungsbedarf zu haben scheint.

Sonntag trifft IGEL: Neben Aufregern brauchen wir auch immer den guten Ton – Musik liegt in der Luft

Cover des Podcast Sonntag trifft IGEL vom Juni 2026
Cover des Podcast Sonntag trifft IGEL vom Juni 2026
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Halle (kobinet) „Neben Aufregern brauchen wir auch immer den guten Ton – Musik liegt in der Luft“, so lautet der Titel der aktuellen Episode von Sonntag trifft IGEL – der Sonntagstalk mit Jennifer Sonntag und Sascha Lang, der im Rahmen des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) am 21. Juni 2026 ausgestrahlt wurde. Im monatlichen Sonntags trifft IGEL Talk sprechen Jennifer Sonntag und Sascha Lang dieses Mal passend zum Internationalen Tag der Musik über die Kraft von Klängen, Melodien und Begegnungen. Dabei geht es nicht nur um Lieblingssongs und musikalische Erinnerungen, sondern auch um die Frage, wie Kultur für alle zugänglich werden kann.

Das Saarländische Sommermärchen, aber jetzt nicht nachlässig werden!

Nico Mindermann
Nico Mindermann
Foto: privat

Saarbrücken (kobinet) Die Nationalen Spiele von Special Olympics Deutschland im Saarland und in Forbach sind nun beendet und waren für Nico Mindermann ein großer Erfolg. Sie zeigen seiner Meinung nach, wie ein Sportgroßereignis tatsächlich einen wichtigen Beitrag zu mehr Inklusion leisten kann, wie aus seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten hervorgeht. Nico Mindermann mahnt allerdings, dass man nun in Sachen Inklusion nicht nachlassen dürfe. Und eine neu beschlossende Förderschulverordnung für das Saarland erreiche gerade das Gegenteil.

Wie die Bildungspolitik der AfD in die Hände spielt

Dr. Brigitte Schumann
Dr. Brigitte Schumann
Foto: Bildungsklick

Düsseldorf (kobinet) „Wie die Bildungspolitik der AfD in die Hände spielt“, so lautet der Titel eines Beitrags der Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann, den diese auf der Plattform Bildungsklick veröffentlicht hat. „Die AfD will die Schulen in Thüringen von dem ‚Ideologieprojekt‘ Inklusion befreien. In Sachsen-Anhalt will die AfD inklusive Bildung ‚unverzüglich‘ beenden. Die etablierte Bildungspolitik in den Ländern und im Bund hat ihren Anteil daran“, schreibt Brigitte Schumann in der Ankündigung ihres Kommentars auf der Plattform Bildungsklick.

Budget für Arbeit: Warum Inklusion mehr bedeutet als Leistung

Logo: Budget für Arbeit nutzen
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Foto: Netzwerk Artikel 3

Weimar (kobinet) Inklusion bedeutet für Nancy Frind nicht, dass Menschen mit Behinderung mehr leisten müssen als andere. Inklusion bedeutet Chancengleichheit. Sie bedeutet, dass Menschen trotz gesundheitlicher Einschränkungen die Möglichkeit erhalten, ihre Fähigkeiten einzubringen, beruflich aktiv zu sein und ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden. Und deshalb gibt es auch das Budget für Arbeit. Nancy Frind hat vor einigen Jahren den Weg aus der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt mit Unterstützung der Leistungen des Budget für Arbeit geschafft. Sie weist in ihrem Beitrag für die kobinet-nachrichten darauf hin, dass auch Menschen mit Behinderung krank sein dürfen, dass sie Phasen haben dürfen, in denen nicht alles so leicht gelingt wie gewohnt. Diese Realität wird ihrer Ansicht nach in der öffentlichen Diskussion oft vergessen. Gerade deshalb hält Nancy Frind es für wichtig, über das Budget für Arbeit aufzuklären.

Die Pflegereform geht an der Realität vorbei

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Foto: ht

Bremen (kobinet) „Die Pflegereform geht an der Realität vorbei“, so titelt Julia Jung, Pflegedienstleitung des Martinsclub Bremen, einen Pressekommentar, den die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen. „Menschen mit Behinderung dürfen nicht die Leidtragenden der Pflegereform sein, meint Julia Jung.

Betroffenenperspektive zeigt Mängel deutlicher

Portrait eines jungen Mannes mit dunklen Haaren Bart und Brille im blauen Hemd und grauem Jacket
Leon Benjamin Fuchs
Foto: Leon Benjamin Fuchs

BONN (kobinet) Wenn im Leben von den vielfältigen Barrieren betroffen ist, macht häufig die Erfahrung: „Gut gewollt, aber nicht gut gemacht“. Dies bestätigt auch Leon Benjamin Fuchs. Er ist Inhaber der Beratung Barrierefrei Fuchs in Bonn und ist selbst Rollstuhlnutzer. Seit Mai 2026 ist er mit seinem Unternehmen in der operativen Phase. Mit dem HotelBarriereCheck und dem GastroBarriereCheck besucht er Betriebe als Gast oder in offener Absprache, dokumentiert Barrieren und liefert einen schriftlichen Bericht mit Handlungsempfehlungen auf Grundlage der DIN 18040. Die fachliche Bewertung nimmt er dabei selbst vor – keine Checkliste ohne Kontext, keine Delegation an Externe. So analysiert er Hotels, Restaurants und andere Betriebe persönlich auf ihre Zugänglichkeit. Sein Maßstab ist nicht allein die Norm, sondern die gelebte Erfahrung: Was bedeutet es, täglich auf Barrieren zu stoßen, die auf dem Papier gar nicht existieren sollten. So vermittelt er seinen Kunden nicht nur ein umfassendes Verständnis für Barrierefreiheit in Betrieben und öffentlichen Einrichtungen, sondern bietet auch engagierte Unterstützung auf dem Weg zu inklusiveren Lebens- und Arbeitswelten.

Topnachricht zur Monatsmitte: Sascha fordert Feindbild-Abrüstung

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Staufen (kobinet) „Müssen wir derzeit wirklich massiv in Waffen investieren für einen Feind, den es derzeit nach meinem Empfinden nicht gibt“, fragt Podcaster Sascha Lang (im Gespräch mit Jennifer Sonntag vom 17. Mai) und liefert die Antwort gleich mit: „Wir bewaffnen uns gegen einen Feind, den es nicht gibt.“ Folglich gegen einen eingebildeten Feind, ein Feindbild mit anderen Worten. Nur ein Bild also, das als Bild zwar nicht die Realität wiedergibt, abbildet, doch nichtsdestoweniger schlimme Folgen in der Wirklichkeit zeitigt. Nämlich (noch einmal Sascha), „Milliarden, die in Waffen investiert werden, die dann auch wieder in Krieg investiert werden …“

IGEL-Podcast zu zur Studienplattform zur Sicherung von Evidenz in der Hilfsmittelversorgung bei Kindern

Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Versorgungswert – Studienplattform zur Sicherung von Evidenz in der Hilfsmittelversorgung bei Kindern“, so hat Sascha Lang, der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) die aktuelle Episode des IGEL-Podcast getitelt. Dabei spricht Sascha Lang mit Christiana Hennemann, der Geschäftsführerin von RehaKind, über die Herausforderungen und Chancen der Hilfsmittelversorgung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen.

Von der Exklusion zur Inklusion: Ein Roman – politische Diskussionen – und die Hoffnung auf Veränderung

Cover des Romans Ich will raus: Von der Exklusion zur Inklusion
Cover des Romans Ich will raus: Von der Exklusion zur Inklusion“
Foto: Olivia Vieweg

Kassel (kobinet) Nach der Veröffentlichung seines ersten Romans „Zündeln an den Strukturen“ über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen und Alternativen dazu mit vielen Lesungen und Diskussionen hat Ottmar Miles-Paul mit seinem im Januar 2026 veröffentlichten zweiten Roman mit dem Titel „Ich will raus: von der Exklusion zur Inklusion“ nachgelegt. Dabei hat geht es u.a. um die Frage, wie man behinderte Menschen, die klar sagen, dass sie selbstbestimmter und inklusiver leben und aus Wohneinrichtungen, der Werkstatt oder dem Elternhaus raus wollen, unterstützen kann. Es geht aber auch darum, mit welchen politischen Rahmenbedingungen wir derzeit kämpfen müssen. Über seinen Roman und die damit verbundenen Fragen wird verstärkt bei Lesungen und im politischen Raum diskutiert. kobinet-Redakteur Hartmut Smikac sprach mit Ottmar Miles-Paul im Vorfeld einer Online-Veranstaltung mit Kurzlesung aus dem Roman der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel „Wie geht es weiter mit dem Teilhabegesetz?“ am 11. Juni 2026 um 18:00 Uhr mit dem Behindertenrechtler und Roman-Autor über bisherige und zukünftige Diskussionen zu seinem neuen Roman. Die Anmeldung für die kostenfreie Online-Veranstaltung mit Britta Haßelmann und Corinna Rüffer ist noch bis zum 10. Juni möglich.

IGEL-Podcast: Die SightCity 2026 in der Analyse

Cover des IGEL-Podcast zur SightCity 2026
Cover des IGEL-Podcast zur SightCity 2026
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Frankfurt (kobinet) „Die SightCity 2026 in der Analyse“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Dabei geht es um das jährliche Feedback Gespräch von Sascha Lang, dem Macher des IGEL-Podcast, mit Christian Stahlberg vom Podcast Sight Views des BBSB. „Die SightCity 2026 ist vorbei – doch die Diskussionen, Innovationen und Eindrücke wirken nach. In der Episode 331 des IGEL Podcasts nimmt euch Inklusator Sascha Lang gemeinsam mit Christian Stahlberg vom Sightviews Podcast noch einmal mitten hinein in die größte Hilfsmittelmesse für blinde und sehbehinderte Menschen“, heißt es in der Ankündigung des Podcast.

IGEL-Monatsrückblick: Reise von Tübingen nach Berlin – überall wird Inklusion mit Füßen getreten

Cover des IGEL-Monatsrückblick auf Mai 2026 mit Ottmar Miles-Paul
Cover des IGEL-Monatsrückblick auf Mai 2026 mit Ottmar Miles-Paul
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Reise von Tübingen nach Berlin. Überall wird Inklusion mit Füßen getreten.“ So hat Sascha Lang den Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Mai 2026 getitelt. Gemeinsam mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul blickt Sascha Lang in der neuesten Episode des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) auf einige Ereignisse und Themen, die die Behindertenpolitik im Mai 2026 bestimmt haben. Dabei geht es u.a. um die Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen, die Provinzposse um Boris Pallmer und ein Urteil des Bundesgerichtshof in Sachen Diskriminierung einer blinden Frau bei einer Rehamaßnahme.

Top-Nachricht zu Monatsbeginn: Papst fordert KI-Entwaffnung!

Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün.
ins päpstliche Sendschreiben
Foto: Hubertus Thomasius

Staufen (kobinet) „Artificial Intelligence needs to be disarmed“, so wörtlich der aus den USA stammende Papst Leo XIV aus seiner ersten „Enzyklika“ zitierend, dem päpstlichen Lehr- und Sendschreiben. Das über die Katholische Kirche hinaus gerade weltweit ein großes Echo findet. Lautet die Kernaussage doch, die Künstliche Intelligenz und also die weltumspannende Supermacht unserer Tage müsse „entwaffnet“ werden. – Entwaffnet? Soll das heißen, wir haben es mit einer bewaffneten KI zu tun? Nicht nur das, im Grunde sagt der Papst, die neue weltbeherrschende Supermacht, die KI selbst, die Künstliche Intelligenz ist eine Waffe. Diese Waffe ist auf die Menschheit gerichtet, sie ist entsichert und kann jederzeit losgehen.

Wenn Oberbürgermeister Palmer gegen etwas ist, dann bleibt das so

Schräge am Haupteingang des Deutschen Hygienemuseums in Dresden, das hier alle Stufen zum Eingangsportal ausgleicht
Schräge am Hauteingang des Deutschen Hygienemuseums in Dresden
Foto: H. Smikac

TÜBINGEN (kobinet) Der Diskussionspunkt ist bekannt: Es soll die Para-Sportlerin @carys_crps_fight bei einer Sportler-Ehrung in Tübingen geehrt werden, aber der Raum, und vor allem die Bühne sind nicht barrierefrei. Diese Schräge braucht die Frau im Rollstuhl aber, um auf die Bühne zu kommen. (kobinet hatte darüber berichtet) Wir hatten ebenso darüber informiert, dass durch die Spende eines Unternehmers, das Problem gelöst zu sein schien. Aber das ist eben in Tübingen nicht so. Dort hatte der Oberbürgermeister entschieden, dass es diese Schräge nicht geben kann. Die Schräge nehme zu viel Platz weg, hatte der parteilose Oberbürgermeister dann auch dem Südwestdeutschen Rundfunk mitgeteilt. Also: Wenn Oberbürgermeister Palmer entschieden hat, dann bleibt das trotz der Bereitschaft zu Spenden und vieler Proteste von Verbänden auch so – oder ? Auch falls eine solche Entscheidung einen ganzen Stapel europäischer Entscheidungen und deutscher Gesetze verletzt ?

„Bitte sehr, Herr Höcke!“ – Soll man Rechten zuhören?

Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün.
erkundet, was es mit den vielen Höcke-Klicks auf sich hat
Foto: Hubertus Thomasius

Staufen (kobinet) Wenn er das auch noch sagen dürfe … „Bitte sehr, Herr Höcke“, ermuntert der Gastgeber seinen Gast. Der sich daraufhin keinen Zwang antut und frisch von der Leber loslegt, erst seinen Familienroman erzählt und im Anschluss daran die politische Agenda vorstellt. In epischer Breite und unbehelligt von kritischen Zwischenfragen, „ungeskripted“ nennt dies Podcaster Ben. Und die inzwischen über vier Millionen Klicks bestätigen – dies mag vielen noch  so sehr missfallen – dass eine Art basisdemokratische Nachfrage nach diesem Social Media Format besteht. Und wahrscheinlich auch Peers aus der Behindertencommunity Teil dieser Nachfrage sind. Sodass sich für „Behinderte gegen Rechts“ (zu denen auch ich mich zähle) bloß noch die Frage stellt, wie wollen wir nun mit diesem Nachfragephänomen umgehen.

Keine Rampe für Sportlerin mit Rollstuhl

Titelbild der tagesschau
Titelbild der tagesschau
Foto: ARD tagesschau

STUTTGART (kobinet) Weil das zu teuer sei und zu viele Plätze wegnehme, so Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos), will die Stadt Tübingen einer Tischtennisspielerin im Rollstuhl für eine Sportlerehrung Ende Juni keine Rampe aufbauen. Die Rampe braucht die Frau im Rollstuhl aber, um auf die Bühne zu kommen. Das hat die betroffene Sportlerin Cary Hailfinger öffentlich gemacht und darüber hat auch die „Tagesschau“ berichtet. „Bin ich weniger wert?“, fragt die Sportlerin nach diesem Bericht der „Tagesschau“ – eine Frage, die Boris Palmer nun auch öffentlich beantworten sollte.

Pränataltests: Ängste vor Behinderung abbauen und Familien Sicherheit geben

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Hannover (kobinet) Auf der Tagesordnung der heute am 20. Mai 2026 stattfindenden Sitzung des Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales steht u.a. die abschließende Beratung des Antrags mit dem Titel „Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests – Monitoring der Konsequenzen und Einrichtung eines Gremiums„. Vor der Sommerpause werden sich die einzelnen Bundestagsabgeordneten dazu positionieren müssen, wie sie zu einem entsprechenden Monitoring der nicht-invasiven Pränataltests stehen. In einer ersten Debatte zur Einbringung des Antrags zeigten sich schon erhebliche Unterschiede bei den Meinungen der Abgeordneten. Im Vorfeld der heutigen Ausschusssitzung und der anstehenden endgültigen Beratung des Antrags im Bundestagsplenum sprach kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit Jana Petersen-Franke, die sich als eine der Sprecherinnen für Bioehtik der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland, aber auch als behinderte Mutter mit diesem Thema auseinandersetzt.

Perspektiven-Podcast zu Werkstätten für behinderte Menschen und dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Kopfhörer
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Foto: snsnep In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Berlin (kobinet) „Werkstätten für Menschen mit Behinderungen stehen schon länger in der Kritik: Sie würden die Menschen dort ausbeuten – anstatt ihnen zu helfen, einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden. Ist das so? Wie können die Werkstätten Menschen mit Behinderungen beim Wechsel auf den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen? Und welche politischen Veränderungen braucht es?“ Darum geht es in der neuesten Ausgabe des Perspektiven-Podcast mit dem Titel „Arbeitsplatz oder Abstellgleis? Werkstätten für Menschen mit Behinderungen – und jetzt!“

Für eine Psychotherapie drohen noch längere Wartezeiten

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) „Viele Psychotherapeut*innen müssen seit Kurzem mit weniger Honorar auskommen. Im Interview erklärt Eva-Lotta Brakemeier, die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, warum sie die Kürzung seitens der Krankenkassen gerade in dieser Zeit für ein falsches Zeichen hält.“ So heißt es in einem Beitrag des Vorwärts mit dem Titel „Sparkurs bei Psychotherapie: ‚Es drohen noch längere Wartezeiten'“, auf den Henry Spradau die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.

Inklusion nervt? Uns Menschen mit Behinderung auch! – aber aus anderen Gründen

Cover des IGEL-Podcast Sonntag trifft IGEL vom 17. Mai 2026
Cover des IGEL-Podcast Sonntag trifft IGEL vom 17. Mai 2026
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Halle (kobinet) „Inklusion nervt? Uns Menschen mit Behinderung auch! – aber aus anderen Gründen“, so lautet der Titel der aktuellen Episode von Sonntag trifft IGEL – der Sonntagstalk mit Jennifer Sonntag und Sascha Lang, der im Rahmen des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) im Mai 2026 ausgestrahlt wurde. Im monatlichen Sonntags-IGEL-Talk geht es dieses Mal um die Protestaktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen, das Behindertengleichstellungsgesetz und warum wir in Deutschland in Sachen Inklusion kaum vorankommen.

Theresia Degener im Podcast: Warum brauchen wir die Disability Studies?

Prof. Dr. Theresia Degener
Prof Dr. Theresia Degener
Foto: omp

Bochum (kobinet) „Warum brauchen wir die Disability Studies?“ Darum geht es im aktuellen Heilpädagigk-Podcast „Irgendwas mit Menschen“, bei dem Prof. Dr. Theresia Degener zu Gast ist. Theresia Degener verfügt im Rahmen ihres jahrzehntelangen Engagements in der Lehre, der Forschung und in ihrem Wirken im Ausschuss über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen über vielfältige Erfahrungen in Sachen Disability Studies.

Deutschland braucht starke Pflege mit Handlungsspielraum

Diana Hömmen
Diana Hömmen
Foto: privat

Benstrup (kobinet) „Deutschland braucht eine starke Pflege mit Handlungsspielräumen, eigenständiger Verantwortung, pflegerischer Diagnostik, erweiterten Befugnissen, akademischen Rollen und echter Beteiligung an Steuerungsentscheidungen. Nur so wird die Versorgung sicherer, gerechter und zukunftsfähiger.“ So bringt Diana Hömmen ihre Erfahrungen und ihre Forderungen im Nachgang zum Tag der Pflegenden, der am 12. Mai begangen wurde, in ihrem Kommentar für die kobinet-nachrichten zum Ausdruck.

Wer arbeiten will, muss mitmachen und wählen dürfen

Cover des IGEL-Podcast zum Thema Arbeit
Cover des IGEL-Podcast zum Thema Arbeit
Foto: IGEL-Media

Kiel (kobinet) „Wer arbeiten will, muss mitmachen und wählen dürfen“, so lautete der Titel einer Podiumsdiskussion anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2026 in Kiel auf Einladung des ZSL Nord, des BSVSH und der Lebenshilfe Schleswig-Holstein. Diese Diskussionsrunde wurde nicht nur von Sascha Lang moderiert, der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) hat diese auch aufgezeichnet und nun als Podcast veröffentlicht. So können auch diejenigen, die in Kiel nicht dabei sein konnten, die gut besuchte und engagiert geführte Diskussion im Nachhinein im IGEL-Podcat verfolgen.