Kassel (kobinet)
Es gibt gerade viele Dinge.
Diese Dinge machen uns wütend.
Der Chef von der FIFA heißt Gianni Infantino.
FIFA ist der Welt-Fußball-Verband.
Die FIFA macht die Fußball-Welt-Meisterschaften.
Am 5. Dezember 2025 war die Auslosung.
Bei einer Auslosung entscheidet der Zufall.
Man zieht Zettel aus einer Box.
Wer gezogen wird, der gewinnt.
Das ist fair für alle.
Die Auslosung war für die Fußball-Welt-Meisterschaft.
Die Auslosung war in Washington D.C.
Bei der Auslosung gab es einen Preis.
Der Preis heißt Friedens-Preis.
Ein Friedens-Preis ist eine Auszeichnung.
Man bekommt ihn für gute Arbeit.
Die Arbeit soll Menschen helfen.
Die Arbeit soll Streit beenden.
Die FIFA hat diesen Preis neu erfunden.
Gianni Infantino gab den Preis an Donald Trump.
Donald Trump ist der Präsident von den USA.
Ottmar Miles-Paul findet das sehr schlimm.
Fußball soll schön sein.
Fußball soll eine Neben-Sache sein.
Aber am 5. Dezember war Fußball nicht schön.
Es war ein unwürdiges Politik-Schauspiel.
Das bedeutet: Politiker streiten sehr laut.
Sie benehmen sich nicht gut.
Sie respektieren sich nicht.
Das ist peinlich für alle.
Donald Trump tritt viele Werte mit Füßen.
Diese Werte sind wichtig im Sport.
Zum Beispiel sind diese Werte wichtig:
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind dabei.
Niemand wird ausgeschlossen.
Ottmar Miles-Paul ist Fan von Fußball.
Ottmar Miles-Paul kämpft für die Rechte.
Diese Rechte sind für Menschen mit Behinderung.
Er hat jetzt eine Entscheidung getroffen.
Diese WM ist nicht seine WM.
Er benutzt den Hashtag #NichtmeineWM.
Ein Hashtag ist ein Wort.
Vor dem Wort steht dieses Zeichen: #
Von Katar zu Amerika First
Die letzte Fußball-Welt-Meisterschaft war 2022.
Die WM war in Katar.
In Katar wurden Menschen-Rechte nicht geachtet.
Menschen-Rechte sind Rechte für alle Menschen.
Jeder Mensch auf der Welt hat diese Rechte.
Alle Menschen sind gleich-viel wert.
Die FIFA wollte viel Geld verdienen.
Das war schwer für kritische Fußball-Fans.
Die nächste WM ist 2026.
Die WM ist in 3 Ländern:
Die Spiele sind vom 11. Juni bis 19. Juli 2026.
Viele Spiele sind in den USA.
In den USA sagt man: America First.
Das bedeutet: Amerika ist am wichtigsten.
Die FIFA kennt keine Grenzen mehr.
Unwillkommene Gäste in den USA
Die Entscheidung für die Orte ist alt.
Das sind Orte für Sport.
Dort finden zum Beispiel Spiele statt.
Oder dort gibt es Wettbewerbe.
Die Orte haben große Plätze.
Die Entscheidung war unabhängig von der Politik.
Aber jetzt ist Donald Trump der Präsident.
In den USA sind Menschen nicht sicher.
Diese Menschen sind aus anderen Ländern.
Man weiß nicht: Sind Fußball-Fans willkommen?
Werden die Fans mit Respekt behandelt?
Dürfen die Fans einreisen?
Werden Fans wegen ihrer Herkunft verhaftet?
Die ICE sind Migranten-Jäger.
Die ICE könnten Fans verhaften.
Donald Trump hetzt gegen viele Menschen.
Viele Republikaner machen das auch.
Sie hassen alles was anders ist.
Die US-Regierung bekämpft wichtige Werte.
Diese Werte sind:
Diversität bedeutet: Vielfalt.
Menschen sind verschieden.
Gleich-stellung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Niemand hat Nach-teile.
Menschen die anders sind haben es schwer.
Donald Trump beleidigt jeden Tag Menschen.
Er beleidigt ganze Gruppen von Menschen.
Er würdigt Menschen herab.
Er greift Menschen juristisch an.
Er fordert Schadensersatz.
Das ist Geld für einen Schaden.
Jemand hat etwas kaputt gemacht.
Oder jemand wurde verletzt.
Dann muss man Geld bezahlen.
In den USA werden Recht und Gesetz missachtet.
Reiche Menschen versammeln sich um Donald Trump.
Diese Menschen setzen ihre Ellenbogen ein.
Sie haben jede Scham verloren.
Die USA versuchen andere zu zwingen.
Sie wollen ihre Ideologie durchsetzen.
Diese Ideologie ist menschen-rechts-feindlich.
Menschen-Rechte sind wichtige Regeln für alle Menschen.
Menschen-rechts-feindlich bedeutet: Jemand ist gegen diese Regeln.
Die Person findet: Nicht alle Menschen sollen gleiche Rechte haben.
Das ist gegen unsere Gesetze.
Das ist gegen die Würde von Menschen.
FIFAs unwürdige Kumpelei mit Trump
Die FIFA sollte Fingerspitzen-Gefühl haben.
Sport sollte im Vordergrund stehen.
Nicht die Politik.
Aber die FIFA hat jeden Anstand verloren.
Der Chef der FIFA auch.
Die FIFA macht Kumpelei mit Donald Trump.
Diese Kumpelei ist widerwärtig.
Diese Kumpelei ist unwürdig für den Sport.
Die WM wurde aufgebläht.
So wird noch mehr Geld verdient.
Die FIFA buckelt vor Donald Trump.
Die FIFA hat einen neuen Preis erfunden.
Der Preis heißt Friedens-Preis.
Diesen Preis bekam Donald Trump.
Die Funktionäre klatschten brav.
Donald Trump ist ein Egomane.
Ein Egomane denkt nur an sich selbst.
Er findet sich selbst am wichtigsten.
Donald Trump wollte den Friedens-Nobel-Preis.
Er machte Druck auf das Auswahlkommittee.
Das war unwürdig.
Zum Glück hat das Kommittee widerstanden.
Aber die FIFA gab Donald Trump einen Preis.
Der FIFA-Chef macht Kumpelei mit Donald Trump.
Der Bock wird zum Gärtner
Donald Trump schafft viel Unruhe in der Welt.
Er verletzt Anstand und Würde.
Er kennt keine Grenzen.
Putin greift die Ukraine an.
Das ukrainische Volk leidet jeden Tag.
Aber Donald Trump ist Putin näher.
Er ist nicht beim ukrainischen Volk.
Diese Auszeichnung ist falsch.
Der Bock wird zum Gärtner gemacht.
Ein Sprich-wort ist ein alter Satz.
Der Satz gibt einen Rat.
Der Bock wird zum Gärtner bedeutet: Jemand macht etwas kaputt.
Und diese Person soll es jetzt beschützen.
Das geht nicht gut.
Man weiß nie was Donald Trump tut.
Vielleicht greift er Venezuela an.
Er lässt Schiffe bombardieren.
Und er bekommt den Friedens-Preis.
Das war völlig ohne Not.
Das war völlig ohne Anlass.
Donald Trump setzt Kanada unter Druck.
Kanada ist Mitaustragungsort der WM.
Er fordert höhere Zölle.
Er nötigt Kanada zum Anschluss an die USA.
Mexiko hat er düpiert.
Der Golf von Mexiko hat einen neuen Namen.
Der neue Name ist: Golf von Amerika.
Mit dieser Auszeichnung hat die FIFA sich geschadet.
Der Fußball hat sich geschadet.
Die FIFA zeigt ihr wahres Gesicht.
Geld regiert.
Fußball ist eine Neben-Sache.
Seit dem 5. Dezember ist Fußball keine schöne Neben-Sache mehr.
Persönliche Konsequenz: Ich bin raus
Ich liebe Fußball.
Bei früheren Welt-Meisterschaften habe ich mitgefiebert.
Gemeinsam Fußball schauen ist schön.
Das ist eine soziale Komponente.
Aber jetzt ist klar für mich:
Dies ist nicht meine WM.
Ich werde mir 40 Tage lang andere Neben-Sachen suchen.
Es ist mir egal wer wie und wo den Ball kickt.
Es ist mir egal wer vor Donald Trump den Buckel macht.
Es ist mir egal wer sich inszeniert.
Es ist mir egal wer Geld scheffelt.
Macht euren Scheiß allein.

Foto: Martin Ladstätter
Kassel (kobinet) In diesen Tagen gibt es vieles, über das man sich aufregen kann. Die Buckelei des FIFA-Chefs Gianni Infantino vor Donald Trump bei der Gruppenauslosung für die Fußballweltmeisterschaft der Männer am 5. Dezember 2025 in Washington, D.C. mit der Verleihung des vor kurzem extra geschaffenen Friedenspreis des Fußball-Weltverbands FIFA an den US-Präsidenten schlägt für Ottmar Miles-Paul jedoch dem Faß den Boden aus. Die vermeintlich schönste Nebensache der Welt verkam an diesem Tag endgültig zu einem völlig abgehobenen und unwürdigen Politspektakel für einen Mann, der Werte wie Respekt, Vielfalt oder gar Inklusion, die im Sport gerne hochgehalten werden, mit Füßen tritt. Schweren Herzens hat der Fußballfan und Behindertenrechtler daher entschieden, dass diese WM nicht seine WM ist, was er mit dem Hashtag #NichtmeineWM und im folgenden Kommentar für die kobinet-nachrichten zum Ausdruck bringt.
Kommentar von Ottmar Miles-Paul
Von Katar zu Amerika First
Schlimmer geht anscheinend immer. Waren die Rahmenbedingungen und die anscheinend nicht endende Geldgier sowie die Anbiederung der FIFA an Akteur*innen, für die die Achtung von Menschenrechten nicht im Vordergrund stehen, während der letzten Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2022 in Katar schon eine Herausforderung für kritisch denkende Fußabllfans, kennt die FIFA diesbezüglich anscheinend keine Grenzen. Mit den Austragungsorten der WM in Mexiko, den USA und Kanada für die Spiele vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 finden viele Spiele nun in einem Land statt, das nicht müde wird, hervorzuheben, dass America First die Maxime ihres Handelns ist.
Unwillkommene Gäste in den USA
Auch wenn die Entscheidung für die Austragungsorte der WM schon vor längerer Zeit und unabhängig davon getroffen wurde, wer zu dieser Zeit das politische Sagen hat, findet die WM nun auch und entscheidend in den USA statt. Einem Land, wie den USA, in dem man derzeit nicht sicher sein kann, dass Menschen – und damit auch Fußballfans – aus anderen Ländern willkommen sind. Dass sie mit Respekt behandelt werden, sie überhaupt einreisen dürfen oder gar wegen ihrer Herkunft von den Migrantenjägern der ICE verhaftet werden könnten. Ein Land, dass eine massive Hetzjagd gegen alle und alles betreibt, was nicht dem rechten Gedankengut von Donald Trump und vielen Republikaner*innen entspricht. Werte wie Diversität, Gleichstellung und Inklusion wurden und werden von der US-Regierung unter Donald Trump massiv bekämpft und Menschen, die anders als der angestrebte Mainstream sind, haben es zuweilen richtig schwer. Wir reden hier auch von einem Land, in dem der Präsident nicht müde wird, täglich Menschen und ganze Menschengruppen zu beleidigen, herabzuwürdigen und juristisch anzugreifen und mit Schadenersatzforderungen zu überziehen. Ein Land, in dem Recht und Gesetz immer mehr mit Füßen getreten werden und die Reichen, die sich um Donald Trump versammeln, ihre Ellenbogen immer mehr einsetzen und jegliche Scham verloren haben. Es geht hier vor allem auch um ein Land, das massiv versucht, seine menschenrechtsfeindliche Ideologie anderen Ländern und Akteur*innen aufzudrängen.
FIFAs unwürdige Kumpelei mit Trump
Bei dieser Ausgangssituation wäre von der FIFA Fingerspitzengefühl gefordert, mit dem deutlich gemacht wird, dass der Sport und nicht die Anbiederung an die Politik im Vordergrund steht. Doch anscheinend hat die FIFA und vor allem deren Chef jeglichen Anstand verloren und sich auf eine widerwärtige und für den Sport unwürdige Kumpelei mit Donald Trump eingelassen. Nicht nur, dass diese WM zusätzlich aufgebläht wurde und damit noch mehr Geld gescheffelt wird, wird nun kräftig vor Donald Trump gebuckelt. Nun wurde dieser sogar noch mit einem Friedenspreis ausgezeichnet und von den Funktionären brav beklatscht. Erfinderisch wie der FIFA-Chef und seine Gefolgsleute sind, wurde extra ein neuer Friedenspreis der FIFA geschaffen und dieser – wie könnte es anders sein – an Donald Trump verliehen. An einen Egomanen, der schon massiv und in unwürdigster Weise versucht hat, Druck auf die Verleihung des Friedensnobelpreises an ihn auszuüben. Zum Glück hat das Auswahlkommittee diesem unwürdigen Getue des US-Präsidenten widerstanden. Doch da gibt es ja die FIFA und die Kumpelei deren Chefs mit Donald Trump.
Der Bock wird zum Gärtner
Mit Donald Trump, der mit seinem Wirken so viel Unruhe in der Welt schafft, der keine Grenzen der Verletzung von Anstand und Würde zu kennen scheint, dem Putin als Aggressor gegen die Ukraine mit täglichen massiven Angirffen auf das ukrainische Volk anscheinend näher ist als das angegriffene Volk der Ukraine, wird durch diese Auszeichnung der Bock zum Gärtner gemacht. Ein Mann, von dem man nie weiß, ob er demnächst Venezuela angreift und der Schiffe bombardieren lässt, erhält den Friedenspreis der FIFA – und das völlig ohne Not oder Anlass. Immer wieder setzt Donald Trump sogar Kanada, als Mitaustragungsort der WM durch höhere Zölle und der Nötigung des Anschlusses an die USA. Mexiko hat er düpiert mit der Änderung des Namens Golf von Mexico in Gold von Amerika. Mit der Auszeichnung eines solchen Mannes mit einem Friedenspreis hat die FIFA und damit der Fußball sich einen Bärendienst erwiesen, denn offensichtlicher hätte die FIFA nicht ihr wahres Gesicht zeigen können, dass Geld regiert und der Fußball tatsächlich eine Nebensache ist. Und spätestens seit dem 5. Dezember ist dieser leider auch keine schöne Nebensache mehr.
Persönliche Konsequenz: Ich bin raus
Auch wenn es keinerlei Auswirkungen haben dürfte, es wohl niemanden schert und schon gar nicht der FIFA in irgendeiner Art und Weise weh tun wird, ich bin raus. So sehr ich Fußball liebe, so sehr ich bei früheren Fußball-Weltmeisterschaften mitgefiebert habe, so sehr ich auch die soziale Komponente des gemeinsamen Fußballschauens schätze, umso klarer ist nun für mich: „Dies ist nicht meine WM – ich werde mir 40 Tage lang andere Nebensachen suchen und mich nicht die Bohne darum scheren, wer wie und wo den Ball kickt oder vor Donald Trump den Buckel macht, sich inszeniert und Geld scheffelt.
Macht euren Scheiß allein – #NichtmeineWM!

Foto: Martin Ladstätter
Kassel (kobinet) In diesen Tagen gibt es vieles, über das man sich aufregen kann. Die Buckelei des FIFA-Chefs Gianni Infantino vor Donald Trump bei der Gruppenauslosung für die Fußballweltmeisterschaft der Männer am 5. Dezember 2025 in Washington, D.C. mit der Verleihung des vor kurzem extra geschaffenen Friedenspreis des Fußball-Weltverbands FIFA an den US-Präsidenten schlägt für Ottmar Miles-Paul jedoch dem Faß den Boden aus. Die vermeintlich schönste Nebensache der Welt verkam an diesem Tag endgültig zu einem völlig abgehobenen und unwürdigen Politspektakel für einen Mann, der Werte wie Respekt, Vielfalt oder gar Inklusion, die im Sport gerne hochgehalten werden, mit Füßen tritt. Schweren Herzens hat der Fußballfan und Behindertenrechtler daher entschieden, dass diese WM nicht seine WM ist, was er mit dem Hashtag #NichtmeineWM und im folgenden Kommentar für die kobinet-nachrichten zum Ausdruck bringt.
Kommentar von Ottmar Miles-Paul
Von Katar zu Amerika First
Schlimmer geht anscheinend immer. Waren die Rahmenbedingungen und die anscheinend nicht endende Geldgier sowie die Anbiederung der FIFA an Akteur*innen, für die die Achtung von Menschenrechten nicht im Vordergrund stehen, während der letzten Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2022 in Katar schon eine Herausforderung für kritisch denkende Fußabllfans, kennt die FIFA diesbezüglich anscheinend keine Grenzen. Mit den Austragungsorten der WM in Mexiko, den USA und Kanada für die Spiele vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 finden viele Spiele nun in einem Land statt, das nicht müde wird, hervorzuheben, dass America First die Maxime ihres Handelns ist.
Unwillkommene Gäste in den USA
Auch wenn die Entscheidung für die Austragungsorte der WM schon vor längerer Zeit und unabhängig davon getroffen wurde, wer zu dieser Zeit das politische Sagen hat, findet die WM nun auch und entscheidend in den USA statt. Einem Land, wie den USA, in dem man derzeit nicht sicher sein kann, dass Menschen – und damit auch Fußballfans – aus anderen Ländern willkommen sind. Dass sie mit Respekt behandelt werden, sie überhaupt einreisen dürfen oder gar wegen ihrer Herkunft von den Migrantenjägern der ICE verhaftet werden könnten. Ein Land, dass eine massive Hetzjagd gegen alle und alles betreibt, was nicht dem rechten Gedankengut von Donald Trump und vielen Republikaner*innen entspricht. Werte wie Diversität, Gleichstellung und Inklusion wurden und werden von der US-Regierung unter Donald Trump massiv bekämpft und Menschen, die anders als der angestrebte Mainstream sind, haben es zuweilen richtig schwer. Wir reden hier auch von einem Land, in dem der Präsident nicht müde wird, täglich Menschen und ganze Menschengruppen zu beleidigen, herabzuwürdigen und juristisch anzugreifen und mit Schadenersatzforderungen zu überziehen. Ein Land, in dem Recht und Gesetz immer mehr mit Füßen getreten werden und die Reichen, die sich um Donald Trump versammeln, ihre Ellenbogen immer mehr einsetzen und jegliche Scham verloren haben. Es geht hier vor allem auch um ein Land, das massiv versucht, seine menschenrechtsfeindliche Ideologie anderen Ländern und Akteur*innen aufzudrängen.
FIFAs unwürdige Kumpelei mit Trump
Bei dieser Ausgangssituation wäre von der FIFA Fingerspitzengefühl gefordert, mit dem deutlich gemacht wird, dass der Sport und nicht die Anbiederung an die Politik im Vordergrund steht. Doch anscheinend hat die FIFA und vor allem deren Chef jeglichen Anstand verloren und sich auf eine widerwärtige und für den Sport unwürdige Kumpelei mit Donald Trump eingelassen. Nicht nur, dass diese WM zusätzlich aufgebläht wurde und damit noch mehr Geld gescheffelt wird, wird nun kräftig vor Donald Trump gebuckelt. Nun wurde dieser sogar noch mit einem Friedenspreis ausgezeichnet und von den Funktionären brav beklatscht. Erfinderisch wie der FIFA-Chef und seine Gefolgsleute sind, wurde extra ein neuer Friedenspreis der FIFA geschaffen und dieser – wie könnte es anders sein – an Donald Trump verliehen. An einen Egomanen, der schon massiv und in unwürdigster Weise versucht hat, Druck auf die Verleihung des Friedensnobelpreises an ihn auszuüben. Zum Glück hat das Auswahlkommittee diesem unwürdigen Getue des US-Präsidenten widerstanden. Doch da gibt es ja die FIFA und die Kumpelei deren Chefs mit Donald Trump.
Der Bock wird zum Gärtner
Mit Donald Trump, der mit seinem Wirken so viel Unruhe in der Welt schafft, der keine Grenzen der Verletzung von Anstand und Würde zu kennen scheint, dem Putin als Aggressor gegen die Ukraine mit täglichen massiven Angirffen auf das ukrainische Volk anscheinend näher ist als das angegriffene Volk der Ukraine, wird durch diese Auszeichnung der Bock zum Gärtner gemacht. Ein Mann, von dem man nie weiß, ob er demnächst Venezuela angreift und der Schiffe bombardieren lässt, erhält den Friedenspreis der FIFA – und das völlig ohne Not oder Anlass. Immer wieder setzt Donald Trump sogar Kanada, als Mitaustragungsort der WM durch höhere Zölle und der Nötigung des Anschlusses an die USA. Mexiko hat er düpiert mit der Änderung des Namens Golf von Mexico in Gold von Amerika. Mit der Auszeichnung eines solchen Mannes mit einem Friedenspreis hat die FIFA und damit der Fußball sich einen Bärendienst erwiesen, denn offensichtlicher hätte die FIFA nicht ihr wahres Gesicht zeigen können, dass Geld regiert und der Fußball tatsächlich eine Nebensache ist. Und spätestens seit dem 5. Dezember ist dieser leider auch keine schöne Nebensache mehr.
Persönliche Konsequenz: Ich bin raus
Auch wenn es keinerlei Auswirkungen haben dürfte, es wohl niemanden schert und schon gar nicht der FIFA in irgendeiner Art und Weise weh tun wird, ich bin raus. So sehr ich Fußball liebe, so sehr ich bei früheren Fußball-Weltmeisterschaften mitgefiebert habe, so sehr ich auch die soziale Komponente des gemeinsamen Fußballschauens schätze, umso klarer ist nun für mich: „Dies ist nicht meine WM – ich werde mir 40 Tage lang andere Nebensachen suchen und mich nicht die Bohne darum scheren, wer wie und wo den Ball kickt oder vor Donald Trump den Buckel macht, sich inszeniert und Geld scheffelt.
Macht euren Scheiß allein – #NichtmeineWM!





Mensch, Ottmar, das hört sich aber traurig an, Dein „Da bin ich raus“. Lass Dir von einem erklärten Fußballmuffel einen aufmunternden oder wie wir sagen empowernden Rat geben:
Fussball ist nun wirklich der harmloseste Nebenkriegsschauplatz auf dem schönen Erdenrund!
Lass Dir von diesen Infantilos, von Infantino und Trumpino, bloß nicht Deinen Weltmeisterschaftsfussball vermiesen. Mir is ein alter Heinz-Rühmann-Schlager in den Sinn gekommen, den ich Dir zum Mitsingen empfehle, ich habe ihn gleich selber geträllert:
„Das kann doch einen Seebär nicht erschüttern …“
https://www.youtube.com/watch?v=AbYHF6ymAO4
Gruß von Hans-Willi