Kassel (kobinet)
Ottmar Miles-Paul schreibt für kobinet-Nachrichten.
Er schreibt über die Fußball-Welt-Meisterschaft.
Die besten Teams aus aller Welt spielen gegeneinander.
Das Turnier heißt auch kurz WM.
Am 6. Dezember 2025 hat Ottmar Miles-Paul etwas angekündigt.
Er wollte kein einziges WM-Spiel anschauen.
Das war ein Boykott.
Boykott ist eine Art von Protest.
Menschen sind gegen etwas und zeigen das öffentlich.
Sie wollen damit etwas verändern.
Der Boykott richtete sich gegen Donald Trump.
Er richtete sich auch gegen Gianni Infantino.
Infantino ist Chef der FIFA.
FIFA ist der Welt-Fußball-Verband.
Die FIFA organisiert die Fußball-Welt-Meisterschaften.
Infantino hatte Trump einen Friedens-Preis verliehen.
Das ist eine Auszeichnung für besondere Arbeit für den Frieden.
Das war kurz vor dem 6. Dezember 2025.
Ottmar Miles-Paul fand das falsch.
Er schrieb im Internet: Nicht meine WM.
Den Kommentar findest du hier: #NichtmeineWM.
Belgien hat die USA mit 4:1 besiegt.
Damit schied die USA aus der WM aus.
Ottmar Miles-Paul freut sich sehr darüber.
Er nennt das Schaden-Freude.
Man freut sich über das Pech eines anderen.
Vor dem Spiel gab es einen Streit.
Der Streit war um einen US-amerikanischen Stürmer.
Ein Stürmer ist ein Fußball-Spieler.
Er soll Tore schießen.
Der Stürmer hatte eine Spiel-Sperre bekommen.
Das bedeutet: Ein Spieler darf nicht mitspielen.
Donald Trump mischte sich ein.
Die Sperre wurde danach aufgehoben.
Ottmar Miles-Paul findet das ungerecht.
Ottmar Miles-Paul hat 15 Monate in den USA gelebt.
Er hat dort Familie und Freunde.
Es tut ihm weh zu sehen, was Trump tut.
Er beobachtet täglich Vorteil-Nahme und Tricksen.
Vorteil-Nahme bedeutet: Jemand verschafft sich auf unfaire Weise einen Vorteil.
Das ist ungerecht gegenüber anderen Menschen.
Ottmar Miles-Paul ist froh über den Sieg von Belgien.
2016 hatte Trump Belgien als Stadt bezeichnet.
Belgien ist aber ein ganzes Land.
Mehr dazu findest du hier: Spiegel-Artikel über Trumps Aussage.
Ottmar Miles-Paul macht sich aber auch Sorgen.
Er findet: Mächtige und Reiche bekommen immer mehr Einfluss.
Einfluss bedeutet: Jemand hat viel Macht.
Diese Person kann viele Entscheidungen bestimmen.
Soziale Errungen-schaften werden abgebaut.
Das sind Dinge, die das Leben fairer machen.
Menschen haben lange dafür gekämpft.
Jetzt werden diese Dinge wieder weggenommen.
Das passiert oft unbemerkt.
Viele Menschen schauen Fußball.
Sie denken dabei nicht an Politik.
Ottmar Miles-Paul hofft auf mehr Mut und Gegen-Wehr.
Gegen-Wehr bedeutet: Man schützt sich gegen etwas Ungerechtes.
Belgien hat gegen die USA gewonnen.
Das zeigt: Dreistigkeit führt nicht immer zum Erfolg.
Dreistigkeit bedeutet: Jemand tut etwas Unverschämtes und hält sich nicht an Regeln.
Das gibt vielen Menschen Hoffnung.

Foto: Irina Tischer
Kassel (kobinet) Am 6. Dezember 2025 hatte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul angesichts der Buckelei von FIFA-Chef Gianni Infantino vor Donald Trump bei der Gruppenauslosung für die Fußballweltmeisterschaft der Männer mit der Verleihung des vor kurzem extra geschaffenen Friedenspreis des Fußball-Weltverbands FIFA an den US-Präsidenten verkündet: #NichtmeineWM. Auch wenn der ausgewiesene Fußball-Fan zwischenzeitlich etwas haderte, angesichts der zum Teil sehr spannenden WM-Spiele, seinen sicherlich nicht weltbewegenden, aber sich selbst verordneten, Nicht-Fußball-Schauen-Boykott aufrechtzuerhalten, sieht er sich nun gestärkt, diesen Boykott bis zum Ende durchzuziehen. Heute freut er sich aber erst einmal, dass die schamlose Dreistigkeit von Donald Trump und ähnlich gestrickter Menschen nicht immer zum Sieg führt. Der Rücknahme der Spielsperre für den US-amerikanischen Stürmer, die maßgeblich durch die Intervention von Donald Trump und das unsägliche Wirken des FIFA-Chefs Gianni Infantino bestimmt sein dürfte, setzte Belgien mit einem klaren 4:1 gegen die USA ein Ende. In seinem Kommentar freut sich Ottmar Miles-Paul, dass das von Donald Trump 2016 als schöne Stadt bezeichnete Belgien der von ihm unaufhörlich als größte und stärkste Winner-Nation gepriesenen USA das WM-Aus beschert hat.
Kommentar von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul
Schadenfreude ist bekanntlich die beste Freude. Und dieses Mal muss ich mich dieser voll und ganz hingeben. Menschen wie Donald Trump und Gianni Infantino haben mir frühzeitig die Lust auf diese Fußball-Weltmeisterschaft der Männer mit ihrem unsäglichen und selbstherrlichen Treiben vermiest. Sogar so, dass ich es bisher durchgehalten habe, kein einziges Fußballspiel im Fernsehen anzuschauen, nicht mal die Spiele der deutschen Mannschaft. Und da muss die Freude nun einfach raus aus mir, dass die USA, dessen Präsident sich zum Oberschiedsrichter des Fußballs aufgespielt und seine Macht ausgepielt hat, um wieder einmal zu tricksen, raus ist aus dieser Fußballweltmeisterschaft. Freude darüber aber auch, dass Dreistigkeit in dieser Welt, wenn schon viel zu oft, aber nicht immer zum Erfolg führt.
Diese Niederlage des US-Fußballteams fällt in eine Zeit, in der es kaum mehr auszuhalten ist, wie die Mächtigen und Reichen auf dieser Welt agieren und ihre Profite und Einflusssphären immer weiter ausbauen. Als jemand, der selbst 15 Monate in den USA gelebt hat, der selbst Familie und Freunde dort hat, der viel vom Geist der Vielfalt und Gleichstellung, der vor einiger Zeit in den USA noch ausgeprägter war, einatmen durfte, tut es weh, dieses oftmals noch umjubelte Geprotze, dieses widerliche Getrickse, diese schamlose Vorteilsnahme von Donald Trump und seinen Gefolgsleuten täglich immer wieder beobachten zu müssen. Die Sportler*innen der USA, die die Niederlage gegen Belgien einstecken mussten, haben damit nur bedingt etwas zu tun, auch wenn sie Möglichkeiten gehabt hätten, dem Skandal entgegenzuwirken, in dem der Stürmer nicht angetreten oder nicht aufgestellt worden wäre. Das wäre Zivilcourage gewesen, ist aber wohl genauso wenig zu erwarten, wie das konsequente Auftreten einzelner Fußballmannschaften oder der UEFA. Zum Glück hat Belgien die richtige Antwort mit dem 4:1 Sieg gefunden, so dass Donald Trump sich nun wieder auf seine anderen Betätigungsfelder konzentrieren kann. Schließlich gilt es für ihn noch einige andere Länder zu unterwerfen, Grönland zu übernehmen, noch mehr Milliarden an Dollars für sich und seinen Clan zu schöpfen oder andere Länder und deren Regierungen zu beleidigen. Vielleicht fällt ihm ja auch mal wieder ein, irgendwo Bomben abzuwerfen oder sonst irgendwie von seinen Skandalen und Machenschaften abzulenken. Der nächste „Deal“ wartet also schon für ihn und seine Mitverdienenden.
Zum Glück geht aber erst einmal weiter nur um Fußball und so spechen derzeit angesichts der Urlaubszeit und der WM Wenige davon, welche Politik derzeit in vielen Ländern dieser Welt und so auch in Deutschland vorangetrieben wird. Dreistigkeit und Egoismus dominieren immer mehr das politische Geschehen, das Rad der Entwicklung zu Vielfalt, Respekt und gleichberechtigter Teilhabe mit sozialer Absicherung wird zugunsten immer größerer Gewinne zurückgedreht. Soziale Errungenschaften werden zunehmend abgebaut. All dies findet im Schatten so mancher öffentlichen Aufregung um „Nichtigkeiten“ wie Fußball statt, ohne dass wir wie beim massiven Rechtsruck in unserer Gesellschaft gute Rezepte zur Gegenwehr haben. Vielleicht gibt uns da ja Belgien Hoffnung.
Link zum Kommentar von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul vom 6. Dezember 2025 zu dessen WM-Boykott

Foto: Irina Tischer
Kassel (kobinet) Am 6. Dezember 2025 hatte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul angesichts der Buckelei von FIFA-Chef Gianni Infantino vor Donald Trump bei der Gruppenauslosung für die Fußballweltmeisterschaft der Männer mit der Verleihung des vor kurzem extra geschaffenen Friedenspreis des Fußball-Weltverbands FIFA an den US-Präsidenten verkündet: #NichtmeineWM. Auch wenn der ausgewiesene Fußball-Fan zwischenzeitlich etwas haderte, angesichts der zum Teil sehr spannenden WM-Spiele, seinen sicherlich nicht weltbewegenden, aber sich selbst verordneten, Nicht-Fußball-Schauen-Boykott aufrechtzuerhalten, sieht er sich nun gestärkt, diesen Boykott bis zum Ende durchzuziehen. Heute freut er sich aber erst einmal, dass die schamlose Dreistigkeit von Donald Trump und ähnlich gestrickter Menschen nicht immer zum Sieg führt. Der Rücknahme der Spielsperre für den US-amerikanischen Stürmer, die maßgeblich durch die Intervention von Donald Trump und das unsägliche Wirken des FIFA-Chefs Gianni Infantino bestimmt sein dürfte, setzte Belgien mit einem klaren 4:1 gegen die USA ein Ende. In seinem Kommentar freut sich Ottmar Miles-Paul, dass das von Donald Trump 2016 als schöne Stadt bezeichnete Belgien der von ihm unaufhörlich als größte und stärkste Winner-Nation gepriesenen USA das WM-Aus beschert hat.
Kommentar von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul
Schadenfreude ist bekanntlich die beste Freude. Und dieses Mal muss ich mich dieser voll und ganz hingeben. Menschen wie Donald Trump und Gianni Infantino haben mir frühzeitig die Lust auf diese Fußball-Weltmeisterschaft der Männer mit ihrem unsäglichen und selbstherrlichen Treiben vermiest. Sogar so, dass ich es bisher durchgehalten habe, kein einziges Fußballspiel im Fernsehen anzuschauen, nicht mal die Spiele der deutschen Mannschaft. Und da muss die Freude nun einfach raus aus mir, dass die USA, dessen Präsident sich zum Oberschiedsrichter des Fußballs aufgespielt und seine Macht ausgepielt hat, um wieder einmal zu tricksen, raus ist aus dieser Fußballweltmeisterschaft. Freude darüber aber auch, dass Dreistigkeit in dieser Welt, wenn schon viel zu oft, aber nicht immer zum Erfolg führt.
Diese Niederlage des US-Fußballteams fällt in eine Zeit, in der es kaum mehr auszuhalten ist, wie die Mächtigen und Reichen auf dieser Welt agieren und ihre Profite und Einflusssphären immer weiter ausbauen. Als jemand, der selbst 15 Monate in den USA gelebt hat, der selbst Familie und Freunde dort hat, der viel vom Geist der Vielfalt und Gleichstellung, der vor einiger Zeit in den USA noch ausgeprägter war, einatmen durfte, tut es weh, dieses oftmals noch umjubelte Geprotze, dieses widerliche Getrickse, diese schamlose Vorteilsnahme von Donald Trump und seinen Gefolgsleuten täglich immer wieder beobachten zu müssen. Die Sportler*innen der USA, die die Niederlage gegen Belgien einstecken mussten, haben damit nur bedingt etwas zu tun, auch wenn sie Möglichkeiten gehabt hätten, dem Skandal entgegenzuwirken, in dem der Stürmer nicht angetreten oder nicht aufgestellt worden wäre. Das wäre Zivilcourage gewesen, ist aber wohl genauso wenig zu erwarten, wie das konsequente Auftreten einzelner Fußballmannschaften oder der UEFA. Zum Glück hat Belgien die richtige Antwort mit dem 4:1 Sieg gefunden, so dass Donald Trump sich nun wieder auf seine anderen Betätigungsfelder konzentrieren kann. Schließlich gilt es für ihn noch einige andere Länder zu unterwerfen, Grönland zu übernehmen, noch mehr Milliarden an Dollars für sich und seinen Clan zu schöpfen oder andere Länder und deren Regierungen zu beleidigen. Vielleicht fällt ihm ja auch mal wieder ein, irgendwo Bomben abzuwerfen oder sonst irgendwie von seinen Skandalen und Machenschaften abzulenken. Der nächste „Deal“ wartet also schon für ihn und seine Mitverdienenden.
Zum Glück geht aber erst einmal weiter nur um Fußball und so spechen derzeit angesichts der Urlaubszeit und der WM Wenige davon, welche Politik derzeit in vielen Ländern dieser Welt und so auch in Deutschland vorangetrieben wird. Dreistigkeit und Egoismus dominieren immer mehr das politische Geschehen, das Rad der Entwicklung zu Vielfalt, Respekt und gleichberechtigter Teilhabe mit sozialer Absicherung wird zugunsten immer größerer Gewinne zurückgedreht. Soziale Errungenschaften werden zunehmend abgebaut. All dies findet im Schatten so mancher öffentlichen Aufregung um „Nichtigkeiten“ wie Fußball statt, ohne dass wir wie beim massiven Rechtsruck in unserer Gesellschaft gute Rezepte zur Gegenwehr haben. Vielleicht gibt uns da ja Belgien Hoffnung.
Link zum Kommentar von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul vom 6. Dezember 2025 zu dessen WM-Boykott





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