Kiel (kobinet)
Am 5. Mai 2026 gab es eine Podiums-Diskussion in Kiel.
Podiums-Diskussion bedeutet: Mehrere Menschen reden zusammen auf einer Bühne.
Das Thema war: Arbeit für Menschen mit Behinderung.
Der 5. Mai ist der Europäische Protest-Tag.
Das ist ein Aktions-Tag für Menschen mit Behinderung.
Der Tag ist jedes Jahr am 5. Mai.
An diesem Tag kämpfen Menschen für ihre Rechte.
Gleich-stellung war ein wichtiges Thema.
Gleich-stellung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Niemand hat Nach-teile.
Menschen mit Behinderung sollen die gleichen Rechte haben.
Diese Rechte sind noch nicht selbst-verständlich.
Selbst-verständlich bedeutet: Es ist normal und klar.
Alle gehen davon aus, dass es so ist.
3 Gruppen haben zur Diskussion eingeladen.
Das ZSL Nord war dabei.
ZSL Nord bedeutet: Zentrum für Selbst-bestimmtes Leben Nord-deutschland.
Auch die Lebens-Hilfe Schleswig-Holstein hat eingeladen.
Und der BSVSH war dabei.
BSVSH bedeutet: Blinden- und Seh-behinderten-Verein Schleswig-Holstein.
Die Veranstaltung fand im Kultur-forum in Kiel statt.
Eine Veranstaltung ist ein Treffen von vielen Menschen.
Die Menschen kommen für ein bestimmtes Thema zusammen.
Die Aktion Mensch hat die Veranstaltung unterstützt.
Janine Kolbig vom ZSL Nord hat die Gäste begrüßt.
Sie sagte: Wir müssen laut bleiben und für Rechte kämpfen.
Das gilt besonders bei sozialen Kürzungen.
Kürzungen bedeutet: Es gibt weniger Geld als vorher.
Der Staat zahlt für manche Dinge weniger.
Sascha Lang hat die Diskussion geleitet.
Er macht den Podcast IGEL.
Ein Podcast ist eine Sendung im Internet.
Du kannst die Sendung hören.
IGEL bedeutet: Inklusion Ganz Einfach Leben.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Sascha Lang nennt sich selbst Inklusator.
Inklusator bedeutet: Eine Person, die sich stark für Inklusion einsetzt.
Michaela Pries war auch auf der Bühne.
Sie ist Landes-Beauftragte für Menschen mit Behinderung in Schleswig-Holstein.
Landes-Beauftragte bedeutet: Eine Person, die für die Rechte von Menschen mit Behinderung kämpft.
Auch Ingo Scheuse, Kerstin Scheinert und Birgit Ehlers waren dabei.
Weitere Fach-leute aus Politik und Praxis haben mitgemacht.
Fach-leute sind Menschen, die sich sehr gut auskennen.
Praxis bedeutet hier: das wirkliche Leben.
Es geht nicht nur um Ideen, sondern um echte Erfahrungen.
Die Menschen haben über Arbeit gesprochen.
Sie sagten: Arbeit bedeutet mehr als Geld verdienen.
Arbeit bedeutet: Mit-machen in der Gesell-schaft.
Eine Gesell-schaft ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen.
Arbeit bedeutet: Gesehen werden und selbst entscheiden.
Die Menschen haben über Werk-stätten gesprochen.
In einer Werk-statt arbeiten Menschen mit Behinderung.
Dort bekommen sie Unterstützung.
Sie haben auch über den normalen Arbeits-Markt gesprochen.
Der Arbeits-Markt ist kein Ort, sondern eine Idee.
Die Idee zeigt, wie Menschen Arbeit suchen und finden.
Die Gruppe hat Probleme benannt.
Viele Regeln und Zuständigkeiten sind zu kompliziert.
Zuständigkeiten bedeutet: Wer für was verantwortlich ist.
Viele Arbeit-Geber wollen Menschen mit Behinderung einstellen.
Aber die vielen Regeln machen das zu schwer.
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention war ein wichtiges Thema.
Das ist ein Vertrag mit Regeln für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Alle sagten: Diese Rechte müssen wirklich umgesetzt werden.
Umsetzen bedeutet: Eine Regel wirklich in die Tat umwandeln.
Es reicht nicht, nur darüber zu reden.
Sascha Lang sagte: Niemand darf in alte Systeme gezwungen werden.
Das Ziel ist ein inklusiver Arbeits-Markt.
Inklusiv bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Menschen mit Behinderung sollen selbst-verständlich dazugehören.
Inklusion klappt nur, wenn Menschen selbst mit-entscheiden dürfen.
Sascha Lang hat die Diskussion aufgezeichnet.
Er hat die Aufnahme als Podcast veröffentlicht.
Jetzt können alle die Diskussion anhören.
Auch Menschen, die nicht in Kiel waren.
Hier könnt ihr die aktuelle Folge des IGEL-Podcasts anhören:
Eine Folge ist ein einzelner Teil eines Podcasts.
Sie gehört zu einer Reihe von vielen Teilen.
Aktuelle Folge des IGEL-Podcasts
Hier findet ihr alle bisherigen Folgen des IGEL-Podcasts:

Foto: IGEL-Media
Kiel (kobinet) "Wer arbeiten will, muss mitmachen und wählen dürfen", so lautete der Titel einer Podiumsdiskussion anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2026 in Kiel auf Einladung des ZSL Nord, des BSVSH und der Lebenshilfe Schleswig-Holstein. Diese Diskussionsrunde wurde nicht nur von Sascha Lang moderiert, der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) hat diese auch aufgezeichnet und nun als Podcast veröffentlicht. So können auch diejenigen, die in Kiel nicht dabei sein konnten, die gut besuchte und engagiert geführte Diskussion im Nachhinein im IGEL-Podcat verfolgen.
„‚Arbeit und Beschäftigung‘ – unter diesem starken Titel stand die Podiumsdiskussion zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2026 in Kiel. Der IGEL Podcast war live im Kulturforum zu Gast und Sascha Lang moderierte eine intensive und emotionale Diskussion rund um Arbeit, Beschäftigung, Teilhabe und Selbstbestimmung. Eingeladen hatten das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZSL Nord), die Lebenshilfe Schleswig-Holstein sowie der Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein (BSVSH). Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Aktion Mensch. Zum Auftakt begrüßte Janine Kolbig vom ZSL Nord die Gäste und machte deutlich, dass Gleichstellung noch immer keine Selbstverständlichkeit ist. Gerade in Zeiten sozialer Kürzungen müsse man laut bleiben und für Rechte kämpfen. Moderiert wurde die Runde von Sascha Lang, dem Inklusator und Host des IGEL Podcasts. Mit auf dem Podium war Michaela Pries, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Schleswig-Holstein. Ebenfalls beteiligt waren Ingo Scheuse, Kerstin Scheinert, Birgit Ehlers sowie weitere Expertinnen und Experten aus Selbstvertretung, Politik, Verwaltung und Praxis. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um den Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung. Diskutiert wurde über Werkstätten für behinderte Menschen, den allgemeinen Arbeitsmarkt sowie über echte Wahlfreiheit. Die Teilnehmenden machten deutlich, dass Arbeit weit mehr bedeutet als nur Geld zu verdienen. Arbeit bedeutet Teilhabe, Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Anerkennung. Kritisch beleuchtet wurden bürokratische Hürden, komplizierte Zuständigkeiten und mangelnde Unterstützungssysteme. Mehrfach wurde betont, dass Arbeitgeber oft bereit wären, Menschen mit Behinderung einzustellen, das System jedoch zu kompliziert sei. Auch die UN-Behindertenrechtskonvention spielte eine zentrale Rolle in der Diskussion. Die Forderung war klar: Rechte müssen umgesetzt und nicht nur besprochen werden. Besonders eindrücklich waren die persönlichen Erfahrungen und Praxisbeispiele der Gäste. Es wurde darüber gesprochen, wie wichtig Mut zur Inklusion und ein Perspektivwechsel in Politik und Gesellschaft sind. Die Runde zeigte, dass Inklusion nur funktioniert, wenn Menschen selbst mitentscheiden dürfen. Sascha Lang betonte mehrfach, dass niemand mehr in alte Systeme gezwängt werden dürfe. Das Ziel müsse ein inklusiver Arbeitsmarkt sein, in dem Menschen mit Behinderung selbstverständlich dazugehören. Die Diskussion machte deutlich, dass Schleswig-Holstein bereits gute Ansätze zeigt, viele Herausforderungen aber bundesweit bestehen. Eine starke, ehrliche und ungeschnittene Liveaufnahme voller Impulse, Forderungen und echter Stimmen für mehr Teilhabe“, heißt es in der Ankündigung der aktuellen Episode des IGEL-Podcast.

Foto: IGEL-Media
Kiel (kobinet) "Wer arbeiten will, muss mitmachen und wählen dürfen", so lautete der Titel einer Podiumsdiskussion anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2026 in Kiel auf Einladung des ZSL Nord, des BSVSH und der Lebenshilfe Schleswig-Holstein. Diese Diskussionsrunde wurde nicht nur von Sascha Lang moderiert, der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) hat diese auch aufgezeichnet und nun als Podcast veröffentlicht. So können auch diejenigen, die in Kiel nicht dabei sein konnten, die gut besuchte und engagiert geführte Diskussion im Nachhinein im IGEL-Podcat verfolgen.
„‚Arbeit und Beschäftigung‘ – unter diesem starken Titel stand die Podiumsdiskussion zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2026 in Kiel. Der IGEL Podcast war live im Kulturforum zu Gast und Sascha Lang moderierte eine intensive und emotionale Diskussion rund um Arbeit, Beschäftigung, Teilhabe und Selbstbestimmung. Eingeladen hatten das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZSL Nord), die Lebenshilfe Schleswig-Holstein sowie der Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein (BSVSH). Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Aktion Mensch. Zum Auftakt begrüßte Janine Kolbig vom ZSL Nord die Gäste und machte deutlich, dass Gleichstellung noch immer keine Selbstverständlichkeit ist. Gerade in Zeiten sozialer Kürzungen müsse man laut bleiben und für Rechte kämpfen. Moderiert wurde die Runde von Sascha Lang, dem Inklusator und Host des IGEL Podcasts. Mit auf dem Podium war Michaela Pries, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Schleswig-Holstein. Ebenfalls beteiligt waren Ingo Scheuse, Kerstin Scheinert, Birgit Ehlers sowie weitere Expertinnen und Experten aus Selbstvertretung, Politik, Verwaltung und Praxis. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um den Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung. Diskutiert wurde über Werkstätten für behinderte Menschen, den allgemeinen Arbeitsmarkt sowie über echte Wahlfreiheit. Die Teilnehmenden machten deutlich, dass Arbeit weit mehr bedeutet als nur Geld zu verdienen. Arbeit bedeutet Teilhabe, Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Anerkennung. Kritisch beleuchtet wurden bürokratische Hürden, komplizierte Zuständigkeiten und mangelnde Unterstützungssysteme. Mehrfach wurde betont, dass Arbeitgeber oft bereit wären, Menschen mit Behinderung einzustellen, das System jedoch zu kompliziert sei. Auch die UN-Behindertenrechtskonvention spielte eine zentrale Rolle in der Diskussion. Die Forderung war klar: Rechte müssen umgesetzt und nicht nur besprochen werden. Besonders eindrücklich waren die persönlichen Erfahrungen und Praxisbeispiele der Gäste. Es wurde darüber gesprochen, wie wichtig Mut zur Inklusion und ein Perspektivwechsel in Politik und Gesellschaft sind. Die Runde zeigte, dass Inklusion nur funktioniert, wenn Menschen selbst mitentscheiden dürfen. Sascha Lang betonte mehrfach, dass niemand mehr in alte Systeme gezwängt werden dürfe. Das Ziel müsse ein inklusiver Arbeitsmarkt sein, in dem Menschen mit Behinderung selbstverständlich dazugehören. Die Diskussion machte deutlich, dass Schleswig-Holstein bereits gute Ansätze zeigt, viele Herausforderungen aber bundesweit bestehen. Eine starke, ehrliche und ungeschnittene Liveaufnahme voller Impulse, Forderungen und echter Stimmen für mehr Teilhabe“, heißt es in der Ankündigung der aktuellen Episode des IGEL-Podcast.




