Weimar (kobinet)
Das ist ein Beitrag von Nancy Frind.
Nancy Frind schreibt über das Budget für Arbeit.
Das Budget für Arbeit bedeutet: Geld und Unterstützung vom Staat.
Damit können Menschen mit Behinderung in einer normalen Firma arbeiten.
Das Budget für Arbeit hilft Menschen mit Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Es hilft ihnen, einen Job zu finden.
Nancy Frind hat selbst Erfahrung damit.
Nancy Frind hat früher in einer Werk-Statt für behinderte Menschen gearbeitet.
Das ist ein besonderer Arbeits-Platz.
Dort arbeiten Menschen mit Behinderung mit besonderer Unterstützung.
Dann hat Nancy Frind einen Job auf dem normalen Arbeits-Markt gefunden.
Das Wort Arbeits-Markt meint: alle Stellen und Jobs, die es gibt.
Es ist kein wirklicher Ort.
Nancy Frind sagt: Menschen müssen nicht mehr leisten als andere.
Das gilt auch, wenn sie mit dabei sein wollen.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Inklusion bedeutet: Alle haben die gleichen Chancen.
Menschen mit Behinderung dürfen auch krank sein.
Menschen mit Behinderung dürfen schwierige Phasen haben.
Das ist normal und wichtig zu wissen.
Das Budget für Arbeit steht im Gesetz.
Das Gesetz heißt: SGB IX, Paragraf 61.
SGB IX bedeutet: Sozial-Gesetz-Buch Neun.
Das Sozial-Gesetz-Buch hat Regeln für die Hilfe vom Staat.
Menschen bekommen dadurch Geld oder Unterstützung, wenn sie es brauchen.
Ein Paragraf ist ein Teil eines Gesetzes.
Jeder Paragraf beschreibt eine bestimmte Regel.
Viele Menschen kennen das Budget für Arbeit noch nicht.
Dabei ist es sehr wichtig für Menschen mit Behinderung.
Es hilft ihnen, auf dem normalen Arbeits-Markt zu arbeiten.
Mit dem Budget für Arbeit bekommen Arbeit-Geber Geld.
Ein Arbeit-Geber ist eine Firma oder eine Person.
Der Arbeit-Geber gibt Menschen Arbeit und bezahlt sie.
Arbeit-Geber bekommen bis zu 75 Prozent des Lohns bezahlt.
Lohn ist Geld für Arbeit.
75 Prozent bedeutet: drei Viertel von allem.
Das heißt: Arbeit-Geber zahlen weniger für den Lohn.
Außerdem kann Hilfe am Arbeits-Platz bezahlt werden.
Zum Beispiel: Jemand hilft bei der Arbeit.
Oder jemand begleitet die Person.
Menschen mit Behinderung haben oft besondere Heraus-Forderungen.
Eine Heraus-Forderung ist eine schwierige Aufgabe.
Menschen mit Behinderung haben zum Beispiel viele Arzt-Termine.
Oder sie brauchen eine Therapie.
Bei einer Therapie hilft ein Arzt einem kranken Menschen.
Das nennt man auch Behandlung.
Manchmal können Menschen mit Behinderung wegen Krankheit nicht arbeiten.
Das ist ganz normal.
Menschen mit Behinderung sind keine Maschinen.
Menschen mit Behinderung haben gute Tage und schwere Tage.
Ein Arbeit-Nehmer ist eine Person, die für eine Firma arbeitet.
Der Arbeit-Nehmer bekommt dafür Geld.
Das gilt für alle Arbeit-Nehmer genauso.
Das Budget für Arbeit denkt daran.
Es hilft auch an schwierigen Tagen.
Deshalb bekommen Arbeit-Geber Unterstützung.
Das Budget für Arbeit soll Teil-Habe ermöglichen.
Teil-Habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Das Budget für Arbeit soll keine perfekte Leistung verlangen.
Inklusion bedeutet Chancen-Gleich-Heit.
Chancen-Gleich-Heit bedeutet: Alle Menschen dürfen das Gleiche machen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Menschen mit Behinderung sollen ihren Platz in der Arbeits-Welt finden.
Das schreibt Nancy Frind über ihr eigenes Leben:
Ich erlebe gerade eine schwierige Zeit.
Meine psychische Gesundheit macht mir Probleme.
Psychisch bedeutet: Es geht um die Seele und die Gefühle.
Psychisch krank heißt: Die Seele ist krank.
Trotzdem gebe ich jeden Tag mein Bestes.
Ich habe in den letzten Jahren viel geleistet.
Darauf bin ich stolz.
Aber auch Menschen mit Behinderung dürfen krank sein.
Menschen mit Behinderung dürfen Phasen haben.
In diesen Phasen ist es schwerer.
Das wird oft vergessen.
In einer Gesellschaft, in der alle mitmachen, zählt nicht nur Leistung.
Eine Gesellschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen.
Alle Menschen können ihre Fähig-Keiten zeigen.
Fähig-Keiten sind Dinge, die ein Mensch gut kann.
Zum Beispiel Rechnen, Schreiben oder Handwerk.
Niemand bleibt außen vor.
Deshalb ist es wichtig, über das Budget für Arbeit zu sprechen.
Mehr Menschen sollen davon wissen.
Das Budget für Arbeit ist für alle Tage da.
Nicht nur für die guten Tage.
Menschen mit Behinderung sollen nicht ausgeschlossen werden.
Das Budget für Arbeit schafft Chancen.
Das Budget für Arbeit stärkt die Selbst-Bestimmung der Menschen.
Selbst-Bestimmung bedeutet: Man entscheidet für sich selbst.
Niemand anders entscheidet für einen.
Das Budget für Arbeit steht für mehr Teil-Habe.
Das Budget für Arbeit steht für eine Arbeits-Welt, in der alle einen Platz haben.
Informationen zum Budget für Arbeit
Hier findet ihr Flyer in Leichter Sprache von Aktion Mensch:
Ein Flyer ist ein Blatt Papier mit Informationen.
Budget für Aus-Bildung – Infos in Leichter Sprache
Budget für Arbeit – Infos in Leichter Sprache
Und hier gibt es einen Flyer für Arbeit-Geber:
Flyer Budget für Arbeit und Budget für Aus-Bildung für Arbeit-Geber

Foto: Netzwerk Artikel 3
Weimar (kobinet) Inklusion bedeutet für Nancy Frind nicht, dass Menschen mit Behinderung mehr leisten müssen als andere. Inklusion bedeutet Chancengleichheit. Sie bedeutet, dass Menschen trotz gesundheitlicher Einschränkungen die Möglichkeit erhalten, ihre Fähigkeiten einzubringen, beruflich aktiv zu sein und ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden. Und deshalb gibt es auch das Budget für Arbeit. Nancy Frind hat vor einigen Jahren den Weg aus der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt mit Unterstützung der Leistungen des Budget für Arbeit geschafft. Sie weist in ihrem Beitrag für die kobinet-nachrichten darauf hin, dass auch Menschen mit Behinderung krank sein dürfen, dass sie Phasen haben dürfen, in denen nicht alles so leicht gelingt wie gewohnt. Diese Realität wird ihrer Ansicht nach in der öffentlichen Diskussion oft vergessen. Gerade deshalb hält Nancy Frind es für wichtig, über das Budget für Arbeit aufzuklären.
Budget für Arbeit: Warum Inklusion mehr bedeutet als Leistung
Beitrag von Nancy Frind
Das Budget für Arbeit nach § 61 SGB IX ist bei vielen Menschen noch immer wenig bekannt. Dabei stellt es einen wichtigen Baustein für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt dar.
Mit dem Budget für Arbeit erhalten Arbeitgeber einen Lohnkostenzuschuss von bis zu 75 Prozent des regelmäßig gezahlten Arbeitsentgelts. Darüber hinaus können notwendige Unterstützungsleistungen wie Anleitung, Begleitung oder Assistenz am Arbeitsplatz finanziert werden. Ziel der Förderung ist es, Menschen mit Behinderung den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern und gleichzeitig Betriebe bei möglichen Einschränkungen der Arbeitsleistung zu entlasten.
Die Förderung wurde geschaffen, weil Menschen mit Behinderung häufig besonderen Herausforderungen im Arbeitsalltag begegnen. Gesundheitliche Einschränkungen, Arzttermine, Therapien oder krankheitsbedingte Ausfälle gehören für viele Betroffene zum Alltag. Menschen mit Behinderung sind keine Maschinen. Sie haben gute Tage und schwere Tage – genauso wie alle anderen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch.
Genau deshalb gibt es das Budget für Arbeit. Es soll nicht perfekte Leistungen garantieren, sondern Teilhabe ermöglichen. Der Lohnkostenzuschuss berücksichtigt, dass die Leistungsfähigkeit aufgrund einer Behinderung zeitweise eingeschränkt sein kann. Arbeitgeber werden dadurch unterstützt und erhalten die Möglichkeit, Menschen mit Behinderung eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt anzubieten.
Inklusion bedeutet nicht, dass Menschen mit Behinderung mehr leisten müssen als andere. Inklusion bedeutet Chancengleichheit. Sie bedeutet, dass Menschen trotz gesundheitlicher Einschränkungen die Möglichkeit erhalten, ihre Fähigkeiten einzubringen, beruflich aktiv zu sein und ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden.
Ein persönliches Beispiel zeigt, warum diese Unterstützung so wichtig ist. Auch ich erlebe derzeit eine herausfordernde Phase im Zusammenhang mit meiner psychischen Gesundheit. Dennoch gebe ich jeden Tag weiterhin 100 Prozent. Ich habe in den vergangenen Jahren viel erreicht und geleistet – darauf bin ich stolz.
Doch auch Menschen mit Behinderung dürfen krank sein. Sie dürfen Phasen haben, in denen nicht alles so leicht gelingt wie gewohnt. Diese Realität wird in der öffentlichen Diskussion oft vergessen. Gerade deshalb halte ich es für wichtig, über das Budget für Arbeit aufzuklären.
Die Förderung ist nicht nur für die guten Tage gedacht. Sie ist auch für die schwierigen Tage da. Sie trägt dazu bei, dass Menschen mit Behinderung trotz ihrer Einschränkungen am Arbeitsleben teilhaben können, statt ausgegrenzt zu werden. Das Budget für Arbeit schafft Chancen, stärkt Selbstbestimmung und ermöglicht vielen Menschen den Weg auf den ersten Arbeitsmarkt.
Eine inklusive Gesellschaft erkennt an, dass Leistungsfähigkeit nicht jeden Tag gleich ist. Sie bewertet Menschen nicht allein nach ihrer Produktivität, sondern gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten einzubringen und dazuzugehören. Genau dafür steht das Budget für Arbeit – für mehr Teilhabe, mehr Chancengleichheit und eine Arbeitswelt, in der Menschen mit Behinderung selbstverständlich ihren Platz haben.
Informationen zum Budget für Arbeit
Links zu den Flyern zum Budget für Ausbildung und zum Budget für Arbeit in Leichter Sprache der Aktion Mensch:
Budget für Ausbildung – Infos in Leichter Sprache | Bestellservice
Budget für Arbeit – Infos in Leichter Sprache | Bestellservice
Und zum Flyer für Arbeitgeber:
Flyer Budget für Arbeit – Budget für Ausbildung | Bestellservice

Foto: Netzwerk Artikel 3
Weimar (kobinet) Inklusion bedeutet für Nancy Frind nicht, dass Menschen mit Behinderung mehr leisten müssen als andere. Inklusion bedeutet Chancengleichheit. Sie bedeutet, dass Menschen trotz gesundheitlicher Einschränkungen die Möglichkeit erhalten, ihre Fähigkeiten einzubringen, beruflich aktiv zu sein und ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden. Und deshalb gibt es auch das Budget für Arbeit. Nancy Frind hat vor einigen Jahren den Weg aus der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt mit Unterstützung der Leistungen des Budget für Arbeit geschafft. Sie weist in ihrem Beitrag für die kobinet-nachrichten darauf hin, dass auch Menschen mit Behinderung krank sein dürfen, dass sie Phasen haben dürfen, in denen nicht alles so leicht gelingt wie gewohnt. Diese Realität wird ihrer Ansicht nach in der öffentlichen Diskussion oft vergessen. Gerade deshalb hält Nancy Frind es für wichtig, über das Budget für Arbeit aufzuklären.
Budget für Arbeit: Warum Inklusion mehr bedeutet als Leistung
Beitrag von Nancy Frind
Das Budget für Arbeit nach § 61 SGB IX ist bei vielen Menschen noch immer wenig bekannt. Dabei stellt es einen wichtigen Baustein für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt dar.
Mit dem Budget für Arbeit erhalten Arbeitgeber einen Lohnkostenzuschuss von bis zu 75 Prozent des regelmäßig gezahlten Arbeitsentgelts. Darüber hinaus können notwendige Unterstützungsleistungen wie Anleitung, Begleitung oder Assistenz am Arbeitsplatz finanziert werden. Ziel der Förderung ist es, Menschen mit Behinderung den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern und gleichzeitig Betriebe bei möglichen Einschränkungen der Arbeitsleistung zu entlasten.
Die Förderung wurde geschaffen, weil Menschen mit Behinderung häufig besonderen Herausforderungen im Arbeitsalltag begegnen. Gesundheitliche Einschränkungen, Arzttermine, Therapien oder krankheitsbedingte Ausfälle gehören für viele Betroffene zum Alltag. Menschen mit Behinderung sind keine Maschinen. Sie haben gute Tage und schwere Tage – genauso wie alle anderen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch.
Genau deshalb gibt es das Budget für Arbeit. Es soll nicht perfekte Leistungen garantieren, sondern Teilhabe ermöglichen. Der Lohnkostenzuschuss berücksichtigt, dass die Leistungsfähigkeit aufgrund einer Behinderung zeitweise eingeschränkt sein kann. Arbeitgeber werden dadurch unterstützt und erhalten die Möglichkeit, Menschen mit Behinderung eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt anzubieten.
Inklusion bedeutet nicht, dass Menschen mit Behinderung mehr leisten müssen als andere. Inklusion bedeutet Chancengleichheit. Sie bedeutet, dass Menschen trotz gesundheitlicher Einschränkungen die Möglichkeit erhalten, ihre Fähigkeiten einzubringen, beruflich aktiv zu sein und ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden.
Ein persönliches Beispiel zeigt, warum diese Unterstützung so wichtig ist. Auch ich erlebe derzeit eine herausfordernde Phase im Zusammenhang mit meiner psychischen Gesundheit. Dennoch gebe ich jeden Tag weiterhin 100 Prozent. Ich habe in den vergangenen Jahren viel erreicht und geleistet – darauf bin ich stolz.
Doch auch Menschen mit Behinderung dürfen krank sein. Sie dürfen Phasen haben, in denen nicht alles so leicht gelingt wie gewohnt. Diese Realität wird in der öffentlichen Diskussion oft vergessen. Gerade deshalb halte ich es für wichtig, über das Budget für Arbeit aufzuklären.
Die Förderung ist nicht nur für die guten Tage gedacht. Sie ist auch für die schwierigen Tage da. Sie trägt dazu bei, dass Menschen mit Behinderung trotz ihrer Einschränkungen am Arbeitsleben teilhaben können, statt ausgegrenzt zu werden. Das Budget für Arbeit schafft Chancen, stärkt Selbstbestimmung und ermöglicht vielen Menschen den Weg auf den ersten Arbeitsmarkt.
Eine inklusive Gesellschaft erkennt an, dass Leistungsfähigkeit nicht jeden Tag gleich ist. Sie bewertet Menschen nicht allein nach ihrer Produktivität, sondern gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten einzubringen und dazuzugehören. Genau dafür steht das Budget für Arbeit – für mehr Teilhabe, mehr Chancengleichheit und eine Arbeitswelt, in der Menschen mit Behinderung selbstverständlich ihren Platz haben.
Informationen zum Budget für Arbeit
Links zu den Flyern zum Budget für Ausbildung und zum Budget für Arbeit in Leichter Sprache der Aktion Mensch:
Budget für Ausbildung – Infos in Leichter Sprache | Bestellservice
Budget für Arbeit – Infos in Leichter Sprache | Bestellservice
Und zum Flyer für Arbeitgeber:
Flyer Budget für Arbeit – Budget für Ausbildung | Bestellservice





Lesermeinungen