Staufen (kobinet)
Es ist sehr heiß draußen.
Die Temperaturen sind gefährlich hoch.
Das sagen 2 Journalisten.
Ein Journalist schreibt Texte für Zeitungen.
Das ist sein Beruf.
Einer schreibt für kobinet-Nachrichten.
Der andere schreibt für die Zeitung BILD.
Die Hitze ist gefährlich für alle Menschen.
Sie ist auch gefährlich für Tiere und Pflanzen.
Das sagt der Wetter-Experte Jörg Kachelmann.
Ein Experte weiß sehr viel über ein Thema.
Er kennt sich besonders gut aus.
Ein Wetter-Experte beobachtet das Wetter.
Er erklärt das Wetter den Menschen.
Viele Menschen mit Behinderung leiden besonders unter der Hitze.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Aber sie sprechen wenig darüber.
Warum sprechen so wenige darüber?
Vielleicht sind viele Menschen erschöpft.
Erschöpft bedeutet: sehr müde sein.
Man hat keine Kraft mehr.
Vielleicht sind sie auch in Schock-starre.
Schock-starre bedeutet: Man ist so erschrocken, dass man gar nichts tut.
Die Klima-Aktivistin Luisa Neubauer hat gesprochen.
Eine Aktivistin ist eine Person.
Die Person will etwas ändern.
Klima ist das Wetter über viele Jahre.
Eine Klima-Aktivistin setzt sich dafür ein, dass die Erde nicht wärmer wird.
Luisa Neubauer sagte: Die Hitze trifft die Schwächsten am meisten.
Viele fühlen sich damit allein.
Sie fühlen sich nicht gesehen.
Das hat sie im Radio gesagt.
Blinde Menschen und Menschen im Roll-stuhl berichten kaum über die Hitze.
Dabei leiden sie besonders darunter.
Viele Menschen mit Behinderung fühlen sich allein.
Sie fühlen sich nicht gehört.
Deshalb hat der Autor Informationen gesucht.
Zum Beispiel hat der Arzt Eckhart von Hirsch-hausen etwas erklärt.
Der menschliche Körper hat eine normale Temperatur von 37 Grad.
Die Körper-Temperatur zeigt, wie warm es im Körper ist.
Bei gesunden Menschen beträgt sie 37 Grad.
Der Körper ist nicht für Temperaturen über 40 Grad gemacht.
Dann wird es gefährlich für den Körper.
Das haben Menschen am 2. Juli 2026 im Deutsch-land-funk besprochen.
Deutsch-land-funk ist ein Radio-Sender in Deutschland.

Foto: ht
Staufen (kobinet) Die Redakteure Weis (für die kobinet-Nachrichten) und Kachelmann (für BILD) kommen zum selben Urteil: Ein "Scheißsommer", so Meteorologe Kachelmann und "kriminelle Temperaturen",(Willis Blick vom 1.Juli), bringen auf den Punkt, wofür einem im ersten Moment die Worte fehlen. Und lustig ist an dieser neuen BILD-kobinet-Einigkeit in puncto aktueller Klima-und Wetterkatastrophen-Diagnose gar nichts! Denn das Geschehen ist "tödlich", für Menschen, Pflanzen, Tiere, sagt Kachelmann und auch darin muss ich meinem Redaktionskollegen bei der BILD-Zeitung leider zustimmen.
Der Behindertenaktivismus aber schweigt bisher noch immer, jedenfalls ist der Nachrichtenlage auf kobinet nichts zu entnehmen (sollte es sich auf Insta und Co anders verhalten, möge man mich korrigieren). Vielleicht ist dieses gespenstische Schweigen auch schlicht Schockstarre, die macht ebenfalls stumm. So einsam (meinetwegen auch zweisam oder dreisam) vor sich hin schweigen und schwitzen und leiden (und womöglich nach außen noch Coolness performen) muss schrecklich sein, sage ich mir …
Einzig eine unserer behindertenpolitischen Allies, die Klimaaktivistin Luisa Neubauer nämlich, hat bislang gefühlt auf meine persönliche Schockbekundung (am Ende von Willis Blick) reagiert. „Leute, das ist jetzt richtig krass und es trifft die Schwächsten von uns am allermeisten.“ Und gerade sie litten „unter dem Gefühl, ich werde nicht gesehen, in dem was ich hier aushalte, ich fühle mich alleingelassen …“ – Ausgerechnet am Radio endlich nach Tagen meines verzweifelten Alleinseins mit dem Gefühl, hier womöglich der einzige derartige Qualen Erleidende zu sein, eine Stimme, die mir aus dem Herzen spricht. Während ich von meine Peers, den anderen Blinden und Sehbehinderten, Rollstuhlfahrenden, an Atemgeräte Angeschlossenen etc. nichts davon höre oder lese, wie es ihnen in dieser Extremsituation geht und wie sie praktisch damit umgehen. Und wie sie es anstellen, nicht durchzudrehen. Denn wie der Arzt Eckhart von Hirschhausen in der gleichen Sendung gesagt hat, „wir Menschen mit einer Körperkerntemperatur von 37 Grad Celsius sind für Temperaturen über 40 Grad nicht gemacht, wir drehen durch …“
(Deutschlandfunk, zur Diskussion vom 2. 7. 2026, Debatte zum Umgang mit der Hitzewelle)

Foto: ht
Staufen (kobinet) Die Redakteure Weis (für die kobinet-Nachrichten) und Kachelmann (für BILD) kommen zum selben Urteil: Ein "Scheißsommer", so Meteorologe Kachelmann und "kriminelle Temperaturen",(Willis Blick vom 1.Juli), bringen auf den Punkt, wofür einem im ersten Moment die Worte fehlen. Und lustig ist an dieser neuen BILD-kobinet-Einigkeit in puncto aktueller Klima-und Wetterkatastrophen-Diagnose gar nichts! Denn das Geschehen ist "tödlich", für Menschen, Pflanzen, Tiere, sagt Kachelmann und auch darin muss ich meinem Redaktionskollegen bei der BILD-Zeitung leider zustimmen.
Der Behindertenaktivismus aber schweigt bisher noch immer, jedenfalls ist der Nachrichtenlage auf kobinet nichts zu entnehmen (sollte es sich auf Insta und Co anders verhalten, möge man mich korrigieren). Vielleicht ist dieses gespenstische Schweigen auch schlicht Schockstarre, die macht ebenfalls stumm. So einsam (meinetwegen auch zweisam oder dreisam) vor sich hin schweigen und schwitzen und leiden (und womöglich nach außen noch Coolness performen) muss schrecklich sein, sage ich mir …
Einzig eine unserer behindertenpolitischen Allies, die Klimaaktivistin Luisa Neubauer nämlich, hat bislang gefühlt auf meine persönliche Schockbekundung (am Ende von Willis Blick) reagiert. „Leute, das ist jetzt richtig krass und es trifft die Schwächsten von uns am allermeisten.“ Und gerade sie litten „unter dem Gefühl, ich werde nicht gesehen, in dem was ich hier aushalte, ich fühle mich alleingelassen …“ – Ausgerechnet am Radio endlich nach Tagen meines verzweifelten Alleinseins mit dem Gefühl, hier womöglich der einzige derartige Qualen Erleidende zu sein, eine Stimme, die mir aus dem Herzen spricht. Während ich von meine Peers, den anderen Blinden und Sehbehinderten, Rollstuhlfahrenden, an Atemgeräte Angeschlossenen etc. nichts davon höre oder lese, wie es ihnen in dieser Extremsituation geht und wie sie praktisch damit umgehen. Und wie sie es anstellen, nicht durchzudrehen. Denn wie der Arzt Eckhart von Hirschhausen in der gleichen Sendung gesagt hat, „wir Menschen mit einer Körperkerntemperatur von 37 Grad Celsius sind für Temperaturen über 40 Grad nicht gemacht, wir drehen durch …“
(Deutschlandfunk, zur Diskussion vom 2. 7. 2026, Debatte zum Umgang mit der Hitzewelle)





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