Benstrup (kobinet)
Diana Hömmen ist Pflege-Fach-Kraft.
Eine Pflege-Fach-Kraft hat eine Ausbildung in der Pflege.
Sie hilft kranken oder alten Menschen.
Sie arbeitet im Bereich Schul-Gesundheits-Pflege.
Pflege-Fach-Kräfte arbeiten in Schulen.
Sie kümmern sich um die Gesundheit der Kinder.
Sie schrieb einen Kommentar für kobinet-nachrichten.
Der Kommentar erschien nach dem Tag der Pflegenden.
Der Tag der Pflegenden war am 12. Mai.
Viele Menschen arbeiten in der Pflege.
Sie mögen ihren Beruf.
Sie wollen mehr Verantwortung übernehmen.
Aber sie sind oft unzufrieden.
Sie werden zu wenig gehört.
Sie bekommen zu wenig Anerkennung.
Du bekommst ein Lob.
Andere Leute respektieren dich.
In der Politik gibt es gerade viele Veränderungen.
Es geht um Kranken-Häuser und die Pflege-Versorgung.
Menschen bekommen die Hilfe, die sie brauchen.
Diese Hilfe kommt von Pflege-Fach-Kräften.
Es geht auch um die Kosten für die Kranken-Versicherung.
Die Kranken-Versicherung zahlt, wenn du krank bist.
Du zahlst jeden Monat Geld ein.
Dann bekommst du Hilfe beim Arzt.
Der Deutsche Berufs-Verband für Pflege-Berufe heißt kurz: DBfK.
Ein Berufs-Verband ist eine Gruppe von Menschen mit dem gleichen Beruf.
Sie setzen sich gemeinsam für ihre Rechte ein.
Der DBfK sagt: Pflege-Fach-Kräfte müssen mitentscheiden.
Das muss verbindlich sein.
Verbindlich bedeutet: Es ist eine Pflicht.
Alle müssen sich daran halten.
Starke Pflege rettet Leben.
Pflege hält die Gesellschaft zusammen.
Eine Gesellschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen.
Pflege ist ein wichtiger Teil eines gerechten Landes.
Der Deutsche Pflege-Rat fordert mehr Stärkung der Pflege.
Das gilt besonders für Deutschland.
Pflege schützt die Würde der Menschen.
Würde bedeutet: Jeder Mensch wird so behandelt, wie er es verdient.
Kein Mensch wird schlecht behandelt.
Pflege hilft Menschen, selbst-ständig zu leben.
Pflege ermöglicht Menschen die Teil-Habe am Leben.
Teil-Habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Wer die Pflege stärkt, stärkt das Vertrauen der Menschen.
Deutschland hat viele Probleme im Gesundheits-Wesen.
Das Gesundheits-Wesen ist alles, was mit Gesundheit zu tun hat.
Dazu gehören Ärzte, Kranken-Häuser und Pflege-Kräfte.
Es gibt zu wenige Fach-Kräfte.
Viele Menschen werden älter und brauchen mehr Hilfe.
Diese Probleme müssen gemeinsam gelöst werden.
Deutschland braucht eine starke Pflege mit mehr Rechten.
Nur so wird die Versorgung besser und gerechter.
Diana Hömmen kommt aus Benstrup.
Sie arbeitet seit 1981 in der Pflege.
Sie hat viele Reformen in der Pflege erlebt.
Reformen sind Veränderungen von Regeln oder Gesetzen.
Die Politik macht Reformen, damit etwas besser wird.
Viele Reformen haben nicht gut funktioniert.
Diana Hömmen glaubt: Die neue Gesundheits-Reform schadet der Versorgung.
Eine Gesundheits-Reform ist eine Veränderung von Regeln im Gesundheits-Wesen.
Die Politik beschließt diese Veränderungen.
Besonders Menschen mit Behinderung sind betroffen.
Auch Menschen mit langen Krankheiten sind betroffen.
Im September 2025 sind in Nieder-Sachsen Kommunal-Wahlen.
Menschen wählen ihren Stadt-Rat oder Kreis-Tag.
Der Stadt-Rat macht Regeln für die Stadt.
Der Kreis-Tag macht Regeln für den Kreis.
Diana Hömmen kandidiert für den Stadt-Rat in Löningen.
Kandidieren bedeutet: Sie möchte gewählt werden.
Sie kandidiert auch für den Kreis-Tag im Land-Kreis Cloppenburg.
Sie tritt für die SPD an.
Die SPD ist eine Partei in Deutschland.
SPD ist die Abkürzung für: Sozial-demokratische Partei Deutschlands.

Foto: privat
Benstrup (kobinet) "Deutschland braucht eine starke Pflege mit Handlungsspielräumen, eigenständiger Verantwortung, pflegerischer Diagnostik, erweiterten Befugnissen, akademischen Rollen und echter Beteiligung an Steuerungsentscheidungen. Nur so wird die Versorgung sicherer, gerechter und zukunftsfähiger." So bringt Diana Hömmen ihre Erfahrungen und ihre Forderungen im Nachgang zum Tag der Pflegenden, der am 12. Mai begangen wurde, in ihrem Kommentar für die kobinet-nachrichten zum Ausdruck.
Kommentar von Diana Hömmen
Professionell Pflegende stehen weiterhin zu ihrem Beruf, erleben ihn als sinnstiftend und sind bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig wächst der Frust über fehlende Beteiligung, mangelnde Transparenz und unzureichende Anerkennung. Krankenhausreform, Pflegepersonalbemessung, Primärversorgung und die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung werden derzeit politisch neu verhandelt. Aus Sicht des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) darf dabei nicht erneut über Pflege entschieden werden, ohne Pflegefachpersonen verbindlich einzubeziehen. Gestärkte Pflege rettet Leben und hält die Gesellschaft zusammen. Pflege ist ein Grundpfeiler sozialer Gerechtigkeit und muss endlich mit voller Kompetenz wirksam werden können. Der Deutsche Pflegerat fordert zum Internationalen Tag der Pflegenden eine grundlegende Stärkung der beruflichen Pflege in Deutschland. Gestärkte Pflegefachpersonen retten Leben, stabilisieren Versorgung, schützen Teilhabe und sind damit ein unverzichtbarer Bestandteil einer demokratischen und sozial gerechten Gesellschaft. Pflege bewahrt die Würde, Selbstständigkeit und soziale Teilhabe der Menschen. Sie ist ein tragender Teil unseres Sozialstaats. Wer Pflege stärkt, stärkt nicht nur ein Berufsbild. Er stärkt das Vertrauen der Menschen in die Handlungsfähigkeit unseres Gemeinwesens. Die aktuelle Lage im Gesundheitswesen zeigt deutlich: Deutschland steht vor tiefgreifenden Versorgungsfragen. Demografie, Fachkräftesicherung, Krankenhausreform, Primärversorgung, Pflegeversicherung und die Finanzierungsdebatten in der gesetzlichen Krankenversicherung dürfen nicht länger getrennt betrachtet werden. Deutschland braucht eine starke Pflege mit Handlungsspielräumen, eigenständiger Verantwortung, pflegerischer Diagnostik, erweiterten Befugnissen, akademischen Rollen, und echter Beteiligung an Steuerungsentscheidungen. Nur so wird die Versorgung sicherer, gerechter und zukunftsfähiger.
Zur Person
Diana Hömmen aus Benstrup ist als Pflegefachkraft im Fachbereich Schulgesundheitspflege und Inklusion tätig. Sie sieht die Vorschläge der Gesundheitsreform als weiteren Abbau der medizinischen Versorgung, gerade für Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen. Seit 1981 ist sie in diesem Bereich unterwegs und hat einige gut gemeinte Reformen in ihrem Beruf erfahren müssen und der Schuss ging immer nach hinten los. Im September sind in Niedersachen Kommunalwahlen, Diana Hömmen wird dabei für den Stadtrat in Löningen kandidieren und als Kreistagskandidatin im Landkreis Cloppenburg für die SPD ins Rennen gehen.

Foto: privat
Benstrup (kobinet) "Deutschland braucht eine starke Pflege mit Handlungsspielräumen, eigenständiger Verantwortung, pflegerischer Diagnostik, erweiterten Befugnissen, akademischen Rollen und echter Beteiligung an Steuerungsentscheidungen. Nur so wird die Versorgung sicherer, gerechter und zukunftsfähiger." So bringt Diana Hömmen ihre Erfahrungen und ihre Forderungen im Nachgang zum Tag der Pflegenden, der am 12. Mai begangen wurde, in ihrem Kommentar für die kobinet-nachrichten zum Ausdruck.
Kommentar von Diana Hömmen
Professionell Pflegende stehen weiterhin zu ihrem Beruf, erleben ihn als sinnstiftend und sind bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig wächst der Frust über fehlende Beteiligung, mangelnde Transparenz und unzureichende Anerkennung. Krankenhausreform, Pflegepersonalbemessung, Primärversorgung und die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung werden derzeit politisch neu verhandelt. Aus Sicht des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) darf dabei nicht erneut über Pflege entschieden werden, ohne Pflegefachpersonen verbindlich einzubeziehen. Gestärkte Pflege rettet Leben und hält die Gesellschaft zusammen. Pflege ist ein Grundpfeiler sozialer Gerechtigkeit und muss endlich mit voller Kompetenz wirksam werden können. Der Deutsche Pflegerat fordert zum Internationalen Tag der Pflegenden eine grundlegende Stärkung der beruflichen Pflege in Deutschland. Gestärkte Pflegefachpersonen retten Leben, stabilisieren Versorgung, schützen Teilhabe und sind damit ein unverzichtbarer Bestandteil einer demokratischen und sozial gerechten Gesellschaft. Pflege bewahrt die Würde, Selbstständigkeit und soziale Teilhabe der Menschen. Sie ist ein tragender Teil unseres Sozialstaats. Wer Pflege stärkt, stärkt nicht nur ein Berufsbild. Er stärkt das Vertrauen der Menschen in die Handlungsfähigkeit unseres Gemeinwesens. Die aktuelle Lage im Gesundheitswesen zeigt deutlich: Deutschland steht vor tiefgreifenden Versorgungsfragen. Demografie, Fachkräftesicherung, Krankenhausreform, Primärversorgung, Pflegeversicherung und die Finanzierungsdebatten in der gesetzlichen Krankenversicherung dürfen nicht länger getrennt betrachtet werden. Deutschland braucht eine starke Pflege mit Handlungsspielräumen, eigenständiger Verantwortung, pflegerischer Diagnostik, erweiterten Befugnissen, akademischen Rollen, und echter Beteiligung an Steuerungsentscheidungen. Nur so wird die Versorgung sicherer, gerechter und zukunftsfähiger.
Zur Person
Diana Hömmen aus Benstrup ist als Pflegefachkraft im Fachbereich Schulgesundheitspflege und Inklusion tätig. Sie sieht die Vorschläge der Gesundheitsreform als weiteren Abbau der medizinischen Versorgung, gerade für Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen. Seit 1981 ist sie in diesem Bereich unterwegs und hat einige gut gemeinte Reformen in ihrem Beruf erfahren müssen und der Schuss ging immer nach hinten los. Im September sind in Niedersachen Kommunalwahlen, Diana Hömmen wird dabei für den Stadtrat in Löningen kandidieren und als Kreistagskandidatin im Landkreis Cloppenburg für die SPD ins Rennen gehen.




