TÜBINGEN / BERLIN (kobinet)
Cary Hailfinger sitzt im Roll-Stuhl.
Sie braucht eine Rampe für die Feier.
Eine Rampe ist eine schräge Fläche aus Holz oder Metall.
Menschen im Roll-Stuhl können damit auf erhöhte Plätze fahren.
Cary Hailfinger ist eine Preis-Trägerin.
Sie hat einen Preis bekommen.
Die Rampe kostet etwa 1.200 Euro.
Die Stadt Tübingen wollte die Rampe nicht bezahlen.
Jetzt hilft ein Unternehmer.
Ein Unternehmer leitet eine eigene Firma.
Er heißt Norbert Otto.
Er leitet die Firma C-tec GmbH.
Norbert Otto bezahlt die Rampe.
So kann die Preis-Verleihung stattfinden.
Cary Hailfinger kann dabei sein.
Der All-gemeine Behinderten-Verband in Deutschland heißt ABiD.
Ein Behinderten-Verband ist eine Gruppe von Menschen mit Behinderung.
Der Verband setzt sich für die Rechte dieser Menschen ein.
Der ABiD hat das Angebot an die Stadt Tübingen geschickt.
Die Rampe soll schnell aufgestellt werden.
Eine Rampe ist sehr wichtig.
Sie gibt Menschen im Roll-Stuhl Zugang zu Orten.
Das zeigt Respekt für Menschen mit Behinderung.
Eine Rampe stärkt die Selbst-Bestimmung.
Selbst-Bestimmung bedeutet: Man entscheidet selbst für sich.
Der ABiD kritisiert die Stadt Tübingen.
Der ABiD-Vorsitzende heißt Marcus Graubner.
Der Vorsitzende ist der Chef des Verbands.
Marcus Graubner sagt: 1.200 Euro sind für Tübingen sehr wenig Geld.
Die Absage ist ein schlechtes Zeichen.
Marcus Graubner sagt: Das ist beschämend.
Bürger müssen Aufgaben der Stadt übernehmen.
Das zeigt: Inklusion wird nicht ernst genommen.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind gleichberechtigt dabei.
Gleichberechtigt bedeutet: Jeder Mensch hat dieselben Rechte.
Der ABiD erwartet schnelle Hilfe von der Stadt.
Die Stadt soll bei der Rampe helfen.

Foto: ABiD
TÜBINGEN / BERLIN (kobinet) Die Universitätsstadt Tübingen spart bei der Barrierefreiheit – nun muss ein privater Spender einspringen. Weil die Stadtverwaltung sich weigerte, eine Behindertenrampe im Wert von rund 1.200 Euro für die Preisträgerin Cary Hailfinger zu finanzieren, übernimmt der Unternehmer Norbert Otto (C-tec GmbH) die Kosten. Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland "Für Selbstbestimmung und Würde" (ABiD) hat das konkrete Unterstützungsangebot bereits offiziell an die Stadtverwaltung weitergeleitet, damit die Hilfe nun schnellstmöglich umgesetzt werden kann. Neben dem rein praktischen Abbau von Barrieren hat diese Spende eine fundamentale Bedeutung für die Selbstbestimmung und Würde von Menschen mit Behinderung. Ein barrierefreier Zugang entscheidet darüber, ob ein Mensch als gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft wahrgenommen wird oder vor verschlossenen Türen stehen bleibt. Die Rampe ermöglicht einen Auftritt auf Augenhöhe und schützt die persönliche Würde in Momenten, in denen die öffentliche Hand die Betroffenen im Stich lässt.
Für den ABiD bleibt der Vorfall dennoch ein Armutszeugnis für die Stadtverwaltung unter Oberbürgermeister Boris Palmer. „Es ist beschämend, dass engagierte Bürger einspringen müssen, um die Pflichten der öffentlichen Hand zu erfüllen“, erklärt der ABiD-Vorsitzende Marcus Graubner. „Eine Summe von 1.200 Euro ist für eine Stadt wie Tübingen nicht einmal die Portokasse. Diese Absage sendet ein verheerendes Signal an alle Menschen mit Behinderung weit über die Region hinaus.“ Das Thema Inklusion werde von der Politik offensichtlich nicht ernst genommen.
Dank des schnellen Eingreifens von Herrn Otto ist der feierliche Anlass nun gesichert. Der ABiD erwartet von der Stadt Tübingen nun eine ebenso schnelle und unbürokratische Kooperation bei der Aufstellung.

Foto: ABiD
TÜBINGEN / BERLIN (kobinet) Die Universitätsstadt Tübingen spart bei der Barrierefreiheit – nun muss ein privater Spender einspringen. Weil die Stadtverwaltung sich weigerte, eine Behindertenrampe im Wert von rund 1.200 Euro für die Preisträgerin Cary Hailfinger zu finanzieren, übernimmt der Unternehmer Norbert Otto (C-tec GmbH) die Kosten. Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland "Für Selbstbestimmung und Würde" (ABiD) hat das konkrete Unterstützungsangebot bereits offiziell an die Stadtverwaltung weitergeleitet, damit die Hilfe nun schnellstmöglich umgesetzt werden kann. Neben dem rein praktischen Abbau von Barrieren hat diese Spende eine fundamentale Bedeutung für die Selbstbestimmung und Würde von Menschen mit Behinderung. Ein barrierefreier Zugang entscheidet darüber, ob ein Mensch als gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft wahrgenommen wird oder vor verschlossenen Türen stehen bleibt. Die Rampe ermöglicht einen Auftritt auf Augenhöhe und schützt die persönliche Würde in Momenten, in denen die öffentliche Hand die Betroffenen im Stich lässt.
Für den ABiD bleibt der Vorfall dennoch ein Armutszeugnis für die Stadtverwaltung unter Oberbürgermeister Boris Palmer. „Es ist beschämend, dass engagierte Bürger einspringen müssen, um die Pflichten der öffentlichen Hand zu erfüllen“, erklärt der ABiD-Vorsitzende Marcus Graubner. „Eine Summe von 1.200 Euro ist für eine Stadt wie Tübingen nicht einmal die Portokasse. Diese Absage sendet ein verheerendes Signal an alle Menschen mit Behinderung weit über die Region hinaus.“ Das Thema Inklusion werde von der Politik offensichtlich nicht ernst genommen.
Dank des schnellen Eingreifens von Herrn Otto ist der feierliche Anlass nun gesichert. Der ABiD erwartet von der Stadt Tübingen nun eine ebenso schnelle und unbürokratische Kooperation bei der Aufstellung.




