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Für eine Psychotherapie drohen noch längere Wartezeiten

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drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) "Viele Psychotherapeut*innen müssen seit Kurzem mit weniger Honorar auskommen. Im Interview erklärt Eva-Lotta Brakemeier, die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, warum sie die Kürzung seitens der Krankenkassen gerade in dieser Zeit für ein falsches Zeichen hält." So heißt es in einem Beitrag des Vorwärts mit dem Titel "Sparkurs bei Psychotherapie: 'Es drohen noch längere Wartezeiten'", auf den Henry Spradau die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.

„Psychiotherapeut*innen sind in Aufruhr: Zum April wurden die von den Krankenkassen finanzierten Honorare für ambulante Leistungen um 4,5 Prozent abgesenkt. Zudem steht im Zuge der Gesundheitsreform eine generelle Kürzung der Mittel für Psychotherapie im Raum. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen begründet die Beschneidung der Honorare damit, dass die Honorare in diesem Berufsfeld in den Vorjahren stärker gestiegen seien als bei anderen Arztgruppen. Verbände und Therapeut*innen kritisieren den Schritt. Eva-Lotta Brakemeier, die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, sieht durch die Absenkung der Honorare die Versorgungssicherheit gefährdet“, heißt es weiter im Vorwärts-Bericht.

Link zum Bericht mit dem Interview