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Rechte werden nicht verliehen, sie müssen erstritten werden. Uwe Heineker über 50 Jahre Krüppelbewegung

Uwe Heineker
Uwe Heineker
Foto: privat

Berlin (kobinet)

"'Rechte werden nicht verliehen, sie müssen erstritten werden.' Aktivist Uwe Heineker über 50 Jahre Krüppelbewegung", so lautet der Titel eines Interviews, das Anne Gersdorff mit Uwe Heineker auf der Plattform Die Neue Norm veröffentlicht hat. "Seit 1971 kämpft Uwe Heineker gegen Ausgrenzung und Paternalismus. Im Interview mit Anne Gersdorff spricht er über das Krüppel-Tribunal 1981, die Zynik der Werkstätten für behinderte Menschen und warum er sich von der jungen Bewegung mehr radikalen zivilen Ungehorsam wünscht", heißt es in der Ankündigung des Interviews.

Link zum Interview von Anne Gersdorff mit Uwe Heineker auf Die Neue Norm

"2031 Deutschland, die Welt blickt auf dich! Anklage-Protokoll des eklatanten Völkerrechtsbruchs", so lautet der Titel eines Buches, das Uwe Heineker vor kurzem veröffentlicht hat. Im Beitrag der Plattform Die Neue Norm heißt es dazu:

"Bereits in den Jahren 2015 und 2023 wurde die Bundesrepublik Deutschland vom UN-Ausschuss in Genf für ihre ausgrenzenden Sonderwelten aufs Schärfste gerügt. Doch die deutsche Politik ignoriert und blockiert diese völkerrechtlichen Vorgaben bis heute. Die Abschaffung von Sonderschulen, Heimen und ausbeuterischen Werkstätten wird verweigert. Dies ist ein eklatanter Bruch der Menschenrechte. Im Schlüsseljahr 2031 läuft nun die ultimative Frist der Vereinten Nationen ab: das Ende aller Ausreden ist da.

Der Aktivist und Diplom-Sozialarbeiter Uwe Heineker liefert mit diesem Werk eine juristische und gesellschaftliche Anklage. Seine Kritik speist sich aus jahrzehntelangem Kampf an der Basis und seiner eigenen, tief bewegenden Biografie: Vom Gesundheitsamt einst als 'bildungsunfähig' abgestempelt, erkämpfte er sich einen prämierten Universitätsabschluss und prägte 1978 mit seiner historischen Kongressrede die autonome Behindertenbewegung.

Der Band ist zweigeteilt: Teil 1 liefert die detaillierte politische Anklage in Fach-Sprache in gut lesbarer Großschrift, während Teil 2 das gesamte Buch vollständig in Leichte Sprache übersetzt."

Link zu weiteren Infos und zur Bestellmöglichkeit für das Buch von Uwe Heineker

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