Berlin (kobinet)
Die Berliner Register sammeln Daten über Vor-fälle in Berlin.
Ein Vor-fall ist etwas Schlimmes, das passiert ist.
Zum Beispiel ein Angriff oder eine Bedrohung.
Manche Vor-fälle sind extrem rechts.
Andere Vor-fälle sind diskriminierend.
Diskriminierend bedeutet: Jemand wird ungerecht behandelt.
Zum Beispiel wegen der Haut-Farbe oder einer Behinderung.
Die Register wollen diese Vor-fälle sichtbar machen.
Im Jahr 2025 gab es über 8.000 gesammelte Vor-fälle.
149 davon richteten sich gegen Menschen mit Behinderung.
Im Jahr 2024 waren es nur 77 Vor-fälle.
Die Zahl ist also deutlich gestiegen.
Menschen mit Behinderung haben es oft schwer.
Ihre Anliegen bekommen wenig Aufmerksamkeit.
Anliegen bedeutet: etwas, das einer Person wichtig ist.
Im Alltag gibt es viele Barrieren für sie.
Eine Barriere ist ein Hindernis.
Zum Beispiel eine Treppe ohne Rampe für Rollstuhl-Fahrer.
Außerdem drohen Kürzungen bei sozialen Leistungen.
Soziale Leistungen sind Hilfen vom Staat.
Menschen bekommen diese Hilfen, wenn sie Unterstützung brauchen.
Kürzungen bedeuten: Es gibt weniger Geld oder weniger Hilfe als vorher.
Das zeigt ein Bericht des Paritätischen Wohl-fahrts-verbandes.
Der Paritätische Wohl-fahrts-verband ist ein großer Verein.
Er unterstützt viele Organisationen, die Menschen in Not helfen.
Menschen mit Behinderung sind von Kürzungen besonders betroffen.
Betroffen bedeutet: Ein Problem trifft diese Menschen direkt.
Deshalb fühlen sich viele Betroffene nicht ernst genommen.
Viele Betroffene wissen etwas Wichtiges nicht.
Sie können Vor-fälle melden.
Melden heißt: Du erzählst jemandem von einem Vor-fall.
So wird Diskriminierung sichtbar.
Behinderten-feindlichkeit bedeutet: Menschen mit Behinderung werden schlecht behandelt.
Sie werden zum Beispiel beleidigt oder angegriffen.
Hier könnt ihr mehr über Behinderten-feindlichkeit in Berlin lesen.

Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) "Die Berliner Register erfassen berlinweit extrem rechte und diskriminierende Vorfälle, um diese sichtbar zu machen und zivilgesellschaftliches Handeln dagegen zu stärken. Behindertenfeindlichkeit weist im Gegensatz zu anderen dokumentierten Diskriminierungsformen niedrige Vorfallzahlen auf: 149 Fälle hatten ein behindertenfeindliches Motiv, von insgesamt über 8.000 gesammelten Fällen im Jahr 2025. Im Jahr 2024 waren es noch 77 gewesen." So heißt es in einer aktuellen Veröffentlichung des Berliner Register. Und weiter heißt es: "Denn Menschen mit Behinderung finden für ihre Anliegen wenig Aufmerksamkeit, sind im Alltag mit gesellschaftlichen Barrieren konfrontiert und, wie der Paritätische Wohlfahrtsverband (DPWV 2026: Drohender Kahlschlag im Sozialen) aufzeigte, von sozialen Kürzungen besonders bedroht. Betroffene machen zum Teil die Erfahrung, dass ihre Erlebnisse nicht ernst genommen werden. Oder es fehlt die Information darüber, dass abwertende oder ausschließende Erlebnisse gemeldet werden können."
Link zum Bericht des Berliner Register zu Vorkommnissen in Sachen Behindertenfeindlichkeit

Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) "Die Berliner Register erfassen berlinweit extrem rechte und diskriminierende Vorfälle, um diese sichtbar zu machen und zivilgesellschaftliches Handeln dagegen zu stärken. Behindertenfeindlichkeit weist im Gegensatz zu anderen dokumentierten Diskriminierungsformen niedrige Vorfallzahlen auf: 149 Fälle hatten ein behindertenfeindliches Motiv, von insgesamt über 8.000 gesammelten Fällen im Jahr 2025. Im Jahr 2024 waren es noch 77 gewesen." So heißt es in einer aktuellen Veröffentlichung des Berliner Register. Und weiter heißt es: "Denn Menschen mit Behinderung finden für ihre Anliegen wenig Aufmerksamkeit, sind im Alltag mit gesellschaftlichen Barrieren konfrontiert und, wie der Paritätische Wohlfahrtsverband (DPWV 2026: Drohender Kahlschlag im Sozialen) aufzeigte, von sozialen Kürzungen besonders bedroht. Betroffene machen zum Teil die Erfahrung, dass ihre Erlebnisse nicht ernst genommen werden. Oder es fehlt die Information darüber, dass abwertende oder ausschließende Erlebnisse gemeldet werden können."
Link zum Bericht des Berliner Register zu Vorkommnissen in Sachen Behindertenfeindlichkeit




