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Erstmals Inklusionpreis im Kreis Ostholstein

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Foto: Susanne Göbel

Oldenburg in Holstein (kobinet) Der Kreis Ostholstein lobt 2026 erstmals einen Inklusionspreis aus. Mit der Auszeichnung werden Projekte, Initiativen und Persönlichkeiten gewürdigt, die sich in besonderer Weise für ein inklusives Miteinander einsetzen und Barrieren abbauen. Der Preis richtet sich an Akteurinnen und Akteure, deren Kernaufgabe nicht die Eingliederungshilfe ist. Ausgezeichnet werden beispielhafte Maßnahmen aus den Bereichen Freizeit, Kultur, Sport, Mobilität, Wohnen, Arbeit und Bildung, die Teilhabe fördern und auf andere Bereiche übertragbar sein können. Darauf hat Martina Scheel die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 15. Juni 2026. Vorschläge für Projekte/ Initiativen und Persönlichkeiten können jeweils über einen eigenen Bewerbungsbogen eingereicht werden. Berücksichtigt werden laufende sowie innerhalb der letzten 12 Monate abgeschlossene Projekte und Initiativen aus dem Kreisgebiet Ostholstein.

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Martina Scheel weist zudem auf einen Erfolg in ihrer Region hin: Mit der Eröffnung des inklusiven Spielparks am Mittelweg ist in Neustadt in Holstein ein neuer Ort für gemeinsames Spielen und gelebte Teilhabe entstanden. Hier haben Kinder mit und ohne Behinderung gleichermaßen Raum für Begegnung, Bewegung und gemeinsames Erleben. Bei der Eröffnung am 19. Mai 2026 wurde deutlich, wie viele Menschen und Institutionen an der Umsetzung beteiligt waren. In einem Grußwort betonte Martina Scheel, Beauftragte für Barrierefreiheit im Kreis Ostholstein, dass Teilhabe nicht selbstverständlich entstehe, sondern Engagement, Ausdauer und Zusammenarbeit brauche. Besonders dankte sie Kay und Dörte Cornils, die das Projekt über lange Zeit begleitet, vorangetrieben und mitfinanziert haben. Auch die finanzielle und organisatorische Unterstützung verschiedener Akteure wurde hervorgehoben, darunter die AktivRegion Wagrien-Fehmarn, die Stadt Neustadt in Holstein, beteiligte Planungs- und Baufirmen sowie das Bauamt Neustadt und der Bürgermeister.

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