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Hilfsaktion für Hournalist'innen in Afghanistan
Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
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Foto: omp

Bremen (kobinet) Die Europäische Richtlinie zum European Accessibility Act wurde in Deutschland durch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) vom 16. Juli 2021 umgesetzt. Im 4. Teil des Beitrags zur Umsetzung der Richtlinie beschäftigen sich die Autoren Uwe Boysen und Hans-Joachim Steinbrück mit der Rechtsdurchsetzung der Barrierefreiheitsanforderungen und liefern abschließend eine kritische Schlussbemerkung zum BFSG. Darauf macht Reha-Recht.de in ihrem Newsletter aufmerksam.


Sentoji Ogunbiyi (links), dessen Treffer  für das „Tor des Monats" September zur Auswahl steht
Sentoji Ogunbiyi (links), dessen Treffer für das „Tor des Monats" September zur Auswahl steht
Foto: DFB-Stiftung Sepp Herberger

HENNEF (kobinet) Auf dem Trainingsgelände des TSV Vordorf wird am kommenden Wochenende der 3. und 4. Spieltag der Amputierten-Fußball-Bundesliga (DAFL) ausgetragen. Während der Spiele dieses Wochenendes könnte bereits die Vorentscheidung im Kampf um den erstmals ausgespielten deutschen Meistertitel im Amputierten-Fußball fallen.


Grafik zeigt Symbol für Niedersachsen - ein weißes Pferd in rotem Oval, daneben das Wort Niedersachsen
Grafik zeigt Symbol für Niedersachsen
Foto: gemeinfrei

HANNOVER (kobinet) Gestern hat der Niedersächsische Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen digital in Braunschweig getagt. Die kommunalen Behindertenbeiräte und Behindertenbeauftragten der Landkreise, Gemeinden, Samtgemeinden und Städte sowie der Region Hannover diskutieren während dieser Veranstaltung das Thema „Gesundheit in Niedersachsen und Auswirkungen der Pandemie“. Ausgehend davon haben der Niedersächsische Inklusionsrat und die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen mehr Barrierefreiheit im Gesundheitswesen und eine bedarfsgerechte Versorgung jener Menschen gefordert, die an Long-Covid erkrankt sind


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Foto: omp

Berlin (kobinet) Nach einer Reihe von Gesprächen der möglichen Koalitionspartner untereinander kommen heute Vertreter*innen der SPD, der Grünen und der FDP zu ersten Sondierungsgesprächen für eine mögliche rot-grün-gelbe Koalition zusammen. Auch wenn das Thema der Schaffung von Barrierefreiheit dabei wohl kaum an oberster Stelle stehen dürfte, könnte es gemeinsame Schnittmengen der drei Parteien bei diesem Thema geben. Die LIGA Selbstvertretung und das Forum behinderter Juristinnen und Juristen haben auf jeden Fall schon mal Formulierungsvorschläge für Verbesserungen zur Barrierefreiheit gemacht.


Daumen unten
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Foto: Irina Tischer

Unna (kobinet) Akteur*innen, die sich für Inklusion und die Selbstbestimmung behinderter Menschen stark machen, sind es mittlerweile schon fast gewohnt, dass ihre Begriffe von den Angeboten, die sie kritisieren, missbraucht und vereinnahmt werden, um Aussonderung weiter betreiben zu können. Dass nun ein Förderzentrum, das nach Informationen von Hubert Hüppe faktisch eine Sonderschule ist, zur Jakob-Muth-Schule umbenannt wird, ist ein neuer Tiefpunkt in dieser Entwicklung. Denn Jakob Muth engagierte sich vehement für die Integration. Hubert Hüppe, der nun nicht nur wieder im Bundestag vertreten ist, sondern auch Mitglied des zuständigen Kreistags, hat klare Worte zu dieser nun beschlossenen Namensänderung.


Logo: Coole Welt
Logo: Coole Welt
Foto: Coole Welt

Berlin (kobinet) "Stell' dir vor, alle haben das Down-Syndrom: COOOLE WELT!", heißt es in der Presseinformation des Projektes Coole Welt. In einem viermonatigen Workshop haben 15 junge Menschen mit Trisomie 21 sich etwas vorgestellt, das eigentlich nicht vorstellbar ist: Eine Welt, in der alle Menschen das Down-Syndrom haben. Diese nach Science Fiction klingende Prämisse verändert den Blickwinkel auf unsere Gesellschaft, heißt es in der Presseinformation zu dieser Aktion anlässlich des Down Syndrome Awareness Month Oktober, der derzeit begangen wird, um über das Down Syndrom aufzuklären und die Situation der Betroffenen darzustellen.


Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Hannover (kobinet) Für viele Menschen in Niedersachsen sind Bus und Bahn nicht schnell und barrierefrei erreichbar. Als Mitglied im Nahverkehrsbündnis Niedersachsen (NVBN) engagiert sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen seit Langem für die Inbetriebnahme stillgelegter Bahnstrecken, um ein dichteres Angebot des öffentlichen Nahverkehrs zu erreichen. Außerdem fordert der Verband, dass nicht nur die Barrierefreiheit von Bahnhöfen isoliert betrachtet wird, sondern die Wegeketten als Gesamtes barrierefrei gestaltet werden.


E-Roller mit gelber Karte: Gelbe Karte für Falsch-Parker!
E-Roller mit gelber Karte: Gelbe Karte für Falsch-Parker!
Foto: ASBV

Berlin (kobinet) Kreuz und quer auf Gehwegen stehende oder liegende Roller prägen mittlerweile Berlins Straßenbild und bilden eine gefährliche Unfallgefahr für viele Menschen, insbesondere Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Behinderung. Blinde und sehbehinderte Menschen sind besonders betroffen, denn sie bemerken die unerwartete Barriere erst bei direkter Kollision. Im Rahmen der Woche des Sehens und anlässlich des Internationalen Tages des weißen Stocks am 15. Oktober zeigt der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) nun symbolisch die gelbe Karte.


Skulptur von Marc Quinn von der nackten, hochschwangeren, schwerbehinderten Alison Lapper
Skulptur von Marc Quinn von der nackten, hochschwangeren, schwerbehinderten Alison Lapper
Foto: Prof. Dr. Gisela Hermes

Memmingen (kobinet) In einer kleinen Ausstellung zeigt die Kunsthalle Memmingen seit dem 12. Juni bis noch zum 1. November 2021 die Auseinandersetzung von sieben Künstlerinnen und Künstlern mit dem Thema des nicht perfekten Körpers in einer auf Perfektionismus ausgelegten Welt. So ist dort unter anderem die in England stark diskutierte Skulptur des britischen Bildhauers Marc Quinn zu sehen, die dieser von der nackten, hochschwangeren, schwerbehinderten Alison Lapper angefertigt und Anfang 2000 auf Londons prominentestem Platz, dem Trafalgar Square, ausgestellt hatte. Auf diese gute Nachricht zur Inklusion hat Prof. Dr. Gisela Hermes, die die Ausstellung besucht hat, das Projekt "Gute Nachrichten zur Inklusion" hingewiesen.


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Foto: Susanne Göbel

Greifswald (kobinet) Ab September 2021 wird die Zeitschrift „ZB für behinderte Menschen im Beruf“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) in elektronischer Form verbreitet. Sie richtet sich an die Vertrauensleute der schwerbehinderten Menschen in Betrieben und Verwaltungen, Betriebs- und Personalräte, Inklusionsbeauftragte der Arbeitgeber und an alle Personen, die mit der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung befasst sind oder sonst ein Interesse daran haben. Die Zeitschrift erscheint quartalsweise und enthält viele aktuelle Informationen über das gesamte Aufgabengebiet. Darauf hat Henry Spradau die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.


Plakat: Aktion Mensch vergibt Platz für Mentorin
Plakat: Aktion Mensch vergibt Platz für Mentoring
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) "Du bist eine Frau mit einer Behinderung? Du möchtest dich beruflich weiterentwickeln? Nutze das Potential von Mentoring! Wir vergeben ein Stipendium für eine Mitgliedschaft als Mentee (im Wert von 778 €) bei MentorMe, Deutschlands größtem beruflichen Mentoringprogramm für Frauen, mit über 1.700 Mentor*innen", heißt es in einer Info der Aktion Mensch. Durch die Kooperation mit MentorMe gGmbH gibt die Aktion Mensch einer Frau mit einer Behinderung die Möglichkeit, ihre beruflichen Fähigkeiten, ihre Positionierung im Job und ihr Netzwerk weiterzuentwickeln.


Jennifer Sonntag mit Mütze am Tisch mit Büchern vor sich
Jennifer Sonntag mit Mütze am Tisch mit Büchern
Foto: privat

Halle (kobinet) "Auch wir Menschen mit Behinderungen stehen in erotischer Hinsicht nicht im 'Dunkeln'". Das sagt die TV-Moderatorin und Autorin Jennifer Sonntag bewusst als blinde Frau. "Ich erfahre die Annäherung an die Thematik inzwischen als selbstbestimmter und empowernd, da sich viele Betroffene zunehmend zu Wort melden und mit ihren Bedürfnissen zeigen", schreibt sie in einem Beitrag für die Zeitschrift für Sexualforschung, der nun auch online veröffentlicht wurde.


Logo des DBR
DBR-Logo
Foto: DBR

Berlin (kobinet) "Die Bundestagswahl ist vorbei und hat uns erneut vor Augen geführt, dass gleiche Rechte nach wie vor nicht für alle gelten. Vielerorts gab es Berichte über Barrieren, die Menschen mit Behinderungen den Zugang zur Wahl und damit das Ausüben ihres Grundrechts erschwerten. In Berlin zum Beispiel waren 17,7 Prozent der Wahllokale nicht barrierefrei, in Hannover waren es rund 20 Prozent, in Sachsen-Anhalt sogar über 39 Prozent." Darüber und über vieles andere wird im neuesten Newsletter des Deutschen Behindertenrates berichtet.


Stilisiertes großes "A" mit dem Text:  Deutschen Alzheimer Gesellschaft - Selbsthilfe Demenz
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Mit dem Blick auf den morgigen „Europäischen Tag der pflegenden Angehörigen“ fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft / Selbsthilfe Demenz, die häusliche Pflege weiter zu stärken. In Deutschland leben rund 4,1 Millionen Menschen, die pflegebedürftig sind. 80 Prozent von ihnen leben zu Hause und werden zum größten Teil von Angehörigen versorgt. Mit dem Europäischen Tag der pflegenden Angehörigen wird ihr Einsatz gewürdigt.


Sieger-Bild "Mein imaginärer Freund" - Personen beim Picknick auf einer Decke im Wald
Sieger-Bild "Mein imaginärer Freund"
Foto: Caroline Golde / Foto privat

SAARBRÜCKEN (kobinet) Nach dem Starterfolg im vergangenen Jahr hatte die originäre Selbsthilfe für seelische Gesundheit mit Veranstalter SeelenLaute Saar für 2021 die zweite Auflage ihres besonderen Kunstpreises ausgelobt. Zur Teilnahme an diesem bundesweiten Wettbewerb waren kreative Menschen mitpsycho-sozialen Beeinträchtigungen und seelischen Handicaps angesprochen, Bilder zum Thema "Freundschaft" zu malen. Der Platz 1 ging in diesem Jahr an Caroline Golde für das Aquarell „Mein imaginärer Freund“ nach Berlin.


SAARBRÜCKEN (kobinet) Kategorien Nachricht

Andrea Schatz
Andrea Schatz
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Das diskriminierende Verhalten der Lufthansa, das einer Passagierin, die einen Rollstuhl nutzt, widerfahren ist, und die abwiegelnde Reaktion der Fluglinie machen deutlich, wie wichtig die Stärkung der Antidiskriminierungsregelungen in Deutschland ist. Die Abendschau des rbb und das Verbrauchermagazin des rbb Super.Markt haben nun über die diskriminierenden Erfahrungen von Andrea Schatz aus Karlshorst in Berlin berichtet. Als Andrea Schatz am 15. August von einem Besuch bei ihrer Freundin in Toulouse in Frankfurt zwischenlandete, musste sie am Flughafen erleben, dass der Lufthansa-Pilot ihres Anschlussflugs nach Berlin sich weigerte, die Rollstuhlnutzerin mitzunehmen, obwohl die erforderliche Transportgenehmigung für ihr Hilfsmittel vorlag.


Puzzleteile für Aktionspläne inklusive Kirche
Puzzleteile für Aktionspläne inklusive Kirche
Foto: EKD

Hannover (kobinet) Im Rahmen des Fachforum “Inklusive Kirche gestalten” der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) geht es am 11. und 12. Oktober um das Thema "Aktionspläne Inklusive Kirche". Die Veranstaltung wird per Zoom Online durchgeführt und die Teilnahme ist nach einer Anmeldung kostenfrei.


George Webster
George Webster
Foto: CBeebies BBC

London (kobinet) Der britische Sender BBC hat mit dem Schauspieler George Webster erstmals einen Moderator mit Down-Syndrom engagiert. Über diese gute Nachricht zur Inklusion berichten der Online-Nachrichtendienst BIZEPS und n-tv. Für das Projekt "Gute Nachrichten zur Inklusion" des NETZWERK ARTIKEL 3 ist dies allemal eine Meldung wert, denn immer noch gibt es viel zu wenige behinderte Menschen, die das Mediengeschehen mitbestimmen bzw. mitgestalten und Menschen mit Lernschwierigkeiten, wie beispielsweise mit Down Syndrom, sind bisher kaum in den Medien vertreten.


Logo: bifos
Logo des bifos
Foto: bifos

Jena (kobinet) Nachdem der Bundesrat im September den gesetzlichen Regelungen zur Assistenz im Krankenhaus zugestimmt hat, bietet das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) am 18. Oktober ein Online-Seminar zum Thema Assistenz im Krankenhaus von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr an. Der renommierte Jurist Horst Frehe wird dabei u.a. über die nun beschlossenen Regelungen informieren und darauf aufmerksam machen, was dabei noch fehlt. Die Anmeldung für das Online-Seminar ist bis zum 12. Oktober möglich, heißt es in der Ankündigung.


Thomas Schalski
Thomas Schalski
Foto: privat

Oberteuringen (kobinet) Der Verein Bürger für Bürger Oberteuringen und engagierte Bürger*innen aus dem Bodenseekreis haben das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Bodenseeregion als Verein gegründet. Zur Zeit wird die Eintragung ins Vereinsregister vorangetrieben. Die Gemeinnützigkeit beim Finanzamt ist beantragt. Durch die Corona Pandemie hatte sich die Vereinsgründung leider verzögert, wie Thomas Schalski berichtet, der zusammen mit Ingrid Henning in den Vorstand des neuen Vereins gewählt wurde.


Oberteuringen (kobinet) Kategorien Nachricht

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Foto: omp

Bremen (kobinet) Die Europäische Richtlinie zum European Accessibility Act (EAA) wurde in Deutschland durch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) vom 16. Juli 2021 umgesetzt. Im 3. Teil ihres Beitrags zur Umsetzung der Richtlinie stellen die Autoren Uwe Boysen und Hans-Joachim Steinbrück das Instrument der Marktüberwachung vor und zeigen die Barrierefreiheitsanforderungen anderer Rechtsakte der Europäischen Union auf. Darauf macht Reha-Recht.de in ihrem Newsletter aufmerksam.


Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Die Zahl der Deutschen im Rentenalter wird weiter wachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wird der Anteil der Altersgruppe 67plus bis zum Jahr 2035 um 22 Prozent ansteigen - also von etwa 16 auf 20 Millionen. Diese Zahlen sind zwar allgemein bekannt, im Vorfeld der Bildung einer neuen Bundesregierung nimmt SoVD-Präsident Adolf Bauer die bekannte Tendenz jedoch zum Anlass, die Weiterentwicklung der gesetzlichen Renten hin zu einer Erwerbstätigenversicherung zu fordern.


info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Auf die Publikation des Forschungsberichts mit dem Titel "Gewaltschutzstrukturen für Menschen mit Behinderungen – Bestandsaufnahme und Empfehlungen“ weist die hessiche Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihrem neuesten Newsletter hin. Das Institut für empirische Soziologie hat im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) eine Studie zu Gewaltschutzstrukturen für Menschen mit Behinderungen in Deutschland durchgeführt. Der Abschlussbericht enthält eine Bestandsaufnahme der aktuellen Gewaltschutzsituation in Wohneinrichtungen und Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, identifiziert Handlungsfelder sowie Lücken im Gewaltschutz und gibt zwölf Handlungsempfehlungen für eine wirksame und Ebenen übergreifende Gewaltschutzstrategie für Menschen mit Behinderungen.


Foto Flagge Deutschland über dem Reichstagsgebäude im Wind
Deutsche Flagge auf dem Reichstag
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Viele haben erstaunt darauf reagiert, als Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Rede beim Festakt der Deutschen Einheit in Halle / Saale darauf verwies, dass aus Sicht der Conrad-Ademauer-Stiftung eine Ost-Biografie augenscheinlich als "Balast" wirkt. Mit dieser Einschätzung ist sie, wie das Meinungsbarometer des Mitteldeutschen Rundfunk belegt, nicht allein. Von diesem Meinungsbarometer "MDRfragt" am 1. Oktober veröfffentlichten Umfrageergebnisse zeigen, dass auch große Teile der Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in ihrer Ost-Herkunft für sich negative Auswirkungen durch Ost-Herkunft sehen.


Michael Gerr
Michael Gerr
Foto: privat

Berlin (kobinet) Knapp eine Woche nach den Bundestagswahlen trafen sich am Samstag, den 2. Oktober, in Berlin bei den Bündnisgrünen Delegierte aus allen Bundesländern beim Kleinen Parteitag, dem so genannten Länderrat. Mit dabei war Michael Gerr als Delegierter für Bayern. Neben einer Aussprache zum Wahlergebnis wurde ein Antrag zur Erneuerung der Politik beschlossen und das Sondierungsteam bestätigt. Da Michael Gerr kein Glück bei den gelosten Redebeiträgen hatte, veröffentlicht der Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik der Grünen die geplante Rede auf seiner Homepage.


Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Hamburg/Berlin (kobinet) Der 2. Gesundheitstag vom 30. September bis 4. Oktober 1981 führte die Krüppelbewegung und Ihre Protagonist*innen im UNO-Jahr der Behinderten in die Rolle aktiv Partizipierender. Er fand vor vierzig Jahren statt und der kobinet-Chronist Dr. Martin Theben berichtet darüber im nachfolgenden Artikel.


Hamburg/Berlin (kobinet) Kategorien Bericht

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Halle, Saale (kobinet) Wenn gestern in Halle/Salle der Deutschen Einheit gedacht wurde, müsse auch der Stand der einheitlichen Lebensbedingungen in Ost und West geprüft werden. Der fällt nicht in jeder Hinsicht positiv aus findet der Präsident des Sozialverband Deutschland (SoVD) Adolf Bauer der bilanziert: "Auch nach über 30 Jahren staatlicher Einheit, ist diese in vielen Sozialsystemen noch lange nicht erreicht.“ Insbesondere mit Hinblick auf die laufenden Sondierungsgespräche und bevorstehenden Koalitionsverhandlungen verweist Adolf Bauer auf viele Ungleichheiten: "Immer noch unterscheiden sich Ost und West strukturell zu stark. So etwa beim Armutsrisiko, den Löhnen und Renten, aber auch bei den Kitaplätzen oder den Unternehmenssitzen. Diese Unterschiede sorgen nach wie vor für mangelnde Chancengleichheit.“


Halle, Saale (kobinet) Kategorien Nachricht

Ein Seevogel auf der Laterne über Sanremo
Ein Seevogel auf der Laterne
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Beobachte das Schwimmen der Fische im Wasser und du wirst den Flug der Vögel in der Luft begreifen. (Leonardo da Vinci)


Blick auf ein Dorf
Blick auf ein Dorf
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Nun sind es schon 31 Jahre, als der Tag der Deutschen Einheit zum ersten Mal am 3. Oktober begangen wurde, und es sind schon fast 32 Jahre, seit viele Menschen in der damaligen DDR mit ihrer friedlichen Revolution massive Veränderungen erreichten. Also wieder ein Tag, an dem heute auf das Große und Ganze der deutschen Einhait geblickt wird, aber auch ein Tag, an dem sich der Blick auf das Detail lohnt, wo Einheit, wo Vielfalt gelungen ist, wo nicht und was wir zukünftig für mehr Einheit und Vielfalt tun können.


Kassel (kobinet) Kategorien Meinung

Aussenannsicht des Deutschen Hygienemuseums Dresden mit seiner Säulenfront von der Parkseite her
Ansicht des Deutschen Hygienemuseums Dresden
Foto: H. Smikac

DRESDEN (kobinet) Zur Stärkung des barrierefreien Tourimsus und zur Schaffung weiterer barrierefreier Angebote entlang der gesamten touristischen Servicekette führt die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen im 2-Jahres-Rhythmus eine Fachtagung zum Thema "Tourismus für Alle in Sachsen" durch. Mit ihr sollen die Chancen und Potenziale des barrierefreien Tourismus, gerade im Zeichen des demographischen Wandels mit seinen ändernden Anforderungen, vermitteln werden. Ziel dieser Tagung ist, die Sensibilisierung der sächsischen Anbieter weiter voranzutreiben und weitere touristische Partner anzuregen, die Qualität und den Komfort ihrer Angebote durch die Schaffung barrierefreier Angebote zu steigern.


Flagge Bundesland Bayern
Flagge Bundesland Bayern
Foto: Gemeinfrei, public domain

MÜNCHEN (kobinet) Seit dem Jahr 2005 verleihen der Bayerische Behindertenbeauftragte und das Sozialministerium die Auszeichnung "JobErfolg". Gewürdigt wird dabei das Bemühen von Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in Bayern, welche die Inklusion beispielhaft in der praktischen Arbeit umsetzen. Auch für das Jahr 2022 wurden jetzt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Dienst aufgerufen, sich um den bayerischen Inklusionspreis JobErfolg 2022 zu bewerben.


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Foto: omp

Bremen (kobinet) Die Europäische Richtlinie zum European Accessibility Act wurde in Deutschland durch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) vom 16. Juli 2021 umgesetzt. Im 2. Teil des Beitrags zur Umsetzung der EU-Richtlinie zeigen die Autoren Uwe Boysen und Hans-Joachim Steinbrück zunächst die Anforderungen an die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen sowie diesbezügliche Abweichungstatbestände auf und gehen schließlich auf die Pflichten der Wirtschaftsakteure ein. Darauf macht Reha-Recht.de in ihrem Newsletter aufmerksam.


Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg/Kassel (kobinet) Jeden 1. des Monats blickt der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) Sascha Lang zusammen mit dem Redakteur der kobinet-nachrichten Ottmar Miles-Paul zurück auf die wichtigsten Nachrichten aus der Behindertenpolitik des vergangenen Monats. Nun ist der neueste Podcast mit dem Rückblick auf den Monat September erschienen. "Was wir von den Koalitionsverhandlungen erwarten dürfen, welche Kombination es geben kann und wie wichtig die behindertenpolitischen Sprecher*innen der Fraktionen sein können, das sind nur einige Themen, die in der knapp 30minütigen Podcast-Episode mit dem Titel "Freie Ampel für gute Nachrichten und Speed-Dating" angesprochen werden.


Bad Segeberg/Kassel (kobinet) Kategorien Interview

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Foto: ht

Kassel (kobinet) "Die Depression ist eine psychische Erkrankung, die wirklich jeden treffen kann. Menschen mit einer Depression sind nicht einfach nur traurig oder haben schlechte Laune. Es handelt sich bei der Depression vielmehr um eine psychiatrische Erkrankung, die unbedingt einer geeigneten Behandlung bedarf, um bestmögliche Heilungschancen zu haben." Das scheibt Andreas Humbert in einem Beitrag in seinem Blog Mein Weg aus der Angst.


Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Dank der Förderung durch die Aktion Mensch kann heute zum 1. Oktober 2021 das neue Projekt des NETZWERK ARTIKEL 3 mit dem Titel "Gute Nachrichten zur Inklusion" an den Start gehen. "Dabei ist der Name Programm, denn Schwerpunkt des Projektes ist die Veröffentlichung guter Nachrichten zur Inklusion und zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention", wie Dr. Sigrid Arnade vom Vorstand des NETZWERK ARTIKEL 3 mitteilte. Mit dem Projekt will das NETZWERK ARTIKEL 3 neben seinen anderen Aktivitäten zur Gleichstellung behinderter Menschen einerseits gute Entwicklungen aufzeigen. Anderseits sollen die guten Nachrichten zur Inklusion und die damit verbundenen Schulungen und Veranstaltungen zur Nachahmung anregen, wie der Koordinator des Projektes, Ottmar Miles-Paul, betont.


Karl Finke
Karl Finke
Foto: Irina Tischer

Hannover (kobinet) Das Wahlergebnis bei der Bundestagswahl war nach Ansciht von Karl Finke, dem Sprecher von Selbst Aktiv, der Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen in der SPD, ein großer Erfolg für den fortschrittsorientierten Teil der Gesellschaft und somit auch für die SPD. Im Interview mit kobinet-Redakteur macht er deutlich, dass das Fundament der zukünftigen Behindertenpolitik Partizipation sein muss und schlägt vor, eine Staatssekretär*innen-Stelle für Inklusion einzurichten.


Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Berlin (kobinet) Anlässlich des Internationalen Tags der älteren Menschen, der heute am 1. Oktober begangen wird, fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte, dass die Gesundheitsverorgung für ältere Menschen verbessert wird. "Die Bedürfnisse älterer Menschen müssen im Gesundheitssystem stärker berücksichtigt und Zugangsbarrieren abgebaut werden. Immer noch herrschen in unserer Gesellschaft abwertende Altersstereotype vor, die zur Benachteiligung und Diskriminierung älterer Menschen bei der Gesundheitsversorgung führen", heißt es vonseiten des Instituts.


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Foto: Susanne Göbel

Düsseldorf (kobinet) Am 28. September wurde die Notruf-App nora endlich veröffentlicht. Mit nora gewinnen vor allem Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen ein großes Stück mehr Sicherheit. Durch den zeitweiligen bundesweiten Ausfall der Notrufnummern 110 und 112 wurde nora viel öfter als erwartet heruntergeladen. Innerhalb weniger Minuten haben sich fast elf Mal so viele Menschen registriert. Trotz sorgfältiger Last-Tests konnte mit dieser hohen Last nicht gerechnet werden. Das hat zu einer Überlastung der Server geführt. Die Überlastung kann nur behoben werden, indem der Download vorübergehend gestoppt wird. Per Mail können Betroffene sich aber zum Herunterladen der App melden, wie die Koordinierungsstelle des Notruf App Systems mitteilt.


Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) Im 2. Teil des Interviews mit Uwe Frevert zum Persönlichen Budget im Rahmen des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) geht es u.a. um die Entfristung von Leistungen. "Jedesmal gab es für Budgetnehmer eine Zitterpartie. Denn immer wieder wurden die Budgets nur befristet vergeben. Ein Urteil hebt dieses nun auf", heißt es in der Ankündigung der mittlerweile 22. Episode des IGEL-Podcasts von Sascha Lang.


Bad Segeberg / Kassel (kobinet) Kategorien Interview

Porträt Stefanie Koehler
Frau Prof. Dr. S. Koehler
Foto: Stefanie Koehler

Berlin (kobinet) Bei der Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) wurde diese Studie veröffentlicht. Die Autoren haben mit viel Fleiß Fakten zusammengetragen und kommen zu aufschlussreichen Ergebnissen, die klarstellen "Nichts ohne uns" - auch beim Gendern.