BERLIN (kobinet)
Am 5. Mai ist der Europa-weite Protest-Tag.
Das ist ein Aktions-Tag für Menschen mit Behinderung.
An diesem Tag geht es um Gleich-Stellung.
Gleich-Stellung bedeutet: Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Menschen mit Behinderung sollen genauso gut leben können.
Die Deutsche Krebs-Gesellschaft hat auf diesen Tag hingewiesen.
Die Krebs-Gesellschaft ist ein großer Verein in Deutschland.
Der Verein hilft Menschen mit Krebs.
Er forscht auch nach besseren Behandlungen.
Auch die Bundes-Vereinigung Lebens-Hilfe hat mitgemacht.
Die Lebens-Hilfe hilft Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Beide Vereine haben auf Hindernisse hingewiesen.
Hindernisse bedeutet: Manche Menschen bekommen nicht die Hilfe, die sie brauchen.
Krebs-Versorgung bedeutet: Menschen mit Krebs bekommen Hilfe und Behandlung.
Dazu gehören Ärzte, Medikamente und Beratung.
Beide Vereine haben jetzt ein gemeinsames Projekt gestartet.
Das Projekt heißt Sei-Teil.
Das Projekt hilft Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung.
Kognitive Beeinträchtigung bedeutet: Manche Menschen brauchen Unterstützung beim Denken und Verstehen.
Das Projekt hilft diesen Menschen beim Leben mit Krebs.
Es hilft auch nach einer Krebs-Erkrankung.
Beim Projekt Sei-Teil macht eine besondere Person mit.
Diese Person hat selbst eine kognitive Beeinträchtigung.
Sie arbeitet als Co-Forscherin mit.
Co-Forscherin bedeutet: Sie forscht gemeinsam mit den anderen.
Sie ist bei allen Schritten des Projekts dabei.
Professorin Jeanne Nicklas-Faust leitet die Bundes-Vereinigung Lebens-Hilfe.
Sie sagt: Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung müssen mitmachen.
Nur so kann das Angebot wirklich für sie passen.
Ihre Erfahrungen sind sehr wichtig für das Projekt.
Das Projekt soll wichtige Ergebnisse liefern.
Diese Ergebnisse sollen Wissens-Lücken schließen.
Wissens-Lücken bedeutet: Es gibt Fragen ohne Antwort.
Außerdem sollen klare Empfehlungen entwickelt werden.
Empfehlungen sind Rat-Schläge von Fach-Leuten.
Sie sagen: So sollte man etwas am besten machen.
Diese Empfehlungen helfen Krebs-Einrichtungen.
Krebs-Einrichtungen sollen besser auf alle Menschen eingehen.

Foto: tuv_sud (Creative Commons BY-ND 2.0)
BERLIN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai hatten die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und die Bundesvereinigung Lebenshilfe auf bestehende Barrieren in der Krebsversorgung aufmerksam gemacht. Mit dem gemeinsamen Projekt "SeiTeil" setzen sich beide Organisationen nun dafür ein, die Versorgung von Menschen mit Unterstützungsbedarf und kognitiver Beeinträchtigung im Leben mit und nach Krebs zu verbessern. Besonders wichtig: Eine Person mit Unterstützungsbedarf und kognitiver Beeinträchtigung wird aktiv als Co-Forscherin / Co-Forscher in alle Projektphasen eingebunden. "Um das Angebot wirklich inklusiv und an den Bedarfen der Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung ausgerichtet gestalten zu können, müssen wir sie auch einbinden. Ihre Erfahrungen und Perspektiven sind für das Projekt unverzichtbar", sagt Professorin Jeanne Nicklas-Faust, Bundesgeschäftsführerin der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Die Ergebnisse des Projekts sollen dazu beitragen, Wissenslücken zu schließen und konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln, um onkologische Einrichtungen bei der inklusiven Gestaltung von Angeboten zu unterstützen.

Foto: tuv_sud (Creative Commons BY-ND 2.0)
BERLIN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai hatten die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und die Bundesvereinigung Lebenshilfe auf bestehende Barrieren in der Krebsversorgung aufmerksam gemacht. Mit dem gemeinsamen Projekt "SeiTeil" setzen sich beide Organisationen nun dafür ein, die Versorgung von Menschen mit Unterstützungsbedarf und kognitiver Beeinträchtigung im Leben mit und nach Krebs zu verbessern. Besonders wichtig: Eine Person mit Unterstützungsbedarf und kognitiver Beeinträchtigung wird aktiv als Co-Forscherin / Co-Forscher in alle Projektphasen eingebunden. "Um das Angebot wirklich inklusiv und an den Bedarfen der Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung ausgerichtet gestalten zu können, müssen wir sie auch einbinden. Ihre Erfahrungen und Perspektiven sind für das Projekt unverzichtbar", sagt Professorin Jeanne Nicklas-Faust, Bundesgeschäftsführerin der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Die Ergebnisse des Projekts sollen dazu beitragen, Wissenslücken zu schließen und konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln, um onkologische Einrichtungen bei der inklusiven Gestaltung von Angeboten zu unterstützen.




