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Noch ein weiter Weg bis zur Barrierefreiheit bei der Bahn

Logo des Deutschen Bahnkunden-Verband
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Foto: DBV

BERLIN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2026 hatte auch der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) eine Bilanz zur Entwicklung der Barrierefreiheit im Bahnverkehr in Deutschland gezogen. Es ist auch dieses Jahr eine gemischte Bilanz. "Dennoch bleibt die Realität für viele Fahrgäste mit besonderen Bedarfen weiterhin außerordentlich unbefriedigend", so DBV-Bundesvorstand für barrierefreie Mobilität, Klaus Honold. Trotz erkennbarer Fortschritte bei der Barrierefreiheit im deutschen Bahnverkehr bleiben erhebliche Defizite bestehen, insbesondere in ländlichen Regionen und außerhalb Hauptverkehrszeiten.

Zahlreiche Bahnhöfe sind durch technische Ausfälle, unzureichende Infrastruktur und fehlende ganzheitliche Planung für Menschen mit Behinderungen schwer zugänglich. Baustellen verschärfen die Situation oft über Jahre, ohne dass Barrierefreiheit angemessen berücksichtigt wird.

Die Forderung nach umfassenden Konzepten, regelmäßiger Wartung, zuverlässigen Informationen und stärkerer Einbindung Betroffener wird durch den DBV als zentral erachtet. Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht und zwingend Voraussetzung für jede gesellschaftliche Teilhabe, die auch während Modernisierungsphasen gewährleistet sein muss.

Eine ausführliche Betrachtung dazu ist auf der Webseite des DBV nachzulesen.