Berlin (kobinet)
Heute ist der 19. Mai 2026.
Es gibt einen Jahres-Empfang in Berlin.
Ein Jahres-Empfang ist ein großes Treffen.
Es findet einmal im Jahr statt.
Das Treffen findet in der Alten Münze statt.
Die Alte Münze ist ein Gebäude in Berlin.
Jürgen Dusel lädt zu diesem Treffen ein.
Jürgen Dusel ist der Bundes-Behinderten-Beauftragte.
Ein Beauftragter ist eine Person mit einem besonderen Auftrag.
Diese Person kümmert sich um ein bestimmtes Thema.
Er arbeitet für die Bundes-Regierung.
Er setzt sich für Menschen mit Behinderungen ein.
Die Bundes-Regierung leitet ganz Deutschland.
Sie trifft wichtige Entscheidungen für alle Menschen.
Eine Behinderung bedeutet: Ein Mensch hat im Alltag große Schwierigkeiten.
Diese Schwierigkeiten entstehen oft durch Hindernisse in der Umwelt.
2 Ministerinnen kommen zum Jahres-Empfang.
Eine Ministerin ist eine wichtige Person in der Regierung.
Sie ist verantwortlich für ein bestimmtes Thema.
Dorothee Bär ist Bundes-Ministerin für Forschung und Raum-Fahrt.
Raum-Fahrt bedeutet: Menschen oder Maschinen fliegen ins Welt-All.
Das Welt-All ist der große Raum weit über der Erde.
Karin Prien ist Bundes-Ministerin für Bildung und Familie.
Elina Wahiebi und Stefan Guntelmann spielen Musik beim Treffen.
Die beiden Musiker kommen aus Hamburg.
Beim Treffen gibt es wichtige Themen.
Ein Thema ist das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Das Gesetz wird gerade im Bundes-Tag besprochen.
Gleich-stellung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Niemand hat Nachteile.
Dieses Gesetz hilft Menschen mit Behinderung.
Es sorgt dafür, dass alle gleich behandelt werden.
Dieses Gesetz soll Barriere-Freiheit stärken.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Viele Menschen kritisieren das Gesetz.
Bund, Länder und Kommunen wollen Geld sparen.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Dort leben die Menschen.
Dabei sollen Leistungen für Menschen mit Behinderungen gekürzt werden.
Leistungen sind Hilfen vom Staat.
Zum Beispiel: Geld, Pflege oder Unterstützung im Alltag.
Kürzungen bedeutet: Menschen bekommen weniger als vorher.
Zum Beispiel weniger Geld oder weniger Hilfe.
Das macht viele Menschen wütend.
Dieses Thema wird seit über einem Monat besprochen.
Jürgen Dusel hat dazu ein Positions-Papier veröffentlicht.
Ein Positions-Papier ist ein geschriebener Text.
Er erklärt, was jemand zu einem Thema denkt.
Auch die Beauftragten der Bundes-Länder haben das Papier unterschrieben.
Deutschland hat 16 Bundes-Länder.
Jedes Bundes-Land hat eine eigene Regierung.
Alle sind gegen die Kürzungen.
Hier könnt ihr das Positions-Papier lesen:

Foto: Henning Schacht
Berlin (kobinet) Heute, am 19. Mai 2026, ist es wieder so weit. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, führt seinen traditionellen Jahresempfang durch. "Es ist mir eine besondere Freude, ankündigen zu dürfen, dass ich die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, und die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien, auf der Bühne begrüßen werde. Musikalisch eingerahmt wird das Programm von Elina Wahiebi & Stefan Guntelmann von der barner16 aus Hamburg", hieß es in der Einladung zu dieser Veranstaltung. Der Jahresempfang in der Alten Münze in Berlin findet in einer Zeit statt, in der brisante Themen auf der behindertenpolitischen Tagesordnung stehen. Die heftig kritisierte Reform des Behindertengleichstellungsgesetz, die eigentlich mehr Barrierefreiheit vor allem auch bei privaten Unternehmen schaffen sollte, befindet sich in der Beratung im Bundestag und eine Vorschlagsliste, die zuweilen als "Giftliste" für Einsparungen und die Einschränkung von Rechten behinderter Menschen erhitzt die Gemüter seit über einem Monat.
Vor kurzem hatte Jürgen Dusel zusammen mit seinen Kolleg*innen auf Länderebene Stellung bezogen und ein eindeutiges Positionspapier zu angedachten Leistungskürzungen von Bund, Ländern und Kommunen verabschiedet. So darf man gespannt sein, was die beiden Ministerinnen beim heutigen Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftragten verkünden oder auch nicht verkünden.

Foto: Henning Schacht
Berlin (kobinet) Heute, am 19. Mai 2026, ist es wieder so weit. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, führt seinen traditionellen Jahresempfang durch. "Es ist mir eine besondere Freude, ankündigen zu dürfen, dass ich die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, und die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien, auf der Bühne begrüßen werde. Musikalisch eingerahmt wird das Programm von Elina Wahiebi & Stefan Guntelmann von der barner16 aus Hamburg", hieß es in der Einladung zu dieser Veranstaltung. Der Jahresempfang in der Alten Münze in Berlin findet in einer Zeit statt, in der brisante Themen auf der behindertenpolitischen Tagesordnung stehen. Die heftig kritisierte Reform des Behindertengleichstellungsgesetz, die eigentlich mehr Barrierefreiheit vor allem auch bei privaten Unternehmen schaffen sollte, befindet sich in der Beratung im Bundestag und eine Vorschlagsliste, die zuweilen als "Giftliste" für Einsparungen und die Einschränkung von Rechten behinderter Menschen erhitzt die Gemüter seit über einem Monat.
Vor kurzem hatte Jürgen Dusel zusammen mit seinen Kolleg*innen auf Länderebene Stellung bezogen und ein eindeutiges Positionspapier zu angedachten Leistungskürzungen von Bund, Ländern und Kommunen verabschiedet. So darf man gespannt sein, was die beiden Ministerinnen beim heutigen Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftragten verkünden oder auch nicht verkünden.




