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„Bündnis für selbstbestimmtes Leben“ stattet dem Landesamt Besuch ab

Rotes Rathaus in Berlin im Sommer
Rotes Rathaus in Berlin
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Der Hauptausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus beschloss am
 03. Dezember 2025 die Gleichbehandlung der Tarifverträge für Persönliche Assistenzen bei Assistenzdiensten und im Arbeitgeberinnen - und Arbeitgeber - Modell.
 Obwohl die Fachliche Weisung Nr. 01/2026 laut Auskunft bereits am 31. März 2026 an
das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) übermittelt wurde, ist die
 Umsetzung bis heute nicht erfolgt. Die Umsetzung der Fachlichen Weisung ist nötig, um
höhere Löhne der Persönlichen Assistentinnen und Aarbeitergeber im Arbeitgeberinnen - und Arbeitgeber - Modell nach 
Entgeltgruppe 5 (EG 5) bezahlen zu können.
Die Berliner Sozialverwaltung, Finanzverwaltung und das Landesamt für Gesundheit und 
Soziales sowie die entsprechenden zuständigen Personen sorgen dafür, dass die Fachliche Weisung Nr. 01/2026 immer noch nicht umgesetzt wird.

Das „Bündnis für selbstbestimmtes Leben“ stattet deshalb heute um 11.00 Uhr der Abteilung „Persönliche Assistenz“ im Landesamt für Gesundheit 
und Soziales einen unbefristeten Besuch ab und will die Mitarbeitenden sowie
 dessen Leitung fragen, woran die Umsetzung hakt und warum sie sich nicht an den Beschluss des Hauptausschusses halten.

„Wir werden so lange bleiben, bis schriftlich zugesagt wird, dass die Fachliche Weisung 
Nr. 01/2026 endlich umgesetzt wird. Alle beteiligten Personen des Berliner Senats und 
des Lageso spielen seit sechs Monaten miteinander Pingpong und wir sind der Ball. Mit dieser Aktion zeigen wir, dass wir weiter kämpfen.“, erklärt das Bündnis.

Bereits am 06. und 07. November 2025 besetzte das „Bündnis für ein selbstbestimmtes Leben“, für 27 Stunden, das Foyer der Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales. „Wir werden auch diesmal wieder für unser Selbstbestimmungsrecht kämpfen.“, wird vom Bündnis für selbstbestimmtes Leben betont.