RHEINLAND / KÖLN (kobinet)
Das LVR-Inklusions-Amt hat im Jahr 2024 viel Geld ausgegeben.
Das Inklusions-Amt ist eine Behörde.
Es hilft Menschen mit Behinderung bei der Arbeit.
Das LVR-Inklusions-Amt arbeitet im Rhein-Land.
Die Behörde hat mehr als 88 Millionen Euro eingesetzt.
Das Geld war für Menschen mit Schwer-Behinderung.
Eine Schwer-Behinderung bedeutet: Ein Mensch hat große Einschränkungen im Alltag.
Rund 50 Millionen Euro gingen an Arbeit-Geber.
Arbeit-Geber sind Firmen oder Personen.
Sie beschäftigen andere Menschen.
Das Geld half, neue Arbeits-Plätze zu schaffen.
Auch Räume wurden besser für Menschen mit Behinderung eingerichtet.
Rund 11 Millionen Euro bekamen Menschen mit Schwer-Behinderung direkt.
Damit kauften sie Hilfs-Mittel für ihren Arbeits-Platz.
Ein Hilfs-Mittel ist ein Werkzeug.
Es macht die Arbeit leichter.
Zum Beispiel besondere technische Geräte.
Oder sie bekamen Hilfe durch eine Arbeits-Assistenz.
Eine Arbeits-Assistenz ist eine Person, die bei der Arbeit hilft.
Es gab auch Geld für ein Auto oder für die Wohnung.
Mehr als 27 Millionen Euro flossen in andere Angebote.
Zum Beispiel in Beratungs-Dienste und Förder-Programme.
Beratungs-Dienste sind Stellen, die helfen und erklären.
Förder-Programme sind Angebote mit Geld oder Hilfe.
Sie unterstützen Menschen oder Firmen.
Diese Informationen stehen im Jahres-Bericht 2024.
Der Jahres-Bericht zeigt alle wichtigen Zahlen und Infos.
Er fasst alle wichtigen Ereignisse eines Jahres zusammen.
Ein Ausschuss des LVR hat den Bericht heute angeschaut.
Ein Ausschuss ist eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam Entscheidungen treffen.
Ende 2023 lebten im Rhein-Land über 1 Million Menschen mit Schwer-Behinderung.
Das waren rund 27.600 mehr als im Jahr 2021.
Fast 90 Prozent dieser Menschen sind älter als 45 Jahre.
90 Prozent bedeutet: fast alle.
Ältere Menschen haben öfter eine Behinderung.
Im Jahr 2023 hatten 191.649 Menschen mit Schwer-Behinderung einen Job.
Die Beschäftigungs-Quote lag bei 5,4 Prozent.
Beschäftigungs-Quote bedeutet: So viele Menschen mit Behinderung muss eine große Firma einstellen.
Im Jahr 2024 waren 18.460 Menschen mit Schwer-Behinderung ohne Arbeit.
Im Rhein-Land gibt es 163 anerkannte Inklusions-Betriebe.
Inklusions-Betriebe sind Firmen, die besonders viele Menschen mit Behinderung beschäftigen.
Diese Betriebe hatten insgesamt 3.784 Arbeits-Plätze.
1.542 davon waren für Menschen mit Schwer-Behinderung.
30 bis 50 Prozent der Stellen sind für Menschen mit besonderem Unterstützungs-Bedarf.
Unterstützungs-Bedarf bedeutet: Ein Mensch braucht Hilfe bei bestimmten Dingen.
Im Rhein-Land gibt es besondere Beratungs-Stellen für Arbeit-Geber.
Sie heißen Einheitliche Ansprech-Stellen für Arbeit-Geber.
Diese Stellen erklären Firmen, wie sie Menschen mit Behinderung einstellen können.
Im Jahr 2024 hatten 20 Fach-Beraterinnen und Fach-Berater Kontakt zu 9.556 Betrieben.
Ein Fach-Berater ist eine Person mit besonderem Wissen, die Firmen berät.
977 Firmen haben die Beratung zum ersten Mal genutzt.
Außerdem gab es 918 Besuche direkt in den Betrieben.
Den Jahres-Bericht 2024 könnt ihr kostenlos herunterladen.
Er ist als PDF-Datei verfügbar.
Eine PDF-Datei ist ein Dokument am Computer, das immer gleich aussieht.

Foto: LVR
RHEINLAND / KÖLN (kobinet) Im Jahr 2024 haben das Inklusionsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) und die rheinischen Fachstellen für behinderte Menschen im Arbeitsleben mit mehr als 88 Millionen Euro die Beschäftigung schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter Menschen im Rheinland unterstützt. Davon flossen rund 50 Millionen Euro an Arbeitgeber, um beispielsweise neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen oder Räumlichkeiten und Arbeitsplätze behinderungsrecht zu gestalten. Rund elf Millionen Euro erhielten Menschen mit Schwerbehinderung für Ausstattungen ihrer Arbeitsplätze – beispielsweise mit technischen Arbeitshilfen –, für Arbeitsassistenzen, aber auch für Kraftfahrzeug- und Wohnungshilfen.
Mehr als 27 Millionen Euro stellte das LVR-Inklusionsamt unter anderem für die Integrationsfachdienste, die Landesinitiative KAoA, das Programm STAR und Sonderprogramme zur Verfügung. Dies geht aus dem neuen Jahresbericht 2024 des LVR-Inklusionsamtes hervor, den heute der LVR-Sozialausschuss zur Kenntnis genommen hat.
Insgesamt lebten zum 31. Dezember 2023 im Rheinland 1.039.545 Menschen mit einer Schwerbehinderung – rund 27.600 mehr als bei der letzten Erhebung im Jahr 2021. Der Anteil der Behinderungen nimmt ab dem 45. Lebensjahr deutlich zu: Fast 90 Prozent aller Menschen mit Schwerbehinderung sind älter als 45 Jahre.
In 2023 waren im Rheinland 191.649 Arbeitsplätze mit schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen besetzt. In den 14 Arbeitsagenturbezirken verfügten 7.675 Arbeitgeber über 60 und mehr Arbeitsplätze. Diese erreichten eine durchschnittliche Beschäftigungsquote von 5,4 Prozent. In 2024 waren im Rheinland 18.460 Menschen mit einer Schwerbehinderung arbeitslos gemeldet.
Ende 2024 gab es im Rheinland 163 anerkannte Inklusionsbetriebe mit insgesamt 3.784 Arbeitsplätzen, davon 1.542 für Menschen mit einer Schwerbehinderung. Die Förderung von Inklusionsbetrieben ist ein besonderes Instrument zur Schaffung und dauerhaften Sicherung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Schwerbehinderung. Sie beschäftigen auf 30 bis 50 Prozent ihrer Arbeitsplätze Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf.
Mit den Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) hat das LVR-Inklusionsamt im Rheinland ein flächendeckendes Angebot geschaffen, das Unternehmen bei der Ausbildung, Einstellung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen informiert, berät und unterstützt. Dadurch sollen verstärkt die Unternehmen erreicht werden, die bislang noch keine Menschen mit Behinderung beschäftigten. Im Jahr 2024 hatten die 20 Fachberater*innen insgesamt zu 9.556 Betrieben Kontakt und 977 Arbeitgeber erstmalig in der Beratung. Sie führten 918 Betriebsbesuche durch.
Der aktuelle Jahresbericht 2024 bietet einen umfassenden Einblick in die vielschichtigen Aufgaben des LVR-Inklusionsamtes, seiner Fachdienste und Partner. Er ist kostenlos als PDF-Datei erhältlich.

Foto: LVR
RHEINLAND / KÖLN (kobinet) Im Jahr 2024 haben das Inklusionsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) und die rheinischen Fachstellen für behinderte Menschen im Arbeitsleben mit mehr als 88 Millionen Euro die Beschäftigung schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter Menschen im Rheinland unterstützt. Davon flossen rund 50 Millionen Euro an Arbeitgeber, um beispielsweise neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen oder Räumlichkeiten und Arbeitsplätze behinderungsrecht zu gestalten. Rund elf Millionen Euro erhielten Menschen mit Schwerbehinderung für Ausstattungen ihrer Arbeitsplätze – beispielsweise mit technischen Arbeitshilfen –, für Arbeitsassistenzen, aber auch für Kraftfahrzeug- und Wohnungshilfen.
Mehr als 27 Millionen Euro stellte das LVR-Inklusionsamt unter anderem für die Integrationsfachdienste, die Landesinitiative KAoA, das Programm STAR und Sonderprogramme zur Verfügung. Dies geht aus dem neuen Jahresbericht 2024 des LVR-Inklusionsamtes hervor, den heute der LVR-Sozialausschuss zur Kenntnis genommen hat.
Insgesamt lebten zum 31. Dezember 2023 im Rheinland 1.039.545 Menschen mit einer Schwerbehinderung – rund 27.600 mehr als bei der letzten Erhebung im Jahr 2021. Der Anteil der Behinderungen nimmt ab dem 45. Lebensjahr deutlich zu: Fast 90 Prozent aller Menschen mit Schwerbehinderung sind älter als 45 Jahre.
In 2023 waren im Rheinland 191.649 Arbeitsplätze mit schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen besetzt. In den 14 Arbeitsagenturbezirken verfügten 7.675 Arbeitgeber über 60 und mehr Arbeitsplätze. Diese erreichten eine durchschnittliche Beschäftigungsquote von 5,4 Prozent. In 2024 waren im Rheinland 18.460 Menschen mit einer Schwerbehinderung arbeitslos gemeldet.
Ende 2024 gab es im Rheinland 163 anerkannte Inklusionsbetriebe mit insgesamt 3.784 Arbeitsplätzen, davon 1.542 für Menschen mit einer Schwerbehinderung. Die Förderung von Inklusionsbetrieben ist ein besonderes Instrument zur Schaffung und dauerhaften Sicherung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Schwerbehinderung. Sie beschäftigen auf 30 bis 50 Prozent ihrer Arbeitsplätze Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf.
Mit den Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) hat das LVR-Inklusionsamt im Rheinland ein flächendeckendes Angebot geschaffen, das Unternehmen bei der Ausbildung, Einstellung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen informiert, berät und unterstützt. Dadurch sollen verstärkt die Unternehmen erreicht werden, die bislang noch keine Menschen mit Behinderung beschäftigten. Im Jahr 2024 hatten die 20 Fachberater*innen insgesamt zu 9.556 Betrieben Kontakt und 977 Arbeitgeber erstmalig in der Beratung. Sie führten 918 Betriebsbesuche durch.
Der aktuelle Jahresbericht 2024 bietet einen umfassenden Einblick in die vielschichtigen Aufgaben des LVR-Inklusionsamtes, seiner Fachdienste und Partner. Er ist kostenlos als PDF-Datei erhältlich.




