OSNABRÜCK (kobinet)
Die Lebens-Hilfe Osna-brück freut sich über eine wichtige Diskussion.
Es geht um die Zukunft der Stadt-Bibliothek.
Eine Bibliothek ist eine Bücherei.
Dort kann man Bücher ausleihen.
Es geht auch um eine neue Kinder-Bibliothek in der Innen-Stadt.
Die Lebens-Hilfe ist eine Selbst-Hilfe-Vereinigung.
Das ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen helfen sich gegenseitig.
Sie hilft Menschen mit Behinderung und deren Familien.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe.
Moderne Bibliotheken sind mehr als Büchereien.
Sie sind Orte der Begegnung.
Begegnung bedeutet: Menschen treffen sich.
Sie reden miteinander.
Bildung bedeutet: Wissen haben und lernen.
Sie helfen Menschen dabei, mit-zu-machen.
Mit-machen bedeutet: Alle Menschen können dabei sein.
Im September 2025 hat die Lebens-Hilfe einen Wunsch geäußert.
Es soll ein Haus des Wissens gebaut werden.
Man nennt solche Orte auch Dritter Ort.
Ein Dritter Ort ist ein besonderer Platz.
Er liegt zwischen dem Zuhause und der Arbeit.
Alle Menschen können dort hin-gehen.
Dort können alle Menschen zusammen-kommen.
Thomas Schmidt-Benkowitz leitet die Lebens-Hilfe Osna-brück.
Er ist der Vorsitzende.
Ein Vorsitzender leitet einen Verein.
Er sorgt dafür, dass alles gut läuft.
Er sagt: Inklusion darf nicht vergessen werden.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Der Dritte Ort muss für alle Menschen nutzbar sein.
Es gibt gute Beispiele aus anderen Ländern.
Das Dokk1 ist eine Bibliothek in Aarhus in Dänemark.
Das Oodi ist eine Bibliothek in Helsinki in Finnland.
Das Forum Groningen liegt in den Nieder-landen.
Diese Orte bringen alle Menschen zusammen.
Das gilt für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft.
Herkunft bedeutet: Woher kommt ein Mensch.
Zum Beispiel aus welchem Land.
Solche Orte kosten keinen Eintritt.
Sie fördern Bildung und Begegnung.
Besonders Menschen mit Behinderung brauchen solche Orte.
Nieder-schwellig bedeutet: Es gibt keine Hürden.
Das heißt: Alle Menschen können den Ort leicht nutzen.
Nichts steht im Weg.
Die neue Kinder-Bibliothek kann ein wichtiger Schritt sein.
Barriere-freiheit muss von Anfang an geplant werden.
Barriere-freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Das gilt auch für Menschen mit starken Behinderungen.
Zur Barriere-freiheit gehören viele Dinge.
Das Gebäude muss für alle zugänglich sein.
Es braucht gute Wegweiser und ruhige Rückzugs-räume.
Digitale Angebote müssen für alle nutzbar sein.
Digitale Angebote sind Dinge am Computer oder Handy.
Zum Beispiel eine Web-Seite oder eine App.
Es braucht auch Toiletten für alle Menschen.

Foto: GregReese In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
OSNABRÜCK (kobinet) Die Lebenshilfe Osnabrück begrüßt die aktuelle Diskussion über die Zukunft der Stadtbibliothek und die geplante Einrichtung einer neuen Kinderbibliothek in der Osnabrücker Innenstadt. Zugleich erinnert die Selbsthilfevereinigung für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige daran, dass moderne Bibliotheken weit mehr sind als Orte der Medienausleihe: Sie sind Begegnungsräume, Bildungsorte und wichtige Bausteine für gesellschaftliche Teilhabe.
Bereits im September 2025 hatte sich die Lebenshilfe öffentlich für ein „Haus des Wissens“ beziehungsweise einen sogenannten „Dritten Ort“ ausgesprochen und dessen Bedeutung als „Inklusions-Motor“ hervorgehoben. An dieser Position halte man ausdrücklich fest, betont der Vorsitzende der Lebenshilfe Osnabrück, Thomas Schmidt-Benkowitz. Zugleich ist es wichtig, wie Schmidt-Benkowitz betont, „das Thema Inklusion jetzt nicht aus dem Blick zu verlieren. Ein ‚Dritter Ort‘ muss von Anfang an so gedacht werden, dass wirklich alle Menschen ihn nutzen können.“
Die Lebenshilfe verweist dabei auf internationale Beispiele wie das „Dokk1“ im dänischen Aarhus, das „Oodi“ in Helsinki oder das „Forum Groningen“. Diese Einrichtungen zeigten eindrucksvoll, wie offene Bildungs- und Begegnungsorte Menschen zusammenbringen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Behinderung. „Solche Orte schaffen Begegnung ohne Konsumzwang. Sie fördern Bildung, kulturelle Teilhabe und soziale Kontakte. Gerade Menschen mit Behinderung und ihre Familien brauchen solche niedrigschwelligen Räume in einer Stadt“, so Schmidt-Benkowitz weiter.
Die geplante Kinderbibliothek könne deshalb ein wichtiger Schritt sein. Entscheidend sei jedoch, dass Barrierefreiheit und inklusive Nutzbarkeit von Beginn an konsequent mitgedacht werden. Dazu gehörten neben baulicher Barrierefreiheit auch Orientierungssysteme, Rückzugsräume, digitale Zugänglichkeit und sogenannte „Toiletten für alle“ für Menschen mit komplexen Behinderungen.

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OSNABRÜCK (kobinet) Die Lebenshilfe Osnabrück begrüßt die aktuelle Diskussion über die Zukunft der Stadtbibliothek und die geplante Einrichtung einer neuen Kinderbibliothek in der Osnabrücker Innenstadt. Zugleich erinnert die Selbsthilfevereinigung für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige daran, dass moderne Bibliotheken weit mehr sind als Orte der Medienausleihe: Sie sind Begegnungsräume, Bildungsorte und wichtige Bausteine für gesellschaftliche Teilhabe.
Bereits im September 2025 hatte sich die Lebenshilfe öffentlich für ein „Haus des Wissens“ beziehungsweise einen sogenannten „Dritten Ort“ ausgesprochen und dessen Bedeutung als „Inklusions-Motor“ hervorgehoben. An dieser Position halte man ausdrücklich fest, betont der Vorsitzende der Lebenshilfe Osnabrück, Thomas Schmidt-Benkowitz. Zugleich ist es wichtig, wie Schmidt-Benkowitz betont, „das Thema Inklusion jetzt nicht aus dem Blick zu verlieren. Ein ‚Dritter Ort‘ muss von Anfang an so gedacht werden, dass wirklich alle Menschen ihn nutzen können.“
Die Lebenshilfe verweist dabei auf internationale Beispiele wie das „Dokk1“ im dänischen Aarhus, das „Oodi“ in Helsinki oder das „Forum Groningen“. Diese Einrichtungen zeigten eindrucksvoll, wie offene Bildungs- und Begegnungsorte Menschen zusammenbringen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Behinderung. „Solche Orte schaffen Begegnung ohne Konsumzwang. Sie fördern Bildung, kulturelle Teilhabe und soziale Kontakte. Gerade Menschen mit Behinderung und ihre Familien brauchen solche niedrigschwelligen Räume in einer Stadt“, so Schmidt-Benkowitz weiter.
Die geplante Kinderbibliothek könne deshalb ein wichtiger Schritt sein. Entscheidend sei jedoch, dass Barrierefreiheit und inklusive Nutzbarkeit von Beginn an konsequent mitgedacht werden. Dazu gehörten neben baulicher Barrierefreiheit auch Orientierungssysteme, Rückzugsräume, digitale Zugänglichkeit und sogenannte „Toiletten für alle“ für Menschen mit komplexen Behinderungen.




