BERLIN (kobinet)
Die Lebens-Hilfe ist ein Verband für Menschen mit Behinderungen.
Ein Verband ist eine große Gruppe von Menschen und Vereinen.
Sie arbeiten gemeinsam für ein Ziel.
Joachim Busch kommt von der Lebens-Hilfe.
Er wurde in das Leitungs-Gremium gewählt.
Das Leitungs-Gremium ist eine kleine Gruppe, die eine Organisation führt und wichtige Entscheidungen trifft.
Das Europäische Behinderungs-Forum heißt kurz: EDF.
Joachim Busch ist ein Selbst-Vertreter.
Ein Selbst-Vertreter spricht für sich und andere betroffene Menschen.
Er redet mit und entscheidet mit.
Er ist der erste Selbst-Vertreter im EDF-Leitungs-Gremium.
Er kommt vom Deutschen Behinderungs-Rat.
Der Deutsche Behinderungs-Rat heißt kurz: DBR.
Die Wahl fand auf einer Versammlung in Zypern statt.
Das EDF ist eine unabhängige Organisation in Europa.
Unabhängig bedeutet: Keine Regierung bestimmt, was das EDF tut.
Das EDF bringt Verbände von Menschen mit Behinderungen zusammen.
Das EDF setzt sich für gleiche Rechte und Selbst-Bestimmung ein.
Selbst-Bestimmung bedeutet: Jeder Mensch entscheidet selbst über sein Leben.
Auf der Versammlung wurde auch eine Resolution beschlossen.
Eine Resolution ist eine schriftlich festgehaltene Entscheidung einer Gruppe.
Der DBR hat diese Resolution mit-gestaltet.
Die Resolution soll Menschen mit Lern-Schwierigkeiten helfen.
Diese Menschen sollen bei Entscheidungen Unterstützung bekommen können.
Unterstützte Entscheidungs-Findung bedeutet: Eine Person bekommt Hilfe beim Entscheiden.
Sie entscheidet aber selbst.
Das ist ein Recht aus der UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention ist ein Abkommen zwischen vielen Ländern.
Alle Länder müssen die Rechte von Menschen mit Behinderungen schützen.
Viele Länder haben dieses Abkommen unterschrieben.
Michaela Engelmeier ist die Vorsitzende des DBR.
Die Vorsitzende leitet die Gruppe und spricht für alle Mitglieder.
Sie hat auf der Versammlung gesprochen.
Unterstützte Entscheidungs-Findung ist ein wichtiger Schritt.
Menschen mit Behinderungen müssen selbst entscheiden können.
Das Motto lautet: Nichts über uns ohne uns.
Dieses Motto bedeutet: Menschen mit Behinderungen reden selbst mit.
Andere dürfen nicht ohne sie über sie entscheiden.
Michaela Engelmeier hat die Wünsche von Menschen mit Behinderungen vertreten.
Sie hat sich für eine bessere Behinderten-Politik in Europa eingesetzt.
Behinderten-Politik sind Regeln für Menschen mit Behinderungen.
Diese Regeln sollen ihr Leben besser machen.

Foto: DBR
BERLIN (kobinet) Auf der Generalversammlung des European Disability Forum (EDF) in Zypern wurde Joachim Busch von der Bundesvereinigung Lebenshilfe in das EDF-Board gewählt, damit ist er der erste Selbstvertreter seitens des DBR in diesem Gremium. Im Rahmen der Generalversammlung wurde zudem eine Resolution verabschiedet, die auf Initiative des Deutschen Behindertenrates angepasst wurde. Ziel ist es, unterstützte Entscheidungsfindung für Menschen mit kognitiven Einschränkungen ausdrücklich zu ermöglichen und damit die Prinzipien der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) konsequent umzusetzen. Das European Disability Forum (EDF) ist eine unabhängige europäische Nichtregierungsorganisation. Es bringt Organisationen von Menschen mit Behinderungen aus ganz Europa zusammen und setzt sich europaweit für Inklusion, Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe ein.
Michaela Engelmeier, Vorsitzende des Sprecher-/ Sprecherinnenrates des Deutschen Behindertenrates, betonte auf der Generalversammlung die Bedeutung dieser Weiterentwicklung: „Die Anerkennung unterstützter Entscheidungsfindung ist ein wichtiger Schritt hin zu echter Teilhabe und Selbstbestimmung. Menschen mit Behinderungen müssen ihre Rechte selbstbestimmt wahrnehmen können – entsprechend dem Leitgedanken der UN-Behindertenrechtskonvention: ‚Nichts über uns ohne uns‘.“
Sie vertrat als Sprecher- /Sprecherinnenratsvorsitzende des DBR auf der Generalversammlung in Zypern die Interessen von Menschen mit Behinderungen mit Nachdruck und setzte sich für eine inklusive und zeitgemäße Ausrichtung der europäischen Behindertenpolitik ein.

Foto: DBR
BERLIN (kobinet) Auf der Generalversammlung des European Disability Forum (EDF) in Zypern wurde Joachim Busch von der Bundesvereinigung Lebenshilfe in das EDF-Board gewählt, damit ist er der erste Selbstvertreter seitens des DBR in diesem Gremium. Im Rahmen der Generalversammlung wurde zudem eine Resolution verabschiedet, die auf Initiative des Deutschen Behindertenrates angepasst wurde. Ziel ist es, unterstützte Entscheidungsfindung für Menschen mit kognitiven Einschränkungen ausdrücklich zu ermöglichen und damit die Prinzipien der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) konsequent umzusetzen. Das European Disability Forum (EDF) ist eine unabhängige europäische Nichtregierungsorganisation. Es bringt Organisationen von Menschen mit Behinderungen aus ganz Europa zusammen und setzt sich europaweit für Inklusion, Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe ein.
Michaela Engelmeier, Vorsitzende des Sprecher-/ Sprecherinnenrates des Deutschen Behindertenrates, betonte auf der Generalversammlung die Bedeutung dieser Weiterentwicklung: „Die Anerkennung unterstützter Entscheidungsfindung ist ein wichtiger Schritt hin zu echter Teilhabe und Selbstbestimmung. Menschen mit Behinderungen müssen ihre Rechte selbstbestimmt wahrnehmen können – entsprechend dem Leitgedanken der UN-Behindertenrechtskonvention: ‚Nichts über uns ohne uns‘.“
Sie vertrat als Sprecher- /Sprecherinnenratsvorsitzende des DBR auf der Generalversammlung in Zypern die Interessen von Menschen mit Behinderungen mit Nachdruck und setzte sich für eine inklusive und zeitgemäße Ausrichtung der europäischen Behindertenpolitik ein.




