STUTTGART (kobinet)
Der 15. Mai ist der Internationale Tag der Familie.
An diesem Tag bewertet ein großer Verband den neuen Koalitions-vertrag.
Der Verband heißt: Paritätischer Wohl-fahrts-verband Baden-Württemberg.
Der Paritätische Wohl-fahrts-verband ist ein großer Verein.
Er setzt sich für Menschen ein, die Hilfe brauchen.
Ein Koalitions-vertrag ist ein Vertrag zwischen Parteien.
Darin steht, was sie gemeinsam umsetzen wollen.
Der Verband findet viele Punkte im Vertrag gut.
Besonders gut findet der Verband diese 3 Punkte:
Erstens: Es soll eine Familien-Förder-Strategie umgesetzt werden.
Eine Familien-Förder-Strategie ist ein Plan.
Der Plan beschreibt, wie Familien unterstützt werden.
Zweitens: Es soll mehr Familien-Stütz-Punkte geben.
Familien-Stütz-Punkte sind Orte in der Nähe.
Dort können Familien Hilfe und Rat bekommen.
Drittens: Es soll mehr Geld für frühe Bildung von Kindern geben.
Feray Şahin arbeitet beim Paritätischen Wohl-fahrts-verband.
Sie sagt: Familien brauchen verlässliche Unterstützung im Alltag.
Familien brauchen nicht nur einzelne Förder-Programme.
Förder-Programme sind Pläne mit Geld und Hilfs-Angeboten.
Sie sollen bestimmten Menschen helfen.
Familien brauchen auch soziale Sicherheit.
Soziale Sicherheit bedeutet: Der Staat hilft Menschen in Not.
Der Koalitions-vertrag setzt wichtige Zeichen.
Aber es gibt noch Lücken in der Versorgung.
Versorgung bedeutet: Menschen bekommen die Hilfe, die sie brauchen.
Diese Lücken müssen geschlossen werden.
Der Verband fordert mehr Angebote für Familien.
Diese Angebote sollen überall im Land verfügbar sein.
Familien-Bildung soll gestärkt werden.
Familien-Bildung bedeutet: Familien lernen gemeinsam.
Sie bekommen Wissen und Tipps für den Alltag.
Familien-Beratung soll gestärkt werden.
Bei der Familien-Beratung sprechen Familien mit einer Fach-Kraft.
Die Fach-Kraft hilft bei Fragen und Problemen.
Auch Familien-Erholung soll langfristig gesichert werden.
Familien-Erholung bedeutet: Familien können gemeinsam Urlaub machen.
Dafür gibt es besondere Unterstützung.
Familien-Stütz-Punkte sollen in der Nähe der Wohnorte sein.
Sie sollen leicht erreichbar sein.
Dafür braucht es genug Fach-Kräfte und genug Geld.
Fach-Kräfte sind ausgebildete Helfer und Helferinnen.
Es gibt noch Punkte, bei denen mehr getan werden muss.
Das betrifft die Gesundheits-Versorgung rund um Schwanger-schaft.
Gesundheits-Versorgung bedeutet: Menschen bekommen Hilfe, wenn sie krank sind.
Dazu gehören Ärzte, Kliniken und Medikamente.
Im Koalitions-vertrag steht: Es soll mehr Versorgung für Schwanger-schafts-Abbrüche geben.
Ein Schwanger-schafts-Abbruch bedeutet: Eine Schwanger-schaft wird durch eine ärztliche Behandlung beendet.
Der Verband findet das einen wichtigen Schritt.
Außerdem sollen die gesetzlichen Kranken-Kassen die Kosten dafür übernehmen.
Eine Kranken-Kasse zahlt Arzt-Rechnungen für ihre Mitglieder.
Das bedeutet: Frauen müssen die Kosten nicht selbst bezahlen.

Foto: chillla70 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
STUTTGART (kobinet) Anlässlich des Internationalen Tags der Familie am 15. Mai bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg die familienpolitischen Vorhaben im neuen Koalitionsvertrag grundsätzlich positiv. Besonders die geplante Umsetzung der Familienförderstrategie, der Ausbau von Familienstützpunkten mit Lotsenfunktion sowie Investitionen in die frühkindliche Bildung greifen zentrale Forderungen des Verbands auf. Entscheidend ist nun die konsequente und dauerhaft finanzierte Umsetzung: "Familien brauchen mehr als einzelne Förderprogramme. Sie brauchen verlässliche Infrastruktur, niedrigschwellige Unterstützung und soziale Sicherheit im Alltag", erklärt Feray Şahin, Bereichsleiterin Leitung Familie, Kinder, Migration, Vielfalt und Demokratie beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg. "Der Koalitionsvertrag setzt wichtige Signale. Jetzt müssen Versorgungslücken geschlossen und familienpolitische Maßnahmen konsequent präventiv ausgerichtet werden."
Der Verband fordert den flächendeckenden Ausbau und die nachhaltige Finanzierung familienunterstützender Angebote. Familienbildung und Familienberatung stärken Prävention, entlasten Familien und schaffen gute Entwicklungsbedingungen für Kinder. Auch Familienerholung müsse als präventive Leistung langfristig abgesichert werden. Positiv bewertet der Verband zudem die geplanten Familienstützpunkte. Familien brauchen wohnortnahe und leicht zugängliche Anlaufstellen, die Orientierung geben und bei Leistungen unterstützen. Dafür sind ausreichend Fachkräfte sowie tragfähige Finanzierungsstrukturen notwendig.
Handlungsbedarf sieht der Verband weiterhin bei der reproduktiven Gesundheitsversorgung. Der im Koalitionsvertrag angekündigte Ausbau der Versorgungssituation für Schwangerschaftsabbrüche ist ein wichtiger Schritt. Dazu gehören aus Sicht des Paritätischen auch die verbindliche Verankerung in der fachärztlichen Aus- und Weiterbildung sowie die regelhafte Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Foto: chillla70 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
STUTTGART (kobinet) Anlässlich des Internationalen Tags der Familie am 15. Mai bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg die familienpolitischen Vorhaben im neuen Koalitionsvertrag grundsätzlich positiv. Besonders die geplante Umsetzung der Familienförderstrategie, der Ausbau von Familienstützpunkten mit Lotsenfunktion sowie Investitionen in die frühkindliche Bildung greifen zentrale Forderungen des Verbands auf. Entscheidend ist nun die konsequente und dauerhaft finanzierte Umsetzung: "Familien brauchen mehr als einzelne Förderprogramme. Sie brauchen verlässliche Infrastruktur, niedrigschwellige Unterstützung und soziale Sicherheit im Alltag", erklärt Feray Şahin, Bereichsleiterin Leitung Familie, Kinder, Migration, Vielfalt und Demokratie beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg. "Der Koalitionsvertrag setzt wichtige Signale. Jetzt müssen Versorgungslücken geschlossen und familienpolitische Maßnahmen konsequent präventiv ausgerichtet werden."
Der Verband fordert den flächendeckenden Ausbau und die nachhaltige Finanzierung familienunterstützender Angebote. Familienbildung und Familienberatung stärken Prävention, entlasten Familien und schaffen gute Entwicklungsbedingungen für Kinder. Auch Familienerholung müsse als präventive Leistung langfristig abgesichert werden. Positiv bewertet der Verband zudem die geplanten Familienstützpunkte. Familien brauchen wohnortnahe und leicht zugängliche Anlaufstellen, die Orientierung geben und bei Leistungen unterstützen. Dafür sind ausreichend Fachkräfte sowie tragfähige Finanzierungsstrukturen notwendig.
Handlungsbedarf sieht der Verband weiterhin bei der reproduktiven Gesundheitsversorgung. Der im Koalitionsvertrag angekündigte Ausbau der Versorgungssituation für Schwangerschaftsabbrüche ist ein wichtiger Schritt. Dazu gehören aus Sicht des Paritätischen auch die verbindliche Verankerung in der fachärztlichen Aus- und Weiterbildung sowie die regelhafte Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen.




