Berlin (kobinet)
Am 18. Mai 2026 findet ein wichtiges Treffen statt.
Behinderte Aktiv-Isten treffen sich mit 3 Politikerinnen und Politikern.
Ein Aktivist ist eine Person.
Diese Person will etwas in der Gesellschaft verändern.
Die Politikerinnen und Politiker kommen von der SPD.
Die SPD ist eine Partei in Deutschland.
Die Aktiv-Isten haben über 140.000 Unterschriften gesammelt.
Das ist eine Petition.
Eine Petition ist eine Bitte an wichtige Leute.
Sie fordern: Cafés, Restaurants und Arzt-Praxen müssen barriere-frei werden.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können diese Orte benutzen.
Auch Menschen im Roll-Stuhl oder mit anderen Einschränkungen.
Die Bundes-Regierung plant eine Gesetz-Reform.
Reform bedeutet: Ein Gesetz wird verändert und neu gemacht.
Ein Gesetz ist eine Regel für alle Menschen.
Alle müssen sich an das Gesetz halten.
Das Gesetz heißt Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Kurz: BGG.
Viele behinderte Menschen lehnen diese Reform ab.
Sie finden: Das neue Gesetz ist nicht gut genug.
Das Treffen findet am 18. Mai 2026 um 14:30 Uhr statt.
Der Ort ist das Paul-Löbe-Haus in Berlin.
Die Adresse lautet: Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin.
Die Aktiv-Isten übergeben dort die Unterschriften.
Mit dabei sind:
- Bärbel Bas – Bundes-Ministerin für Arbeit und Soziales
Eine Bundes-Ministerin arbeitet in der Regierung.
Sie ist für bestimmte Themen zuständig.
- Jürgen Dusel – Bundes-Beauftragter für behinderte Menschen
Ein Bundes-Beauftragter kümmert sich um ein Thema.
Er tut das für ganz Deutschland.
- Heike Heubach – SPD-Sprecherin für behinderte Menschen
- Samuel Koch – Schauspieler
- Kristina Vogel – Olympia-Siegerin im Rad-Fahren
Sie hat bei den Olympischen Spielen gewonnen.
Die Olympischen Spiele sind der größte Sport-Wettbewerb der Welt.
- Raul Krauthausen – Aktivist und Autor
- Janina Nagel – Content-Creatorin
Eine Content-Creatorin macht Bilder, Videos oder Texte.
Diese Inhalte sind für das Internet.
- René Schaar – hat die Petition gestartet
- Sabrina Lorenz – hat die Petition gestartet
- Michel Arriens – von der Petitions-Plattform innn.it
Eine Petitions-Plattform ist eine Internet-Seite.
Dort können viele Menschen eine Petition unterschreiben.
Aktuelle Entwicklung
Vor wenigen Tagen gab es große Demos in Berlin und anderen Städten.
Bei einer Demonstration treffen sich viele Menschen.
Sie zeigen ihre Meinung auf der Straße.
Tausende Menschen marschierten für die Rechte behinderter Menschen.
Die Aktiv-Isten übergaben knapp 100.000 Unterschriften an Bundes-Tags-Abgeordnete.
Abgeordnete sind die gewählten Vertreter im Bundes-Tag.
Der Bundes-Tag ist eine Gruppe von Politikern.
Die Menschen in Deutschland wählen diese Politiker.
Bundes-Tags-Vize-Präsident Bodo Ramelow sagte seine Unterstützung zu.
Am 7. Mai 2026 gab es die erste Lesung der Reform im Bundes-Tag.
Lesung bedeutet: Das Gesetz wird zum ersten Mal besprochen.
Das Besprechen findet im Bundes-Tag statt.
Auch dort waren Aktiv-Isten dabei.
Die Petition wurde in der Debatte lobend erwähnt.
Eine Debatte ist ein Gespräch über verschiedene Meinungen.
Die Petition wächst seitdem sehr schnell.
Sie ist auf der Plattform innn.it zu finden.
Hintergrund
Die Bundes-Regierung sagt: Die BGG-Reform soll Barrieren abbauen.
Barrieren abbauen bedeutet: Hindernisse für behinderte Menschen entfernen.
Das soll auch für private Firmen gelten.
Viele behinderte Menschen und Verbände finden das nicht ausreichend.
Verbände sind Gruppen mit einem gemeinsamen Ziel.
Sie kämpfen gemeinsam für dieses Ziel.
Der Gesetz-Entwurf lässt Barriere-Freiheit freiwillig.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein erster Plan für ein neues Gesetz.
Der Plan kann noch verändert werden.
Firmen können selbst entscheiden, ob sie barriere-frei werden.
Das Gesetz nennt Maßnahmen eine unverhältnismäßige Belastung.
Maßnahmen sind Schritte, um etwas zu verändern.
Unverhältnismäßige Belastung bedeutet: Etwas kostet zu viel Mühe oder Geld.
Das Gesetz sagt dann: Man muss es nicht machen.
Das bedeutet: Firmen müssen oft keine Barrieren entfernen.
Behinderte Menschen haben dadurch keine echten Rechte.
Die Petition fordert: Barriere-Freiheit muss Pflicht werden.
Pflicht bedeutet: Alle müssen es machen.
Es ist kein freier Wille.
Das soll für Kinos, Arzt-Praxen und Restaurants gelten.
Behinderte Menschen sollen echte Rechte bekommen.
Es soll auch Strafen geben bei Verstößen gegen das Gesetz.
Mehr als 140.000 Menschen unterstützen die Petition.
Jede Minute kommen mehr Unterschriften dazu.
Hier kannst du die Petition unterstützen:
Zitate
Raúl Krauthausen sagt:
Rechte für behinderte Menschen werden gerade abgebaut.
Wer bei uns spart, spart an Menschen-Rechten.
Menschen-Rechte sind Rechte für alle Menschen auf der Welt.
Wir dürfen jetzt nicht leise sein.
René Schaar sagt:
Wir wollen einfach überall dabei sein können.
Ohne Treppen, ohne Hindernisse, ohne Ablehnung.
Barriere-Freiheit ist kein Luxus.
Barriere-Freiheit ist ein Grund-Recht.
Grund-Rechte sind wichtige Rechte für alle Menschen in Deutschland.
Sabrina Lorenz sagt:
Menschen-Würde bedeutet: selbst bestimmen, wie man lebt.
Menschen-Würde heißt: Jeder Mensch ist wichtig und wertvoll.
Alle Menschen müssen gleich und gut behandelt werden.
Die BGG-Reform und Kürzungen gefährden das.
Kürzungen bedeuten: Es gibt weniger Geld als vorher.
Teilhabe darf nicht vom Geld abhängen.
Teilhabe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.

Foto: René Schaar
Berlin (kobinet) Am 18. Mai 2026 treffen Bundesarbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD), der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel (SPD) und die teilhabepolitische Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion, Heike Heubach, behinderte Aktivist*innen zum Fototermin und Gespräch. Die Aktivist*innen haben über 140.000 Unterschriften für eine konsequente Verpflichtung von Cafés, Restaurants, Arztpraxen und anderen privatwirtschaftlichen Unternehmen zur Barrierefreiheit gesammelt – die bereits im Bundestag diskutierte und geplante Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes lehnen sie ab. Die Aktivist*innen und zahlreiche Behindertenverbände sehen darin einen massiven Rückschritt in Sachen Inklusion. Der Fototermin mit Übergabe der Unterschriften findet am 18. Mai 2026 um 14:30 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer-Straße 1, in 10557 Berlin statt.
Mit dabei sind nach Informationen der Aktivne:
Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales
Jürgen Dusel, Bundesbehindertenbeauftragter
Heike Heubach, Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für die Belange behinderter Menschen
Samuel Koch, Schauspieler, bekannt aus Wetten dass..?
Kristina Vogel, Doppel-Olympiasiegerin, 17-fache Weltmeisterin im Bahnradfahren
Raul Krauthausen, Aktivist, Autor, Medienmacher
Janina Nagel, kleinwüchsige Content-Creatorin
René Schaar, Petitionsstarter, Diversity Manager beim NDR
Sabrina Lorenz, Petitionsstarterin, Beraterin für Inklusion
Michel Arriens, Petitionsplattform innn.it
Aktuelle Entwicklung
Erst vor wenigen Tagen zogen anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen um den 5. Mai herum tausende Demonstrant*innen durch Berlin und andere Städte. Bei der Abschlusskundgebung in Berlin übergaben die Aktivist*innen knapp 100.000 Unterschriften an Bundestagsabgeordnete – darunter Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow, der seine Unterstützung zusagte. Auch zur ersten Lesung der Reform im Bundestag am 7. Mai 2026 waren behinderte Aktivist*innen vor Ort – ihre Petition wurde in der Plenardebatte lobend zitiert. Die Petition auf der Plattform innn.it „Kein Freifahrtschein für Barrieren!“ wächst seitdem rasant.
Hintergrund
Die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes soll nach Informationen der Bundesregierung Barrieren abbauen, Diskriminierung verhindern und gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen – auch und insbesondere in der Privatwirtschaft. Doch genau dort bleibt der Entwurf aus Sicht vieler behinderter Menschen, Selbstvertretungsorganisationen und Verbände zu unverbindlich. Statt klare Verpflichtungen und Rechte zu schaffen, lässt die BGG-Reform Barrierefreiheit weiterhin vom guten Willen einzelner Unternehmen und Behörden abhängen. Unternehmen werden sogar von Maßnahmen zur Barrierefreiheit und für angemessene Vorkehrungen ausgenommen, in dem diese pauschal als unverhältnismäßige und unbillige Belastung im Gesetz tituliert werden.
Die Petition auf der Plattform innn.it fordert deshalb: Barrierefreiheit muss verbindlich und einklagbar werden – insbesondere in Kinos, Arztpraxen, Restaurants, Konzerthallen und an anderen Orten der Privatwirtschaft. Menschen mit Behinderung dürfen nicht länger vor verschlossenen Türen stehen, weil der Gesetzgeber Barrierefreiheit zur Verhandlungssache macht und Ausnahmen wie die „unzumutbare Belastung“ weiter absichert.
Mehr als 140.000 Menschen unterstützen die Petition inzwischen – und minütlich werden es mehr. Sie fordern ein Gesetz, das Barrieren beseitigt: mit klaren Pflichten, wirksamen Sanktionen und echten Rechten für behinderte Menschen.
Zitate
Raúl Krauthausen, Aktivist, Autor & Medienmacher: „Teilhabeleistungen streichen, Barrierefreiheit zum ‚Nice-to-have‘ degradieren, Anti-Diskriminierungsgesetze verwässern – Der Angriff auf Menschen mit Behinderung und ihre Familien ist im vollem Gange. Wer an uns spart, spart an Menschenrechten. Wir dürfen jetzt nicht leise sein!“
René Schaar, Petitionsstarter & Diversity Manager beim NDR: „Wir wollen nichts Besonderes. Wir wollen einfach teilhaben – ohne Planungsstress, ohne Angst vor Abweisung, ohne Treppen, ohne Toiletten im Keller und ohne ‘Du kommst hier nicht rein’. Barrierefreiheit ist kein Luxus. Sie ist Voraussetzung für Grundrechte. Der Bundestag muss entscheiden, ob er ein Gesetz macht, das Barrieren abbaut – oder eines, das sie weiter schützt“
Sabrina Lorenz, Petitionsstarterin, Sozialarbeiterin, Beraterin zu Inklusion: „Menschenwürde ist mehr als Existenzsicherung: Sie bedeutet selbstbestimmte Teilhabe. Ein Leben nach den eigenen Vorstellungen. Kein Rechenposten im Staatshaushalt. Doch genau das droht uns: BGG-Reform und Kürzungen bei der Eingliederungshilfe machen Teilhabe zur Kontostands-gerechtigkeit.“

Foto: René Schaar
Berlin (kobinet) Am 18. Mai 2026 treffen Bundesarbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD), der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel (SPD) und die teilhabepolitische Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion, Heike Heubach, behinderte Aktivist*innen zum Fototermin und Gespräch. Die Aktivist*innen haben über 140.000 Unterschriften für eine konsequente Verpflichtung von Cafés, Restaurants, Arztpraxen und anderen privatwirtschaftlichen Unternehmen zur Barrierefreiheit gesammelt – die bereits im Bundestag diskutierte und geplante Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes lehnen sie ab. Die Aktivist*innen und zahlreiche Behindertenverbände sehen darin einen massiven Rückschritt in Sachen Inklusion. Der Fototermin mit Übergabe der Unterschriften findet am 18. Mai 2026 um 14:30 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer-Straße 1, in 10557 Berlin statt.
Mit dabei sind nach Informationen der Aktivne:
Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales
Jürgen Dusel, Bundesbehindertenbeauftragter
Heike Heubach, Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für die Belange behinderter Menschen
Samuel Koch, Schauspieler, bekannt aus Wetten dass..?
Kristina Vogel, Doppel-Olympiasiegerin, 17-fache Weltmeisterin im Bahnradfahren
Raul Krauthausen, Aktivist, Autor, Medienmacher
Janina Nagel, kleinwüchsige Content-Creatorin
René Schaar, Petitionsstarter, Diversity Manager beim NDR
Sabrina Lorenz, Petitionsstarterin, Beraterin für Inklusion
Michel Arriens, Petitionsplattform innn.it
Aktuelle Entwicklung
Erst vor wenigen Tagen zogen anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen um den 5. Mai herum tausende Demonstrant*innen durch Berlin und andere Städte. Bei der Abschlusskundgebung in Berlin übergaben die Aktivist*innen knapp 100.000 Unterschriften an Bundestagsabgeordnete – darunter Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow, der seine Unterstützung zusagte. Auch zur ersten Lesung der Reform im Bundestag am 7. Mai 2026 waren behinderte Aktivist*innen vor Ort – ihre Petition wurde in der Plenardebatte lobend zitiert. Die Petition auf der Plattform innn.it „Kein Freifahrtschein für Barrieren!“ wächst seitdem rasant.
Hintergrund
Die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes soll nach Informationen der Bundesregierung Barrieren abbauen, Diskriminierung verhindern und gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen – auch und insbesondere in der Privatwirtschaft. Doch genau dort bleibt der Entwurf aus Sicht vieler behinderter Menschen, Selbstvertretungsorganisationen und Verbände zu unverbindlich. Statt klare Verpflichtungen und Rechte zu schaffen, lässt die BGG-Reform Barrierefreiheit weiterhin vom guten Willen einzelner Unternehmen und Behörden abhängen. Unternehmen werden sogar von Maßnahmen zur Barrierefreiheit und für angemessene Vorkehrungen ausgenommen, in dem diese pauschal als unverhältnismäßige und unbillige Belastung im Gesetz tituliert werden.
Die Petition auf der Plattform innn.it fordert deshalb: Barrierefreiheit muss verbindlich und einklagbar werden – insbesondere in Kinos, Arztpraxen, Restaurants, Konzerthallen und an anderen Orten der Privatwirtschaft. Menschen mit Behinderung dürfen nicht länger vor verschlossenen Türen stehen, weil der Gesetzgeber Barrierefreiheit zur Verhandlungssache macht und Ausnahmen wie die „unzumutbare Belastung“ weiter absichert.
Mehr als 140.000 Menschen unterstützen die Petition inzwischen – und minütlich werden es mehr. Sie fordern ein Gesetz, das Barrieren beseitigt: mit klaren Pflichten, wirksamen Sanktionen und echten Rechten für behinderte Menschen.
Zitate
Raúl Krauthausen, Aktivist, Autor & Medienmacher: „Teilhabeleistungen streichen, Barrierefreiheit zum ‚Nice-to-have‘ degradieren, Anti-Diskriminierungsgesetze verwässern – Der Angriff auf Menschen mit Behinderung und ihre Familien ist im vollem Gange. Wer an uns spart, spart an Menschenrechten. Wir dürfen jetzt nicht leise sein!“
René Schaar, Petitionsstarter & Diversity Manager beim NDR: „Wir wollen nichts Besonderes. Wir wollen einfach teilhaben – ohne Planungsstress, ohne Angst vor Abweisung, ohne Treppen, ohne Toiletten im Keller und ohne ‘Du kommst hier nicht rein’. Barrierefreiheit ist kein Luxus. Sie ist Voraussetzung für Grundrechte. Der Bundestag muss entscheiden, ob er ein Gesetz macht, das Barrieren abbaut – oder eines, das sie weiter schützt“
Sabrina Lorenz, Petitionsstarterin, Sozialarbeiterin, Beraterin zu Inklusion: „Menschenwürde ist mehr als Existenzsicherung: Sie bedeutet selbstbestimmte Teilhabe. Ein Leben nach den eigenen Vorstellungen. Kein Rechenposten im Staatshaushalt. Doch genau das droht uns: BGG-Reform und Kürzungen bei der Eingliederungshilfe machen Teilhabe zur Kontostands-gerechtigkeit.“




