Berlin (kobinet)
Heute ist der 18. Mai 2026.
Behinderte Aktivist-innen haben Politiker-innen getroffen.
Ein Aktivist ist eine Person.
Die Person will etwas ändern.
Die Person will die Gesellschaft ändern.
Das Treffen war im Paul-Löbe-Haus in Berlin.
Das Paul-Löbe-Haus gehört zum Deutschen Bundes-Tag.
Bei dem Treffen dabei waren:
Bärbel Bas ist Bundes-Ministerin für Arbeit und Soziales.
Eine Bundes-Ministerin leitet ein wichtiges Amt.
Sie ist für ein bestimmtes Thema zuständig.
Jürgen Dusel ist der Bundes-Behinderten-Beauftragte.
Er kümmert sich um die Rechte behinderter Menschen.
Heike Heubach ist Mitglied der SPD.
Die SPD ist eine Partei in Deutschland.
SPD ist die Abkürzung für: Sozial-demokratische Partei Deutschlands.
Sie setzt sich für behinderte Menschen ein.
Auch bekannte Menschen waren dabei.
Samuel Koch ist Schauspieler.
Kristina Vogel hat 2 Gold-Medaillen gewonnen.
Die Olympischen Spiele sind Sport-Wett-Kämpfe.
Sportler aus vielen Ländern machen mit.
Sie hat bei den Olympischen Spielen im Rad-Fahren gewonnen.
Raul Krauthausen ist Aktivist und Autor.
René Schaar und Sabrina Lorenz haben eine Petition gestartet.
Eine Petition ist eine Bitte an wichtige Leute.
Viele Menschen unterschreiben die Bitte.
Die Aktivist-innen haben über 150.000 Unterschriften übergeben.
Diese Unterschriften fordern mehr Barriere-Freiheit.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Das soll auch für Cafés, Restaurants und Arzt-Praxen gelten.
Die Aktivist-innen lehnen den neuen Gesetz-Entwurf ab.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein Plan für ein neues Gesetz.
Es geht um eine Reform des Behinderten-Gleichstellungs-Gesetzes.
Eine Reform bedeutet: Etwas wird geändert.
Das Ziel ist, dass etwas besser wird.
Dieses Gesetz heißt kurz BGG.
Das BGG hilft Menschen mit Behinderung.
Es stärkt ihre Rechte.
Viele sehen den Entwurf als Rückschritt.
Ein Rückschritt bedeutet: Es wird schlechter statt besser.
Der Entwurf macht Barriere-Freiheit nicht zur Pflicht.
Firmen können selbst entscheiden.
Sie müssen nicht barriere-frei werden.
Das finden viele behinderte Menschen falsch.
Vor einigen Tagen war der Europäische Protest-Tag.
Dieser Aktions-Tag ist für Menschen mit Behinderung.
Er ist jedes Jahr rund um den 5. Mai.
Tausende Menschen haben in Berlin demonstriert.
Demonstrieren bedeutet: Gemeinsam für etwas auf die Straße gehen.
Auch in anderen Städten haben Menschen demonstriert.
Am 7. Mai 2026 wurde das BGG im Bundes-Tag besprochen.
Aktivist-innen waren auch dort vor Ort.
Die Petition wurde in der Debatte gelobt.
Eine Debatte ist ein Streit-gespräch.
Dabei reden Menschen über verschiedene Meinungen.
Die Petition wächst seitdem schnell weiter.
Die Petition hat jetzt über 150.000 Unterschriften.
Sie heißt: Kein Frei-Fahr-Schein für Barrieren!
Ein Frei-Fahr-Schein bedeutet hier: Firmen dürfen Barrieren behalten.
Sie werden nicht bestraft.
Du kannst die Petition hier unterschreiben:
innn.it/bggDie Petition fordert klare Regeln für Barriere-Freiheit.
Barriere-Freiheit soll Pflicht sein.
Das soll in Kinos, Arzt-Praxen und Restaurants gelten.
Firmen sollen bestraft werden.
Das gilt, wenn sie sich nicht daran halten.
Behinderte Menschen sollen echte Rechte bekommen.
Raúl Krauthausen sagt:
Wer bei behinderten Menschen spart, spart an Menschen-Rechten.
Wir dürfen jetzt nicht leise sein.
René Schaar sagt:
Wir wollen einfach mitmachen wie alle anderen.
Barriere-Freiheit ist kein Luxus.
Luxus bedeutet: Etwas ist besonders teuer.
Nicht alle können es sich leisten.
Barriere-Freiheit ist ein Grund-Recht.
Grund-Rechte sind wichtige Rechte für alle Menschen in Deutschland.
Sie stehen im Grund-Gesetz.
Sabrina Lorenz sagt:
Menschen-Würde bedeutet mehr als nur überleben.
Jeder Mensch ist wichtig und wertvoll.
Alle Menschen muss man gut und gleich behandeln.
Menschen-Würde bedeutet: Selbst entscheiden können.
Menschen-Würde bedeutet: Am Leben teil-haben.
Das muss das Gesetz sicherstellen.

Foto: AbilityWatch
Berlin (kobinet) Heute, am 18. Mai 2026, haben sich behinderte Aktivist*innen, die sich für bessere Regeln zur Barrierefreiheit bei der Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) einsetzen, mit der Bundesarbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD), dem Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel (SPD) und der teilhabepolitischen Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion, Heike Heubach, zum Gespräch im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages getroffen. Die Aktivist*innen haben dabei die mittlerweile über 150.000 gesammelten Unterschriften für eine konsequente Verpflichtung von Cafés, Restaurants, Arztpraxen und anderen privatwirtschaftlichen Unternehmen zur Barrierefreiheit übergeben. Den derzeitigen Gesetzentwurf für die bereits im Bundestag diskutierte und geplante Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes lehnen sie ab. Die Aktivist*innen und zahlreiche Behindertenverbände sehen darin einen massiven Rückschritt in Sachen Inklusion.
Mit dabei bei dem Gespräch und Fototermin waren nach Informationen der Aktiven u.a.:
Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales
Jürgen Dusel, Bundesbehindertenbeauftragter
Heike Heubach, Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für die Belange behinderter Menschen
Samuel Koch, Schauspieler, bekannt aus Wetten dass..?
Kristina Vogel, Doppel-Olympiasiegerin, 17-fache Weltmeisterin im Bahnradfahren
Raul Krauthausen, Aktivist, Autor, Medienmacher
Janina Nagel, kleinwüchsige Content-Creatorin
René Schaar, Petitionsstarter, Diversity Manager beim NDR
Sabrina Lorenz, Petitionsstarterin, Beraterin für Inklusion
Michel Arriens, Petitionsplattform innn.it
Aktuelle Entwicklung
Erst vor wenigen Tagen zogen anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen um den 5. Mai herum tausende Demonstrant*innen durch Berlin und andere Städte. Bei der Abschlusskundgebung in Berlin übergaben die Aktivist*innen knapp 100.000 Unterschriften an Bundestagsabgeordnete – darunter Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow, der seine Unterstützung zusagte. Auch zur ersten Lesung der Reform im Bundestag am 7. Mai 2026 waren behinderte Aktivist*innen vor Ort – ihre Petition wurde in der Plenardebatte lobend zitiert. Die Petition auf der Plattform innn.it „Kein Freifahrtschein für Barrieren!“ wächst seitdem rasant an und hat mittlerweile die 150.000 Unterzeichner*innen überschritten.
Hintergrund
Die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes soll nach Informationen der Bundesregierung Barrieren abbauen, Diskriminierung verhindern und gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen – auch und insbesondere in der Privatwirtschaft. Doch genau dort bleibt der Entwurf aus Sicht vieler behinderter Menschen, Selbstvertretungsorganisationen und Verbände zu unverbindlich. Statt klare Verpflichtungen und Rechte zu schaffen, lässt die BGG-Reform Barrierefreiheit weiterhin vom guten Willen einzelner Unternehmen und Behörden abhängen. Unternehmen werden sogar von Maßnahmen zur Barrierefreiheit und für angemessene Vorkehrungen ausgenommen, in dem diese pauschal als unverhältnismäßige und unbillige Belastung im Gesetz tituliert werden.
Die Petition auf der Plattform innn.it fordert deshalb: Barrierefreiheit muss verbindlich und einklagbar werden – insbesondere in Kinos, Arztpraxen, Restaurants, Konzerthallen und an anderen Orten der Privatwirtschaft. Menschen mit Behinderung dürfen nicht länger vor verschlossenen Türen stehen, weil der Gesetzgeber Barrierefreiheit zur Verhandlungssache macht und Ausnahmen wie die „unzumutbare Belastung“ weiter absichert.
Die über 150.000 Menschen, die die Petition inzwischen unterstützen, fordern ein Gesetz, das Barrieren beseitigt: mit klaren Pflichten, wirksamen Sanktionen und echten Rechten für behinderte Menschen.
Zitate
Raúl Krauthausen, Aktivist, Autor & Medienmacher: „Teilhabeleistungen streichen, Barrierefreiheit zum ‚Nice-to-have‘ degradieren, Anti-Diskriminierungsgesetze verwässern – Der Angriff auf Menschen mit Behinderung und ihre Familien ist im vollem Gange. Wer an uns spart, spart an Menschenrechten. Wir dürfen jetzt nicht leise sein!“
René Schaar, Petitionsstarter & Diversity Manager beim NDR: „Wir wollen nichts Besonderes. Wir wollen einfach teilhaben – ohne Planungsstress, ohne Angst vor Abweisung, ohne Treppen, ohne Toiletten im Keller und ohne ‘Du kommst hier nicht rein’. Barrierefreiheit ist kein Luxus. Sie ist Voraussetzung für Grundrechte. Der Bundestag muss entscheiden, ob er ein Gesetz macht, das Barrieren abbaut – oder eines, das sie weiter schützt“
Sabrina Lorenz, Petitionsstarterin, Sozialarbeiterin, Beraterin zu Inklusion: „Menschenwürde ist mehr als Existenzsicherung: Sie bedeutet selbstbestimmte Teilhabe. Ein Leben nach den eigenen Vorstellungen. Kein Rechenposten im Staatshaushalt. Doch genau das droht uns: BGG-Reform und Kürzungen bei der Eingliederungshilfe machen Teilhabe zur Kontostands-gerechtigkeit.“

Foto: AbilityWatch
Berlin (kobinet) Heute, am 18. Mai 2026, haben sich behinderte Aktivist*innen, die sich für bessere Regeln zur Barrierefreiheit bei der Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) einsetzen, mit der Bundesarbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD), dem Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel (SPD) und der teilhabepolitischen Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion, Heike Heubach, zum Gespräch im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages getroffen. Die Aktivist*innen haben dabei die mittlerweile über 150.000 gesammelten Unterschriften für eine konsequente Verpflichtung von Cafés, Restaurants, Arztpraxen und anderen privatwirtschaftlichen Unternehmen zur Barrierefreiheit übergeben. Den derzeitigen Gesetzentwurf für die bereits im Bundestag diskutierte und geplante Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes lehnen sie ab. Die Aktivist*innen und zahlreiche Behindertenverbände sehen darin einen massiven Rückschritt in Sachen Inklusion.
Mit dabei bei dem Gespräch und Fototermin waren nach Informationen der Aktiven u.a.:
Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales
Jürgen Dusel, Bundesbehindertenbeauftragter
Heike Heubach, Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für die Belange behinderter Menschen
Samuel Koch, Schauspieler, bekannt aus Wetten dass..?
Kristina Vogel, Doppel-Olympiasiegerin, 17-fache Weltmeisterin im Bahnradfahren
Raul Krauthausen, Aktivist, Autor, Medienmacher
Janina Nagel, kleinwüchsige Content-Creatorin
René Schaar, Petitionsstarter, Diversity Manager beim NDR
Sabrina Lorenz, Petitionsstarterin, Beraterin für Inklusion
Michel Arriens, Petitionsplattform innn.it
Aktuelle Entwicklung
Erst vor wenigen Tagen zogen anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen um den 5. Mai herum tausende Demonstrant*innen durch Berlin und andere Städte. Bei der Abschlusskundgebung in Berlin übergaben die Aktivist*innen knapp 100.000 Unterschriften an Bundestagsabgeordnete – darunter Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow, der seine Unterstützung zusagte. Auch zur ersten Lesung der Reform im Bundestag am 7. Mai 2026 waren behinderte Aktivist*innen vor Ort – ihre Petition wurde in der Plenardebatte lobend zitiert. Die Petition auf der Plattform innn.it „Kein Freifahrtschein für Barrieren!“ wächst seitdem rasant an und hat mittlerweile die 150.000 Unterzeichner*innen überschritten.
Hintergrund
Die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes soll nach Informationen der Bundesregierung Barrieren abbauen, Diskriminierung verhindern und gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen – auch und insbesondere in der Privatwirtschaft. Doch genau dort bleibt der Entwurf aus Sicht vieler behinderter Menschen, Selbstvertretungsorganisationen und Verbände zu unverbindlich. Statt klare Verpflichtungen und Rechte zu schaffen, lässt die BGG-Reform Barrierefreiheit weiterhin vom guten Willen einzelner Unternehmen und Behörden abhängen. Unternehmen werden sogar von Maßnahmen zur Barrierefreiheit und für angemessene Vorkehrungen ausgenommen, in dem diese pauschal als unverhältnismäßige und unbillige Belastung im Gesetz tituliert werden.
Die Petition auf der Plattform innn.it fordert deshalb: Barrierefreiheit muss verbindlich und einklagbar werden – insbesondere in Kinos, Arztpraxen, Restaurants, Konzerthallen und an anderen Orten der Privatwirtschaft. Menschen mit Behinderung dürfen nicht länger vor verschlossenen Türen stehen, weil der Gesetzgeber Barrierefreiheit zur Verhandlungssache macht und Ausnahmen wie die „unzumutbare Belastung“ weiter absichert.
Die über 150.000 Menschen, die die Petition inzwischen unterstützen, fordern ein Gesetz, das Barrieren beseitigt: mit klaren Pflichten, wirksamen Sanktionen und echten Rechten für behinderte Menschen.
Zitate
Raúl Krauthausen, Aktivist, Autor & Medienmacher: „Teilhabeleistungen streichen, Barrierefreiheit zum ‚Nice-to-have‘ degradieren, Anti-Diskriminierungsgesetze verwässern – Der Angriff auf Menschen mit Behinderung und ihre Familien ist im vollem Gange. Wer an uns spart, spart an Menschenrechten. Wir dürfen jetzt nicht leise sein!“
René Schaar, Petitionsstarter & Diversity Manager beim NDR: „Wir wollen nichts Besonderes. Wir wollen einfach teilhaben – ohne Planungsstress, ohne Angst vor Abweisung, ohne Treppen, ohne Toiletten im Keller und ohne ‘Du kommst hier nicht rein’. Barrierefreiheit ist kein Luxus. Sie ist Voraussetzung für Grundrechte. Der Bundestag muss entscheiden, ob er ein Gesetz macht, das Barrieren abbaut – oder eines, das sie weiter schützt“
Sabrina Lorenz, Petitionsstarterin, Sozialarbeiterin, Beraterin zu Inklusion: „Menschenwürde ist mehr als Existenzsicherung: Sie bedeutet selbstbestimmte Teilhabe. Ein Leben nach den eigenen Vorstellungen. Kein Rechenposten im Staatshaushalt. Doch genau das droht uns: BGG-Reform und Kürzungen bei der Eingliederungshilfe machen Teilhabe zur Kontostands-gerechtigkeit.“




