KARSTEDT (kobinet)
Der Verein Associata e.V. hat am 10. Mai eine Protest-Aktion gemacht.
e.V. bedeutet: eingetragener Verein.
Das ist eine Gruppe von Menschen mit einem gemeinsamen Ziel.
Die Gruppe ist beim Staat offiziell angemeldet.
Protest bedeutet: Menschen sind gegen etwas.
Sie zeigen das öffentlich.
Sie wollen eine Änderung.
Der Verein hat seinen Sitz in Karstädt-Sargleben.
Das Motto der Aktion war: Assistenz-Hunde in der Warte-schleife.
Eine Warte-schleife ist Warte-zeit am Telefon.
Du wartest, bis jemand mit dir spricht.
Die Aktion fand in der Aktions-Woche zum Europäischen Protest-Tag statt.
Eine Aktions-Woche ist eine ganze Woche mit besonderen Veranstaltungen.
Alle Veranstaltungen haben dasselbe Thema.
Der Europäische Protest-Tag findet jedes Jahr am 5. Mai statt.
An diesem Tag setzen sich Menschen in ganz Europa für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein.
Der Europäische Protest-Tag ist für die Gleich-stellung von Menschen mit Behinderung.
Gleich-stellung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Niemand hat Nachteile.
Viele Menschen brauchen einen Assistenz-Hund.
Ein Assistenz-Hund ist ein besonders ausgebildeter Hund.
Er hilft Menschen mit Behinderung im Alltag.
Mit einem Assistenz-Hund können diese Menschen am Leben teil-nehmen.
Teil-habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Dafür muss der Assistenz-Hund eine Prüfung bestehen.
Seit Juli 2024 gibt es aber keine Prüfungen mehr.
Das bedeutet: Menschen müssen warten.
Sie können deshalb nicht teil-nehmen.
Warum gibt es keine Prüfungen mehr?
Es gibt keine zuständige Stelle für die Prüfungen.
Eine zuständige Stelle ist ein Amt oder eine Behörde.
Diese Stelle ist verantwortlich für eine bestimmte Aufgabe.
Diese Stelle sollte Ausbildungs-Stätten prüfen und bestätigen.
Eine Ausbildungs-Stätte ist ein Ort, wo Assistenz-Hunde ausgebildet werden.
Ohne bestätigte Ausbildungs-Stätte darf kein Hund geprüft werden.
Das Gesetz dazu gilt schon seit über 4 Jahren.
Thomas Hansen ist Mitglied im Vorstand von Associata e.V.
Der Vorstand ist eine kleine Gruppe von Menschen in einem Verein.
Diese Gruppe leitet den Verein.
Thomas Hansen hat bei der Aktion gesprochen.
Er fordert die Bundes-Regierung und den Bundes-Tag zum Handeln auf.
Sie sollen das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz schnell ändern.
Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz ist ein Gesetz.
Es hilft Menschen mit Behinderung.
Ein Bundes-land ist ein Teil von Deutschland.
Deutschland hat 16 Bundes-länder.
Mit der Gesetz-Änderung können Assistenz-Hund-Teams endlich geprüft werden.
Dann können Menschen mit Assistenz-Hund ihre Rechte nutzen.
An der Protest-Aktion haben Menschen aus 5 Bundes-Ländern teil-genommen.
Die freiwilligen Helfer des Vereins haben sich sehr gefreut.

Foto: Associata e.V.
KARSTEDT (kobinet) Unter dem Motto "Assistenzhunde in der Warteschleife" hat der Verein Associata e.V. mit Sitz in 19357 Karstädt – Sargleben mit einer Protestaktion am 10. Mai im Rahmen der Aktionswoche zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf die festgefahrene Situation derjenigen Menschen hingewiesen, die zur sozialen Teilhabe auf einen Assistenzhund angewiesen sind. Obwohl gesetzliche Regelungen zum Assistenzhund im Behindertengleichstellungsgesetz und mit der Assistenzhunde-Verordnung bestehen, sind bereits seit Juli 2024, nach Auslaufen gesetzlicher Übergangsregelungen, keine Prüfungen für Assistenzhunde-Teams möglich. Und wenn Prüfungen ausfallen, warten Menschen auf Teilhabe und Sicherheit im Alltag.
Grund dafür ist, dass auch über vier Jahre nach Inkrafttreten der gesetzlichen Regelungen keine fachliche Stelle zur Zertifizierung von Ausbildungsstätten gebildet werden konnte. Und Prüfungen können nur dann abgenommen werden, wenn die Ausbildung der Assistenzhunde-Teams in einer zertifizierten Ausbildungsstätte erfolgt ist.
Thomas Hansen, Vorstandsmitglied von Associata e.V., forderte in seiner kurzen Ansprache Bundesregierung und Bundestag auf, die in der Reform des BGG – Behindertengleichstellungsgesetzes – enthaltenen notwendigen und an sich unstrittigen gesetzlichen Änderungen nunmehr zügig zu beschließen, damit auch Menschen mit ihrem Assistenzhund endlich ihre gesetzlich festgelegten Rechte wahrnehmen können.
An der Protestaktion von Ort haben Menschen aus fünf Bundesländern teilgenommen. Über diese sehr gute Resonanz haben sich die ehrenamtlich Aktiven des Vereins sehr gefreut.

Foto: Associata e.V.
KARSTEDT (kobinet) Unter dem Motto "Assistenzhunde in der Warteschleife" hat der Verein Associata e.V. mit Sitz in 19357 Karstädt – Sargleben mit einer Protestaktion am 10. Mai im Rahmen der Aktionswoche zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf die festgefahrene Situation derjenigen Menschen hingewiesen, die zur sozialen Teilhabe auf einen Assistenzhund angewiesen sind. Obwohl gesetzliche Regelungen zum Assistenzhund im Behindertengleichstellungsgesetz und mit der Assistenzhunde-Verordnung bestehen, sind bereits seit Juli 2024, nach Auslaufen gesetzlicher Übergangsregelungen, keine Prüfungen für Assistenzhunde-Teams möglich. Und wenn Prüfungen ausfallen, warten Menschen auf Teilhabe und Sicherheit im Alltag.
Grund dafür ist, dass auch über vier Jahre nach Inkrafttreten der gesetzlichen Regelungen keine fachliche Stelle zur Zertifizierung von Ausbildungsstätten gebildet werden konnte. Und Prüfungen können nur dann abgenommen werden, wenn die Ausbildung der Assistenzhunde-Teams in einer zertifizierten Ausbildungsstätte erfolgt ist.
Thomas Hansen, Vorstandsmitglied von Associata e.V., forderte in seiner kurzen Ansprache Bundesregierung und Bundestag auf, die in der Reform des BGG – Behindertengleichstellungsgesetzes – enthaltenen notwendigen und an sich unstrittigen gesetzlichen Änderungen nunmehr zügig zu beschließen, damit auch Menschen mit ihrem Assistenzhund endlich ihre gesetzlich festgelegten Rechte wahrnehmen können.
An der Protestaktion von Ort haben Menschen aus fünf Bundesländern teilgenommen. Über diese sehr gute Resonanz haben sich die ehrenamtlich Aktiven des Vereins sehr gefreut.




