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Zwischenruf zu verpasster Chance beim G7-Beauftragtentreffen

Bild vom Treffen mit Behindertenverbänden in der US-Botschaft am 1.9.22
Bild vom Treffen in der US-Botschaft am 1.9.22
Foto: US-Botschaft

Berlin (kobinet) Mit einem kritischen Kommentar in Sachen mangelnder Partizipation beim am 2. September durchgeführten Treffen der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen aus Frankreich, Italien, den Vereinigten Staaten von Amerika, dem Vereinigten Königreich, aus Indien, Kanada, Japan, Indonesien sowie der Europäischen Kommission auf Einladung Deutschlands hat sich Alexander Ahrens von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zu Wort gemeldet. Erst am Vortag hatte er in der US-amerikanischen Botschaft erlebt, wie es in Sachen Partizipation anders gehen kann, als dort eine Reihe von Vertreter*innen deutscher Behindertenverbände eingeladen waren.

Karriere im Dialog

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Foto: Susanne Göbel

Hamburg (kobinet) Die Ausstellungen zum Dialog im Dunkeln gibt es schon seit vielen Jahren in verschiedenen Städten Deutschlands. Das Unternehmen Dialogue Social Enterprise, das in vielerlei Hinsicht innovativ im Ausstellungswesen und bei der Bewusstseinsbildung im Hinblick auf Behinderungen aktiv ist, hat aktuelle einige Stellenausschreibungen veröffentlicht.

Treffen der G7-Behindertenbeauftragten in Berlin

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Auf Einladung des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, kommen heute in Berlin die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen aus Frankreich, Italien, den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Vereinigten Königreich sowie aus Indien zusammen. Aus Kanada wird die Ministerin für Beschäftigung, Personalentwicklung und Inklusion, Carla Qualtrough, teilnehmen. Die Beauftragten aus Japan und Indonesien sowie die Europäische Kommission waren digital zugeschaltet.

Sozialverband fordert 365-Euro-Ticket

Ein Regionalzug auf Schienen unterwegs
Regionalzug unterwegs
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Das 9-Euro-Ticket war ein voller Erfolg. Busse und Bahnen zu nutzen, ohne auf den einzelnen Euro zu achten, das war für sehr viele Menschen eine große Entlastung. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt die Meinungen in der Bundesregierung, hinsichtlich einer Nachfolgeregelung doch noch einlenken zu wollen.

Freiwilliges Ökologisches Jahr für ALLE eröffnet

Kreis, der mit weiteren bunten Kreisen angefüllt ist.
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Foto: Aktion Mensch

VERDEN (kobinet) Das Projekt „FÖJ für ALLE!“ von Netzwerk alma hat sich mit der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz das Ziel gesetzt, die Teilnahme am diesjährigen niedersächsischen FÖJ-Durchgang für junge Menschen aller Befähigung zu ermöglichen. Seit einem Jahr laufen hier im Hintergrund bereits die Planungen und Vorbereitungen, um erstmalig ein inklusives FÖJ anzubieten.

Explodierende Energiepreise bedrohen soziale Infrastruktur

Geldscheine
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Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Für soziale Dienste und Einrichtungen drohen weite Teile der sozialen Infrastruktur durch die explodierenden Energiepreise eingeebnet zu werden. Davor warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband. Gefährdet ist nach Einschätzung dieses Verbandes das gesamte Spektrum sozialer Angebote, von Beratungsstellen bis zu Pflegeeinrichtungen, die teilweise mit einer Verzehnfachung der Kosten für Gas und Strom rechnen und noch nicht wissen, wie diese finanziert werden sollen.

Regelung für feste Stellplätze für E-Scooter in Braunschweig

E-Roller, der mitten auf dem Gehweg steht
E-Roller, der mitten auf dem Gehweg steht
Foto: omp

Braunschweig (kobinet) In Braunschweig gibt es ca. 2.000 Miet-E-Scooter von drei Anbietern. Durch falsch abgestellte E-Scooter kommt es immer wieder zu Behinderungen und Gefährdungen im Straßenverkehr, insbesondere für Fußgänger und geh- oder sehbeeinträchtigte Menschen. Um diese Gefahren zu reduzieren, etabliert die Stadt Braunschweig deshalb nach erfolgreicher Erprobung der E-Scooter-Parkflächen am Bahnhofsvorplatz nun innerhalb der Okerumflut ein stationsgebundenes Park- und Verleihsystem. In diesem Bereich liegt die höchste Dichte und Nutzungsrate von E-Scootern vor. Darauf hat Aytekin Demirbas die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Kritik am saarländischen Aktionsplan

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Saarbrücken (kobinet) Am 17. August hat die saarländische Landesregierung ihren 2. Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention veröffentlicht. Was lange währt, scheint nicht immer gut zu sein. Das bringt zumindest Dunja Reichert vom saarländischen Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter in einem Interview des saarländischen Rundfunks zum Ausdruck. Gerade in Sachen Barrierefreiheit mangele es an vielen Stellen.

INKLUSIVA startet heute online

Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Zwei Tage lang dreht sich in diesem Jahr alles um das Thema „Teilhabe für alle! Wie wollen wir 2030 zusammenleben?“. Bei der Messe INKLUSIVA, die heute am 2. September digital startet, geht es um den Austausch, wie gesellschaftliches inklusives Leben in der Zukunft aussieht und welche Prozesse jetzt anzustoßen sind, um den Wandel aktiv zu gestalten. „Die Messe macht dabei gute Beispiele in allen Lebensbereichen sichtbar und den Inklusionsgedanken greifbar“, sagte der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer. Organisiert wird die Inklusionsmesse vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz (ZsL Mainz) und der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe Rheinland-Pfalz.

Sichtweisen-Podcast: Selbstbestimmt einkaufen dank Liefer- und Abholservices

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Einkaufen im Super- oder Drogeriemarkt kann für blinde und sehbehinderte Menschen eine anstrengende Angelegenheit sein. Kisten und Aufsteller stehen im Weg herum, die Beleuchtung ist nicht immer optimal oder kleine Preisschilder nicht lesbar. Große Lebensmittel- und Drogerieketten bieten mittlerweile Liefer- und Abholservices an. Auf den jeweiligen Webseiten und Online-Shops können Nutzerinnen und Nutzer ihren Einkauf in einen virtuellen Warenkorb legen – bequem von zu Hause aus. Anschließend können Sie wählen, ob sie sich die Waren liefern lassen oder direkt im Markt abholen. „Sichtweisen“-Redakteurin Lisa Mümmler berichtet, wie das selbstbestimmte Einkaufen funktioniert, wie es im Newsletter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands dbsv-direkt heißt.

„Ich bin nicht so behindert wie ihr mich macht“

Alter Bahnwaggon, mit Gebüsch überwachsen
Alter Bahnwaggon, mit Gebüsch überwachsen
Foto: Hands off my tags! Michael Gaida

München (kobinet) Ein Instagram Post von vor sechs Tagen macht derzeit die Runde im Netz. Die Musikerin Panah, wegen einer Behinderung Rollstuhlnutzend, ist sehr viel unterwegs und nutzt dabei die Deutsche Bahn bzw. sie möchte das gern. Aber immer wieder legt der Konzern ihr Barrieren in den Weg. In dem Post macht sie sich ihrer Verzweiflung Luft und beschreibt, wie sie eben nicht ohne Bedingungen mobil ist.

Premiere für den inklusiven Kart-Sport gelungen

Gruppe von Rennfahrern mit und ohne Rollstuhl
Die Sieger aus den fünf Sichtungsläufen
Foto: PARAVAN

PFONSTETTEN-AICHELAU (kobinet) Im Rahmen der ADAC GT Masters hat am Lausitz-Ring die Wettbewerbspremiere für den inklusiven Kart-Sport stattgefunden. Sie bot jungen Menschen mit und ohne Handicap die Möglichkeit, ihr Können im direkten Wettbewerb unter Beweis zu stellen – unter gleichen Voraussetzungen mit ein und demselben Sportgerät.

LWV fördert psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen mit über 2,8 Millionen Euro

Logo: LWV Hessen
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Foto: LWV Hessen

Kassel (kobinet) Mit mehr als 2,8 Millionen Euro wird der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen die Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) in Hessen 2022 unterstützen. Das hat der Verwaltungsausschuss des LWV jetzt beschlossen. Die PSKB sind ein niedrigschwelliges ambulantes Angebot für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige, die hier vorübergehend oder auch langfristig Unterstützung finden – oft im Anschluss an einen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik

Trainer*in für Grundqualifizierungen von EUTB-Berater*innen gesucht

Logo: Selbstbestimmt Leben Unabhängig Gemeinsam
Logo: Selbstbestimmt Leben Unabhängig Gemeinsam
Foto: Selbstbestimmt Leben Unabhängig Gemeinsam

Berlin (kobinet) Die Fachstelle Teilhabeberatung sucht für die Grundqualifizierungen von EUTB-Berater*innen neue Trainer*innen. Die Weiterbildung zum/zur Trainer*in erfolgt ab November 2022 durch erfahrene Ausbilder*innen der Fachstelle Teilhabeberatung. Wir suchen auch Menschen mit Lernschwierigkeiten und Angehörige mit PEER Erfahrung, heißt es in einer Ausschreibung von Selbstbestimmt Leben Unabhängig Gemeinsam.

INKLUSIVA am 2./3. September digital und in Präsenz in Mainz

Plakat für die INKLUSIVA 2022 Teilhabe für Alle
Plakat für die INKLUSIVA 2022
Foto: INKLUSIVA

Mainz (kobinet) Die 4. Inklusionsmesse Rheinland-Pfalz INKLUSIVA findet am 2. September 2022 digital (www.inklusiva.info) und am 3. September in Präsenz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt. Zwei Tage lang dreht sich dabei alles rund um das Thema Inklusion. Unter dem diesjährigen Motto „Teilhabe für alle! Wie wollen wir 2030 zusammenleben?“ geht es um den Austausch, wie wir uns ein inklusives Leben im Jahr 2030 vorstellen und welche Prozesse dafür jetzt angestoßen und aktiv gestaltet werden müssen. Dafür werden vor allem die Bereiche Arbeit, Bildung, Gesundheit und Freizeit in den Fokus genommen.

Ausstellung: überZEUGEN – Geschichten von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und der Ukraine

Infozeichen
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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Am 3. September wird im bündnisgrünen Kiezbüro der Abgeordneten Catrin Wahlen in der Karl-Kunger-Strasse 69 in 12435 Berlin die inklusive Wanderausstellung „Geschichten von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und der Ukraine“ eröffnet. Die Ausstellung befasst sich mit der Frage nach dem Wert des Lebens und der Menschenwürde und analysiert die Entwicklung des Verständnisses von „Behinderung“, „Fürsorge“ und „Partizipation“ seit dem Ende des zweiten Weltkrieges bis heute, wie es in einer Presseankündigung der Veranstalter heißt.

VdK: Wegfall der Hinzuverdienstgrenze hilft älteren Geringverdienern nicht

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung will Medienberichten zufolge die Hinzuverdienstgrenzen für alle Arbeitnehmer*innen streichen, die nach einem vorzeitigen Renteneintritt nebenher noch arbeiten. So soll dem Fachkräftemangel begegnet werden. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Das Wegfallen der Hinzuverdienstgrenzen für Frührentner hilft vor allem jenen, die ohnehin schon ordentliche Renten bekommen. Sie können dann den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand besser gestalten. Für sie freut uns diese Regelung, denn der VdK fordert schon lange höhere Hinzuverdienstgrenzen. Nur hilft das nicht Arbeitnehmern in besonders belastenden Berufen und älteren Versicherten, die aufgrund zu geringer beruflicher Qualifikation keine Chancen haben, bis zum Alter von 67 Jahren zu arbeiten. Sie landen in der Arbeitslosigkeit, und es droht ihnen Altersarmut.“

Menschen mit Behinderung wollen aktiv mitbestimmen

Vier Personen mit ihren Urkunden vor dem Schild der Schulungsreihe
Teilnehmende der Schulung als Teilhabe-Berater in Brandenburg
Foto: Special Olympics Deutschland

BERLIN (kobinet) Anfang des Jahres 2021 ist das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Modellprojekt LIVE in 30 ausgewählten Kommunen aus fünf Modellregionen in die operative Arbeit gestartet. Das Ziel ist die Schaffung von nachhaltigen, inklusiven Strukturen in den Kommunen unter aktiven Einbezug von Menschen mit geistiger Behinderung. Im Rahmen des Projekts sollen auf kommunaler Ebene mehr Bewusstsein und Aufmerksamkeit für den Bedarf von Menschen mit Behinderungen in ihren jeweiligen Lebenswelten geschaffen werden. Die innovative Schulung von Teilhabe-Beratenden stellt dabei das Kernstück des Projekts dar.

Conterganaktivisten sehen Jahrestag anders

Paragraphenzeichen unter einer Lupe vor rosafarbenem Hitnergrund
In Sachen Recht nachgefragt
Foto: H. Smikac

KARLSRUHE (kobinet) Die Conterganstiftung lädt anlässlich ihres 50jährigen Bestehens Anfang September 2022 in das „Dorinthotel – An der Messe“ zu Köln – Deutz ein. Laut Aussage der Stiftung werden mehrere hundert Gäste, darunter zahlreiche Conterganbetroffene, erwartet. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Contergangbetroffene, die mit dieser Form der Jubiläumsfeier nicht einverstanden sind. Dazu gehört die Conterganaktivistin Friederike Winter. Sie lädt zu diesem Zeitraum zu einer Mahnwache vor dem Veranstaltungsort ein.

Gemeinde kann von Wohnungslosigkeit bedrohtem Rollstuhlfahrer nicht helfen

drei rote Ausrufezeichen
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Foto: ht

KLIETZ (kobinet) Klietz ist eine kleine Gemeinde mit fast 2.000 Einwohnerinnen und Einwohnern im Elbe-Havel-Land im Landkreis Stendal im Norden von Sachsen-Anhalt. Ein Ort in landschaftlich schöner Gegend in welcher man eventuell gern wohnen möchte. Dort zu wohnen droht jedoch für Marco Zessin zum Alptraum zu werden. Er ist schwerbehindert und pflegebedürftig. In seiner Mobilität ist Herr Zessin Rollstuhlnutzer und nun voraussichtlich auch bald wohnungslos.

Behindertentoiletten in öffentlichen Gebäuden nur mit Schlüssel

Hertha-Margarethe Kerz
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Foto: privat

Hamburg (kobinet) Die Journalistin Hertha-Margarethe Kerz ist u.a. Mitglied des Landesbeirates zur Teilhabe für Menschen mit Behinderung in Hamburg und hat sich in ihrem Beitrag für die kobinet-nachrichten mit abgeschlossenen Behindertentoiletten in öffentlichen Gebäuden in Hamburg beschäftigt.

Behindertenpolitik gendersensibel betrachten

Brigitte Faber, Rika Esser und Martina Puschke
Brigitte Faber, Rika Esser und Martina Puschke
Foto: Dr. Matthias Golbeck

Kassel (kobinet) Auf ihrer politischen Sommertour machte die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Rika Esser, auch einen Stopp in Kassel und traf sich mit den beiden Weibernetz-Vertreterinnen Brigitte Faber und Martina Puschke. Behindertenpolitik müsse gendersensibel betrachtet werden, heißt es im Bericht über den Besuch auf der Internetseite des Weibernetz.

Mit SoVD-12-Punkte-Plan aus der Krise

Porträt Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Der Herbst kommt mit großen Schritten immer näher und die Sorgen und Ängste der Menschen wachsen. Deshalb richtet der Sozialverband Deutschland (SoVD) eine klare Botschaft an die Bundesregierung zur Kabinettsklausur: Die Menschen brauchen Geld, damit am Ende des Monats der Einkaufskorb nicht leer und die Wohnung nicht kalt bleibt. Und sie brauchen die Sicherheit, dass ihnen wegen Lieferengpässen oder fehlender Zahlungsmöglichkeiten nicht der Strom oder das Gas abgedreht wird. Sie müssen sich ihrer Wohnung sicher sein können“, fordert SoVD-Präsident Adolf Bauer. Um genau das zu erreichen, hat der SoVD einen Forderungskatalog mit zwölf Maßnahmen erstellt.

Eine Minute für Inklusion für Alle von Carsten Trimpop

Carsten Trimpop
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Foto: privat

Mainz (kobinet) Seit drei Jahren lebt Carsten Trimpop selbstbestimmt in einer eigenen Wohnung. Vor dem Umzug verbrachte er 25 Jahre in einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderung. Das heutige Vorstandsmitglied des Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) hat sich an der Aktion „Eine Minute für Inklusion“ im Vorfeld der Inklusionsmesse INKLUSIVA beteiligt und wirbt in seinem Statement für Inklusion für Alle. Die INKLUSIVA findet am 2. September digital und am 3. September auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz statt.

Gute Pflege muss bezahlbar bleiben

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Durch die steigenden Kosten für Energie, Lebensmittel und medizinische Produkte sowie in Verbindung mit der lange überfälligen Lohnanpassung für Pflegekräfte ist ein deutliches Steigen der Kosten für Pflegebedürftige absehbar. Der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen weist jetzt mit großer Sorge daraufhin, dass aufgrund steigender Kosten in den Pflegeeinrichtungen, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen nicht weiter zur Kasse gebeten werden dürfen.

Informationen zur Landtagswahl in Niedersachsen

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

HANNOVER (kobinet) Am 9. Oktober findet in Niedersachsen die nächste Landtagswahl statt. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen, die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, die Lebenshilfe Niedersachsen, der niedersächsische Blinden- und Sehbehindertenverband sowie der Behindertensportverband Niedersachsen haben dazu eine Wahlhilfebroschüre in Leichter Sprache herausgebracht.

Klappe Auf war sehr erfolgreich

Gruppenbild des gesamten Ensembles auf der Bühne
Gruppenbild der Preisträger, der Jury und des KLAPPE AUF! Teams
Foto: Klappe Auf! – Lena Kunz

BERLIN (kobinet) Die rundum gelungene fünfte Ausgabe des KLAPPE AUF! Kurzfilmfestivals hatte gestern mit der Preisverleihung ihren krönenden Abschluss gefunden. Nach einer pandemiebedingten Pause von fast drei Jahren konnte endlich wieder Kino als gemeinsames und vor allem für alle Menschen barrierefreies Erlebnis genossen werden.

Neuer Wegweiser der BAR zu Rehabilitation und Teilhabe

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Foto: Susanne Göbel

Frankfurt (kobinet) Auf einen neuen Wegweiser der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) zu Rehabilitation und Teilhabe weist Henry Spradau hin. Die BAR habe damit eine neue Informationsbroschüre herausgebracht, die über das komplexe Reha-System informiert. Die Voraussetzungen und Verfahren der Reha seien komplex und nicht für alle Betroffenen ohne weiteres verständlich. Daher komme es laut Henry Spradau darauf an, die Bedarfe von Rehabilitanden, die konkreten Lebenssituationen von Menschen mit Behinderungen mit ihren besonderen Gegebenheiten, den gesetzlichen Voraussetzungen und Anforderungen und den vielfältigen und einzelfallbezogenen Aufträgen der verschiedenen Träger der Rehabilitation anschaulich deutlich zu machen.

VdK: 1. September wird zum Doomsday für Pflegebedürftige

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der 1. September ist Stichtag für die Tariftreueregelung. Ab diesem Zeitpunkt dürfen ambulante Pflegedienste und Pflegeheime nur noch einen Versorgungsvertrag erhalten, wenn sie ihren Mitarbeiter*innen einen Tariflohn bezahlen oder ein regionalübliches Entgelt. Der VdK Deutschland kritisiert, dass viele Träger von Einrichtungen und Dienste-Anbieter die dadurch entstehenden Kosten an die Pflegebedürftigen weiterreichen und diese zusätzlich belasten. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu: „Der 1. September wird zum Doomsday für Pflegebedürftige. Denn die Preissteigerungen für Pflegeleistungen sind immens, sie liegen bei 30 bis 40 Prozent.“

Eine Minute für Inklusion von Oliver Straub

Plakat für die INKLUSIVA 2022 Teilhabe für Alle
Plakat für die INKLUSIVA 2022
Foto: INKLUSIVA

Mainz (kobinet) Im Vorfeld der Inklusionsmesse INKLUSIVA, die am 2. September online und am 3. September auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz stattfindet, hat sich auch der Aktivist und Peer Berater Oliver Straub mit einer kurzen Videobotschaft unter dem Motto „Eine Minute für Inklusion“ zu Wort gemeldet. Umfassende Barrierefreiheit, der Abbau von Sonderwelten und die Verankerung der Inklusion in den Köpfen sind zentrale Punkte seiner Vision für eine inklusive Gesellschaft 2030.

Geschichte der Evangelische Stiftung Alsterdorf

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Prof. Hanns-Stephan Haas und Bezirksamtsleiter Michael Werner-Boelz bei Vorort-Termin
V.l.n.r. Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Prof. Hanns-Stephan Haas und Bezirksamtsleiter Michael Werner-Boelz bei Vorort-Termin
Foto: Evangelische Stiftung Alsterdorf

Hamburg (kobinet) Die Hamburger Journalistin Hertha-Margarethe Kerz hat sich intensiv mit der Geschichte der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Hamburg beschäftigt. Dabei geht sie in ihrem, den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichtung bereit gestellten Bericht, auch auf die aktuelle Situation und die Pläne für die Zukunft ein.

Buch: Unterwegs mit dem Asperger-Syndrom

Buchcover: Unterwegs mit dem Asperger-Syndrom
Buchcover: Unterwegs mit dem Asperger-Syndrom
Foto: Manuela Kinzel Verlag

Kassel (kobinet) „Unterwegs mit dem Asperger-Syndrom“, so lautet der Titel eines neu erschienenen Buches von Sieglinde G. „Eine Juristin, bei der im Alter von 38 Jahren die Diagnose Asperger-Syndrom gestellt wurde, legt in ihrem Buch authentisch und offen ihre Schwierigkeiten, Besonderheiten und auch Vorteile des Asperger-Daseins dar, die sie auf ihrem bisherigen Lebensweg begleitet haben. Es werden tiefe Einblicke in das Innere eines Aspies gewährt und insbesondere auch die Denkweise wird anhand von alltäglichen Beispielen plastisch geschildert“, heißt es u.a. in der Ankündigung des Buches, das im Juli 2022 im Manuela Künzel Verlag erschienen ist und 16 Euro kostet.

Nicht Wohlstandsverlust sondern Armut

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Die Wirtschaftsweisen warnen vor einem harten Winter und befürchten einen massiven Wohlstandsverlust in Deutschland. Dem widerspricht der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland und stellt fest: Da geht es nicht um Wohlstandsverlust, sondern um Armut !

Hilfe mit Hürden für Geflüchtete

Bild von Anja H.
Bild von Anja H.
Foto: privat

München (kobinet) Emine Kalali arbeitet im von der Aktion Mensch geförderten Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) „Welcome All! Engagement und Unterstützung für geflüchtete behinderte Menschen und ihre Familien fördern und vernetzen“. Zusammen mit Handicap International betreibt die ISL die Datenbank www.hilfsabfrage.de. Eminie Kalali hat den kobinet-nachrichten einen Bericht mit einem Interview mit einer Frau aus München zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt, der zeigt, welch große Hilfe geleistet wird, aber auch welche Herausforderungen damit zum Teil verbunden sind.

Randgruppenkrawall am 17. September um 14:00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz

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Foto: Susanne Göbel

München (kobinet) Am 17. September startet um 14:00 Uhr mit dem Randgruppenkrawall die nächste Protestveranstaltung auf dem Münchner Marienplatz. „Die Welt schaut an diesem Tag wieder auf München und das Oktoberfest. Uns übersieht man häufig und deshalb werden wir erneut LAUT und SICHTBAR, um auf unsere Diskriminierung und die zahlreichen Probleme aufmerksam zu machen”, teilt Patricia Koller, die Veranstalterin der Randgruppenkrawall Behindertenproteste und Vorsitzende des Behindertenverband Bayern e.V. mit.

Warten auf die Bescheide

Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Seit 1. Januar 2018 gibt es in Deutschland die ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTBs). Die über 500 Beratungsstellen, in denen die Peer-Beratung eine wichtige Rolle spielt, wurden 2016 im Bundesteilhabegesetz verankert und werden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert. Voraussichtlich diese Wochen sollen die Bescheide für die weitere Förderung der EUTBs versandt werden. Damit entscheidet sich, welche Beratungsstelle mit welchen Ressourcen für die nächsten sieben Jahre ihre Arbeit fortsetzen können und welche so nicht mehr. Spannung ist also in diesen Tagen landauf landab bei den EUTBs angesagt.

Eine Minute für Inklusion von Esther Junghanns: Selbstbestimmt und selbstverständlich

Plakat für die INKLUSIVA 2022 Teilhabe für Alle
Plakat für die INKLUSIVA 2022
Foto: INKLUSIVA

Trier (kobinet) Im Vorfeld der Inklusionsmesse INKLUSIVA, die am 2. September online und am 3. September auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz stattfindet, wurden kurze Videoclips unter dem Motto „Eine Minute für Inklusion“ entwickelt und in den sozialen Medien verbreitet. In einer Video-Botschaft unter dem Motto „Eine Minute für Inklusion: Selbstbestimmt und selbstverständlich!“ betont die Peer-Beraterin beim Verein Sozialhummer, Esther Junghanns, wie wichtig es ist, dass ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen selbstverständlich ist.

Urlaub im barrierefreien Strandkorb genießen

Barrierefreier Strandkorb in Warnemünde
Barrierefreier Strandkorb in Warnemünde
Foto: Aktion Mensch

Warnemünde (kobinet) „Die Füße in den Sand stecken und den Blick aufs Meer genießen – das ist in Rostock jetzt endlich auch bequem für Rollstuhlfahrer*innen möglich. Der barrierefreie Strandkorb ist über Rampen erreichbar und hat einen extra Stellplatz für den Rollstuhl. Dank der Förderung durch die Aktion Mensch wird so auch der Urlaub barrierefrei“, heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch.

Momentaufnahme 273

Ein Wanderer schaut von oben auf den Comer See
Como, Italien
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Nicht in die Ferne, in die Tiefe sollst du reisen. (Ralph Waldo Emerson)

Spieler von Werder Bremen stellen sich mit Gebärden vor

Vereinlogo: Werder Bremen
Vereinslogo: Werder Bremen
Foto: SV Werder Bremen

Bremen (kobinet) Die Fußballer von Werder Bremen haben am vergangenen Wochenende durch ihren Sieg mit drei Toren in den letzten Minuten bei Borussia Dortmund geglänzt. Wenn diese heute am 28. August im Bremer Weser-Stadion gegen Eintracht Frankfurt antreten, glänzen diese auch damit, dass sie sich mit eigens für sie entwickelten Gebärden vorstellen. Mit einem Finger an der Oberlippe, einer flache Hand auf Höhe der Stirn oder einem angedeuteten Rauschebart: Die Werderaner Jens Stage, Marvin Ducksch, Oliver Burke und all ihre Teamkollegen gibt es bei Heimspielen des SV Werder Bremen in dieser Saison auch als Gebärden auf der Leinwand zu sehen.