ERLANGEN (kobinet)
Am 5. Mai hat die Lebens-Hilfe Erlangen zu einer Demo aufgerufen.
Die Lebens-Hilfe ist ein Verband für Menschen mit Beeinträchtigung.
Ein Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Sie setzen sich gemeinsam für ein Ziel ein.
Eine Beeinträchtigung bedeutet: Manche Menschen brauchen mehr Hilfe im Alltag.
Das kann am Körper liegen oder daran, wie jemand denkt oder lernt.
Über 300 Menschen sind zur Demo gekommen.
Sie haben sich um 16:30 Uhr auf dem Hugenotten-Platz versammelt.
Sie haben für gleiche Rechte demonstriert.
Demonstrieren bedeutet: Viele Menschen gehen zusammen auf die Straße.
Sie zeigen so, was ihnen wichtig ist.
Sie haben gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstriert.
Diskriminierung bedeutet: Eine Person wird ungerecht behandelt.
Sie wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Ausgrenzung bedeutet: Manche Menschen dürfen nicht mitmachen.
Die Demo war auch für Solidarität und Teil-Habe.
Solidarität bedeutet: Menschen helfen sich gegenseitig.
Teil-Habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
In den letzten Monaten gab es eine wichtige Debatte.
Debatte bedeutet: Viele Menschen reden öffentlich über ein Thema.
Sie haben dabei verschiedene Meinungen.
Es wurde darüber geredet, Geld für Eingliederungs-Hilfe zu kürzen.
Eingliederungs-Hilfe bedeutet: Du bekommst Hilfe.
Die Hilfe ist für Menschen mit Behinderung.
Sie hilft dabei, am Alltag teil-zunehmen.
Viele Verbände und Angehörige sind darüber sehr besorgt.
Angehörige sind Menschen aus der Familie.
Zum Beispiel Eltern, Geschwister oder Kinder.
Katharina Scharov hat eine Tochter mit Beeinträchtigung.
Sie sagte: Wir stoßen viel zu oft auf Barrieren.
Eine Barriere ist ein Hindernis im Alltag.
Sie macht das Leben schwerer.
Sie wünscht sich mehr Unterstützung.
Sie sagte: Wir dürfen nicht alleine gelassen werden.
Auch Politiker waren bei der Demo dabei.
Sie versprachen, sich für Menschen mit Beeinträchtigung einzusetzen.
Bezirks-Tags-Präsident Peter Daniel Forster war vor Ort.
Der Bezirks-Tag ist eine Gruppe von gewählten Personen.
Sie treffen Entscheidungen für eine Region.
Peter Daniel Forster leitet diese Gruppe.
Er sagte: Der Sozial-Staat ist ihm sehr wichtig.
Der Sozial-Staat bedeutet: Der Staat hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Zum Beispiel bei Krankheit, Armut oder Behinderung.
Er möchte den Sozial-Staat erhalten.
Ober-Bürger-Meister Jörg Volleth hat auch gesprochen.
Er sagte: Inklusion ist der Stadt Erlangen sehr wichtig.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Niemand wird ausgeschlossen.
Er sagte: Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft ist noch weit.
Er versprach: Die Stadt Erlangen wird alles dafür tun.
Frank Morell ist der 1. Vorsitzende der Lebens-Hilfe Erlangen.
Der Vorsitzende leitet die Gruppe.
Er ist die wichtigste Person dort.
Er lobte die gute Zusammen-Arbeit mit der Stadt Erlangen.
Er lobte auch die Zusammen-Arbeit mit dem Bezirk Mittel-Franken.
Aber auch er ist besorgt über die aktuelle politische Debatte.
Frank Morell sagte: Eingliederungs-Hilfe ist kein Luxus.
Luxus bedeutet: etwas, das man nicht unbedingt braucht.
Es ist oft teuer und besonders.
Sie ist notwendig für ein gleichberechtigtes Leben.
Deutschland hat die Behinderten-Rechts-Konvention unterschrieben.
Die Behinderten-Rechts-Konvention ist ein Vertrag.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Der Vertrag schützt die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Teil-Habe ist ein Menschen-Recht.
Menschen-Rechte gelten für alle Menschen auf der Welt.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Frank Morell fordert deshalb genug Geld für den Bezirk.

Foto: Lebenshilfe Erlangen
ERLANGEN (kobinet) Um auf die gleichen Rechte von Menschen mit Beeinträchtigung aufmerksam zu machen, hatte die Lebenshilfe in Erlangen zu einer Demonstration aufgerufen. Dieser Einladung waren am 5. Mai über 300 Menschen gefolgt, die sich um 16.30 Uhr auf dem Hugenottenplatz versammelt hatten, um gegen Diskriminierung und Ausgrenzung und für Solidarität und Teilhabe zu demonstrieren. In den vergangenen Monaten wurde öffentlich darüber diskutiert, die Kosten für die Eingliederungshilfe zu begrenzen. Verbände sowie Menschen mit Beeinträchtigung und deren Angehörige sind darüber sehr beunruhigt. Katharina Scharov, Mutter einer Tochter mit Beeinträchtigung: "Viel zu oft stoßen wir auf Barrieren. Ich wünsche mir mehr Unterstützung. Wir dürfen nicht alleine gelassen werden."
Auch Vertreter der Politik waren vor Ort und versprachen, sich für die Interessen von Menschen mit Beeinträchtigung stark zu machen. So betonte Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster, es sei ihm ein wichtiges Anliegen, den Sozialstaat, den wir in den letzten Jahrzehnten erarbeitet haben, erhalten zu können. Oberbürgermeister Jörg Volleth versprach: „Inklusion war uns als Stadt Erlangen in den letzten Jahrzehnten schon immer sehr wichtig. Dennoch ist mir klar, dass der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft noch ein weiter ist. Inklusion bedeutet, dass die Gesellschaft auf die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigung eingehen muss. Wir werden alles dafür tun, dass wir das schaffen.“
Frank Morell, 1. Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Erlangen, hob die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Erlangen und dem Bezirk Mittelfranken hervor. Dennoch zeigte auch er sich besorgt über die aktuelle politische Debatte: „Eingliederungshilfe ist kein Luxus und kein freiwilliger Zuschuss. Sie ist Voraussetzung dafür, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt leben und ihre Rechte wahrnehmen können. Mit der Ratifikation der Behindertenrechtskonvention hat Deutschland anerkannt, dass Teilhabe Menschenrecht ist – dies muss der Maßstab bleiben! Wir fordern daher eine ausreichende finanzielle Ausstattung des Bezirks.

Foto: Lebenshilfe Erlangen
ERLANGEN (kobinet) Um auf die gleichen Rechte von Menschen mit Beeinträchtigung aufmerksam zu machen, hatte die Lebenshilfe in Erlangen zu einer Demonstration aufgerufen. Dieser Einladung waren am 5. Mai über 300 Menschen gefolgt, die sich um 16.30 Uhr auf dem Hugenottenplatz versammelt hatten, um gegen Diskriminierung und Ausgrenzung und für Solidarität und Teilhabe zu demonstrieren. In den vergangenen Monaten wurde öffentlich darüber diskutiert, die Kosten für die Eingliederungshilfe zu begrenzen. Verbände sowie Menschen mit Beeinträchtigung und deren Angehörige sind darüber sehr beunruhigt. Katharina Scharov, Mutter einer Tochter mit Beeinträchtigung: "Viel zu oft stoßen wir auf Barrieren. Ich wünsche mir mehr Unterstützung. Wir dürfen nicht alleine gelassen werden."
Auch Vertreter der Politik waren vor Ort und versprachen, sich für die Interessen von Menschen mit Beeinträchtigung stark zu machen. So betonte Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster, es sei ihm ein wichtiges Anliegen, den Sozialstaat, den wir in den letzten Jahrzehnten erarbeitet haben, erhalten zu können. Oberbürgermeister Jörg Volleth versprach: „Inklusion war uns als Stadt Erlangen in den letzten Jahrzehnten schon immer sehr wichtig. Dennoch ist mir klar, dass der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft noch ein weiter ist. Inklusion bedeutet, dass die Gesellschaft auf die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigung eingehen muss. Wir werden alles dafür tun, dass wir das schaffen.“
Frank Morell, 1. Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Erlangen, hob die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Erlangen und dem Bezirk Mittelfranken hervor. Dennoch zeigte auch er sich besorgt über die aktuelle politische Debatte: „Eingliederungshilfe ist kein Luxus und kein freiwilliger Zuschuss. Sie ist Voraussetzung dafür, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt leben und ihre Rechte wahrnehmen können. Mit der Ratifikation der Behindertenrechtskonvention hat Deutschland anerkannt, dass Teilhabe Menschenrecht ist – dies muss der Maßstab bleiben! Wir fordern daher eine ausreichende finanzielle Ausstattung des Bezirks.




