STUTTGART (kobinet)
Die neue Landes-Regierung in Baden-Württemberg hat ihren Koalitions-Vertrag vorgestellt.
Ein Koalitions-Vertrag ist ein Vertrag zwischen Parteien.
Darin stehen Regeln für die Zusammen-Arbeit.
Der Vertrag zeigt, was die Regierung in den nächsten Jahren tun will.
Es gibt viele Zusagen für Menschen, die Hilfe brauchen.
Menschen mit Behinderungen sollen besser unterstützt werden.
Menschen mit seelischen Problemen sollen mehr Hilfe bekommen.
Schulen sollen für alle Menschen offen sein.
Das nennt man Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Kitas sollen zuverlässiger Geld bekommen.
Städte und Gemeinden bekommen Hilfe bei der Schul-Sozial-Arbeit.
Schul-Sozial-Arbeit bedeutet: Es gibt Helfer in der Schule.
Diese Helfer unterstützen Kinder und Familien bei Problemen.
Die Jugend-Arbeit soll besser gefördert werden.
Jugend-Arbeit bedeutet: Erwachsene helfen jungen Menschen.
Sie bieten Freizeit-Angebote und Unterstützung an.
Soziale Träger sollen mehr Geld bekommen.
Soziale Träger sind Organisationen, die Menschen helfen.
Zum Beispiel Vereine oder Verbände.
Das Geld ist für Verbesserungen gedacht.
Ulf Hartmann leitet den Paritätischen Wohlfahrts-Verband Baden-Württemberg.
Ein Wohlfahrts-Verband ist eine große Organisation, die Menschen unterstützt.
Ulf Hartmann sagt: Die neue Regierung kennt ihre Verantwortung.
Die Regierung will den Sozial-Staat sichern.
Sozial-Staat bedeutet: Der Staat kümmert sich um alle Menschen.
Er hilft zum Beispiel bei Krankheit oder Armut.
Das stärkt den Zusammen-Halt in der Gesellschaft.
Städte und Gemeinden sind sehr wichtig für den Sozial-Staat.
Die Regierung will ein Zukunfts-Bündnis mit den Kommunen gründen.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Bündnis bedeutet: Viele arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin.
Der Wohlfahrts-Verband will dabei mithelfen.
Er bringt viel Wissen und Erfahrung mit.
Es soll weniger Bürokratie geben.
Bürokratie bedeutet: Es gibt viele Regeln und Formulare.
Diese kommen von Ämtern und Behörden.
Dafür braucht die Regierung das Wissen der Wohlfahrts-Verbände.
Nur gemeinsam entstehen gute Lösungen.
So wird der Staat gestärkt.
Und der Zusammen-Halt in der Gesellschaft bleibt erhalten.

Foto: Gemeinfrei, public domain
STUTTGART (kobinet) Anlässlich der Vorstellung des Koalitionsvertrags der neuen Baden-Württembergischen Landesregierung sind vor allem die klaren Zusagen für soziale Themen positiv, so unter anderem die bessere Unterstützung für Menschen mit Behinderungen, die stärkere Hilfe für psychisch belastete Menschen sowie der Ausbau eines inklusiven Bildungssystems. Begrüßenswert sind auch die bessere Förderung für soziale Träger, um Modernisierungsstau abzubauen, die verlässlichere Finanzierung von Kitas sowie die Unterstützung der Kommunen bei Schulsozialarbeit und Jugendarbeit.
Ulf Hartmann, der Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Baden-Württemberg erklärte dazu: „Der gestern vorgestellte Koalitionsvertrag zeigt: Die neue Landesregierung ist sich der Verantwortung bewusst, die ihr in einer von Krisen geprägten Zeit zukommt. Wir begrüßen die klaren Bekenntnisse zu sozialwirtschaftlichen Themen mit dem Fokus auf Entbürokratisierung, Modernisierung und Verlässlichkeit. All diese Vorhaben können den Sozialstaat sichern und damit den Zusammenhalt stärken. Die tragenden Säulen unseres Sozialstaats sind handlungsfähige Kommunen. In den Städten und Gemeinden bündeln sich die Herausforderungen des Strukturwandels. Wir begrüßen daher ausdrücklich die Einrichtung eines „Zukunftsbündnisses Land-Kommunen“. Als Wohlfahrtsverband stehen wir für einen Austausch bereit. Wenn konkrete Vorschläge zu Bürokratieabbau, zur Standardanpassung und zur Aufgabenreduktion erarbeitet werden sollen, braucht es unsere Expertise. Nur durch eine Einbeziehung auch der Leistungserbringerseite können in diesen Bereichen strukturelle Veränderungen erarbeitet werden, die einerseits die öffentliche Hand stärken und andererseits den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht gefährden.“

Foto: Gemeinfrei, public domain
STUTTGART (kobinet) Anlässlich der Vorstellung des Koalitionsvertrags der neuen Baden-Württembergischen Landesregierung sind vor allem die klaren Zusagen für soziale Themen positiv, so unter anderem die bessere Unterstützung für Menschen mit Behinderungen, die stärkere Hilfe für psychisch belastete Menschen sowie der Ausbau eines inklusiven Bildungssystems. Begrüßenswert sind auch die bessere Förderung für soziale Träger, um Modernisierungsstau abzubauen, die verlässlichere Finanzierung von Kitas sowie die Unterstützung der Kommunen bei Schulsozialarbeit und Jugendarbeit.
Ulf Hartmann, der Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Baden-Württemberg erklärte dazu: „Der gestern vorgestellte Koalitionsvertrag zeigt: Die neue Landesregierung ist sich der Verantwortung bewusst, die ihr in einer von Krisen geprägten Zeit zukommt. Wir begrüßen die klaren Bekenntnisse zu sozialwirtschaftlichen Themen mit dem Fokus auf Entbürokratisierung, Modernisierung und Verlässlichkeit. All diese Vorhaben können den Sozialstaat sichern und damit den Zusammenhalt stärken. Die tragenden Säulen unseres Sozialstaats sind handlungsfähige Kommunen. In den Städten und Gemeinden bündeln sich die Herausforderungen des Strukturwandels. Wir begrüßen daher ausdrücklich die Einrichtung eines „Zukunftsbündnisses Land-Kommunen“. Als Wohlfahrtsverband stehen wir für einen Austausch bereit. Wenn konkrete Vorschläge zu Bürokratieabbau, zur Standardanpassung und zur Aufgabenreduktion erarbeitet werden sollen, braucht es unsere Expertise. Nur durch eine Einbeziehung auch der Leistungserbringerseite können in diesen Bereichen strukturelle Veränderungen erarbeitet werden, die einerseits die öffentliche Hand stärken und andererseits den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht gefährden.“




