Hamburg (kobinet)
Am 5. Mai 2026 haben rund 700 Menschen demonstriert.
Bei einer Demonstration treffen sich viele Menschen.
Die Menschen zeigen ihre Meinung auf der Straße.
Die Demo war in Hamburg im Stadt-Teil St. Pauli.
Die Menschen haben für Rechte von Menschen mit Behinderung gekämpft.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere.
Die Gruppe SIT'N'SKATE hat die Demo organisiert.
Auch andere Gruppen und Einzel-Personen haben mitgemacht.
Die Demo hat am Grünen Jäger begonnen.
Der Grüne Jäger ist ein Platz in Hamburg.
Dort haben viele Menschen Reden gehört.
Die Reden haben etwa 1,5 Stunden gedauert.
Menschen mit verschiedenen Behinderungen haben gesprochen.
Sie haben über viele wichtige Themen gesprochen.
Diese Themen waren zum Beispiel:
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle können überall hin-kommen.
Niemand wird dabei ausgeschlossen.
Assistenz bedeutet: Eine Person hilft im Alltag.
Sozial-Kürzungen bedeutet: Der Staat zahlt weniger Geld.
Menschen bekommen dann weniger Unterstützung.
Selbst-bestimmtes Leben bedeutet: Ich entscheide selbst.
Niemand anders entscheidet für einen.
Auch die geplante Änderung des Behinderten-Gleichstellungs-Gesetzes war Thema.
Dieses Gesetz sorgt dafür, dass alle gleich behandelt werden.
Danach sind alle durch St. Pauli gezogen.
Es war ein langer Demonstrations-Zug.
Viele Menschen laufen gemeinsam durch die Straßen.
Sie zeigen so, wofür sie kämpfen.
Auf der Reeperbahn haben alle ein großes Gruppen-Foto gemacht.
Menschen mit und ohne Behinderung waren auf dem Foto.
Die Botschaft war klar: Teil-Habe ist kein Geschenk.
Teil-Habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Selbst-Bestimmung ist nicht verhandelbar.
Die Demo in Hamburg war Teil eines bundes-weiten Protests.
In vielen Städten in Deutschland haben Menschen demonstriert.
In Berlin haben rund 6.000 Menschen demonstriert.
Die Behinderten-Bewegung ist laut und gut vernetzt.
Viele Menschen mit Behinderung kämpfen gemeinsam für ihre Rechte.
Viele Gruppen kennen sich und arbeiten zusammen.
Das haben die Organisatoren aus Hamburg gesagt.
David Lebuser von SIT'N'SKATE hat gesprochen.
Er hat gesagt: Das sind keine Zahlen.
Das sind unsere Leben.
Wenn bei Assistenz gekürzt wird, verlieren Menschen ihre Selbst-Bestimmung.
Aal Bittner von SIT'N'SKATE hat auch gesprochen.
Sie hat gesagt: Man kann nicht von Inklusion reden.
Und gleichzeitig das Geld dafür streichen.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Christian und Judith haben gesagt:
Wir wollen nichts Besonderes.
Wir wollen nur die gleichen Rechte und Chancen.
SIT'N'SKATE kritisiert die geplante Änderung des Behinderten-Gleichstellungs-Gesetzes.
Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz wird auch BGG genannt.
Das BGG soll regeln: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Der neue Plan macht Barriere-Freiheit nicht zur Pflicht.
Private Anbieter müssen sich nicht genug anpassen.
David Lebuser sagt: Das ist kein Fortschritt.
Fortschritt bedeutet: Etwas wird besser als vorher.
Am 7. Mai 2026 wird das BGG im Bundes-Tag besprochen.
Der Bundes-Tag ist das Parlament in Berlin.
Das Parlament ist eine Versammlung, in der Volks-Vertreter Gesetze machen.
Aktivistinnen und Aktivisten aus Hamburg fahren nach Berlin.
Ein Aktivist ist eine Person, die etwas in der Gesellschaft ändern will.
Sie wollen zeigen: Diese Reform muss besser werden.
Eine Reform ist eine geplante Änderung.
Etwas Bestehendes soll besser werden.
SIT'N'SKATE fordert viele Dinge:
- Barriere-Freiheit muss Pflicht sein.
- Rechte müssen wirklich durchgesetzt werden.
- Kein Kürzen bei Assistenz und Eingliederungs-Hilfe.
- Eingliederungs-Hilfe bedeutet: Du bekommst Hilfe. Die Hilfe ist für Menschen mit Behinderung.
- Mehr barriere-freie Wohnungen.
- Echte Teil-Habe in Bildung, Arbeit, Freizeit, Sport und Politik.

Foto: Therese Walther
Hamburg (kobinet) Rund 700 Menschen haben am 5. Mai 2026 auf St. Pauli für die Rechte von Menschen mit Behinderung demonstriert. Organisiert wurde die Demonstration in Hamburg von SIT’N’SKATE gemeinsam mit weiteren Selbstvertretungen, Aktivistinnen und Unterstützerinnen. Schon bei der Auftaktkundgebung am Grünen Jäger war der Platz nach Informationen der Veranstalter*innen gut gefüllt. Rund eineinhalb Stunden lang hörten die Teilnehmenden Reden von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Perspektiven. Thematisiert wurden unter anderem Barrierefreiheit, Assistenz, Arbeit, Ableismus, Sozialkürzungen, selbstbestimmtes Leben und die geplante Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes.
Anschließend zog ein langer Demonstrationszug durch St. Pauli. Auf den engen Straßen wurde sichtbar, wie viele Menschen dem Aufruf gefolgt waren. Auf der Reeperbahn entstand ein großes Gruppenfoto mit Menschen mit und ohne Behinderung, vielen Schildern und klarer Botschaft: Teilhabe ist kein Geschenk. Barrierefreiheit ist kein Extra. Selbstbestimmung ist nicht verhandelbar.
Der Hamburger Protest war Teil eines bundesweiten Protesttags: In vielen Städten gingen Menschen für Gleichstellung, Barrierefreiheit und gegen Kürzungen bei Teilhabeleistungen auf die Straße. Allein in Berlin demonstrierten nach Veranstalterangaben rund 6.000 Menschen. Auch in Hamburg wurde deutlich: Die Behindertenbewegung ist laut, sichtbar und gut vernetzt, teilten die Hamburger Organisator*innen mit.
„Das sind keine Zahlen. Das sind unsere Leben“, sagte David Lebuser von SIT’N’SKATE mit Blick auf die aktuellen Debatten um Sozialkürzungen. „Wenn bei Assistenz, Eingliederungshilfe, Mobilität oder inklusiver Bildung gekürzt wird, dann wird nicht abstrakt gespart. Dann wird Menschen mit Behinderung Selbstbestimmung genommen.“ Auch Aal Bittner von SIT’N’SKATE machte in ihrer Rede deutlich: „Man kann nicht von Inklusion reden – und gleichzeitig die Mittel dafür streichen.“ Christian und Judith betonten in ihrem Redebeitrag: „Wir wollen nichts Besonderes. Wir wollen nur die gleichen Rechte, die gleichen Möglichkeiten, die gleichen Chancen.“
Auch die geplante Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes kritisiert SIT’N’SKATE deutlich. Der aktuelle Entwurf mache Barrierefreiheit weiterhin nicht verpflichtend und schone private Anbieter zu stark. „Ein Gesetz, das Gleichstellung verspricht, aber Barrierefreiheit zur Einzelfallverhandlung macht, ist kein Fortschritt“, so Lebuser. Der Protest ende deshalb nicht in Hamburg. Auch in Berlin wird der Druck weitergetragen, wenn die BGG-Reform im Bundestag Thema wird. Aktivist*innen aus Hamburg werden am 7. Mai 2026, dem Tag der ersten Debatte zur BGG-Reform im Bundestag, vor Ort sein, um deutlich zu machen: Diese Reform darf nicht hinter den Rechten von Menschen mit Behinderung zurückbleiben.
SIT’N’SKATE fordert: verbindliche Barrierefreiheit, wirksame Durchsetzung von Rechten, keine Kürzungen bei Assistenz und Eingliederungshilfe, mehr barrierefreien Wohnraum und echte Teilhabe in Bildung, Arbeit, Freizeit, Sport und Politik.

Foto: Therese Walther
Hamburg (kobinet) Rund 700 Menschen haben am 5. Mai 2026 auf St. Pauli für die Rechte von Menschen mit Behinderung demonstriert. Organisiert wurde die Demonstration in Hamburg von SIT’N’SKATE gemeinsam mit weiteren Selbstvertretungen, Aktivistinnen und Unterstützerinnen. Schon bei der Auftaktkundgebung am Grünen Jäger war der Platz nach Informationen der Veranstalter*innen gut gefüllt. Rund eineinhalb Stunden lang hörten die Teilnehmenden Reden von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Perspektiven. Thematisiert wurden unter anderem Barrierefreiheit, Assistenz, Arbeit, Ableismus, Sozialkürzungen, selbstbestimmtes Leben und die geplante Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes.
Anschließend zog ein langer Demonstrationszug durch St. Pauli. Auf den engen Straßen wurde sichtbar, wie viele Menschen dem Aufruf gefolgt waren. Auf der Reeperbahn entstand ein großes Gruppenfoto mit Menschen mit und ohne Behinderung, vielen Schildern und klarer Botschaft: Teilhabe ist kein Geschenk. Barrierefreiheit ist kein Extra. Selbstbestimmung ist nicht verhandelbar.
Der Hamburger Protest war Teil eines bundesweiten Protesttags: In vielen Städten gingen Menschen für Gleichstellung, Barrierefreiheit und gegen Kürzungen bei Teilhabeleistungen auf die Straße. Allein in Berlin demonstrierten nach Veranstalterangaben rund 6.000 Menschen. Auch in Hamburg wurde deutlich: Die Behindertenbewegung ist laut, sichtbar und gut vernetzt, teilten die Hamburger Organisator*innen mit.
„Das sind keine Zahlen. Das sind unsere Leben“, sagte David Lebuser von SIT’N’SKATE mit Blick auf die aktuellen Debatten um Sozialkürzungen. „Wenn bei Assistenz, Eingliederungshilfe, Mobilität oder inklusiver Bildung gekürzt wird, dann wird nicht abstrakt gespart. Dann wird Menschen mit Behinderung Selbstbestimmung genommen.“ Auch Aal Bittner von SIT’N’SKATE machte in ihrer Rede deutlich: „Man kann nicht von Inklusion reden – und gleichzeitig die Mittel dafür streichen.“ Christian und Judith betonten in ihrem Redebeitrag: „Wir wollen nichts Besonderes. Wir wollen nur die gleichen Rechte, die gleichen Möglichkeiten, die gleichen Chancen.“
Auch die geplante Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes kritisiert SIT’N’SKATE deutlich. Der aktuelle Entwurf mache Barrierefreiheit weiterhin nicht verpflichtend und schone private Anbieter zu stark. „Ein Gesetz, das Gleichstellung verspricht, aber Barrierefreiheit zur Einzelfallverhandlung macht, ist kein Fortschritt“, so Lebuser. Der Protest ende deshalb nicht in Hamburg. Auch in Berlin wird der Druck weitergetragen, wenn die BGG-Reform im Bundestag Thema wird. Aktivist*innen aus Hamburg werden am 7. Mai 2026, dem Tag der ersten Debatte zur BGG-Reform im Bundestag, vor Ort sein, um deutlich zu machen: Diese Reform darf nicht hinter den Rechten von Menschen mit Behinderung zurückbleiben.
SIT’N’SKATE fordert: verbindliche Barrierefreiheit, wirksame Durchsetzung von Rechten, keine Kürzungen bei Assistenz und Eingliederungshilfe, mehr barrierefreien Wohnraum und echte Teilhabe in Bildung, Arbeit, Freizeit, Sport und Politik.




