STUTTGART (kobinet)
Der Sozial-Verband VdK Baden-Württemberg begrüßt den neuen Koalitions-Vertrag.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Ein Koalitions-Vertrag ist ein Vertrag zwischen Parteien.
Darin stehen Regeln für die Zusammen-Arbeit.
Die Parteien wollen gemeinsam die Regierung bilden.
Sie schreiben auf, was sie zusammen tun wollen.
Der VdK findet einige Punkte gut.
Es soll mehr Geld für günstige Wohnungen geben.
Das letzte Kinder-Garten-Jahr soll kostenlos werden.
Menschen mit Behinderung sollen besser unterstützt werden.
Aber der VdK kritisiert auch einige Punkte.
Kritisieren bedeutet: etwas nicht gut genug finden.
Pflege ist für viele Menschen zu teuer.
Dazu steht zu wenig im Koalitions-Vertrag.
Auch Hitze-Schutz und Barriere-Freiheit fehlen fast.
Hitze-Schutz bedeutet: Menschen werden vor großer Hitze geschützt.
Das ist wichtig für ältere und kranke Menschen.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können überall hin.
Auch Menschen im Roll-Stuhl oder mit Seh-Behinderung.
Der VdK-Vorsitzende Hans-Josef Hotz sagt:
Ein starker Sozial-Staat hilft allen Menschen.
Der Sozial-Staat hilft Menschen in schwierigen Lagen.
Er hilft zum Beispiel bei Krankheit, Armut oder im Alter.
Er ist kein Kosten-Faktor, sondern ein Fundament.
Kosten-Faktor bedeutet: etwas kostet Geld.
Manche denken, Hilfe für andere sei zu teuer.
Ein Fundament ist die Grund-Lage für alles andere.
Ohne ein gutes Fundament funktioniert nichts.
Pflege ist heute kaum noch bezahlbar.
Menschen mit Behinderung kämpfen um Teilhabe.
Teilhabe bedeutet: mitmachen und dabei sein können.
Ältere und kranke Menschen leiden unter großer Hitze.
Der VdK stellt 3 Forderungen an die neue Landes-Regierung.
Eine Forderung ist ein Wunsch, den man laut äußert.
Man will, dass etwas getan wird.
Die Landes-Regierung regiert ein Bundes-Land.
Dort arbeiten Minister und Ministerinnen.
Erstens: Das Land soll Pflege-Heime finanziell unterstützen.
Ein Pflege-Heim ist ein Haus für Menschen, die Hilfe brauchen.
Sie werden dort von Fach-Leuten betreut.
Zweitens: Arzt-Praxen und Kliniken müssen barriere-frei werden.
Drittens: Pflege-Heime brauchen Hitze-Schutz-Pläne.
Verpflichtend bedeutet: Es muss gemacht werden.
Diese Pläne sind verpflichtend.

Foto: Jutta Kübler
STUTTGART (kobinet) Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg begrüßt den heute vorgestellten Koalitionsvertrag, insbesondere die Erhöhung der Mittel für den sozialen Wohnungsbau, das geplante verpflichtende beitragsfreie letzte Kindergartenjahr und das Bekenntnis zur personenzentrierten Eingliederungshilfe, kritisiert jedoch die deutlich unzureichende Verankerung von Maßnahmen für eine bezahlbare Pflege, Barrierefreiheit im Gesundheitswesen und den Hitzeschutz.
„Wirtschaft stärken, Zusammenhalt sichern, das Land zum Motor für Wohlstand in Deutschland zu machen: Das sind die Kernziele des neuen Koalitionsvertrags und ganz ohne Frage: Das ist die Hauptaufgabe der nächsten Jahre. In diesem Zusammenhang geben wir immer wieder zu bedenken: Der starke Sozialstaat ist kein Kostenfaktor, sondern das Fundament für wirtschaftlichen Aufschwung und gesellschaftlichen Zusammenhalt, gerade in stürmischen Zeiten“, sagt Hans-Josef Hotz, Vorsitzender des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg.
„Schon heute ist Pflege für viele Menschen kaum noch bezahlbar, Menschen mit Behinderungen kämpfen um Teilhabe und gerade ältere und chronisch kranke Menschen leiden unter der zunehmenden Hitze: Das sind die Themen, die die Menschen in unserem Land bewegen. Die vorgesehenen Maßnahmen im Koalitionsvertrag dürfen keine Lippenbekenntnisse bleiben“, so Hotz.
Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg fordert die künftige Landesregierung auf:
• In der Pflege den Wiedereinstieg des Landes in die Investitionskostenförderung – Bürokratieabbau ist kein Allheilmittel
• Barrierefreiheit: Verbindliche Barrierefreiheit im gesamten Gesundheitswesen – von Arztpraxis bis Klinik
• Hitzeschutz: Verpflichtende Hitzeschutzpläne für Pflegeheime

Foto: Jutta Kübler
STUTTGART (kobinet) Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg begrüßt den heute vorgestellten Koalitionsvertrag, insbesondere die Erhöhung der Mittel für den sozialen Wohnungsbau, das geplante verpflichtende beitragsfreie letzte Kindergartenjahr und das Bekenntnis zur personenzentrierten Eingliederungshilfe, kritisiert jedoch die deutlich unzureichende Verankerung von Maßnahmen für eine bezahlbare Pflege, Barrierefreiheit im Gesundheitswesen und den Hitzeschutz.
„Wirtschaft stärken, Zusammenhalt sichern, das Land zum Motor für Wohlstand in Deutschland zu machen: Das sind die Kernziele des neuen Koalitionsvertrags und ganz ohne Frage: Das ist die Hauptaufgabe der nächsten Jahre. In diesem Zusammenhang geben wir immer wieder zu bedenken: Der starke Sozialstaat ist kein Kostenfaktor, sondern das Fundament für wirtschaftlichen Aufschwung und gesellschaftlichen Zusammenhalt, gerade in stürmischen Zeiten“, sagt Hans-Josef Hotz, Vorsitzender des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg.
„Schon heute ist Pflege für viele Menschen kaum noch bezahlbar, Menschen mit Behinderungen kämpfen um Teilhabe und gerade ältere und chronisch kranke Menschen leiden unter der zunehmenden Hitze: Das sind die Themen, die die Menschen in unserem Land bewegen. Die vorgesehenen Maßnahmen im Koalitionsvertrag dürfen keine Lippenbekenntnisse bleiben“, so Hotz.
Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg fordert die künftige Landesregierung auf:
• In der Pflege den Wiedereinstieg des Landes in die Investitionskostenförderung – Bürokratieabbau ist kein Allheilmittel
• Barrierefreiheit: Verbindliche Barrierefreiheit im gesamten Gesundheitswesen – von Arztpraxis bis Klinik
• Hitzeschutz: Verpflichtende Hitzeschutzpläne für Pflegeheime




