MAINZ (kobinet)
Der Kinder-Schutz-Bund Landes-Verband Rheinland-Pfalz hat den Koalitions-Vertrag geprüft.
Ein Koalitions-Vertrag ist ein Vertrag zwischen Parteien.
Darin stehen Regeln für die Zusammen-Arbeit.
CDU und SPD haben diesen Vertrag geschlossen.
Die beiden Parteien wollen gemeinsam regieren.
Das Kapitel Kinder-Schutz enthält gute Punkte.
Der Kinder-Schutz-Bund freut sich über diese Punkte.
Es soll eine Kinder-Schutz-Strategie erarbeitet werden.
Das ist ein Plan, wie Kinder besser geschützt werden sollen.
Es soll auch ein Kinder-Schutz-Kompetenz-Zentrum entstehen.
Dort arbeiten Fach-Leute, die Kindern und Familien in schwierigen Lagen helfen.
Kinder-Interventions-Stellen sollen ausgebaut werden.
Das sind besondere Hilfs-Stellen für Kinder in Gefahr.
Sie helfen Kindern schnell.
Childhood-Häuser sollen gestärkt werden.
Das sind besondere Orte, wo Kinder Hilfe bekommen.
Die Kinder haben dort etwas Schlimmes erlebt.
Auch Kinder-Schutz-Dienste sollen gestärkt werden.
Beim Thema Kinder-Armut plant die Koalition nichts Neues.
Kinder-Armut bedeutet: Manche Kinder haben nicht genug Geld.
Sie können sich kein gutes Essen kaufen.
Sie können sich keine Schul-Sachen leisten.
Die bisherigen Maßnahmen reichen dem Kinder-Schutz-Bund nicht aus.
Maßnahmen sind Schritte, die man unternimmt, um ein Problem zu lösen.
In der Bildungs-Politik gibt es einen Wider-Spruch.
Ein Wider-Spruch bedeutet: 2 Dinge passen nicht zusammen.
CDU und SPD wollen schulische Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Gleichzeitig sollen Förder-Schulen erhalten bleiben.
Das sind Schulen für Kinder mit besonderem Lern-Bedarf.
Die Kinder bekommen dort besondere Unterstützung.
Das passt aus Sicht des Kinder-Schutz-Bundes nicht zusammen.

Foto: Pixabay/Prawny
MAINZ (kobinet) Die Bilanz des Kinderschutzbundes Landesverband Rheinland-Pfalz zum Koalitionsvertrag von CDU und SPD fällt differenziert aus: Das Kapitel Kinderschutz setzt konkrete Akzente, die vom Kinderschutzbund begrüßt werden. So soll eine Kinderschutzstrategie erarbeitet werden, ein Kinderschutz-Kompetenzzentrum als landesweite Anlaufstelle entsteht, Kinder-Interventionsstellen werden flächendeckend ausgebaut, Childhood-Häuser und Kinderschutzdienste gestärkt. Beim Thema Kinderarmut planen CDU und SPD nichts Neues, was über die bereits bestehenden unzureichenden Instrumente hinausgeht und in der Bildungspolitik wird es auf die Umsetzung ankommen. Hier passen aus Sicht des Kinderschutzbundes ein Bekenntnis zur schulischen Inklusion und eine Bestandsgarantie für Förderschulen nicht zusammen.

Foto: Pixabay/Prawny
MAINZ (kobinet) Die Bilanz des Kinderschutzbundes Landesverband Rheinland-Pfalz zum Koalitionsvertrag von CDU und SPD fällt differenziert aus: Das Kapitel Kinderschutz setzt konkrete Akzente, die vom Kinderschutzbund begrüßt werden. So soll eine Kinderschutzstrategie erarbeitet werden, ein Kinderschutz-Kompetenzzentrum als landesweite Anlaufstelle entsteht, Kinder-Interventionsstellen werden flächendeckend ausgebaut, Childhood-Häuser und Kinderschutzdienste gestärkt. Beim Thema Kinderarmut planen CDU und SPD nichts Neues, was über die bereits bestehenden unzureichenden Instrumente hinausgeht und in der Bildungspolitik wird es auf die Umsetzung ankommen. Hier passen aus Sicht des Kinderschutzbundes ein Bekenntnis zur schulischen Inklusion und eine Bestandsgarantie für Förderschulen nicht zusammen.




