Berlin (kobinet)
Vor 1 Jahr hat eine neue Regierung angefangen zu arbeiten.
Eine Regierung leitet ein Land.
Sie besteht aus Politikern und einem Chef.
Die Regierung besteht aus CDU, CSU und SPD.
Jetzt warnt der Sozial-Verband VdK.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Die Menschen kämpfen gemeinsam für ihre Rechte.
VdK ist eine Abkürzung.
VdK bedeutet: Verband der Kriegs-beschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozial-rentner Deutschlands.
Der VdK hilft Menschen mit wenig Geld.
Er hilft auch Menschen mit Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Der VdK sagt: Die Politik macht etwas Gefährliches.
Manche Politiker reden schlecht über den Sozial-Staat.
Ein Sozial-Staat hilft seinen Menschen.
Er gibt zum Beispiel Geld an kranke oder arme Menschen.
Diese Reden machen rechts-populistische Parteien stärker.
Rechts-populistische Parteien wollen weniger Hilfe für schwache Menschen.
Sie machen viele Menschen wütend.
Diese Parteien wollen weniger Hilfe für Menschen in Not.
VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt etwas Wichtiges.
Präsidentin bedeutet: Sie leitet den VdK.
Sie sagt: Manche Menschen fühlen sich wie eine Last.
Das macht sie wütend auf die Politik.
Das schadet der Demokratie.
Demokratie bedeutet: Alle Menschen dürfen mitentscheiden.
Das Volk entscheidet über wichtige Dinge.
Der VdK kritisiert bestimmte Vorschläge der Regierung.
Kritisiert bedeutet: Der VdK findet diese Vorschläge schlecht.
Die Vorschläge bedeuten immer dasselbe.
Menschen sollen länger arbeiten.
Menschen sollen weniger Unterstützung bekommen.
Menschen sollen mehr Druck spüren.
Verena Bentele sagt: Das löst keine Probleme.
Es macht die Probleme schlimmer.
Menschen mit wenig Geld haben noch weniger.
Die Unterschiede zwischen Arm und Reich werden größer.
Das ist gefährlich für unser Land.
Der VdK fordert eine andere Politik.
Fordert bedeutet: Der VdK verlangt das.
Die Regierung soll den Sozial-Staat gerecht bezahlen.
Gerecht bedeutet: Alle geben so viel, wie sie können.
So kann der Sozial-Staat für alle da sein.
Verena Bentele sagt: Ein starker Sozial-Staat ist gut.
Er ist nicht das Problem.
Alle Menschen sind wichtig für unsere Gesellschaft.
Gesellschaft bedeutet: Alle Menschen, die zusammen leben.
Arbeitende Menschen brauchen Wertschätzung.
Wertschätzung bedeutet: Man findet einen Menschen wichtig.
Man zeigt ihm, dass er zählt.
Eltern brauchen Wertschätzung.
Pflegende Angehörige brauchen Wertschätzung.
Pflegende Angehörige sind Menschen aus der Familie.
Sie kümmern sich um kranke oder alte Familien-Mitglieder.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Ein Jahr nach Amtsantritt der Koalition aus CDU/CSU und SPD warnt der Sozialverband VdK vor einer gefährlichen politischen Entwicklung. Aus Sicht des Verbands tragen zentrale sozialpolitische Debatten und Reformvorhaben dazu bei, rechtspopulistische Kräfte zu stärken. "Wenn der Sozialstaat permanent infrage gestellt und Menschen das Gefühl vermittelt wird, sie seien eine Belastung, dann leidet das Vertrauen in Politik und Demokratie", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele. "Dadurch werden rechtspopulistische Kräfte gestärkt – die Regierung darf nicht zum Steigbügelhalter für diese Entwicklung werden."
Der VdK kritisiert, dass zentrale Vorschläge und Debatten immer wieder in die gleiche Richtung gehen: weniger Leistungen, längere Arbeitszeiten und mehr Druck auf Beschäftigte sowie auf Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. „Leistungskürzungen und immer neue Arbeitszeitdebatten sind keine guten Reformvorschläge“, so Verena Bentele. „Sie lösen keine strukturellen Probleme, sondern verschärfen soziale Unsicherheit und Ungleichheit. Das ist fachlich falsch und gesellschaftlich brandgefährlich.“ Bereits in den vergangenen Monaten hatte der VdK wiederholt vor einem solchen Kurs gewarnt. Reformen müssen unbedingt sowohl die Wirtschaft als auch den Sozialstaat stärken und gerechter machen. Der VdK fordert eine Politik, die soziale Sicherheit als Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt versteht.
Aus Sicht des Verbands wird ein grundlegender Fehler gemacht: Statt über eine gerechte Finanzierung zu sprechen, werde einseitig auf Einsparungen geschaut. „Der Sozialstaat lässt sich sichern, wenn man ihn gerecht organisiert und finanziert“, sagt Bentele. „Es braucht mehr Mut zu strukturellen Reformen, statt immer neuer Kürzungsdebatten zulasten derjenigen, die ohnehin wenig haben.“
„Ein starker Sozialstaat ist die Lösung und nicht das Problem“, so Verena Bentele. Sie betont, dass Wertschätzung für Beschäftigte, pflegende Angehörige, Eltern und für alle, die unsere Gesellschaft und Wirtschaft tragen, die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Reformen ist.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Ein Jahr nach Amtsantritt der Koalition aus CDU/CSU und SPD warnt der Sozialverband VdK vor einer gefährlichen politischen Entwicklung. Aus Sicht des Verbands tragen zentrale sozialpolitische Debatten und Reformvorhaben dazu bei, rechtspopulistische Kräfte zu stärken. "Wenn der Sozialstaat permanent infrage gestellt und Menschen das Gefühl vermittelt wird, sie seien eine Belastung, dann leidet das Vertrauen in Politik und Demokratie", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele. "Dadurch werden rechtspopulistische Kräfte gestärkt – die Regierung darf nicht zum Steigbügelhalter für diese Entwicklung werden."
Der VdK kritisiert, dass zentrale Vorschläge und Debatten immer wieder in die gleiche Richtung gehen: weniger Leistungen, längere Arbeitszeiten und mehr Druck auf Beschäftigte sowie auf Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. „Leistungskürzungen und immer neue Arbeitszeitdebatten sind keine guten Reformvorschläge“, so Verena Bentele. „Sie lösen keine strukturellen Probleme, sondern verschärfen soziale Unsicherheit und Ungleichheit. Das ist fachlich falsch und gesellschaftlich brandgefährlich.“ Bereits in den vergangenen Monaten hatte der VdK wiederholt vor einem solchen Kurs gewarnt. Reformen müssen unbedingt sowohl die Wirtschaft als auch den Sozialstaat stärken und gerechter machen. Der VdK fordert eine Politik, die soziale Sicherheit als Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt versteht.
Aus Sicht des Verbands wird ein grundlegender Fehler gemacht: Statt über eine gerechte Finanzierung zu sprechen, werde einseitig auf Einsparungen geschaut. „Der Sozialstaat lässt sich sichern, wenn man ihn gerecht organisiert und finanziert“, sagt Bentele. „Es braucht mehr Mut zu strukturellen Reformen, statt immer neuer Kürzungsdebatten zulasten derjenigen, die ohnehin wenig haben.“
„Ein starker Sozialstaat ist die Lösung und nicht das Problem“, so Verena Bentele. Sie betont, dass Wertschätzung für Beschäftigte, pflegende Angehörige, Eltern und für alle, die unsere Gesellschaft und Wirtschaft tragen, die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Reformen ist.




