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Bewegte politische Woche in Berlin liegt vor uns

KI mit Brandenburger Tor mit Aufschrift BGG? unter großer Lupe
KI mit Brandenburger Tor mit Aufschrift BGG? unter großer Lupe
Foto: Juliane Harms mit KI gestaltet

Berlin (kobinet) Diese Woche tagen die Gremien und das Plenum des Deutschen Bundestages wieder. Dementsprechend finden eine Reihe von Aktivitäten im politischen Berlin statt, die für behinderte Menschen besonders interessant sind. Diese reichen von der Übergabe von über 145.000 Unterschriften für die Pflicht zur Barrierefreiheit von Unternehmen an Bundesarbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas am heutigen Montag, den 18. Mai, um 14:30 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer-Straße 1, in 10557 Berlin. Am 19. Mai folgt der Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel. Am 20. Mai steht dann im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales die weitere Beratung des Gesetzes für Änderungen des Behindertengleichstellungsgeesetz (BGG) an. Dabei geht es vor allem um die Planung und den Beschluss für eine öffentliche Anhörung zu diesem Gesetzgebungsverfahren. In der gleichen Ausschusssitzung steht auch die abschließende Beratung des Antrags über die Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests – Monitoring der Konsequenzen und Einrichtung eines Gremiums an, bevor dieser dann wahrscheinlich noch vor der Sommerpause im Plenum des Bundestages diskutiert und abgestimmt wird.

Link zur Tagesordnung des Ausschuss für Arbeit und Soziales am 20. Mai 2026

Link zum Bericht der kobinet-nachrichten über die Übergabe der Unterschriften zur BGG-Reform

 

Lesermeinungen

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1 Lesermeinung
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Silvia Hauser
19.05.2026 17:15

Lieber Ottmar,
bei den auch uns Behinderte betreffenden Berliner Politikthemen dieser Woche hast Du einen wichtigen vergessen, die geplante 10 Milliarden Investition in einen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, der nicht mehr wirklich unterscheidet zwischen ziviler Katastrophenhilfe (auf die wir Behinderte besonders angewiesen sind) und kriegsvorbereitendem Bevölkerungsschutz.

Wir bzw. unser ziviles Anliegen( im Katastrophenfall) werden mit diesem Einheitspaket, ob wir wollen oder nicht, für die kriegsdienstliche Mobilmachung vereinnahmt. Eigentlich eine „milliardenschwere“ Riesensauerei und gewiss nicht weniger folgenschwer als der beabsichtigte „BGG-Beschiss“!

Hier ein Kommentar von Marcus Klöckner: https://www.nachdenkseiten.de/?p=150651

Hans-Willi