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Ulla Schmidt
Ulla Schmidt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Am Freitag, den 17. September, entscheidet der Bundesrat darüber, ob für Menschen mit Behinderung die Assistenz im Krankenhaus endlich finanziell abgesichert wird. Es ist die letzte Hürde, nachdem der Deutsche Bundestag am 24. Juni den Weg für die neue Regelung frei gemacht hat. "Jetzt darf nichts mehr schiefgehen, auch der Bundesrat muss seine Zustimmung geben“, fordert Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, im Namen der Fachverbände für Menschen mit Behinderung. Sie appelliert an die Ministerpräsident*innen der Länder: "Lassen Sie die Menschen mit Behinderung und ihre Familien nicht im Stich. Ermöglichen Sie ihnen die Unterstützung im Krankenhaus, die so dringend gebraucht wird.“


Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn/Kiel (kobinet) Die Landesregierung Schleswig-Holstein und die Aktion Mensch legen gemeinsam ein neues Förderprogramm für Kommunen und gemeinnützige Organisationen auf. Unter dem Namen "Inklusion vor Ort – Das Förderprogramm für einen inklusiven Sozialraum“ sollen in fünf Modellkommunen des Landes neue Inklusionsprojekte entstehen. Bis zu fünf Millionen Euro über fünf Jahre stehen dafür zur Verfügung. 2,5 Millionen Euro davon kommen aus dem Fonds für Barrierefreiheit des Landes. Ebenfalls 2,5 Millionen Euro stellt die Aktion Mensch aus ihrem Programm für Inklusive Sozialraumförderung bereit.


Logo: kobinet-nachrichten
kobinet-nachrichten
Foto: Kooperation Behinderter im Internet

Berlin (kobinet) Die meisten Nutzer*innen der kobinet-nachrichten informieren sich im Online-Angebot auf www.kobinet-nachrichten.org, über Facebook oder Twitter bzw. im umfangreichen Archiv über die Nachrichten zu Behindertenfragen der kobinet-nachrichten. Es gibt aber auch immer mehr behinderte und nichtbehinderte Menschen, die den Newsletter der kobinet-nachrichten bestellen und so jeden Montag über die veröffentlichten Nachrichten der letzten Woche mit entsprechenden Links informiert werden. Und genau diese Zahl der Newsletter-Abonnent*innen hatte Hubertus Thomasius vom Vorstand der kobinet-nachrichten in den letzten Tagen besonders im Blick, denn gestern wurde die Zahl von 1.000 Newsletter-Abonnent*innen überschritten.


Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Bonn (kobinet) Akademiker*innen mit Behinderung haben immer noch geringere Arbeitsmarkt- und Karrierechancen im Vergleich zu Akademiker*innen ohne Behinderung. Sie bilden aber ein hoch relevantes und kompetentes Fachkräftepotenzial innerhalb und außerhalb der Hochschulen. Darauf weist das Online-Projekt iXNet hin, das nun mit der Aktion "Career Boost“ auf sehr intensive Art insgesamt 13 Akademiker*innen mit Behinderung sieben Wochen lang bei der Berufsfindung, beim Berufseinstieg und in Karrierefragen unterstützt.


Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

Hamburg (kobinet) Daytrading ist momentan in aller Munde, wenn es um die schnelle Vermehrung von Geld geht. Daytrading wird allerdings noch als neues digitales Hobby diskutiert. Es gibt Banken, die diese Art der Geldvermehrung als Freizeitbeschäftigung propagieren und ihren Kunden anbieten, her tätig zu werden. In aufwendigen Werbespots wird den Verbrauchern signalisiert, dass sie Daytraden nebenbei durchführen könnten. Dies hat die Hamburger Journalistin Hertha-Margarethe Kerz dazu veranlasst, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen und den kobinet-nachrichten folgenden Bericht zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen.


Hamburg (kobinet) Kategorien Bericht

Infozeichen
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Foto: Susanne Göbel

Mainz (kobinet) Die rheinland-pfälzische Familienministerin Katharina Binz hat den Bilanzbericht der Landesantidiskriminierungsstelle (LADS) für die Legislaturperiode 2016 bis 2021 vorgelegt. Menschen, die Diskriminierung erlitten haben, können sich an die im Familienministerium angesiedelte LADS wenden. Sie erhalten eine Erstberatung und werden über die Möglichkeiten der Gegenwehr mittels des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) informiert und gegebenenfalls an spezialisierte Stellen weitergeleitet.


Alexander Ahrens mit dem ISL Logo im Hintergrund
Alexander Ahrens
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat vor kurzem ein Job-Speed-Dating zwischen behinderten Menschen, die Arbeit suchen und Arbeitgeber*innen, die Beschäftigte suchen, in Berlin durchgeführt. Für Alexander Ahrens von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) haben bei den bisherigen Job-Speed-Datings die gemachten Erfahrungen die Erwartungen weit übertroffen. Eine Reihe von behinderten Menschen haben dabei Arbeitsplätze gefunden, wie Alexander Ahrens im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul berichtet.


Alexander Ahrens und Dr. Sigrid Arnade bei der Wahlaktion am Brandenburger Tor
Alexander Ahrens und Dr. Sigrid Arnade bei der Wahlaktion am Brandenburger Tor
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die in der LIGA Selbstvertretung zusammengeschlossenen Selbstvertretungsverbände behinderter Menschen wollen konkrete Vorschläge für behindertenpolitische Maßnahmen für den zukünftigen Koalitionsvertrag vorlegen. Das gab die Sprecherin der LIGA Selbstvertretung, Dr. Sigrid Arnade, heute bei einer Wahl-Aktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin bekannt. Unter dem Motto "Du hast die Wahl - für eine menschenrechtliche Behindertenpolitik jetzt!" hatte die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und die LIGA Selbstvertretung mit Unterstützung der Kellerkinder zu dieser Wahl-Aktion geladen.


Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Im Endspurt vor der Bundestagswahl und den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern am 26. September rufen die rund 750 mitzeichnenden Organisationen der Erklärung "WIR für Menschlichkeit und Vielfalt“ alle wahlberechtigten Bürger*innen dazu auf, ihr Grundrecht unbedingt wahrzunehmen. "Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet“, heißt es in dem gemeinsamen Text.


schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
Foto: ZsL Stuttgart

Bonn / Berlin (kobinet) "Bundestagswahl entscheidet über Zukunft von Inklusion", so titelt die Aktion Mensch eine Presseinformation mit der sie auf das von ihr und den Sozialheld*innen entwickelte Online-Spezial zur Bundestagswahl hinweist, das vor kurzem veröffentlicht wurde. Wie wichtig es ist, das Wahlrecht zu nutzen und sich dabei für eine menschenrechtsorientierte Behindertenpolitik einzusetzen, darauf machen heute am 15. September auch die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und die LIGA Selbstvertretung mit einer Wahlaktion unter dem Motto "Du hast die Wahl - für eine menschenrechtliche Behindertenpolitik jetzt!" auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor aufmerksam. Diese wird auch von 11:00 bis 12:00 Uhr live gestreamt.


Logo von radio eins vom rbb
radioeins rbb
Foto: radio eins rbb

Berlin (kobinet) "Behinderte Menschen arbeiten oft in einer Behindertenwerkstatt. Aber nicht alle Menschen mit einer Behinderung wollen das auch. Sie wünschen sich lieber einen Arbeitsplatz, an dem sie auch mit nicht behinderten Menschen zusammenarbeiten können", so heißt es in der Ankündigung eines Beitrags von radioeins des rbb über das Berliner Projekt Statt Werkstatt.


Bild zu 5 Jahre akse mit Sektgläsern über Rollisymbol
Bild zu 5 Jahre akse mit Sektgläsern über Rollisymbol
Foto: akse

Berlin (kobinet) "Am 15. September 2016, im Zuge der Proteste rund um das Bundesteilhabegesetz, haben ein paar verrückte Köpfe in Berlin den wunderbaren Verein aktiv und selbstbestimmt (akse) gegründet. Die Gründung war innerhalb von 14 Tagen erledigt, es wurde sich an die Satzung gesetzt und es wurden Mitglieder gesucht. In diesem Tempo arbeitet der Verein mit seinen Beraterinnen auch weiterhin für die Belange für Menschen mit Behinderung", erklärte Friederike Matz vom Vorstand von akse anlässlich des heutigen 5jährigen Geburtstag des Vereins.


Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

München (kobinet) Mit der Kampagne "Leben mit außerklinischer Intensivpflege ist vielfältig" möchte der GKV-IPReG ThinkTank bundesweit darauf aufmerksam machen, dass Menschen, die außerklinische Intensivpflege benötigen, Individuen und Mitbürger sind. Der kleinen Bevölkerungsgruppe gehören Menschen jeden Alters mit unterschiedlichsten Krankheitsbildern und daraus folgenden Beeinträchtigungen an, die ihr selbstverständliches Recht auf ein selbstbestimmtes Leben am Ort ihrer Wahl wahrnehmen. Voraussetzung sind die entsprechende fachpflegerische Unterstützung und nötige Assistenz. Dies muss so bleiben, wie es in einer Presseinformation zur Kampagne heißt.


Plakat zur Aktion Du hast die Wahl am 15.9.21 von 11:00 bis 12:00 Uhr
Plakat zur Aktion Du hast die Wahl am 15.9.21 von 11:00 bis 12:00 Uhr
Foto: ISL

Berlin (kobinet) in knapp zwei Wochen ist Bundestagswahl. Zu dieser Wahl dürfen das erste Mal viele behinderte Menschen wählen gehen, denen dies bisher durch Wahlrechtsausschlüsse verboten war. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und die LIGA Selbstvertretung wollen alle Menschen mit Behinderungen ermutigen, wählen zu gehen und genau zu schauen, wo Behindertenpolitik menschrechtskonform umgesetzt wird. Deshalb laden die Verbände mit Unterstützung des Verein Kellerkinder zur Aktion "Du hast die Wahl – für eine menschenrechtliche Behindertenpolitik jetzt!" am Mittwoch, den 15. September zwischen 10 - 13 Uhr am Brandenburger Tor auf dem Pariser Platz (Pavillon auf der Mittelinsel) ein, die ab 11:00 Uhr auch live gestreamt wird.


Logo: Wahlkompass Antidiskriminierung
Logo: Wahlkompass Antidiskriminierung
Foto: Wahlkompass Antidiskriminierung

Berlin (kobinet) Der Wahlkompass Antidiskriminierung wird seit 2017 für die Bundestagswahlen und die Landtagswahlen durchgeführt. Nun wurde auch der Wahlkompass zur Bundestagswahl, der von einem Bündnis von Verbänden getragen wird, die sich für eine konsequente Antidiskriminierungspolitik in Deutschland einsetzen, ins Internet eingestellt.


UN-Flagge mit Text Behindertenrechtskonvention im Hintergrund
UN-Flagge mit Konvention
Foto: BIZEPS

Berlin (kobinet) Eine Reihe von Bundesländern verletzt systematisch die Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention zur Schaffung eines inklusiven Bildungssystems. Während Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein bei der Umsetzung der Inklusion in den Schulen deutlich vorangekommen sind, findet diese in den meisten anderen Bundesländern nur unzureichend statt. Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz sind weitgehend untätig geblieben oder verzeichnen seit Geltung der UN-Konvention 2009 sogar Rückschritte. Zu diesem Ergebnis gelangen Sebastian Steinmetz, Michael Wrase, Marcel Helbig und Ina Döttinger in einer am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) entstandenen Studie, die im Nomos-Verlag erschienen ist.


Bild einer Wahlurne mit Wahlzettel. Darüber der Text - Wahlen 2021
Bild einer Wahlurne
Foto: H. Smikac

Berlin (kobinet) Am Freitag findet eine der größten Initiativen politischer Jugendbildung in Deutschland statt. Bei der U18-Bundestagswahl am 17. September gehen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren neun Tage vor der offiziellen Bundestagswahl an die Urnen. Mit U18 rücken sie ihre Fragen und Wünsche ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Dabei steuert die U18-Bundestagswahl in diesem Jahr auf einen neuen Rekord zu. Aktuell sind mehr als 2.200 Wahllokale registriert – in Jugendtreffs, auf Spielplätzen, in Feuerwachen, Bibliotheken, Gemeindehäusern oder Schulen.


Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Osnabrück (kobinet) Wahlkämpfe sind eigentlich eine gute Zeit für Politik und Medien, um wichtige Themen zu platzieren und Debatten anzustoßen. Kommt dann noch ein passender Impuls von außen, ist eigentlich alles perfekt angerichtet. Eigentlich. Dass es manchmal ganz anders kommt, müssen Menschen mit Behinderung und deren Angehörige derzeit leidvoll erfahren. Denn trotz einer Steilvorlage wird das gesellschaftlich so immens wichtige Thema Inklusion von den Parteien und den Medien hartnäckig ignoriert. Darüber berichtet der Journalist und Vater einer behinderten Tochter Marco Hörmeyer in seinem Essay, den er den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.


Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Hanau (kobinet) "Ausbildung anstatt Werkstatt! So lautet das Motto für die umfassende Unterstützungsmaßnahme, die bei den Agenturen für Arbeit in ganz Deutschland seit Anfang 2020 beantragt werden können. Bislang wurde es jedoch in Hessen nicht in Anspruch genommen - was vor allem am enormen bürokratischen Aufwand liegt." Darüber berichtet das Netzwerk Inklusion Deutschland, das nun das erste Budget für Ausbildung in Hessen zu vermelden hat.


drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Trier / Landkreis Diepholz (kobinet) Die Europaabgeordnete der Grünen Katrin Langensiepen hat mit ihrem Bericht zur Beschäftigung behinderter Menschen in der EU und den darin enthaltenen kritischen Äußerungen zur Rolle von Werkstätten für behinderte Menschen viele Diskussionen ausgelöst. Die Petition von Lukas Krämer aus Trier für einen Mindestlohn in Werkstätten hat mittlerweile über 130.000 Unterstützer*innen und vor Ort wird auch immer öfter über das Thema diskutiert und berichtet, wie ein Bericht aus dem Landkreis Diepholz zeigt.


Zeichnung von Alexander Ahrens, Bela und Sina Gebhardt
Zeichnung von Alexander Ahrens, Bela und Sina Gebhardt
Foto: Kellerkinder

Berlin (kobinet) "Das Menschenrecht auf inklusive Bildung, orientiert an qualitativen Maßstäben, wird umgesetzt, unterstützt durch einen Masterplan, der in einem partizipativen Prozess von Bund, Ländern und Selbstvertreter*innen erarbeitet wird." So lautet das achte der insgesamt 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik zur Bundestagswahl, die von der LIGA Selbstvertretung veröffentlicht wurden. Der Verein Kellerkinder hat in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das Video veröffentlicht, auf dem Alexander Ahrens, Bela und Sina Gebhardt das achte Gebot vortragen.


Kevin Schultes
Kevin Schultes
Foto: privat

Berlin (kobinet) Erhebliche Mängel in Sachen barrierefreier Nah- und Fernverkehr sind beim Gipfel für einen barrierefreien öffentlichen Personennahverkehr und Fernverkehr deutlich geworden, der am 6. September von der Fördergemeinschaft Querschnittgelähmter (FGQ) im Estrel Hotel in Berlin durchgeführt wurde. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Kevin Schultes, der den Gipfel mitinitiiert hat, u.a. auch darüber, wie es mit der Umsetzung der Verpflichtung für einen barrierefreien Nahverkehr zum 1. Januar 2022 aussieht und wie es nun nach dem Gipfel weitergeht.


Ines Helke
Ines Helke
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Die Tageszeitung (taz) Nord berichtet über einen Zählspaziergang mit Ines Helke aus Hamburg. Dabei ging es um Barrieren, die es immer noch gibt, über die die engagierte hörbehinderte Frau im Interview berichtet.


Symbol Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) "Ein Europäischer Schwerbehindertenausweis muss für alle Mitgliedsländer gelten, die wesentlichen Arbeits- und Lebensbereiche einbeziehen und für alle Anbieter von Leistungen sowie Diensten verpflichtend sein.“ Dies fordert die Landesvorsitzende des Sozialverband Deutschland (SoVD) von Berlin-Brandenburg Ursula Engelen-Kefer. Nur dann könne er auch für die Menschen mit Behinderungen die in der EU geltende Bewegungsfreiheit ermöglichen.


Banner: Deine Wahl für Inklusion
Banner: Deine Wahl für Inklusion
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) In knapp zwei Wochen ist Bundestagswahl. Du willst wissen, welche Partei deinen Wunsch nach Inklusion am stärksten vertritt? Oder wer sich besonders für Barrierefreiheit einsetzen will? Die Aktion Mensch und der Verein Sozialhelden haben die Wahlprogramme analysiert und die Verantwortlichen nach ihren Plänen zu einer inklusiven und starken Gesellschaft befragt. So kündigt die Aktion Mensch ihren nun online gegangenen Internetauftritt mit Informationen zur Bundestagswahl unter dem Motto "Deine Wahl für Inklusion" in ihrem neuesten Newsletter an.


schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
Foto: ZsL Stuttgart

Hannover (kobinet) In zwei Wochen findet am 26. September die Bundestagswahl statt. Einen Stimmungstest dafür dürfte es heute geben, denn in Niedersachsen finden die Kommunalwahlen statt. Da viele Aspekte der Politik vor Ort entschieden werden, hat die Wahl gerade auch für behinderte Menschen eine große Bedeutung. Zudem treten auch einige behinderte Menschen bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen an.


Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

Köln (kobinet) Die Zahl der Nutzer*innen des Persönlichen Budgets bei den Leistungen der Eingliederungshilfe des Landschaftsverband Rheinland (LVR) ist zwischen 2018 und 2020 um 43 Prozent auf insgesamt 1.913 Leistungsberechtigte angestiegen. Dies geht aus einem Datenbericht des LVR-Dezernates Soziales für den Sozialausschuss hervor. Ein Großteil dieser Steigerung geht allerdings auf Einmaleffekte aufgrund von Zuständigkeitsänderungen im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes zurück. Rechnet man diese heraus, bleibt ein Anstieg von rund 13 Prozent, wie es im Newsletter des LVR heißt.


Andreas Vega
Andreas Vega
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) "Andreas Vega wurde 1960 in Darmstadt geboren. Aufgrund seiner angeborenen Spinalen Muskelatrophie ist er Rollstuhlfahrer. Seine Schulzeit verbrachte er in Sondereinrichtungen für Behinderte im hessischen ländlichen Raum, bis er sich in der Nähe von München in einer Behinderten-WG selbständig machte. Er engagiert sich in der behindertenpolitischen Vereinsarbeit, vor allem beim Verbund behinderter Arbeitgeber*innen. Dabei kämpft er für ein verbessertes Bundesteilhabegesetz und generell für ein bedarfsgerechtes Kostendenken, für persönliche Assistenz und Selbstbestimmung." So heißt es zum Zeitzeugen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Andreas Vega.


Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) "Demokratie bedeutet, alle dürfen teilnehmen. Das ist allerdings in der Praxis nicht immer so umsetzbar, daher eine klare Diskrimination. Bis zu diesen Wahlen im September 2021 durften rund 85.000 Personen in Deutschland mit einer geistigen Einschränkung nicht mit wählen. Wahlen sollten so ausgerichtet sein, dass jeder selbstbestimmt daran teilnehmen kann. Blinde und Sehbehinderte können dies mit Hilfe der Wahlschablone. Ist die sicher genug?" Das fragt Sascha Lang u.a. in seinem 19. Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), der mittlerweile erschienen ist.


Bad Segeberg (kobinet) Kategorien Interview

Bild vom Job-Speed-Dating der ISL
Job-Speed-Dating der ISL
Foto: Alexander Ahrens ISL

Berlin (kobinet) Über einen regen Austausch beim Job-Speed-Dating der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland im TUECHTIG in Berlin berichtet Alexander Ahrens. Der Organisator der Veranstaltung, die im Rahmen eines von der Aktion Mensch geförderten Projektes stattfindet, weist zudem auf einen kurzen Filmbericht hin, den der rbb heute Abend in der Abendschau senden will. Ein Drehteam war vor Ort und hat entsprechende Bilder und Stimmen eingefangen.


schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
schwarz-rot-goldene Wahlurne mit Aufschrift Wahl 2021
Foto: ZsL Stuttgart

Berlin (kobinet) Für Julian Peters aus Nettetal geht am 26. September ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Der 33-jährige Mann mit Down-Syndrom nimmt zum ersten Mal in seinem Leben an einer Bundestagswahl teil. Bisher durfte er das nicht – weil das Gericht für ihn eine rechtliche Betreuung in allen Angelegenheiten verfügt hat. Gegen diese verfassungswidrige Diskriminierung von Menschen mit Behinderung hatte die Lebenshilfe und viele andere Verbände viele Jahre gekämpft. Und erst als das Bundesverfassungsgericht am 29. Januar 2019 Recht gab, machte der Bundestag den Weg frei für ein Wahlrecht für alle.


Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) VdK-Präsidentin Verena Bentele appelliert vor der Bundestagswahl an Union und FDP, ihre Ablehnung einer Bürgerversicherung angesichts einer Infratest-Dimap-Umfrage zu überdenken: "Union und FDP sollten ihren Widerstand dagegen aufgeben, da selbst die Mehrheit ihrer Anhänger die Zusammenlegung der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung wünscht“, forderte Verena Bentele.


Logo des DBSV
Grafik zeigt Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Facebook, Instagram und Twitter nutzen, aber die Bilder werden als schwarze Fläche angezeigt – für Sehende eine absurde Vorstellung, für blinde und sehbehinderte Menschen leider Alltag. In den Sozialen Medien spielen Bilder oft die Hauptrolle. Um Menschen mit Seheinschränkung nicht auszuschließen, gibt es die Möglichkeit, Bilder zu beschreiben, ihnen einen sogenannten Alternativtext zuzuordnen. Leider wird diese Möglichkeit viel zu selten genutzt. Ergebnis: Blinde und sehbehinderte Menschen lesen einen Post, beispielsweise mit dem Text "Super Aktion!“, ihnen wird auch angezeigt, dass es ein Bild dazu gibt, aber das war’s – sie erfahren nicht, um was es geht. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat deshalb die Internetseite www.dbsv.org/bildbeschreibung-4-regeln gestartet.


Foto zeigt Carl Josef
Comedian Carl Josef (16) spricht mit jungen Leuten
Foto: rbb/Nordisch Filmproduktion/Saskia Stoichev

Berlin (kobinet) Das Erste startet morgen um 8.15 Uhr das neue Reportage-Format "Carl Josef trifft ..." Als Kindertipp des Tages wird die Sendung in meiner Programm-Zeitschrift angekündigt. Vor der Wahl sollten auch Politiker mal reinschauen, was dort unter Federführung von rbb und Radio Bremen fürs Fernsehen produziert wird.


Berlin (kobinet) Kategorien Bericht

Wandtatoo Logo und Schrift Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. v. - ISL
Wand Tatoo ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) führt heute wieder ein Job-Speed-Dating für Menschen mit Behinderungen durch. Dabei treffen sich heute am 10. September von 9:00 bis 13:00 Uhr im TUECHTIG in Berlin sieben Arbeitgeber*innen und 14 Bewerber*innen mit Behinderungen Die Arbeitgeber*innen sitzen an sieben Tischen, die durch Sichtschutzelemente voneinander getrennt sind. Die Bewerber*innen rotieren, wobei jede*r im Wechsel ein 8-minütiges Gespräch führt oder eine 8-minütige Pause hat. Per Gong werden die Gespräche eröffnet und beendet, wie es in einer Presseinformation der ISL heißt.


Bild vom Protest zur Intensivpflegerichtlinie
Bild vom Protest zur Intensivpflegerichtlinie
Foto: privat

Berlin (kobinet) Unter dem Motto "Wir sagen nein! Gegen Fremdbestimmung und Fürsorge in der außerklinischen Intensivpflege!" haben sich heute am 9. September einige behinderte Menschen auf dem Vorplatz der Gutenbergstr. 13 in Berlin Tiergarten anlässlich der Online-Anhörung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) im Rahmen der Erarbeitung einer Richtlinie zur Außerklinischen Intensivpflege (AKI-RL) versammelt. Ganz früh mit dabei war Laura Mench, die den kobinet-nachrichten ein Bild zur Aktion geschickt hat.


Logo barrierefrei aufgerollt Kopfhörer mit Schriftzug
Logo barrierefrei aufgerollt
Foto: BIZEPS

WIEN (kobinet) In der 45. Folge der Sendung "barrierefrei aufgerollt" des gleichnamigen BIZEPS-Projektes geht es dieses Mal um das Tanzen. In dieser Sendung werden die Zuhörer in die Welt des Tanzes entführt. Tanzen kann sehr vielfältig sein. Es kann eine Möglichkeit sein andere Menschen kennen zu lernen und Spaß zusammen zu haben, dabei ist es egal ob man im Rollstuhl sitzt oder nicht. Irgendwie tanzen kann jeder.


Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Arbeit der Schwerbehindertenvertretungen in den Betrieben muss dringend gestärkt werden. Das fordert die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Verena Bentele: "Wir brauchen endlich einen klar geregelten Anspruch auf tage- oder stundenweise Freistellung von Vertrauensleuten, gerade auch in kleinen und mittleren Unternehmen, um die vielfältigen Aufgaben zu erledigen. Es reicht nicht, wenn die Politik immer nur betont, wie wichtig Inklusion in der Arbeitswelt sei, sie muss endlich auch die Voraussetzungen dafür schaffen.“


Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Hannover (kobinet) immer mehr Menschen in Niedersachsen sind von Armut bedroht – viele von ihnen wissen es allerdings nicht. Um für das Thema zu sensibilisieren und die Politik endlich zum Handeln zu bewegen, hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen im vergangenen Jahr die Kampagne "Wie groß ist dein Armutsschatten?“ ins Leben gerufen. Nach zahlreichen Aktionen in ganz Niedersachsen findet nun am 17. September von 14 bis 16 Uhr die große Abschlusskundgebung auf dem Steintorplatz in Hannover unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen statt.