STUTTGART (kobinet)
Die Landes-regierung will die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen abschaffen.
Die Landes-regierung regiert ein Bundes-land.
Dort arbeiten Minister und Ministerinnen.
Hans-Josef Hotz ist dagegen.
Er ist der Vor-sitzende des Sozial-verbandes VdK Baden-Württemberg.
Der Vor-sitzende leitet den Sozial-verband.
Ein Sozial-verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Die Menschen helfen sich gegenseitig.
Sie kämpfen gemeinsam für ihre Rechte.
Hans-Josef Hotz sagt etwas zu einem Bericht in der Stuttgarter Zeitung.
Der Bericht handelt von diesem Plan der Landes-regierung.
Eine Beauftragte ist eine Person mit einem besonderen Auftrag.
Sie kümmert sich um ein bestimmtes Thema.
Die Beauftragte setzt sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein.
Hans-Josef Hotz sagt:
Dieser Plan ist sehr schlecht für Menschen mit Behinderungen.
Im Land werden Rechte von Menschen mit Behinderungen immer öfter in Frage gestellt.
Das macht vielen Menschen Sorgen.
2 Ober-bürger-meister haben dazu beigetragen.
Ober-bürger-meister Nopper aus Stuttgart hat schlecht über Menschen mit Behinderungen geredet.
Er hat sie nicht respektiert.
Ober-bürger-meister Palmer aus Tübingen hatte Streit wegen einer Roll-stuhl-Rampe.
Die Rampe war für eine Sport-lerin bei einer Ehrung nötig.
Bei einer Ehrung bekommt eine Person ein Dankeschön für eine tolle Leistung.
Die Halle war nicht barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können die Halle nutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Hans-Josef Hotz fordert:
Wir brauchen jetzt eine Person, die für Menschen mit Behinderungen spricht.
Diese Person soll unabhängig sein.
Unabhängig bedeutet: Niemand kann ihr sagen, was sie tun soll.
Diese Person soll Probleme klar benennen.
Diese Person soll öffentlich sagen, wenn Menschen mit Behinderungen nicht mitmachen können.
Teil-habe bedeutet: Menschen mit Behinderungen können überall mitmachen.
Sie machen bei allem mit.
Sie gehören dazu.
Wenig Geld ist kein Grund für Einschränkungen.
Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf Teil-habe.
Teil-habe ist ein Recht.
Sie ist kein Geschenk.

Foto: Jutta Kübler
STUTTGART (kobinet) Zum heutigen Bericht in der Stuttgarter Zeitung zur geplanten Abschaffung der Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen erklärt der Vorsitzende des Sozialverbandes VdK Baden-Württemberg, Hans-Josef Hotz: "Die Pläne der Landesregierung zur Abschaffung der Beauftragten für die Belange der Menschen mit Behinderungen sind ein fatales Signal. Wir erleben ohnehin eine Debatte im Land, in der es zunehmend salonfähig wird, über die Abschaffung der Rechte von Menschen mit Behinderungen offen zu diskutieren. Befeuert von Stuttgarts Oberbürgermeister Nopper in seinen Auslassungen zum Schlaraffenland und von Tübingens Oberbürgermeister Palmer im unsäglichen Streit um eine Rollstuhl-Rampe für die Ehrung einer Sportlerin in einer nicht barrierefreien Halle. Gerade jetzt brauchen wir eine unabhängige starke offizielle Stimme im Land, die Missstände und fehlende Inklusion klar benennt und anprangert. Knappe Kassen sind kein pauschaler Freibrief – Teilhabe ist kein Gnadenakt."

Foto: Jutta Kübler
STUTTGART (kobinet) Zum heutigen Bericht in der Stuttgarter Zeitung zur geplanten Abschaffung der Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen erklärt der Vorsitzende des Sozialverbandes VdK Baden-Württemberg, Hans-Josef Hotz: "Die Pläne der Landesregierung zur Abschaffung der Beauftragten für die Belange der Menschen mit Behinderungen sind ein fatales Signal. Wir erleben ohnehin eine Debatte im Land, in der es zunehmend salonfähig wird, über die Abschaffung der Rechte von Menschen mit Behinderungen offen zu diskutieren. Befeuert von Stuttgarts Oberbürgermeister Nopper in seinen Auslassungen zum Schlaraffenland und von Tübingens Oberbürgermeister Palmer im unsäglichen Streit um eine Rollstuhl-Rampe für die Ehrung einer Sportlerin in einer nicht barrierefreien Halle. Gerade jetzt brauchen wir eine unabhängige starke offizielle Stimme im Land, die Missstände und fehlende Inklusion klar benennt und anprangert. Knappe Kassen sind kein pauschaler Freibrief – Teilhabe ist kein Gnadenakt."




