Kassel (kobinet)
Im Mai 2026 gab es eine wichtige Fernseh-Sendung.
Die Sendung heißt ZDF Royale.
Jan Böhmermann hat die Sendung gemacht.
Er hat über Werk-Stätten gesprochen.
Werk-Stätten sind besondere Betriebe für behinderte Menschen.
Ein Betrieb ist ein Unternehmen oder ein Geschäft.
Dort arbeiten Menschen und bieten Waren oder Dienste an.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
In Werk-Stätten arbeiten Menschen mit Behinderung.
Jan Böhmermann hat ein Problem gezeigt.
Behinderte Menschen in Werk-Stätten verdienen sehr wenig Geld.
Im Schnitt bekommen sie etwa 230 Euro pro Monat.
230 Euro ist viel weniger als ein normaler Lohn.
Deshalb gibt es viel Kritik.
Kritik bedeutet: Man sagt, dass etwas nicht gut ist.
Man nennt die Probleme.
Die Kritik richtet sich gegen dieses System.
Ein System ist eine Gruppe von Regeln.
Diese Regeln bestimmen, wie etwas funktioniert.
Das Magazin KLARER KURS hat aktuelle Zahlen veröffentlicht.
Ein Magazin ist eine Zeitschrift.
Dort stehen viele Texte zu einem Thema.
Ende 2024 arbeiteten 267.414 Menschen in Werk-Stätten.
Das waren etwas weniger als im Jahr davor.
Immer weniger Menschen arbeiten in Werk-Stätten.
Es gibt eine andere Möglichkeit für behinderte Menschen.
Sie heißt Budget für Arbeit.
Budget für Arbeit ist Geld und Unterstützung vom Staat.
Damit können behinderte Menschen in einem normalen Betrieb arbeiten.
Normaler Arbeits-Markt bedeutet: in einem gewöhnlichen Betrieb arbeiten.
Dort bekommt man einen normalen Lohn.
Ende 2024 nutzten 3.923 Menschen das Budget für Arbeit.
Das sind 12,8 Prozent mehr als im Jahr davor.
Prozent ist ein Zeichen für einen Teil von 100.
50 Prozent bedeutet: die Hälfte von allem.
Weitere 3.776 Menschen bekamen ähnliche Förderungen.
Förderung bedeutet: Man bekommt Hilfe oder Geld.
Diese Hilfe kommt zum Beispiel vom Staat.
Ähnliche Förderungen kommen vom jeweiligen Bundes-Land.
Zusammen sind das 7.699 Menschen auf dem normalen Arbeits-Markt.
267.414 behinderte Menschen arbeiten in Werk-Stätten.
Nur 7.699 Menschen arbeiten mit dem Budget für Arbeit.
Das sind etwas mehr als 2,8 Prozent.
Also nutzen noch sehr wenige Menschen diese Alternative.
Eine Alternative ist eine andere Möglichkeit.
Du kannst zwischen mehreren Sachen wählen.
Hier könnt ihr mehr lesen und sehen:

Foto: ht
Kassel (kobinet) Nicht zuletzt nach der Sendung ZDF Royale vom 8. Mai 2026, in der sich Jan Böhmermann intensiv mit der geringen Bezahlung von behinderten Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen befasst hat, ist die Kritik am System der Werkstätten für behinderte Menschen in der öffentlichen Diskussion wieder präsenter geworden. Das Online-Magazin für berufliche Teilhabe KLARER KURS von 53 Grad Nord hat vor kurzem über aktuelle Zahlen berichtet: "Ende 2024 waren 267.414 Menschen im Arbeitsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt. Das sind 2.371 Personen bzw. 0,9 Prozent weniger als im Vorjahr. 2023 hatte der Rückgang noch 1,1 Prozent betragen. Nahezu alle überörtlichen Eingliederungshilfeträger meldeten sinkende Fallzahlen; lediglich Hamburg verzeichnete nach deutlichen Rückgängen in den Vorjahren einen leichten Anstieg." Und weiter heißt es dort in Sachen Nutzung des Budget für Arbeit als Alternative zur Beschäftigung in einer Werkstatt: "Zum Stichtag 31. Dezember 2024 erhielten 3.923 Personen ein Budget für Arbeit nach § 61 SGB IX. Das sind 446 Personen bzw. 12,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Zusätzlich wurden 3.776 Personen über länderspezifische, mit dem Budget für Arbeit vergleichbare Programme gefördert." Den 267.414 Beschäftigten in Werkstätten, die durchnschnittlich ca. 230 Euro pro Monat verdienen, stehen also 7.699 behinderte Menschen gegenüber, die mit Unterstützung des Budget für Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit regulärem Lohn arbeiten, was etwas mehr als 2,8 Prozent entspricht.
Link zur Darstellung der Zahlen des Magazin KLARER KURS
Link zur Sendung ZDF Royale vom 8. Mai 2026 mit Jan Böhmermann

Foto: ht
Kassel (kobinet) Nicht zuletzt nach der Sendung ZDF Royale vom 8. Mai 2026, in der sich Jan Böhmermann intensiv mit der geringen Bezahlung von behinderten Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen befasst hat, ist die Kritik am System der Werkstätten für behinderte Menschen in der öffentlichen Diskussion wieder präsenter geworden. Das Online-Magazin für berufliche Teilhabe KLARER KURS von 53 Grad Nord hat vor kurzem über aktuelle Zahlen berichtet: "Ende 2024 waren 267.414 Menschen im Arbeitsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt. Das sind 2.371 Personen bzw. 0,9 Prozent weniger als im Vorjahr. 2023 hatte der Rückgang noch 1,1 Prozent betragen. Nahezu alle überörtlichen Eingliederungshilfeträger meldeten sinkende Fallzahlen; lediglich Hamburg verzeichnete nach deutlichen Rückgängen in den Vorjahren einen leichten Anstieg." Und weiter heißt es dort in Sachen Nutzung des Budget für Arbeit als Alternative zur Beschäftigung in einer Werkstatt: "Zum Stichtag 31. Dezember 2024 erhielten 3.923 Personen ein Budget für Arbeit nach § 61 SGB IX. Das sind 446 Personen bzw. 12,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Zusätzlich wurden 3.776 Personen über länderspezifische, mit dem Budget für Arbeit vergleichbare Programme gefördert." Den 267.414 Beschäftigten in Werkstätten, die durchnschnittlich ca. 230 Euro pro Monat verdienen, stehen also 7.699 behinderte Menschen gegenüber, die mit Unterstützung des Budget für Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit regulärem Lohn arbeiten, was etwas mehr als 2,8 Prozent entspricht.
Link zur Darstellung der Zahlen des Magazin KLARER KURS
Link zur Sendung ZDF Royale vom 8. Mai 2026 mit Jan Böhmermann




