FRECHEN (kobinet)
Sport-Stätten müssen für alle Menschen zugänglich sein.
Sport-Stätten sind Orte für Sport.
Zum Beispiel Hallen, Plätze oder Schwimmbäder.
Das ist wichtig für alle Menschen in der Gesellschaft.
Eine Gesellschaft ist eine große Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen.
Der Deutsche Behinderten-Sport-Verband hat eine Veranstaltung organisiert.
Ein Verband ist eine große Gruppe von Vereinen.
Der Behinderten-Sport-Verband kümmert sich um Sport für Menschen mit Behinderung.
Der Deutsche Behinderten-Sport-Verband wird auch DBS genannt.
Die Veranstaltung fand im Deutschen Bundes-Tag statt.
Das Thema war: Wie werden Sport-Stätten barriere-frei?
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können einen Ort nutzen.
Das gilt auch für Menschen mit Behinderung.
Benedikt Ewald vom DBS sagte: Barriere-Freiheit muss wichtig sein.
Geld für Barriere-Freiheit ist Geld für die Zukunft.
Es gibt ein Bundes-Programm für die Sanierung von Sport-Stätten.
Sanierung bedeutet: Ein altes Gebäude wird repariert und in einen guten Zustand gebracht.
Ein Bundes-Programm ist ein Plan der deutschen Regierung.
Die Regierung will damit bestimmte Dinge verbessern.
Sehr viele Städte und Gemeinden haben sich beworben.
Eine Gemeinde ist ein Ort oder eine Stadt.
Die Gemeinde kümmert sich um die Menschen dort.
Das zeigt: Es gibt einen großen Bedarf.
Benedikt Ewald sagte: Sport ist gut für Menschen mit Behinderung.
Deshalb ist barriere-freier Sport sehr wichtig.
Bei der Veranstaltung haben Gäste in 2 Gruppen diskutiert.
Sie haben über Probleme bei Sport-Stätten gesprochen.
Das Ergebnis war: Es fehlen viele barriere-freie Hallen.
Es fehlen auch klare Regeln und genug Geld.
Sabine Poschmann ist Staats-Sekretärin im Bundes-Ministerium für Bauen.
Eine Staats-Sekretärin ist eine sehr wichtige Person in einem Ministerium.
Sie hilft dem Minister bei seiner Arbeit.
Sie sagte: Alle Menschen sollen gemeinsam Sport machen können.
Nur so können alle wirklich mitmachen.
Barriere-Freiheit ist bei der Sport-Milliarde sehr wichtig.
Die Sport-Milliarde ist sehr viel Geld vom Staat für Sport-Stätten.
Jürgen Dusel ist Beauftragter der Bundes-Regierung.
Ein Beauftragter ist eine Person mit einer besonderen Aufgabe für ein bestimmtes Thema.
Er kümmert sich um Menschen mit Behinderungen.
Er sagte: Barriere-Freiheit ist für alle Menschen wichtig.
Nicht nur für Rollstuhl-Fahrer.
Barriere-Freiheit zeigt: Das ist ein modernes Land.
Jeder Mensch hat das Recht, sein Leben frei zu gestalten.
Elena Semechin ist Para-Schwimmerin.
Eine Para-Schwimmerin ist eine Sportlerin mit Behinderung.
Sie nimmt an Schwimm-Wettkämpfen teil.
Sie hat bei der Veranstaltung gesprochen.
Sie sagte: Sport hat ihr neue Wege im Leben gezeigt.
Sie hat 2 Mal bei den Para-lympics gewonnen.
Die Para-lympics sind Olympische Spiele für Menschen mit Behinderungen.
Elena Semechin sagte: Sport gibt viele wichtige Werte fürs Leben.
Sie wünscht sich: Alle Menschen sollen Sport machen können.

Foto: Aktion Mensch
FRECHEN (kobinet) Barrierefreie Sportstätten sind eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe im Sport. Mit dieser klaren Botschaft hat der Deutsche Behindertensportverband (DBS) seinen zweiten "InclusionTalk" im Bistro Marie im Deutschen Bundestag durchgeführt. Unter dem Titel "Teilhabe beginnt beim Zugang – Inklusive Sportprojekte beginnen bei barrierefreien Sportstätten" diskutierten Vertreter*innen aus Politik, Sport und Zivilgesellschaft über notwendige strukturelle Veränderungen und die Bedeutung moderner, zugänglicher Infrastruktur.
In seinem Impulsvortrag betonte Benedikt Ewald, Vorstand Sportentwicklung die Dringlichkeit des Themas: „Barrierefreiheit muss bei der Anforderung der Sportinfrastruktur einen hohen verbindlichen Stellenwert bekommen. Denn Investition in die Barrierefreiheit sind Investitionen in die Zukunft.“ Die enorme Resonanz auf das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ zeigt den großen Bedarf. „Für Menschen mit Behinderung ist der gesundheitliche Effekt des Sporttreibens besonders groß. Dementsprechend ist es uns ein großes Anliegen, Sportstätten barrierefrei zu gestalten“, so Ewald weiter.
In zwei Panels diskutierten die Gäste über die Realität barrierefreier Sportstätten, bestehende Hürden und notwendige politische Rahmenbedingungen. Dabei wurde deutlich: Trotz einzelner Fortschritte fehlt es vielerorts an zugänglichen Hallen, klaren Standards und verlässlicher Finanzierung. Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, ordnete die Rolle der Bundesförderung ein und betonte die Verantwortung der Politik, Barrierefreiheit von Anfang an mitzudenken: „Es ist elementar, dass Möglichkeiten zum gemeinsamen Sporttreiben zur Verfügung stehen. Nur so entsteht ein echtes Miteinander, in dem alle Menschen wirklich teilhaben können. Wir müssen der Bevölkerung zeigen, dass wir für den gesellschaftlichen Zusammenhalt etwas schaffen. Dazu gehört auch die Barrierefreiheit – sie hat bei der Sportmilliarde einen hohen Stellenwert.“
Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, machte deutlich, dass Barrierefreiheit unabdingbar in einer älter werdenden Gesellschaft ist und weit über die Rampe für den Rollstuhl hinausgeht: „Barrierefreiheit ist ein Qualitätsstandard für ein modernes Land und sie ergibt sich aus den demokratischen und verfassungsrechtlichen Prinzipien unseres Staates, in dem jeder das Recht auf die Entfaltung seiner Persönlichkeit hat.“
Besonders eindrücklich wurde die Bedeutung von barrierefreien Sportstätten im Verlauf der Veranstaltung durch die Para Schwimmerin Elena Semechin. Ihre Worte machen deutlich, welche Chancen entstehen, wenn Zugänge geschaffen werden und Barrieren fallen: „Der Sport hat mir im Leben neue Wege eröffnet und echte Chancen gegeben. Heute bin ich zweifache Paralympics‑Siegerin und sehr dankbar für dieses Tor in die Welt, das der Sport für mich geöffnet hat. Ich wünsche mir, dass alle Menschen die Möglichkeit bekommen, Sport zu treiben. Die Werte und Fähigkeiten fürs Leben, die der Sport vermittelt, sind Gold wert – und genau das wünsche ich jedem.“

Foto: Aktion Mensch
FRECHEN (kobinet) Barrierefreie Sportstätten sind eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe im Sport. Mit dieser klaren Botschaft hat der Deutsche Behindertensportverband (DBS) seinen zweiten "InclusionTalk" im Bistro Marie im Deutschen Bundestag durchgeführt. Unter dem Titel "Teilhabe beginnt beim Zugang – Inklusive Sportprojekte beginnen bei barrierefreien Sportstätten" diskutierten Vertreter*innen aus Politik, Sport und Zivilgesellschaft über notwendige strukturelle Veränderungen und die Bedeutung moderner, zugänglicher Infrastruktur.
In seinem Impulsvortrag betonte Benedikt Ewald, Vorstand Sportentwicklung die Dringlichkeit des Themas: „Barrierefreiheit muss bei der Anforderung der Sportinfrastruktur einen hohen verbindlichen Stellenwert bekommen. Denn Investition in die Barrierefreiheit sind Investitionen in die Zukunft.“ Die enorme Resonanz auf das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ zeigt den großen Bedarf. „Für Menschen mit Behinderung ist der gesundheitliche Effekt des Sporttreibens besonders groß. Dementsprechend ist es uns ein großes Anliegen, Sportstätten barrierefrei zu gestalten“, so Ewald weiter.
In zwei Panels diskutierten die Gäste über die Realität barrierefreier Sportstätten, bestehende Hürden und notwendige politische Rahmenbedingungen. Dabei wurde deutlich: Trotz einzelner Fortschritte fehlt es vielerorts an zugänglichen Hallen, klaren Standards und verlässlicher Finanzierung. Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, ordnete die Rolle der Bundesförderung ein und betonte die Verantwortung der Politik, Barrierefreiheit von Anfang an mitzudenken: „Es ist elementar, dass Möglichkeiten zum gemeinsamen Sporttreiben zur Verfügung stehen. Nur so entsteht ein echtes Miteinander, in dem alle Menschen wirklich teilhaben können. Wir müssen der Bevölkerung zeigen, dass wir für den gesellschaftlichen Zusammenhalt etwas schaffen. Dazu gehört auch die Barrierefreiheit – sie hat bei der Sportmilliarde einen hohen Stellenwert.“
Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, machte deutlich, dass Barrierefreiheit unabdingbar in einer älter werdenden Gesellschaft ist und weit über die Rampe für den Rollstuhl hinausgeht: „Barrierefreiheit ist ein Qualitätsstandard für ein modernes Land und sie ergibt sich aus den demokratischen und verfassungsrechtlichen Prinzipien unseres Staates, in dem jeder das Recht auf die Entfaltung seiner Persönlichkeit hat.“
Besonders eindrücklich wurde die Bedeutung von barrierefreien Sportstätten im Verlauf der Veranstaltung durch die Para Schwimmerin Elena Semechin. Ihre Worte machen deutlich, welche Chancen entstehen, wenn Zugänge geschaffen werden und Barrieren fallen: „Der Sport hat mir im Leben neue Wege eröffnet und echte Chancen gegeben. Heute bin ich zweifache Paralympics‑Siegerin und sehr dankbar für dieses Tor in die Welt, das der Sport für mich geöffnet hat. Ich wünsche mir, dass alle Menschen die Möglichkeit bekommen, Sport zu treiben. Die Werte und Fähigkeiten fürs Leben, die der Sport vermittelt, sind Gold wert – und genau das wünsche ich jedem.“




