Uder (kobinet)
Der BBE macht sich große Sorgen.
BBE bedeutet: Bundes-Verband behinderter und chronisch kranker Eltern.
Ein Bundes-Verband ist eine große Gruppe von Vereinen.
Diese Gruppe setzt sich in ganz Deutschland für ein Ziel ein.
Chronisch krank bedeutet: Eine Krankheit geht nicht weg.
Die Regierung plant Spar-Maßnahmen.
Spar-Maßnahmen bedeutet: Es wird weniger Geld ausgegeben.
Manche Hilfen sollen gekürzt werden.
Kürzen bedeutet: Es gibt weniger Hilfe als vorher.
Diese Hilfen betreffen behinderte Eltern.
Die Mitglieder des BBE haben einen offenen Brief geschrieben.
Ein offener Brief ist ein Brief für alle Menschen.
Der Brief richtet sich an politisch Verantwortliche.
Politisch Verantwortliche treffen wichtige Entscheidungen.
Behinderte Eltern brauchen Unterstützung im Alltag.
Alltag bedeutet: Das normale Leben jeden Tag.
Zum Beispiel: Kochen, Waschen oder Kinder begleiten.
Diese Unterstützung heißt Eltern-Assistenz.
Eltern-Assistenz bedeutet: Eine Person hilft behinderten Eltern.
Eltern-Assistenz ist kein Extra.
Eltern-Assistenz ist ein Recht.
Ein Recht steht im Gesetz.
Niemand darf dieses Recht wegnehmen.
Deutschland hat einen Vertrag unterschrieben.
Der Vertrag heißt UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Das ist ein Vertrag zwischen vielen Ländern.
Im Vertrag steht: Behinderte Menschen dürfen Eltern sein.
Sie sollen dabei Unterstützung bekommen.
Den offenen Brief kannst du hier lesen:
Offener Brief des BBE

Foto: bbe e.V.
Uder (kobinet) Anlässlich einer Klausurtagung haben sich die Mitglieder des Bundesverbandes behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe) in einem offenen Brief zu den Sparvorschlägen bei Leistungen für Familien in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe an die politisch Verantwortlichen gerichtet. "Mit großer Sorge verfolgt der Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern – bbe e. V. die aktuellen Diskussionen über Leistungskürzungen in der Eingliederungshilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Die bekannt gewordenen Vorschläge zum sogenannten 'effizienten Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen' bedrohen die selbstbestimmte Elternschaft von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen – und damit auch ihrer Kinder. Elternassistenz und personenzentrierte Unterstützungsleistungen sind keine freiwilligen Zusatzleistungen. Sie sind Ausdruck grundlegender Menschenrechte. Deutschland hat sich mit der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, Elternschaft von Menschen mit Behinderungen zu achten, zu schützen und gleichberechtigte Teilhabe von Kindern und Eltern in der Gemeinschaft zu ermöglichen", heißt es u.a. in dem Offenen Brief.

Foto: bbe e.V.
Uder (kobinet) Anlässlich einer Klausurtagung haben sich die Mitglieder des Bundesverbandes behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe) in einem offenen Brief zu den Sparvorschlägen bei Leistungen für Familien in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe an die politisch Verantwortlichen gerichtet. "Mit großer Sorge verfolgt der Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern – bbe e. V. die aktuellen Diskussionen über Leistungskürzungen in der Eingliederungshilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Die bekannt gewordenen Vorschläge zum sogenannten 'effizienten Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen' bedrohen die selbstbestimmte Elternschaft von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen – und damit auch ihrer Kinder. Elternassistenz und personenzentrierte Unterstützungsleistungen sind keine freiwilligen Zusatzleistungen. Sie sind Ausdruck grundlegender Menschenrechte. Deutschland hat sich mit der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, Elternschaft von Menschen mit Behinderungen zu achten, zu schützen und gleichberechtigte Teilhabe von Kindern und Eltern in der Gemeinschaft zu ermöglichen", heißt es u.a. in dem Offenen Brief.




