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110 Jahre Fürst Donnersmarck-Stiftung

Portrait eines älteren Mannes mit weißem Haar und weiße Bart
Stiftungsgründer Graf Henckel Fürst von Donnersmarck
Foto: fdst

BERLIN (kobinet) Die Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin feiert heute ihren 110. Gründungstag. Was 1916 mitten im Ersten Weltkrieg als Angebot für die Rehabilitation von Kriegsversehrten begann, hat sich bis heute zu einem Träger der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung in Berlin etabliert – mit Angeboten, die von der neurologischen Langzeitrehabilitation bis zur inklusiven Freizeitgestaltung reichen. Guido Graf Henckel Fürst von Donnersmarck gründete am 8. Mai 1916 die Stiftung. Doch erst ab den 1950er Jahren konnte die Stiftung ihren ursprünglichen Auftrag verwirklichen – und entwickelte sich seither zu einem zentralen Leistungserbringer der Eingliederungshilfe in Berlin. Den Auftakt bildet heute, am 8. Mai, ein historischer Filmnachmittag in der Villa Donnersmarck.

Die Stiftung steht für ein klares Motto: „Mittendrin, so wie ich bin“. Dieses Leitbild prägt ihr Handeln, bei der post-akuten Neurorehabilitation im P.A.N. Zentrum mit eigener Forschung, über ihren Ambulanten Dienst und intensivpflegerischen Angebot in Frohnau, oder mit der Villa Donnersmarck in Zehlendorf, einem inklusiven Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung. In ganz Berlin betreut die Stiftung Menschen mit Behinderung in ihrer Wohnung oder in Wohngemeinschaften und schafft in ihren barrierefreien Hotels die Voraussetzung für Urlaub für alle.

So ist über die Jahre eine Angebotsvielfalt entstanden, die Menschen mit unterschiedlichen Bedarfen unterstützt. Im Mittelpunkt steht dabei stets das Ziel, Teilhabe und Selbstbestimmung zu stärken und Inklusion aktiv zu gestalten.

Die vergangenen zehn Jahre seit dem groß gefeierten 100-jährigen Jubiläum standen für die Stiftung im Zeichen struktureller Weiterentwicklung: „Für unseren Auftrag – die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu stärken –, haben wir in den letzten zehn Jahren mit unserem P.A.N. Zentrum und unserer Forschungsabteilung neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in die Neurorehabilitation eingebracht,“ erklärt Leopold von Bredow, Geschäftsführer der Fürst Donnersmarck-Stiftung. „Seit 2025 setzen wir zudem die Standorte unseres neuen Arbeitsbereichs ‚Teilhabe – Assistenz – Pflege‘ als Pilotprojekte des neuen öffentlich-rechtlichen Vertrags des Landes Berlins um“, nennt er weitere strukturelle Veränderungen.