MÜNCHEN (kobinet)
WOHN:SINN ist ein Bündnis für inklusives Wohnen.
Ein Bündnis ist eine Gruppe von Menschen oder Firmen.
Sie arbeiten zusammen für ein gemeinsames Ziel.
Inklusives Wohnen bedeutet: Alle Menschen wohnen zusammen.
Das Bündnis hilft Menschen mit Behinderungen.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Diese Menschen sollen selbst entscheiden, wie sie wohnen.
Sie sollen mit anderen Menschen zusammen leben.
Normalerweise zeigt WOHN:SINN gute Beispiele für inklusives Wohnen.
Das Bündnis spricht nicht oft laut über Probleme.
Jetzt ist die Lage aber anders.
Die Politik möchte Geld sparen.
Dabei soll beim Selbst-bestimmten Leben gespart werden.
Selbst-Bestimmung bedeutet: Man entscheidet für sich selbst.
Niemand anders entscheidet für einen.
Das macht WOHN:SINN sehr besorgt.
Deshalb sagt WOHN:SINN jetzt deutlich seine Meinung.
Das Bündnis sagt: Wir sind gegen diese Pläne.
Am 5. Mai ist der Europa-weite Protest-Tag für Menschen mit Behinderungen.
Protest bedeutet: Menschen sind gegen etwas.
Sie zeigen das öffentlich.
Sie wollen eine Änderung.
An diesem Tag hat WOHN:SINN eine Erklärung veröffentlicht.
In der Erklärung steht: Die Selbst-Bestimmung ist in Gefahr.
Auch die Inklusion wäre dann vorbei.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Die Erklärung könnt ihr hier lesen: Erklärung von WOHN:SINN

Foto: /~helmar (Creative Commons BY-SA 2.0)
MÜNCHEN (kobinet) WOHN:SINN ist ein Bündnis für inklusives Wohnen im deutschsprachigen Raum. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt und in aktiver Gemeinschaft mit anderen leben können. WOHN:SINN pflegen nicht, wie das Bündnis selbst feststellt, die lauten Stimmen des Protests zu sein. Üblicherweise sieht es seine Rolle darin, das Positive in den Vordergrund zu stellen: innovative Vorzeigeprojekte und ausgeklügelte Modelle, die zeigen, wie Inklusion im Bereich Wohnen funktionieren kann. Die aktuellen politischen Entwicklungen lässt aber auch WOHN:SINN keine Wahl und stellt fest: "Wenn selbstbestimmtes Leben und Inklusion zur Frage kurzfristiger Einsparungen gemacht werden, müssen wir deutlich widersprechen – sachlich fundiert, aber auch empört und tief besorgt." Zum Europäischen Protesttag für die Rechte von Menschen mit Behinderungen stellt das Bündnis in einer Stellungnahme deshalb fest: "Wenn das so kommt, ist es mit der Selbstbestimmung und Inklusion vorbei."

Foto: /~helmar (Creative Commons BY-SA 2.0)
MÜNCHEN (kobinet) WOHN:SINN ist ein Bündnis für inklusives Wohnen im deutschsprachigen Raum. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt und in aktiver Gemeinschaft mit anderen leben können. WOHN:SINN pflegen nicht, wie das Bündnis selbst feststellt, die lauten Stimmen des Protests zu sein. Üblicherweise sieht es seine Rolle darin, das Positive in den Vordergrund zu stellen: innovative Vorzeigeprojekte und ausgeklügelte Modelle, die zeigen, wie Inklusion im Bereich Wohnen funktionieren kann. Die aktuellen politischen Entwicklungen lässt aber auch WOHN:SINN keine Wahl und stellt fest: "Wenn selbstbestimmtes Leben und Inklusion zur Frage kurzfristiger Einsparungen gemacht werden, müssen wir deutlich widersprechen – sachlich fundiert, aber auch empört und tief besorgt." Zum Europäischen Protesttag für die Rechte von Menschen mit Behinderungen stellt das Bündnis in einer Stellungnahme deshalb fest: "Wenn das so kommt, ist es mit der Selbstbestimmung und Inklusion vorbei."




