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Trauer um Christian Mürner

Tafel mit Buchstaben und den Daten zu Christian Mürner
Tafel mit Buchstaben und den Daten zu Christian Mürner
Foto: Christian Mürner

Hamburg (kobinet) Dr. phil. Christian Mürner hat immer wieder Beiträge für die kobinet-nachrichten geschrieben und auf Publikationen und Aktivitäten im Bereich der Behindertenpolitik und -arbeit hingewiesen. Der am 1. April 1948 geborene Autor, verstarb am 19. April 2026. Heute, am 16. Mai 2026, wird er in Hamburg beigesetzt. Aufgewachsen ist Christian Mürner in Zürich. Er war Primarlehrer und Sonderklassenlehrer in Zürich und Winterthur. Sein Studium der Behindertenpädagogik absolvierte er in Hamburg und Bremen. Wissenschaftliche Tätigkeiten und Lehraufträge übte er in Hamburg, Zürich, Darmstadt und in Innsbruck aus. Zudem wirkte er als freier Autor mit den Themenschwerpunkten: Alltag, Behinderung, Inklusion, Genetik, Ethik, Ästhetik, Literatur, Kunst, Kulturgeschichte, (siehe die Hinweise auf seine Publikationen). Er war Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft in Berlin bis 2018 und engagierte sich beim Verein "Freunde der Schlumper e.V.". Seit 1977 lebte Christian Mürner in Hamburg, zusammen mit der Fotografin Gesche–M. Cordes und dem gemeinsamen, erwachsenen Sohn, dem Historiker Hannes Mürner, wie es auf seiner Internetseite heißt.

Link zur Internetseite von Christian Mürner

Für die kobinet-nachrichten war Christian Mürner ein engagierter Verbündeter, der die Redaktion immer wieder auf interessante Nachrichten oder Neuveröffentlichungen aufmerksam machte. Seine Biographie, die er über den blinden Journalisten Keyvan Dahesch verfasst hatte, schildert das Leben des blinden Journalisten aus Frankfurt, der viel für die Behindertenbewegung und die Gleichstellung behinderter Menschen getan hatte. Die kobinet-Redaktion trauert mit den Angehörigen und Freunden von Christian Mürner um diesen Verlust, aber gedenkt auch seines Lebenswerks.