Berlin (kobinet)
Der Historiker Dr. Martin Theben schaut gern in die Geschichte.
Ein Historiker erforscht die Vergangenheit.
Er untersucht: Was ist früher passiert.
Er schreibt für kobinet-nachrichten.
Er hat sich eine alte Tages-Schau-Sendung angeschaut.
Die Sendung war vom 21. März 1976.
In der Sendung hält Helmut Schmidt eine Rede.
Helmut Schmidt war damals Bundes-Kanzler.
Der Bundes-Kanzler ist der Chef von Deutschland.
Er leitet die Regierung.
Er spricht beim Verbands-Tag des Reichs-Bundes.
Ein Verbands-Tag ist ein großes Treffen.
Viele Mitglieder eines Vereins kommen zusammen.
Der Reichs-Bund war ein großer Verein in Deutschland.
Der Reichs-Bund hat Menschen mit Behinderung und Kriegs-Opfer vertreten.
Der Reichs-Bund heißt heute Sozial-Verband Deutschland.
Ein Sozial-Verband ist ein großer Verein.
Er setzt sich für die Rechte von Menschen ein.
Der Sozial-Verband Deutschland wird auch SoVD genannt.
Das Jahr 1976 war ein Wahl-Jahr.
Am 3. Oktober 1976 wurde ein neuer Bundes-Tag gewählt.
Die CDU/CSU gewann die meisten Stimmen.
Ihr Kandidat war Helmut Kohl.
Aber Helmut Schmidt blieb trotzdem Bundes-Kanzler.
Die FDP und die SPD regierten weiter gemeinsam.
Der Wahl-Kampf war sehr heftig.
Wahl-Kampf bedeutet: Politiker machen Werbung für ihre Partei.
Sie wollen viele Stimmen bekommen.
Die CDU nutzte den Slogan: Freiheit oder Sozialismus.
Ein Slogan ist ein Werbe-Spruch.
Sozialismus ist eine politische Idee.
Bei dieser Idee wird Geld gleich an alle verteilt.
Damit stellte die CDU die SPD in die Nähe der DDR.
Die DDR war damals der andere deutsche Staat.
Dr. Theben findet die Rede von Helmut Schmidt gut.
Er sagt: Die Rede zeigt echtes Mitgefühl.
Helmut Schmidt spricht in der Rede auch über eigene Fehler.
Dr. Theben denkt dabei auch an die heutige Zeit.
Er fragt: Wie spricht die CDU/CSU heute über den Sozial-Staat?
Der Sozial-Staat sorgt dafür, dass alle Menschen gut leben können.
Er hilft zum Beispiel bei Krankheit oder Armut.
Wie spricht die CDU/CSU über die Rechte von Menschen mit Behinderung?
Den Tages-Schau-Bericht kannst du dir ansehen.
Der Beitrag über Helmut Schmidt kommt ganz am Anfang.

Foto: ARD tagesschau
Berlin (kobinet) Manchmal lohnt sich nach Ansicht des kobinet-Historikers Dr. Martin Theben ein Blick zurück in die Geschichte, in diesem Fall auf die Sendung der tagesschau vom 21 März 1976. "Es geht gleich zu Beginn um eine Rede des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt auf dem Verbandstag des Reichsbundes, also des heutigen Sozialverband Deutschland (SoVD). Es war ein Wahljahr, denn am 3 Oktober 1976 wurde ein neuer Bundestag gewählt. Die CDU CSU gewann mit ihrem Kandidaten Helmut Kohl zwar die meisten Stimmen, aber die FDP setzte die sozialliberale Koalition mit der SPD fort und so blieb Helmut Schmidt Kanzler. Der Wahlkampf war polarisiert, da die CDU ihn mit dem Slogan "Freiheit oder Sozialismus" führte und damit die SPD in die Nähe der Sozialisten in der DDR rückte. Die Rede selbst kommt, finde ich trotz hanseatischer Unterkühlung, recht empathisch und auch selbstkritisch rüber", schrieb Dr. Martin Theben den kobinet-nachrichten vor allem auch unter dem HIntergrund, wie heute gerade von der CDU/CSU über den Sozialstaat und die Rechte behinderter Menschen diskutiert wird.
Link zum tagesschau-Bericht vom 21. März 1976, wo der Beitrag gleich zu Anfang gesendet wird

Foto: ARD tagesschau
Berlin (kobinet) Manchmal lohnt sich nach Ansicht des kobinet-Historikers Dr. Martin Theben ein Blick zurück in die Geschichte, in diesem Fall auf die Sendung der tagesschau vom 21 März 1976. "Es geht gleich zu Beginn um eine Rede des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt auf dem Verbandstag des Reichsbundes, also des heutigen Sozialverband Deutschland (SoVD). Es war ein Wahljahr, denn am 3 Oktober 1976 wurde ein neuer Bundestag gewählt. Die CDU CSU gewann mit ihrem Kandidaten Helmut Kohl zwar die meisten Stimmen, aber die FDP setzte die sozialliberale Koalition mit der SPD fort und so blieb Helmut Schmidt Kanzler. Der Wahlkampf war polarisiert, da die CDU ihn mit dem Slogan "Freiheit oder Sozialismus" führte und damit die SPD in die Nähe der Sozialisten in der DDR rückte. Die Rede selbst kommt, finde ich trotz hanseatischer Unterkühlung, recht empathisch und auch selbstkritisch rüber", schrieb Dr. Martin Theben den kobinet-nachrichten vor allem auch unter dem HIntergrund, wie heute gerade von der CDU/CSU über den Sozialstaat und die Rechte behinderter Menschen diskutiert wird.
Link zum tagesschau-Bericht vom 21. März 1976, wo der Beitrag gleich zu Anfang gesendet wird




