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Umgang der Ukraine mit behinderten Kindern im Krieg

Flagge Ukraine
Flagge Ukraine
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Der Krieg in der Ukraine hat vieles verändert, so auch für die Situaiton von behinderten Kindern und ihren Angehörigen. Mit einem Beitrag mit dem Titel "Inklusion während des Kriegs: Wie die Ukraine mit behinderten Kindern umgeht" hat die tagesschau am 30. Mai 2026 einen Blick auf die Situation geworfen, wie Dr. Martin Theben den kobinet-nachrichten mitteilte. "Russlands Angriffskrieg hat viele Kinder in der Ukraine traumatisiert und ihnen schwere Wunden zugefügt. Im Land mangelt es an Therapieplätzen - und doch hat der Krieg das Verständnis für Behinderungen gestärkt", heißt es dazu in der Einführung des Beitrags.

Neben den Herausforderungen mit Traumatisierungen berichtet die tagesschau auch darüber, wie Inklusion in der Ukraine vorangetrieben wird. Noch vor dem Angriff Russlands sei ein Gesetz zur Inklusion verabschiedet worden. „Seitdem fördert der Staat es stärker, Kinder mit Behinderungen in gewöhnlichen Schulklassen zu unterrichten. Die Kinder seien seitdem viel verständnisvoller im Umgang miteinander geworden, erzählt Nataliya Grytsajlo. Sie arbeitet bei einer der ältesten Kinderzeitschriften der Ukraine, Piznayko. In der Redaktion in Kiew bekommt sie fast täglich Besuch von Schulklassen. ‚Es sind immer ein, zwei Kinder mit besonderen Bedürfnissen dabei. Wenn eins zum Beispiel schreit oder einen Anfall bekommt, dann bleiben die anderen ruhig und sagen mir: Keine Sorge, das geht gleich vorbei. Oder sie gehen hin und helfen dem Kind'“, heißt es u.a. in dem tagesschau-Bericht.

Link zum Bericht der tagesschau vom 30. Mai 2026