Berlin (kobinet)
13 Hilfs-Organisationen haben einen Brief geschrieben.
Der Brief ging an Bundes-Kanzler Friedrich Merz.
Die Organisationen fordern einen Krisen-Gipfel.
Ein Krisen-Gipfel ist ein wichtiges Treffen.
Dort kommen Politiker aus verschiedenen Ländern zusammen.
Sie reden über große Probleme.
Sie suchen gemeinsam nach Lösungen.
Der Gipfel soll im Kanzler-Amt stattfinden.
Die Situation im Gaza-Streifen ist sehr schlimm.
Der Gaza-Streifen ist ein kleines Gebiet.
Es liegt zwischen Ägypten und Israel.
Viele Menschen leiden dort.
Es gibt eine Hungersnot.
Bei einer Hungersnot haben Menschen kein Essen.
Viele Menschen haben dann Hunger.
Die Hilfs-Organisationen wollen darüber sprechen.
Sie wollen mit dem Bundes-Kanzler reden.
Gemeinsam sollen sie Lösungen finden.
Bundes-Kanzler Merz hat Hilfe aus der Luft angekündigt.
Flugzeuge sollen Hilfs-Güter abwerfen.
Die 13 Organisationen finden das nicht gut.
Sie sagen: Luft-Abwürfe sind gefährlich.
Luft-Abwürfe bedeutet: Flugzeuge werfen Sachen ab.
Die Sachen fallen vom Himmel runter.
Oft sind es Hilfs-Güter wie Essen oder Medikamente.
Die Sachen haben Fall-Schirme.
Luft-Abwürfe helfen nicht richtig.
Die Organisationen sagen: Wir können viel besser helfen.
Die Wege für Hilfe sind da.
Die Hilfs-Güter sind da.
Wir Organisationen sind bereit zu helfen.
Aber Israel blockiert die Hilfe.
Blockade bedeutet: Der Weg ist zu.
Man kann nicht durch-gehen oder durch-fahren.
Etwas steht im Weg.
Das kann ein Auto sein oder eine Straßen-Sperre.
Das muss aufhören.
Die Organisationen arbeiten in Gaza.
Sie sehen die schlimme Lage dort.
Kinder haben zu wenig zu essen.
Die Mitarbeiter sind sehr müde.
Viele Gebäude sind kaputt.
Kranken-Häuser werden angegriffen.
Ärzte und Kranken-Schwestern sind in Gefahr.
Über 500.000 Menschen haben fast nichts zu essen.
Jede 3. Person muss tage-lang ohne Essen leben.
Das betrifft auch die Mitarbeiter der Hilfs-Organisationen.
Menschen mit Behinderung haben es besonders schwer.
Sie können oft nicht zu den Verteil-Stellen kommen.
Verteil-Stellen sind Orte.
Dort bekommen Menschen Hilfs-Güter.
Zum Beispiel Essen oder Medikamente.
Die Organisationen fordern: Es muss sofort Frieden geben.
Der Waffen-Still-Stand muss dauerhaft sein.
Waffen-Still-Stand ist ein Vertrag zwischen Kriegs-Ländern.
Dann hört der Krieg auf.
Nur so kann die Hungersnot gestoppt werden.
Die Organisation Handicap International hilft vielen Menschen.
Handicap International ist eine große Hilfs-Organisation.
Sie hilft Menschen in Not.
Sie macht Kranken-Gymnastik für Verletzte.
Das ist Krankengymnastik mit Geräten.
Die Übungen machen die Muskeln stärker.
Sie gibt künstliche Arme und Beine.
Sie klärt über gefährliche Bomben-Reste auf.
Bomben-Reste sind Teile von alten Bomben.
Die Bomben sind früher nicht explodiert.
Sie liegen noch im Boden.
Bomben-Reste sind sehr gefährlich.
Sie hilft Menschen mit seelischen Problemen.
Früher hat Handicap International viele Hilfs-Güter verteilt.
Zum Beispiel Roll-Stühle und Wasch-Pakete.
Auch Binden für Frauen und Erste-Hilfe-Kästen.
Aber jetzt ist das schwer wegen der Blockade.

Foto: HI
Berlin (kobinet) Angesichts der eskalierenden humanitären Katastrophe im Gazastreifen fordern 13 humanitäre Organisationen Bundeskanzler Friedrich Merz auf, kurzfristig einen humanitären Krisengipfel im Kanzleramt einzuberufen. In einem am 30. Juli 2025 übermittelten Brief betonen die Organisationen die Wichtigkeit, mit dem Bundeskanzler über tatsächlich wirksame humanitäre Maßnahmen zu sprechen, um das Leid der Zivilbevölkerung und die sich ausbreitende Hungersnot zu beenden. Die Organisationen äußern massive Zweifel an den von Bundeskanzler Merz angekündigten Abwürfen aus der Luft, wie es in einer Presseinformation von Handicap International heißt.
„Luftabwürfe sind gefährlich, ineffizient und erreichen nicht die Bedürftigsten – dabei wäre eine großflächige Versorgung längst möglich: Die Infrastruktur ist vorhanden, die Hilfsgüter sind vorhanden, und wir als Organisationen stehen bereit. Was fehlt, ist der politische Wille, die Blockade durch die israelische Regierung zu beenden und den Zugang endlich zu ermöglichen“, heißt es in der Presseinformation. Die unterzeichnenden Organisationen sind in Gaza tätig und berichten unter anderem von mangelernährten Kindern, völlig erschöpften Mitarbeitenden, der systematischen Zerstörung ziviler Infrastruktur sowie von Angriffen auf medizinisches Personal und Krankenhäuser. Laut aktuellen IPC-Daten leiden über 500.000 Menschen unter hungersnotähnlichen Bedingungen. Jede dritte Person müsse mittlerweile tagelang ohne Essen auskommen, darunter auch Mitarbeitende der Organisationen. Besonders prekär sei die Situation für Menschen mit Behinderung, deren Zugang zu abgeworfenen Gütern oder Verteilzentren meist unmöglich ist. Gefordert wird auch ein deutlich stärkerer Einsatz der Bundesregierung für einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand, der die wichtigste Voraussetzung dafür wäre, die drohende Hungersnot noch abzuwenden.
Die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) versorgt tausende Verletzte mit Physiotherapie und Prothesen, klärt über die Gefahren durch Blindgänger auf und bietet psychologische Unterstützung. Bis vor der Blockade verteilte HI Hilfsgüter, darunter Rollstühle, Waschpakete, Periodenprodukte und Erste-Hilfe-Kits, wie es vonseiten der Organisation heißt.

Foto: HI
Berlin (kobinet) Angesichts der eskalierenden humanitären Katastrophe im Gazastreifen fordern 13 humanitäre Organisationen Bundeskanzler Friedrich Merz auf, kurzfristig einen humanitären Krisengipfel im Kanzleramt einzuberufen. In einem am 30. Juli 2025 übermittelten Brief betonen die Organisationen die Wichtigkeit, mit dem Bundeskanzler über tatsächlich wirksame humanitäre Maßnahmen zu sprechen, um das Leid der Zivilbevölkerung und die sich ausbreitende Hungersnot zu beenden. Die Organisationen äußern massive Zweifel an den von Bundeskanzler Merz angekündigten Abwürfen aus der Luft, wie es in einer Presseinformation von Handicap International heißt.
„Luftabwürfe sind gefährlich, ineffizient und erreichen nicht die Bedürftigsten – dabei wäre eine großflächige Versorgung längst möglich: Die Infrastruktur ist vorhanden, die Hilfsgüter sind vorhanden, und wir als Organisationen stehen bereit. Was fehlt, ist der politische Wille, die Blockade durch die israelische Regierung zu beenden und den Zugang endlich zu ermöglichen“, heißt es in der Presseinformation. Die unterzeichnenden Organisationen sind in Gaza tätig und berichten unter anderem von mangelernährten Kindern, völlig erschöpften Mitarbeitenden, der systematischen Zerstörung ziviler Infrastruktur sowie von Angriffen auf medizinisches Personal und Krankenhäuser. Laut aktuellen IPC-Daten leiden über 500.000 Menschen unter hungersnotähnlichen Bedingungen. Jede dritte Person müsse mittlerweile tagelang ohne Essen auskommen, darunter auch Mitarbeitende der Organisationen. Besonders prekär sei die Situation für Menschen mit Behinderung, deren Zugang zu abgeworfenen Gütern oder Verteilzentren meist unmöglich ist. Gefordert wird auch ein deutlich stärkerer Einsatz der Bundesregierung für einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand, der die wichtigste Voraussetzung dafür wäre, die drohende Hungersnot noch abzuwenden.
Die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) versorgt tausende Verletzte mit Physiotherapie und Prothesen, klärt über die Gefahren durch Blindgänger auf und bietet psychologische Unterstützung. Bis vor der Blockade verteilte HI Hilfsgüter, darunter Rollstühle, Waschpakete, Periodenprodukte und Erste-Hilfe-Kits, wie es vonseiten der Organisation heißt.




