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Weniger Geld für barrierefreie Bahnhöfe in Österreich

Sharepic mit Aufschrift: Barrierefreiheit? Ist eh schon alles barrierefrei.
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Foto: BIZEPS / ChatGPT

Wien (kobinet) "Kritik an Verkehrsminister Hanke wächst: Weniger Geld für barrierefreie ÖBB-Stationen", so titelte der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS am 30. Juli 2025 eine Meldung über geringere Mittel für den barrierefreien Umbau von Bahnstationen in Österreich. "Wie viele Bahnhöfe bleiben weiterhin unzugänglich? Diese und weitere Fragen richtet der Nationalratsabgeordnete Ralph Schallmeiner (GRÜNE) in einer parlamentarischen Anfrage an Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ). Hintergrund ist die geplante Kürzung der Mittel für den barrierefreien Umbau nicht barrierefreier ÖBB-Bahnhöfe um 13 %", heißt es im BIZEPS-Bericht. Erst diese Woche hatte in Deutschland eine Correctiv-Recherche zu Tage gebracht, dass in Deutschland von den 2019 zur Verfügung gestellten 600 Millionen Euro bisher nur 84 Millionen ausgegeben wurden.

„Trotz fast 20 Milliarden Euro Investitionen bis 2030 wird bei der Barrierefreiheit gespart. Statt 300 Millionen Euro sind jetzt nur noch etwa 261 Millionen Euro vorgesehen – für jene Bahnhöfe, die bisher nicht barrierefrei sind. Dies führt von vielen Seiten zu massiver Kritik. Die ÖBB müssen daher in den kommenden Jahren ihre Investitionen in den Bahnausbau um rund 7 % reduzieren; bei der Barrierefreiheit aber sogar um 13 %. Dabei nutzen laut ÖBB erst 88 % der Fahrgäste barrierefreie Stationen – es wäre noch sehr viel zu tun“, heißt es zur Erläuterung im BIZEPS-Bericht.

Link zum BIZEPS-Bericht vom 30. Juli 2025

Link zum Bericht der kobinet-nachrichten über die in Deutschland nicht verausgabten Mittel für den barrierefreien Umbau von Bahnhöfen vom 31. Juli 2025